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Test: PRS SE Kestrel Bass, E-Bass

21. Juli 2015

Bass-Falke im Anflug!

Fällt in Musikerkreisen der Markenname PRS, so kann es eigentlich nur um ein Thema gehen. Exquisite, luxuriöse und wahnwitzig teure Edel-Gitarren, die nicht nur sagenhaft aussehen, sondern auch so klingen. Schließlich hat sich seit der Firmengründung im Jahre 1985 bzw. in der 30-jährigen Firmengeschichte jede Menge Erfahrung angesammelt, was sich in den ausgezeichneten Gitarren dieses Herstellers widerspiegelt.

Nicht zu unrecht tummeln sich unter den PRS-Artists solch illustre Personen wie der extraordinäre Al DiMeola, Alt-Hippie Carlos Santana oder gar die beiden Hard-Rocker Dave Navarro und Mark Tremonti. Aber auch der Jazz/Funk/Fusion-Bassist Gary Grainger, der unter anderem als Sideman mit solch hochkarätigen Künstlern wie Dennis Chambers oder George Duke im Studio oder auf der Bühne stand, ist durchaus als langjähriger PRS-User bekannt.

Aber Moment … ein Bassist? Ja! Richtig gelesen. Die Bässe von PRS sind zwar nicht sonderlich bekannt, jedoch konnten die ersten Modelle bereits gegen Ende der 80er Jahre käuflich erworben werden. Diese genießen heute regelrecht den Status von Sammlerobjekten. In den darauf folgenden 90er Jahren wurde die Bass-Linie leider äußerst stiefmütterlich behandelt, sodass erst nach der Jahrtausendwende weitere Modelle in geringen Stückzahlen folgten. Aus preislicher Sicht bewegten sich diese, in Anlehnung an die Gitarrenlinie, eher in höheren Gefilden und wurden hierzulande zudem auch nicht überschwänglich beworben.

Doch anscheinend hat im Hause PRS seit geraumer Zeit ein Umdenken stattgefunden. Schließlich wurde bereits im Jahr 2014 die preisgünstige PRS SE Linie, die bisher nur Gitarren umfasste, um das Kingfisher Modell erweitert. Neben den edlen und entsprechend teuren Gary Grainger Signature-Modellen, die mit ca. 4000,- Euro zu Buche schlagen, soll dieses Instrument mit einem Straßenpreis von ungefähr 1000,- Euro nun Bassisten mit schmalerem Budget ansprechen.

PRS SE Kestrel E-Bass

— PRS SE Kestrel E-Bass —

Doch damit nicht genug. Gerade einmal ein Jahr später folgt nun 2015 sogleich der nächste Streich aus dem Hause PRS. Diesmal in Form des PRS SE Kestrel E-Bass, der sich in der Ausführung „Metallic Red“ zum heutigen Test vorstellt.

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