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Test: Rane MP2014, DJ-Mixer

Auf den Hintern schauen erlaubt - genau hinsehen erwünscht.

Auf den Hintern schauen erlaubt – genau hinsehen erwünscht

Raus geht es in Doppel-XLR-Formation, der Booth-Ausgang für das Monitoring ist als Klinkenausgang zu finden. Session-In und Session-Out gibt es Cinch-Ausgänge, zusätzlich noch digital per S/PDIF – wohlgemerkt nur eine Variante nutzbar zur selben Zeit.

Ebenfalls in Cinch bieten sich In- wie Outputs für den External FX Loop an, was mich persönlich nicht unbedingt erfreut. Klinke hätte mir besser gefallen und wäre professioneller gewesen, glücklicherweise jedoch gibt es ja Kabel, die die möglicherweise aufkommende Problematik lösen.

Wie zu erwarten bei einem Rane-Mixer finden sich rückseitig zwei USB-Ports – hat der MP2014 ja auch eine interne Soundkarte für die Nutzung mit einem digitalen Vinyl System wie Traktor Scratch oder Serato.

Kurzer Blick nach vorn? Kopfhörerausgänge gibt es drei an der Zahl. Oben findet sich ein Ausgang in Form einer 6,3 mm Klinkenbuchse, ebensolche findet sich auch an der Vorderseite, daneben eine 3,5 mm Klinkenbuchse für Klein-Stecker-Besitzer oder Adapter-Vergesser.

Klein raus kommt auch groß raus - entschudligt den schlechten Spruch.

Klein raus kommt auch groß raus – entschuldlgt den schlechten Spruch

Hands-on und ich empfehle den Bericht zum MP2015 (Hier) zu lesen, denn um es diesmal halbwegs knapp zu halten, wird es unumgänglich sein, auf einem soliden MP-Basiswissen aufzubauen.

In Kurzform: Trotz old-school-Look handelt es sich um einen Mixer mit digitalem Signalfluss mit dem höchsten Anspruch an Soundqualität – dazu später mehr.

Was an Inputs hinten vorhanden ist, kann oben gewählt werden. Ganz oben in der Tat nicht, da sitzt wie bereits erwähnt, der Isolator.

Mittig darunter finden sich die Kanalzüge mit Quellenauswahl. Entsprechend der beiden Soundkarten finden sich hier nicht nur die haptisch vorhandenen Eingänge, sondern ebenfalls 1A und 1B wie auch 2A und 2B als jeweilige Auswahl eines angeschlossenen Laptops in jedem Kanalzug.

Forum
  1. Profilbild
    Danny Who  AHU

    Was kaum wem aufgefallen ist: auch die optionale Phantomspeisung im Mikrofonweg wurde weggelassen.

    Und noch fehlt, sehr gravierend, die Serato-Zertifizierung, die der große Bruder auch nach nem halben Jahr bekommen hat. Rane zufolge läge es an Serato, ob das Ding mit aufgenommen wird.

    Ich finde den Preis mit 2500 gegenüber dem Bruder bei 3100 immer noch zu hoch. 2000 wären relativ fair.

    • Profilbild
      Bolle  RED

      Hey Danny, gut aufgepasst. Das ist mir gar nicht aufgefallen.

      Bez. Serato: Ich denke, der wird bald zertifiziert – warum das diesmal so lange dauert (was ja eigentlich typisch für Native wäre :) ), weiß ich gar nicht. Kommt sicher.
      Wäre auch mal interessant, ob der DJM-900NXS2 Serato zertifiziert werden wird..Spannend, Spannend :)

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      olafmol

      rotary mixers are more aimed at house/disco DJ’s that do longer „blends“ and don’t use crossfaders like „cutting“ turntablists/hiphop DJ’s do use

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        dilux  AHU

        langsame übergänge kann man auch mit einem crossfader machen…ist das so etwas esoterisches mit diesen rotaries? günstiger sollen die mixer durch das weglassen ja anscheinend nicht werden ;)

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          Bolle  RED

          Kann man mit einem Line-Fader noch besser als mit einem in der Regel ja kurzem Crossfader aber ja, etwas „esoterisches“ hat es schon.
          Aber auch etwas praktisches: Drehen ist feiner als Schieben — zumindest vom Handling her und verleitet nicht so zu schnellen Bewegungen.
          Viel Haptik in jedem Fall..also, eigentlich nur sogar.

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            dilux  AHU

            ok, mir waren rotaries einfach nicht bekannt und weil ich früher sehr viel mit dj’s zu tun hatte, war ich ein wenig verwundert ob des konzepts…allerdings finde ich, dass ein isolator nicht so richtig mit „langsam“ harmoniert :D
            preislich scheint man sich den mythos aber gut bezahlen zu lassen, denn bei studiomischpulten ist man bei kanalzügen jenseits der 800,-€ schon im absoluten high end und das bei deutlich erweiterter funktionalität.

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              Bolle  RED

              Verwunderlich, ist doch das Rotary-Konzept gerade am „wiederkommen“ – statt ein wirklich Neues.
              Harmoniert nicht? Ausprobieren, dann wirst du deine Meinung ändern. Mythos? Nein, Fakt, wenn auch es nicht mit jedem Auflege-Stil harmonieren wird.

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