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Test: QSC K10 Aktivmonitor

Technische Daten

Also: Wir testen hier einen aktiven Zwei-Wege-PA-Lautsprecher mit internen Endstufen. „Bi-Amp-Technik“ sagen dazu manche Schlauberger nicht ohne Stolz auf die eigene sprachliche Gewandtheit, weil die beiden Lautsprecher-Chassis eben von „bi“ (lat. „zwei) Endstufen gespeist werden.

Ein Blick auf die Spezifikationen: Die K10 ist mit den Ausmaßen 51 x 32 x 30 Zentimeter, ein für Liveverhältnisse mittelgroßes Bröckchen, das jedoch (vor allem angesichts der leistungsstarken internen Endstufen) mit 14,5 Kilogramm erstaunlich wenig Gewicht auf die Waage bringt. Die Ausgangsleistung der Amps wird jeweils mit 500 Watt angegeben. Der Hochtöner bekommt also ebenso viel Leistung wie der Tieftöner zugewiesen. Dabei ist die hohe Leistung auf den Hochtönern nicht so unüblich, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mag. Tatsächlich zerfetzen vor allem Tweeter, wenn zu schwach dimensionierte, stark aufgerissene Endstufen vor sich hinklirren.

Die internen Endstufen wurden in Class-D-Technik ausgeführt, ein sehr effizientes Schaltungsdesign. Hierin liegt auch das geringe Gewicht des Systems begründet. Class-D-Schaltungen erzeugen etwas mehr Klirr als Class-A oder -AB, sind aber bei wenig Abwärme, Gewicht und Stromverbrauch sehr leistungsstark. Der Tief- und Tiefmitten-Bereich wird von einem 10-Zoll-Konus-Woofer abgestrahlt, der Hochton-Bereich von einem 1-Zoll-Tweeter. Die Coverage – das ist der Abstrahlbereich für den Schall – liegt bei 90° (konisch). Der Frequenzgang wird mit 56 Hz bis 18 kHz angegeben –  allerdings bei -10 dB Ungenauigkeit. Folglich ist am äußersten Low-End von den 56 Hz nicht mehr viel übrig. Der maximale Schalldruck liegt bei 129 dBspl und befindet sich somit noch leicht unter den Schallemissionen eines Rolls-Royce-Düsentriebwerks.

Erscheinungsbild – Gehäuse

Die Lautsprecher- und Verstärker-Technik befindet sich in einem mattschwarz lackierten asymmetrischen Kunststoff-Druckguss-Gehäuse. Die linke Seite der Box ist angeschrägt, sodass diese auch als Bühnenwedge verwendet werden kann. Die Chassis werden von einem Metallgitter geschützt. Oben und an einer Seite liegen stabile Tragegriffe – die einen guten Halt geben. An der Unterseite befindet sich eine Vorrichtung für die Montage eines Stativs und auf der Rückseite ein Panel mit den Anschlüssen und Bedienelementen. Dank dreier Haltepunkte kann die Box auch geflogen werden. An mehreren Seiten sorgen hochwertige Gummifüßchen für eine stabile und trittschallentkoppelte Positionierung auf dem Boden.

Schwarz, nackt und schön - die K10 ohne Schutzgitter

Schwarz, nackt und schön – die K10 ohne Schutzgitter

Forum
  1. Profilbild
    grover_77

    Hab seit einiger Zeit die K8 für unser Acoustic-Projekt angeschafft und bin voll und ganz zufrieden – glasklar und rückkopplungsarm auch bei hohem Pegel und „empfindlichen“ Klangquellen.
    Kann dem Autor also nur beipflichten (trotz K8) ;-)

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