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Test: Rane, MP25, DJ-Club-Mixer

Die problemlos zu installierenden Treiber für die USB-Anbindung an den Rechner bescheren 32 Bit und 48 kHz Sampling, wie schon der DSP. 22 Kanäle teilen sich auf vier mal Stereo vom Rechner auf die Kanalzüge und den FX Return sowie vier mal von den Kanälen Post Fader plus FX Send und Master Mix oder Mic1/2 auf.
Die Treiber liefern ein eigenes Kontrollfeld für die wichtigsten Einstellungen mit. Dort lässt sich die Puffergröße, das Routing für das sechste Stereoquellpaar oder auch die zweibandige Klangreglung der Kopfhörer (leider ohne markierte Mittelstellung) regeln. Für die genannten Filter kann zudem einzeln eine stärkere oder schwächere Resonanz für einen mehr oder weniger hörbaren Effekt gewählt werden. Für Freunde des Lampenkinos lassen sich alle Taster auch permanent hintergrundbeleuchten, allerdings ist das schon so stark, dass der Unterschied zur Vollbeleuchtung etwas zu gering ist, um schnell den Betriebszustand zu erkennen.

Kaum zu erkennender Unterschied: hintergrundbeleuchtete und aktive Taster

Kaum zu erkennender Unterschied: hintergrundbeleuchtete und aktive Taster

Jedes Mal aufs neue verwirrt bin ich, wenn mir ein Mixer eine Soundkarte liefert, mit der ich den Computer als Effektgerät nutzen kann, weil einem das ganze virtuelle Strippenziehen ganz schön die Hirnwindungen verknotet. Aber das soll nicht den Herstellern anzulasten sein – so sind nun mal die Routing-Prinzipien.

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Zahlreiche USB-Kanäle

Zahlreiche USB-Kanäle

Die Schleife vom MP25 ist überaus flexibel. Sobald man an einem Kanal den Flex FX-Schalter betätigt, wird dieser hinter dem Fader mit den Send geworfen. Jede beliebige Kombination ist machbar. Wählt man den Gesamtmix, so wechselt dieser alle anderen einzelnen Buttons ab und umgekehrt. Die analoge und digitale Schleife sind hintereinandergeschaltet, sodass sich beliebige Variationen herstellen lassen. Der Druck der entsprechenden Loop-Taste bindet diese mit ein. Auf analogem Wege sind auch noch Send- und Return-Pegel einstellbar. Der Druck auf den On-Taster ersetzt das vormals rein trockene Signal durch das volle Returnsignal. Eine eigene LED-Kette, Pegelregler und Cue-Möglichkeit tun ihr Übriges zur Praxistauglichkeit. Wer die Schleife nicht für Effekte braucht, kann den Stereo-Send auch als weiteren Post-Fader-Aufnahmeweg nutzen, man betätigt dann einfach nicht den Einschalter der Schleife. Hoch erfreut war ich auch über das Unity-Gain, also die Tatsache, dass sofern man im Rechner zwischendrin das Signal nicht verändert, mit selbem Pegel zurückkommt, wie es gesendet wurde. Ebenso boosten auch die Kanalzüge  bei oberem Anschlag nicht unnütz, dafür gibt es schließlich Gain-Regler. Apropos Pegel: Die Mikrofone lassen sich normal einschalten oder mit statischem Talkover, was alle anderen Kanäle um 10dB dämpft. Steht eins der Mikrofone normal auf On und das andere auf Talkover, so dämpft letzteres auch ersteres. Zeitgemäß können alle Bedienelemente (bis auf die drei Regler rechts oben) nicht nur Audio manipulieren, sondern über USB auch MIDI-Nachrichten senden. Taster senden Notenwerte, Schiebe- und Drehregler CC-Werte. Der Kanal dafür lässt sich im Controlpanel einstellen.

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