Sauberer Strom für professionelle Audioanwendungen
Der Radial Engineering Power-1 ist ein 1-HE-Rack-Netzverteiler mit integriertem Überspannungsschutz und HF-Entstörfilter, konzipiert für den Studiobetrieb und den Live-Einsatz. Das Gerät richtet sich an Tontechniker, Studiobetreiber und PA-Verleiher, die ihre empfindliche Audioelektronik zuverlässig vor Problemen im Stromnetz schützen wollen.
Worum geht es? Der Radial Engineering Power-1 ist ein 19-Zoll-Netzverteiler im 1-HE-Format mit Überspannungsschutz und HF-Filter für Studio- und Live-Racks.
- Schutz: Der Radial Engineering Power-1 bietet wirksamen Überspannungsschutz und reduziert hochfrequente Störeinflüsse im Audiobetrieb.
- Verarbeitung: Das Gerät ist hochwertig verarbeitet, robust gebaut und für den dauerhaften Rack-Einsatz ausgelegt.
- Ausstattung: 13 C13-Ausgänge und ein USB-C-Anschluss sorgen für viele Anschlussmöglichkeiten auf engem Raum.
- Nachteil: Im europäischen Umfeld können die C13-Buchsen zusätzliche Kosten für passende Kabel verursachen.
- Fazit: Ein technisch überzeugender Netzverteiler mit praxisnaher Ausstattung, dessen Buchsenkonzept nicht für jeden Einsatz ideal ist.
Inhaltsverzeichnis
- Für wen lohnt sich der Radial Engineering Power-1?
- Konzept und Hintergrund des Radial Engineering Power-1
- Verarbeitung und Design
- Radial Engineering Power-1: Ausstattung und Anschlüsse
- Das Herzstück: Überspannungsschutz und HF-Filterung
- Das Problem mit den Buchsen – oder warum ein gutes Produkt zur Kostenfalle werden kann
- Praxisbetrieb des Radial Engineering Power-1
Für wen lohnt sich der Radial Engineering Power-1?
Wer als erfahrener Rack-Bestücker bereits mit einem Furman oder einem ähnlichen Kandidaten liebäugelt, sollte den Radial Engineering Power-1 ernst nehmen. Vorher lohnt sich jedoch ein kurzer Blick auf das Kleingedruckte. Das Gerät liefert, was es verspricht: Soliden Überspannungsschutz, wirksame HF-Filterung und eine durchdachte Anschlussstruktur. Alles ist in Radial Engineerings bewährter Stahlkonstruktion untergebracht. Die Verarbeitung ist tadellos und das Konzept ist schlüssig.
Das primäre Kaufargument liegt für Studios und fest installierte Live-Racks auf der Hand: Wer teures Outboard-Gear, Mikrofon-Preamps oder digitale Stageboxen betreibt, sollte den Schutz vor Problemen im Stromnetz nicht dem Zufall überlassen. Für mobile Live-Tontechniker, die Woche für Woche mit wechselnden Stromquellen konfrontiert werden, ergibt der Radial Engineering Power-1 ebenfalls Sinn. Dabei gibt es allerdings einen gewichtigen Vorbehalt, auf den wir noch ausführlich eingehen werden. Kurz gesagt: Das Gerät ist gut. Sehr gut sogar. Aber der Weg dorthin kostet unter Umständen mehr, als der Listenpreis vermuten lässt.
Konzept und Hintergrund des Radial Engineering Power-1
Dass ausgerechnet Radial Engineering, bekannt für seine nahezu unverwüstlichen DI-Boxen und Signalprozessoren, nun auch im Bereich der Netzversorgung mitmischt, überrascht nicht wirklich. Die Kanadier haben sich über Jahrzehnte einen Ruf für robuste Verarbeitung und durchdachte Elektronik erarbeitet. Entsprechend war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis das Unternehmen auch die Netzaufbereitung als Teil seines Produktportfolios definierte.
Der Radial Engineering Power-1 ist dabei das Einstiegsmodell der neuen „Power Series“, entwickelt unter Mitarbeit von Bill Whitlock, dem ehemaligen Chefingenieur von Jensen Transformers, einem ausgewiesenen Fachmann für Erdungsprobleme und AC-Power im Audiobereich.
Verarbeitung und Design
Das Gehäuse besteht aus schwerem Stahlblech, die Frontplatte trägt die charakteristische Radial-Optik. Wie gewohnt ist alles sachlich und übersichtlich beschriftet. Mit Maßen von 483 x 162 x 38 mm und einem Gewicht von 2,58 kg fügt sich der Radial Engineering Power-1 problemlos in jedes Standard-19-Zoll-Rack ein. Die Verarbeitungsqualität liegt auf dem gewohnt hohen Niveau des Herstellers. Das Gerät ist solide verschraubt. Es gibt keine auffälligen Spaltmaße und keine wackelnden Elemente.
Ein kleines Detail fällt allerdings auf: Auf der Unterseite des Gehäuses findet sich der Schriftzug „Made in China“. Das ist deshalb bemerkenswert, weil die überwiegende Mehrheit der Radial-Produkte bislang im heimischen Kanada gefertigt wurde. Ein Qualitätsproblem stellt das im vorliegenden Fall nicht dar. Die Ausführung ist über jeden Zweifel erhaben. Dennoch hinterlässt es bei eingefleischten Radial-Fans möglicherweise ein leichtes Stirnrunzeln.
Radial Engineering Power-1: Ausstattung und Anschlüsse
Die Anschlussstruktur des Radial Engineering Power-1 ist auf den ersten Blick erfreulich üppig. Insgesamt 13 Ausgänge verteilen sich auf Vorder- und Rückseite, ergänzt durch einen USB-C-Ladeanschluss an der Front. Drei Ausgänge sind an der Vorderseite positioniert und bleiben auch bei ausgeschaltetem Gerät unter Spannung. Das ist ein sinnvolles Detail für Laptops, temporäre Zuspielgeräte oder externe Netzteile, die schnellen Zugriff erfordern. Die verbleibenden zehn Ausgänge befinden sich auf der Rückseite des Gerätes und werden über den beleuchteten, extrem massiven und gegen Fehlbedienung gesicherten Hauptschalter geschaltet. Selten habe ich ein so lautes Umschaltklacken gehört.
Der rücksetzbare 10-A-Leistungsschalter sitzt ebenfalls auf der Rückseite. Im theoretischen Fehlerfall kann das allerdings zum Problem werden. Wer sein Rack eng bestückt hat, erreicht den Schutzschalter unter Umständen nicht ohne Weiteres. Das ist kein Ausschlusskriterium, aber ein Aspekt, den man bei der Rack-Planung berücksichtigen sollte.
Der USB-C-Ladeanschluss an der Front ist ein kleines, aber nützliches Zugeständnis an den Studioalltag. Smartphones oder Tablets lassen sich dort unkompliziert laden, ohne dass ein separates Netzteil im Weg liegt. Gerade für FoH-Techniker, die iOS-Apps für Messungen oder zur Systemsteuerung nutzen, ist das eine Funktion, die man schnell schätzen lernt.
Das Herzstück: Überspannungsschutz und HF-Filterung
Der technische Kern des Radial Engineering Power-1 basiert auf einem hochwertigen MOV (Metalloxid-Varistor) aus US-amerikanischer Fertigung. Im Gegensatz zu günstigeren Mitbewerbern, die mitunter unterdimensionierte Bauelemente verbauen, setzt Radial Engineering auf ein thermisch überlegenes Bauteil mit entsprechend langer Lebensdauer. Die verwendete Shunt-Mode-Technologie arbeitet ohne Ableitung von Störsignalen auf den Erdleiter. Das ist ein Punkt, der das Systemrauschen nachweislich reduziert und insbesondere im Studioumfeld mit hoch verstärkenden Mikrofon-Preamps relevant ist.
Das integrierte HF-Interferenzfilter sperrt hochfrequente Störsignale sowie AM-Rundfunkstörungen aus der Versorgungsleitung aus. Im Praxisbetrieb zeigt sich dieser Effekt als spürbare Reduktion von Einstreuungen. Nicht als vollständige Elimination, aber als deutlich wahrnehmbarer Rückgang des Grundrauschens in kritischen Signalketten. Eine LED-Anzeige an der Front signalisiert permanent den aktiven Zustand des Überspannungsschutzes. Erlischt sie, ist der MOV verbraucht und das Gerät muss ersetzt werden. Simpel, eindeutig und praxistauglich.
Das Problem mit den Buchsen – oder warum ein gutes Produkt zur Kostenfalle werden kann
Kommen wir nun zum Hauptproblem des ansonsten in nahezu jeder Hinsicht überzeugenden Gerätes. Meines Erachtens könnte es einen nicht unerheblichen Teil der potenziellen Nutzer abschrecken. Gemeint sind die C13-Kaltgerätebuchsen, die zumindest im europäischen Raum vergleichsweise selten verwendet werden. Im Prinzip bieten diese Buchsen vor allem Vorteile, insbesondere beim Platzbedarf. Mithilfe dieser Buchsen gelingt es Radial, den Platzbedarf des Radial Engineering Power-1 auf nur 1 HE zu begrenzen. Zudem stehen problemlos 13 Stromanschlüsse sowie etwas zusätzlicher Platz zur Verfügung.
Das Problem ist allerdings, dass vermutlich kaum jemand, abgesehen von spezialisierten Verleihern, passende Kabel besitzt oder sie im Live-Betrieb mitführt. Abgesehen von einigen älteren Apple-Rechnern wurde nach meiner Erfahrung kaum ein Produkt mit einem solchen zusätzlichen Kabel ausgeliefert. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass man diese Netzkabel für eine entsprechende Verkabelung separat erwerben muss. Bei einem angenommenen Verkaufspreis von etwa 5,- Euro pro Kabel summiert sich das auf knapp 65,- Euro. Das entspricht immerhin einem Aufschlag von rund 25 % auf den Ladenpreis des Radial Engineering Power-1.
Dazu kommt das leidige Problem der „Brettwanzen“, etwa im Rack-Betrieb. Nahezu alle Funkstrecken und viele Produkte, die weltweit verkauft werden, arbeiten mit entsprechenden externen Netzteilen. Ärgerlich genug, dass diese zum Teil riesigen Netzteile bis zu drei Schukosteckplätze blockieren. Sie zusätzlich noch an ein C13-Kabel anzuschließen, ist umso ärgerlicher. Schukostecker und Brettwanzen sind der Hauptgrund, weshalb viele Rack-Mehrfachsteckdosen mit mindestens 2 HE arbeiten. Selbst dann ist aufgrund der ungünstigen Anordnung der Stecker in Verbindung mit der Größe der Netzteile oft nur gefühlt die Hälfte der Anschlüsse nutzbar. Es wäre sehr zu begrüßen, wenn es hier einmal eine weltweite Einigung nach dem Vorbild von USB-C gäbe. Das wird allerdings wohl nie der Fall sein.
Praxisbetrieb des Radial Engineering Power-1
Wer den Radial Engineering Power-1 einmal verbaut und korrekt verkabelt hat, wird seine Ruhe haben. Die Installation ist denkbar unkompliziert, der laufende Betrieb angenehm unauffällig. Es gibt keine Lüfter, kein Transformatorensummen und keine eigenwilligen Betriebsgeräusche. Die Schutzfunktion arbeitet im Hintergrund. Genau so soll es sein.
Besonders Studioumgebungen mit empfindlichen Röhren-Preamps, hochwertigen Wandlern oder Vintage-Synthesizern profitieren von der sauberen Stromversorgung. Auch PA-Verleiher, die ihr Equipment unter wechselnden und mitunter fragwürdigen Netzbedingungen betreiben, erhalten mit dem Radial Engineering Power-1 eine solide Schutzinstanz. Das beruhigende Wissen, dass kritische Elektronik nicht dem nächsten Spannungsstoß ungeschützt ausgeliefert ist, lässt sich kaum in Euro beziffern.
Format: 19 Zoll, 1 HE
Ausgänge: 13 x IEC 60320 C13, davon 3 an der Front und 10 auf der Rückseite
Schutz: MOV-Überspannungsschutz aus US-Fertigung, HF-Interferenzfilter
Eingang: 220 bis 240 V / IEC C14 auf der Rückseite
Leistungsschalter: 10 A, rücksetzbar
USB-C-Ladeanschluss: an der Front
Abmessungen: 483 x 162 x 38 mm | Gewicht: 2,58 kg



































Also die C13-/C14-Buchsen kenne ich u.a. aus dem Rechenzentrum, wo sie an den unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USV) durchaus gängig sind. Entsprechend gibt es da viel Zubehör, für die „Brettwanzen“ z.B. sowas:
https://www.amazon.de/Zoll-Steckdosenleiste-Aluminium-8-Fach-USV-Anlagen/dp/B07MJ26TBB?th=1
(Früher hatte fast jeder PC IEC-Eingang und -Ausgang, um den Monitor mitzuversorgen, daher habe ich diverse entsprechende Kabel.)
@chardt hab eine 12er Strom Leiste von Thomann, die hat zusätzlich 2 der weiblichen IEC Anschlüsse. also mit einem verlängerungskabel könnte ich die Buchse nutzen.
leider sind die Kabel so teuer, da würde eine 3er Leiste dafür bekommen.
das macht es leider uninteressant
@Numitron du meinst t-racks 16s series martin?
hab ich 2 mal in rack montage. sonst ich plane steckerleiste FI safe
mit schalter. dosen leitung btw. sind bald neu so ich denke in 2Wo ich
liege unter krabbeltisch🙂
@Viertelnote hi!
diese:
https://www.thomann.at/the_t_racks_power_12_s_iec.htm
Achtung! nicht 19zoll! Trotz löcher für die Schrauben, etwas breiter.
aber ich finde es echt gut!
viele Marken bieten nur 8 Buchsen für mehr Geld.
@Numitron lieben dank!
hab warenkorb geändert🙂
rackbreite ist anders okay spannungsleiste so ich möchte
sowiso getrennt halten.aber ist das wichtigste. alles hat hunger nach geld:))
@chardt 10A bei amacon. angebot meinst du
was ist da standart 10A 16A?
@Viertelnote Es ging mir nur um ein Beispiel für die Bauform, nicht um eine Empfehlung für genau diese Steckerleiste. Ich persönlich setze – wann immer ich es mir leisten kann – auf Markenprodukte, das wäre in diesem Fall (in Deutschland) etwa „Brennenstuhl“:
https://www.amazon.de/Brennenstuhl-Steckdosenleiste-Steckerleiste-Schaltschr%C3%A4nke-Kaltger%C3%A4testecker/dp/B082888TWJ
Mit 220 Volt @ 10 Ampere sollten sich mehrere externe Netzteile betreiben lassen. Alles, was richtig viel Strom zieht, würde ich direkt am Stabilisator (Testgerät) anschließen und nicht über diese Leiste.
@chardt Erst einmal: Danke dir Axel für diesen schönen Bericht!
Zum Gerät selbst. Aus technischer Sicht ist es für mich logisch, dass ein verdrehungssicherer internationaler Standard verwendet wurde. Das ist aus elektrischer Sicht sinnvoll gegen bestimmte Probleme.
Die einzige (bessere) Alternative, die mir noch einfallen würde wären Powercon – im Pro Audio etablierter und verriegelbar – dafür würden sie sich den Kundenkreis im PC-Bereich versperren…
Zum Vergleich mit dem Gerät von Black Lion: Ihr vergleicht hier Äpfel mit Birnen: das eine Gerät kostet 160 (+65) Euro und das Andere 500 Euro. Welches Gerät wird wohl mehr können? Btw wäre dann die Frage, warum man dann nicht gleiche eine USV mit AVR nutzt. das wäre noch besser …
Wenn man den Hauptschalter betätigt, fließt dann der Strom auf einmal in die Ausgänge oder in Reihe? Denke dies wäre noch ein nicht ganz unwichtiges Kriterium.
@Filterpad Wenn das Radial Engineering Power-1 in Reige geschaltet wäre, würde das sicherlich explizit kommuniziert werden. 🫣
Technisch nachvollziehbar, weil der Sicherungsschalter am Anfang der Kette, den gesamten Stromfluss zu allen (parallel geschalteten) Dosen unterbrechen kann, falls die Last zu groß wird.😱
Wenn ich jetzt falsch liege, bin ich am Arm!🤣👍
welche Geräte haben in den USA diesen Anschluss aber hier einen anderen?
Man muss der Lösung von Radial Engineering aber zu Gute halten, dass die Produkte von Furmann in der Regel über die gleichen Anschlußbuchsen verfügen.
Die Anschlussbuchsen sind für mich ein Ausschlusskriterium.
Deutlich besser finde ich persönlich den hier:https://www.thomann.de/de/black_lion_audio_pg_2_type_f.htm
@SlapBummPop denke ich mir auch…
@SlapBummPop Da sind wir dann in einer Preisregion, wo der Aufpreis für die IEC-Kabel nicht mehr weh tut ;)
@chardt Den Aufpreis kann ich persönlich akzeptieren, bei dem was der Black Lion Audio PG-2 Type F zusätzlich bietet.
U.a. wurde hier auch an eine recht clevere Ein/Ausschaltverzögerung gedacht.
Das Konzept an sich ist nicht schlecht aber wenn ich bedenke, dass ich hier noch die Adapter auf Schukostecker dazu kaufe und ich brauche dieses Gerät x 2 damit ich dann meine fast 20 Geräte alle laufen lassen kann, wird das ein teurer Spass. Wenn ich das so machen würde.
Aber das muss ich nicht mehr machen, weil ich mir 2021 bei thomann die „Showtec DJ Switch 10“ Steckdosenleiste besorget habe, für 79 Euro pro Stück und das ganze x 2 war das für mich die beste Lösung, auch sind bei dieser Leiste jede Steckdose einzeln geschaltet und auch mit einer Schmelzsicherung 10 A pro Steckdose abgesichert.
Leider gibt es diese nicht mehr bei thomann, eigentlich schade aber man hat ja auch bei Amazon eine gute Auswahl.
Den Preis finde ich akzeptabel, die Anschlüsse auch. Aber ob es notwendig wäre, meine Brennenstuhl-Leisten gegen „bessere“ auszutauschen, mag ich bezweifeln. Am Ende ist dabei vermutlich mehr Hokuspokus im Spiel, als einem lieb sein möchte.
Noch vor wenigen Jahren wäre das eine wirklich sehr sinnvolle Anschaffung gewesen. Heutzutage kommen selbst teure Geräte mit externen Netzteilen…sehr nervig.
@Markus Galla Ich habe letztens ein Live Rack mit einer 19″ 8-fach schräg stehenden Stromleiste ausgerüstet.
Ich habe vier (!) Produkte platziert bekommen. Diese Brettwanzen sind die Hölle!
@Axel Ritt Stromleisten mit 45 Grad Steckern sind anscheinend der neue Standard. Ist in meinen Augen völliger Blödsinn. Ich habe Gottseidank eine 19“ t.racks Steckdosenleiste mit 90 Grad Steckplätzen bei T gefunden. Und gleich noch eine normale Steckdosenleiste von Brennenstuhl mit 90 Grad Steckplätzen dazu genommen. Ich habe aber trotzdem noch Netzteile, die selbst wieder unterschiedlich orientierte Stecker haben. Und egal in welcher Kombination man die Stecker dann auch anordnet, man verschwendet doch wieder den einen oder anderen Steckplatz. Ich nenne das schon Stecker-Bingo! 😉
unterspannungsschutz (Akku) gibts hier keinen
da würd ich mir eher Gedanken drüber machen als um Überspannung ;)
wenn die Bratpfanne nicht heiß wird und der osc pitch spinnt …
Auf YT findet man ein Video des geöffneten Gerätes.
Schlussendlich haben hochwertige Geräte meistens sowieso ab Werk Filter im Netzteil damit sie im Gesamtkonzept auch EMV Prüfungen überstehen.
Gute IEC Buchsen haben innen Filter – z.B. Schurter, Schaffner. Meiner Meinung nach ist das hier ein bisschen Augenwischerei seitens des Herstellers, denn wenn man „Probleme“ hat, löst man sie mit dem Filter an der falschen Stelle.
Man kann hier auch nicht pauschal sagen, man kauft dieses Gerät und hat saubere Spannungen/Sinus mit 50hz.. oder schützt irgendwas. Dazu bräuchte man einen sehr langen Artikel samt valider Tests mit geeichten Geräten.