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Test: reFX NEXUS

1. Dezember 2006

reFX NEXUS

Aus dem Hause reFX kommt in den nächsten Tagen ein neuer Software-Synthesizer auf den Markt, der insbesondere für Trance- und Dance-Fans interessant sein dürfte. Denn kein geringerer als Vengeance-Masterhead Manuel Schleis hat sich die besten Hardware-Synthesizer in’s Studio geholt und eigene Soundkreationen abgesampelt. Herausgekommen ist NEXUS, ein Sampleplayer mit Synthesizer-Anleihen, der irgendwie zwischen Korg Trinity und Access Virus TI polar aussieht und, zumindest was den Virus betrifft, auch so klingen kann, denn neben Waldorf Q, Andromeda und anderen Synthesizern wurde natürlich auch vom Virus gesampelt.

- Der Nexus: optisch eine Mischung aus Virus TI polar und Trinity -

– Der Nexus: optisch eine Mischung aus Virus TI polar und Trinity –

Zur Vorgeschichte
Nexus würde heute nicht Nexus heißen, wenn sich nicht vor geraumer Zeit die Steinis dazu entschlossen hätten, den Xphraze nicht Nexus, sondern Xphraze zu nennen, um damit die Klangerzeugung treffender zu beschreiben. Dieser Umstand hat nun dazu geführt, dass reFX-Programmierer Michael Kleps sein neuestes Werk Nexus nennen konnte, obwohl er diesen Namen eigentlich für den Xphraze vorgesehen hatte. Und hier treffen wir dann unweigerlich auf eine weitere Verbindung beider Programme: Michael Kleps hat nämlich auch den Xphraze programmiert – das war’s dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten.

Grundlegendes
Nexus ist in erster Linie ein ganz normaler Rompler, der seine Sounds aus einem vier Gigabyte großen Samplevorrat generiert. Ein Preset besteht dabei aus bis zu vier Layern, die als Oszillator jeweils ein Multisample oder eine von acht klassischen Wellenformen verwenden können – 670 Werk-Presets werden mitgeliefert. Für die Klangmanipulation stehen vier verschiedene Filtertypen sowie Hüllkurven für Filter und Lautstärke zur Verfügung. Besondere Highlights sind der frei programmierbare Arpeggiator und das 32-stufige Stereo-Trancegate mit je 32 Presets. Für die Klangverschönerung steht ein Delay mit einstellbarer Modulation und ein qualitativ hochwertiges Reverb (lizenziert von ArtsAcoustic) sowie eine Mastereffekteinheit zur Verfügung. Nexus ist außerdem mit separat erhältlichen Expansions (Samples und Presets) erweiterbar: zum Auslieferungstermin sollen die drei Soundbänke „Dance Vol. 1“, „House Vol. 1“ und „Dance Orchestra“ mit je 128 neuen Presets zur Verfügung stehen. Nexus und alle Erweiterungen sind ausschließlich über reFX erhältlich.

- Black or white - das ist hier die (Geschmacks)frage -

– Black or white – das ist hier die (Geschmacks)frage –


Die Praxis
Die Installation gestaltet sich absolut problemlos: einfach von der DVD installieren und die Lizenzdatei herunterladen – fertig. Nach Auswahl des Instrumentes im VST-Rack präsentiert sich der Nexus mit einer weißen Oberfläche, die ich persönlich als ziemlich grell empfinde und in Teilbereichen auf meinem TFT stark „überbelichtet“ daherkommt. Das ist natürlich Geschmackssache und das hat auch reFX erkannt: Auf der Herstellerseite im Internet werden nach Markteinführung weitere Oberflächen veröffentlicht, die über eine Importfunktion in Nexus geladen werden können – dankeschön! Die Bedienung des Nexus ist zweigeteilt: auf der Oberfläche befinden sich die wichtigsten Regler und globalen Funktionen im direkten Zugriff. Auffällig ist, dass alle Regler bei allen Presets in der Mittelposition stehen. Das hat einen besonderen Grund: wenn der Drehknopf auf dieser neutralen Stellung steht, hat er keinerlei Auswirkung auf die Layer des Presets und der Parameter wirkt sich exakt so aus wie der Preset-Programmierer es sich vorgestellt hat. Wenn nun der Regler nach links oder rechts gedreht wird, so wird der entsprechende Parameter der vier Layer proportional zueinander kleiner bzw. größer. Das Filter- und Lautstärkemodul kann darüberhinaus ein- oder ausgeschaltet werden, was zwar keine CPU-Ressourcen spart (da z.B. das Filter ja trotzdem im Preset verwendet wird), aber einen schnellen A/B-Vergleich zulässt. Zusätzlich steht ein separates Masterfilter mit 4 Filtertypen und einer Flankensteilheit von 6, 12 oder 24dB mit Cutoff und Resonanz zur Verfügung, um das gesamte Preset nachträglich nach Belieben zu filtern. Im großen Display gibt es auf 8 verschiedenen Bildschirmseiten alle weiteren Dinge. Immer im Blickfeld ist der gerade aktuelle Presetname und der aktuelle Leistungs-/Stimmenverbrauch, der voll kompatibel mit dem Cubase SX3-Leistungsverbrauch zu sein scheint. Die Anzeige gibt per Mausklick alternativ auch den Speicherplatzbedarf im Hauptspeicher oder den Preset-Autor preis. Pfiffige Idee ist der Rating-Parameter, mit dem man das ausgewählte Preset auf einer Skala von 0 bis 5 Sternen bewerten kann.

- Durch importierbare Skins lässt sich die Oberfläche komplett austauschen -

– Durch importierbare Skins lässt sich die Oberfläche komplett austauschen –

Der Preset-Browser bietet einen schnellen Zugriff auf die gewünschten Sounds. Alle Presets sind in Kategorien aufgeteilt. Eigene Kategorien oder Favoriten können erstellt werden. Auch Suchabfragen sind möglich. So findet man auch schnell seine bewerteten Sounds wieder: einfach eine Suchabfrage neu erstellen und als Suchwort die Anzahl der Sterne eingeben. Sofort listet Nexus die persönlichen Lieblingssounds auf. Natürlich speichert Nexus auch eigene Klangkreationen ab – wählt man vor der Speicherung eine andere Kategorie, so ist auch ein Verschieben von Sounds in andere Abteilungen möglich.

Die Modulationsabteilung bietet neben einem Portamento eine umfangreiche Modulationsmatrix mit vielen Quellen und Zielen. Insgesamt können bis zu 10 Modulationen gleichzeitig pro Preset aktiv sein – diese wirken allerdings nur global und nicht auf Layerebene.

Besondere Highlights sind der Arpeggiator mit Step-Sequenzer (16 Schritte) sowie das gleichzeitig verwendbare Trancegate (32 Schritte) inkl. 32 Presets pro Modul. Eigene Variationen werden mit Rechtsklick auf den Namen gespeichert. Beide Module sind reichhaltig ausgestattet – alles ist möglich und ein Blick in das Handbuch offenbart auch vermeintlich nicht vorhandene Funktionen: so wird z.B. der Velocity-Wert im Stepsequenzer mit der mittleren Maustaste eingestellt!
Beide Module existieren auch auf Layerebene, lassen sich dort allerdings nicht editieren. Dies führt zwangsläufig zu einigen Irritationen, da z.B. auch bei vermeintlich abgeschalteten Arpeggiator weiterhin Arpeggios auf Layerebene hörbar sind – doch dazu später mehr.

- Besondere Highlights sind der Arpeggiator mit Step-Sequenzer (16 Schritte) ... -

– Besondere Highlights sind der Arpeggiator mit Step-Sequenzer (16 Schritte) … –


- ... und das 32-stufige Trancegate (beide Module mit 32 Presets) -

– … und das 32-stufige Trancegate (beide Module mit 32 Presets) –

Auf einer weiteren Bildschirmseite findet man einen Frequenz Analyser – ein nicht ganz so alltägliches Feature für einen Sample-Player! Der Analyser zeigt auf Wunsch den gerade aktuellen Frequenzverlauf oder Wellenform an, wobei sich mir bei letzterem die Praxistauglichkeit etwas entzieht – egal, beides ist hübsch anzusehen. Im Frequenz-Modus hätte ich mir allerdings einen EQ gewünscht, der zwar rudimentär in Nexus vorhanden ist (2-Band EQ), allerdings leider nicht auf der Analyser-Bildschirmseite.

- Der Analyser hilft bei der Beurteilung des Klangspektrums; ein EQ zum Nachbessern fehlt auf dieser Seite -

– Der Analyser hilft bei der Beurteilung des Klangspektrums; ein EQ zum Nachbessern fehlt auf dieser Seite –

Die Nexus-Effektabteilung bietet neben einem Delay (mono, stereo, cross oder pingpong) und einem qualitativ hochwertigen Hall (room, hall oder arena) auch einen Mastereffekt mit fünf wählbaren Effektarten (chorus, flanger, phaser, ensemble und bitcrusher-Effekt/Distorsion). Die Effekte klingen alle durch die Bank sehr gut und lassen sich in den wichtigsten Parametern einstellen. Besonders der Hall hat mir gut gefallen, trägt zur Veredelung der Klänge bei und verbraucht wenige Ressourcen.

Die Feature-Matrix-Seite gibt Aukunft darüber, wie das zuvor ausgewählte Preset aufgebaut ist. Wie bereits anfangs erwähnt, besteht ein Nexus-Preset aus bis zu vier Layern. Die Matrix informiert nun darüber, welche Effekte für jeden einzelnen Layer eingeschaltet sind. Zusätzlich zu den bereits weiter oben beschriebenen Funktionalitäten auf Presetebene stehen pro Layer neben einem Portamento noch ein weiterer Arpeggiator, ein Trancegate, einer von fünf Effekten aus der Mastereffektabteilung und ein Layer-Delay zur Verfügung. Das erklärt auch die teilweise dichten und variationsreichen Sounds, die aus bis zu vier Einzelsounds bestehen – alle mit unterschiedlichen Arpeggios und Effekten. Diese an sich schöne Sache hat allerdings einen Haken: diese Features lassen sich nur an- oder abschalten, jedoch nicht editieren. Alle verwendeten Module der Matrix sind fest definiert. Dies führt unweigerlich zu Irritationen, da man z.B. trotz abgeschaltetem Delay auf der Bedienoberfläche weiterhin ein Delay hört, wenn auf der Feature-Matrix-Seite ein Layer-Delay aktiviert ist. Diese Verwirrungen gelten auch für den Arpeggiator und für das Trancegate. Durch die feste Verschaltung der Effektmodule ist es z.B. nicht möglich, für ein bestimmtes Layer ein eigenes Arpeggio zu erstellen, da der Arpeggiator auf der gleichnamigen Bildschirmseite immer auf das komplette Preset wirkt und nie auf einen einzelnen Layer. Wenn man sich bis zur Feature-Matrix-Seite durchgeklickt hat, wird einem endgültig klar, dass man mit Nexus keine eigenen Presets auf Layerebene erstellen kann – alle Änderungen wirken immer auf alle Layer! Die einzelnen Layer selbst können nicht ab- oder angeschaltet werden. Hier bietet Steinbergs Hypersonic 2 eindeutig mehr: die Layer können bis auf Sampleebene neu zusammengestellt und editiert werden.

 

Klangbeispiele
Forum
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    au mann,

    selbst vor dj bobos lead synth/piano aus seiner debutsingle hat manuel schleis nicht halt gemacht!

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    Wirklich schade, wie einfach es Produzenten gemacht wird, die eigentlich keine sind. Für mich wirkt das Ganze etwas wie malen nach Zahlen.

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    also ich weiss nicht so recht. 400 dollar?? nein danke. wieder nur dance und trance? für SKINS AUCH NOCH GELD BEZAHLEN? Frechheit.
    Keine Editiermöglichkeiten? Arm.

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    Na da Hoffe ich doch das sich der Nexus gut verkauft,bei den Horror Preis.
    Ich hätte ne andere Marketing strategie genommen.
    149 Euro Nexus.
    49 Euro Expansions
    5 Euro pro Skin
    Dann glaube ich wärs erfolgreicher dann würde man auch über weitere Expansions an sein Geld kommen.
    Gruß Marco

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    kraftvoller sound. nich so langweilig dünn wie bei dem ganzen anderen software mist.

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    Rein optisch macht das Ganze ja einen guten Eindruck und klanglich gibt es sicher nicht viel auszusetzen, aber die gewählte Hochpreispolitik scheint mir jedoch weit am Markt vorbei zu gehen (und dann noch USD = Euro, da hört der Spaß echt auf).
    Hat man doch heut´zutage einige universelle Softwaresampler wie Kontakt 2 oder E-MU Emulator X2 mit umfangreichen Klangformungsmöglichkeiten oder weitaus günstigere "Spaß"-Programme wie Kinetic 2.
    Da fragt man sich, in welche Nische denn der Nexus noch passt …

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    Also der Preis ist zu hoch. Man kann ja auch nicht die Layer editieren wie man will ausserdem bieten z.B. Sonik Synth2 auch multitimbralen Modus und viel mehr Effekte an. Irgendwie ist Nexus ein verkappter Vanguard mit einer sehr starken Library. Da gibt es zuviel Konkurrenz die von den Features mehr bieten. Man könnte sich auch den Komplexer für 185 Euro holen, mit dem Unterschied das man dort die Layer sehr wohl editieren kann und zudem noch MicroQ Sounds importiert werden können.

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    Ich denke ich muss hier mal kurz eine Lanze für refx brechen: Es scheint, dass die meisten Kommentatoren hier refx als Underdog sehen und ein etwas verzerrtes Bild vom Nexus haben. Der Nexus soll als Presetplayer verstanden werden und nicht etwa als Synthesizer. Mal ehrlich: wer fängt bei einer Triton, einem Fantom oder Motif ernsthaft an Klänge selber zu programmieren? Ist ja schon alles da! Und ebenso verhält es sich mit dem Nexus: Sounds laden und Musik machen – Zack! Dass der Nexus dabei kein Allrounder ist, sondern dank Manuel Schleis auf Techno und Dance getrimmt ist ist ja klar. Wer das nicht will, kauft sich eben einen Hypersonic 2, der hat auch erstklassige Natursounds. Und wer Sounds richtig schrauben will, kann ja einfach auf einen richtigen Synthesizer ausweichen.

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    Was den Preis angeht, der ist schon recht hoch wenn man bedenkt, dass vergleichbare Produkte noch eine Vertriebs- und Händlermarge sowie eine Verpackung eingerechnet haben. Andererseits wird mit dem Nexus auch eine Enzyklopedie an produktionsfertigen Trance-Sounds verkauft, worin Manuel Schleis viele Jahre Arbeit investiert hat um einen so hohen Standard abzuliefern.

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    Also fassen wir mal zusammen:
    – Preis reiner wucher (15€ pro Skin … hallo ?)
    – Sound relativ verwaschen, nicht wirklich neu und mit weiteaus billigeren Softsynths (meist besser) hinzubekommen
    – kein echter Synth, 4GB rompler (das ist ja bald so groß wie ne Orchester-Libary)

    Ne mal ganz ehrlich … nach diesem Rummbumm, der da monatelang im Vorfeld gemacht wurde, hätte ich weit mehr erwartet.

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    Technisch und vom Sound her macht das Produkt einen guten Eindruck, aber der Preis ist mir persönlich auch zu hoch. Ich habe in den vergangenen Jahren eine Schmerzgrenze von 199.- Euro für derartige PlugIn's erreicht. Viel zu oft habe ich tief in die Tasche gegriffen (wie z. B. bei East West Sachen), die dann ein Jahr später für unter der Hälfte des Listenpreises verramscht werden. Daß die Skins auch noch mit 20 Euro bezahlt werden müssen, ist echt mal ein schlechter Scherz, da sollte man zumindest die Auswahlmöglichkeit für einen Skin beim installieren haben. Nett gemeint, reFX, aber mir ist das so zu teuer, zumal gerade Euer Vanguard das gleiche Kundenklientel bedient und gerade mal 69.- Euro kostet. Wenn das mal kein Eigentor ist?!

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    Wir (Studiobetrieb mit 3 Produzenten) produzieren seit längerem Dance/House und wir finden den Presi auch entschieden zu hoch, v.a. im Vergleich mit den Wettbewerbern. 199.- ist auch für uns eine Art Schmerzgrenze, wenn's nicht um etwas extrem neues geht (z.B. Massive von NI). Un Nexus ist nicht wirklich neu. Die Skins extra zu berechnen, ist eine Unverschämtheit.
    Am Besten warten, bis die Jungs sich dem Markt anpassen und das Teil günstiger verkaufen. Wird sicher nicht lange dauern.

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    @ Root: Wenn du ein so guter Profimusiker bist mag es sein das du deinen VST´s noch mehr Sound entlocken kannst. Ich kann es jedenfalls nicht.

    Es wird im Nexus IMHO klanglich mehr geboten als bei der Konkurrenz die immer nur mit aufgebohrter FX-Sektion und perfektem Mastering gut klingt.
    Was nützt mir Hypersonic 2 mit besseren Editiermöglichkeiten wenn die Sounds zum einschlafen animieren?
    Nexus mag nicht billig sein- Lohnt sich aber für jeden der wirklich gute Klänge braucht. Ausserdem ist Free-Lifetime Update inbegriffen und es folgen ständig neue HQ-Soundbänke.

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    Kling meiner Meinung nach sehr gut.
    Und der Preis – den finde ich in Ordnung. Selbst mein XV 2020 war
    doppelt so teuer.
    Da der Virus TI noch Nachwirkungen im meinem Geldbeutel hinterlassen hat muss ich leider noch ein bisschen warten

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    Hallo zusammen,

    natürlich ist der Preis des Nexus für Softsynths eher im oberen Bereich angesiedelt. Aber ich verstehe die ganze Diskussion um Preise nicht so ganz. Nicht, weil ich genug Geld hätte (schön wärs *g*), sondern weil viele vergessen haben, dass mit den Softsynths heutzutage eine Leitung möglich ist, die mit den damaligen Hardwaresynths nicht annähernd zu erreichen war. Diese waren (sind) aber um das vielfache teurer. Jedenfalls steht der Nexus auf meiner Einkaufsliste. Schon der Vanguard liefert klasse Soundgrundlagen. Wenn der Hypersonic2 zum einschlafen klingt, liegt das nicht an der Software sondern eher an demjenigen, der davor sitzt. Nicht die Maschinen, sondern die Menschen machen die Musik ;-) Und ums Mastering und anpassen der Einzelsounds kommt man bei keiner Produktion rum.

    Gruß, Markus

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    @Markus: Presetbänke die von vorneherein gut klingen sind immer besser einzusetzen als haufenweise schlaffe Melos.
    Mich konnte die Qualität der Samplebänke bislang nie überzeugen, Pads oder Pianoklänge (Hypersonic2 etc.) mal ausgenommen.
    Aber Pads und Pianos sind nicht alles was man als Musiker braucht oder? Ausserdem soll Musik produzieren doch auch Spass machen.
    Wenn es um clubtaugliche und "lebendige" Sounds geht gibt es zur Zeit kaum Alternativen zum Nexus. Ausser selber mit teurer Hardware zu Schrauben. Nur braucht man auch als Könner Monate für einen Teil der selben Sounds während man hier das Beste auf dem Silbertablett serviert bekommt. Volia!

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    Die Sounds klingen irgendwie alle nach Blank and Jones und damit ja wohl mehr als dated. Wer gibt anno 2006 für sowas noch Geld aus? Zu Zeiten eines CS6x wäre das Teil vielleicht eingeschlagen wie ne Bombe. Aber heute? Und dann noch 300 Taler. Da war sicher der Wunsch Vater des Gedankens.

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    @ monokultur: Dann hör dir erstmal die Nexus-Sounddemos auf der Herstellerseite an. Alle Demos ohne Mastering oder externen Effekten. Einfach drauf losgespielt.
    Das hat mich überzeugt.

    PS: Ich bin nicht Manuel Schleiss!*g

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    Ich find eher das klingt nach TuneUp!/Cascada, was absolut auf der Höhe der Zeit liegt!
    Superfette Sounds einfach

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    Also ich kann diese Meckerei hier nicht verstehen. Das Teil ist doch der Oberfett!! Es gibt, auch wenn ihr es nicht glaubt, immer noch eine Techno-Trance Szene und in den angesagten Clubs ist fast immer noch Stimmung wie vor 10 Jahren. zwar wird der Mainstream nicht mehr angesprochen, aber jetzt lasst mal bitte die Kirche im Dorf:
    Es meckert soch auch keiner über die zigtausendste Vintage-Synth Library… Mannomann!

    Ich hab mir den jedenfalls schon bestellt!! Ich hoffe der kommt auch bald… :-)

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    So, dieses teil klingt super ..aber, es sind vorgegebene sounds von echten synths. Es ist kein synth.. man kann die vorgaben noch modififizieren. VON DER IDEE NICHT NEU ABER TROTZDEM GUT..SO..zum PREIS : ZU HOCH EINDEUTIG ..SONST SUPI!

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    Der Nexus befindet sich seid einigen Tagen auf unserer Festplatte…..wir sind voll und ganz zufrieden mit dem Teil.

    Gute Arbeit an Refx und Manuel Schleiß…

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    Hallo Leute,

    weiter können die Meinungen nicht auseinander gehen. Meine Meinung: Die Sounds sind fett, der Preis ist hoch, manche Sachen hat man sicher schon gehört. Allerdings, bei dem heutigen Überangebot sehe ich das Teil schon als Besonderheit (wegen dem genialem feeling) das einige Sounds besitzen und man sich am liebsten nach Ibiza auf eine Party beamen möchte. PS Was bitte ist ein Skin???

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    Mein Nexus kam gestern an
    Absolut OUTSTANDING das Ding.
    Kann ich blind empfehlen
    Respekt an die Designer

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    Altes Konzept, neu aufgewärmt. Viel zu teuer! Die Demosounds klingen durchschnittlich.
    Klingt alles genauso metallisch wie der Vanguard.

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    Also ich denke man darf nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Nexus ist ja kein Synth sondern ein Sample-Player. Ich persönlich schraube auch lieber meine eigenen Sounds, aber wer die klassischen Techno- und Trance-Sounds verwenden will, ist hier bestimmt bestens bedient, denn in dieser Qualität bekommt man das nicht mal eben so mit nem beliebigen Vsti geschraubt! Hier bezahlt man für Klangqualität und Arbeitsersparnis.

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    Ich schätze schon, dass es für Nexus einen Markt gibt – ob der Preis zu hoch angesetzt ist, wird sowieso – wie schon gesagt wurde – der Markt regeln. Es steht ja jedem frei, das Geld in das Plug oder die Hardware seiner/ihrer Wahl zu investieren. Das steht und fällt mit der Sichtweise des Musikmachens und mit der Musikrichtung. Risikoreich ist es m. E. immer nur für eine Firma, die das Produkt am Markt platzieren muss.

    Übrigens… die Demo hat ein Volumen von 1,47 GB. Bei allem Verständnis – das finde ich ein wenig heavy… ;)

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    HAMMERGERÄT
    der beste Kauf seit Jahren

    kann ich allen Dance Musikern blind empfehlen

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    Ich habe mir den Nexus auch gekauft und kann nicht verstehen wiso Leute mekern. Der Preis ist für die Qualität der Sounds absolut ok. Wer Dance/Trance produziert wird nur noch überrascht sein… die Presets sind gelungen, schöne Pads, Chöre, Leads… und die Bedienung ist auch super einfach. Für mich als Schweizer auf jeden Fall DAS Taschenmesser in Sachen Dance-Produktion. http://www.pre-fader.ch

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    that i dont like it you can mix the these leads self whit the demo and for a looking vanguard or z3ta there comming much from vanguar and other refx stuff

    but its a realy nice synth the first 5 min you dont have a fad in and out by convert, zo raed your settings and maake it in 5 min export and clear!!

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    Nexus is just AWESOME!

    I make professional Music for more than 10years now, but I haven´t heard anything good like that before! My head explodes with new Ideas since I have Nexus. Very very inspiring!

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    Muss zugeben, die Mp3s klingen wirklich gut!

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    Man…wirklich hammer klingendes Plugin, doch sehr eingeschränkt, was die Preset erstellung betrifft.
    Werde es sehr oft in Dance und Synthesischen HipHop Beats verwenden

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    Wir haben den Nexus jetzt einige Wochen, ich muss sagen das Beste was ich seit Jahre gekauft habe, in Cubase 4 lassen sich Real ca 3 Nexus parallel betreiben und auch sonst ist das Teil allem überhaben was es derzeit gibt, Ich würde mir noch eine Drum & Groove Abteilung wünschen, was sicher auch mit dem Teil zu realisiren währe, dann währe es komplett, sehr empfehlenswert für fast jede Musikrichtung zu empfehlen, der Sound ist klasse, weiter so.

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    Endlich mal ein Produkt, mit dem man schnell und unkompliziert Profisounds in die eigene Produktion integrieren kann.
    Besonders für Anhänger von Italo Dance und Trance ein absoluter Pflichtkauf.

    Gratulation an die Macher !

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    Also, dass mann die einzelnen Layer nicht abschalten kann, ist schwach. Fast alle Presets machen sich im Mix so breit, dass kein Platz mehr für andere Instrumente ist. Macht alles viel Eindruck, ist aber leider unbrauchbar. Nexus ist ein ziemlicher Blender,

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    Ich habe ihn auf der Festplatte und war anfangs auch mehr als begeistert. Nur wer mehrere Spuren abmischen will, wird schnell erkennen dass die Sounds irgendwie KLIEREN.\r\nAußerdem finde ich es Sch*****, dass wenn man das Rel. aufdreht, der Rechner in die Knie geht, trotz Dualcore. Übelst ist auch die Tatsache, dass man für einen Skin 15 € zahlen muss, da einem gelinde gesagt, dass Polarweiss mit der Zeit sehr auf die Nüsse gehet.\r\nIch würde ihn gern wieder verkaufen, aber auch hier der Hammer von reFX, mit ERWERB der Lizenz ist es untersagt sie weiter zu geben, heisst der Verkauf des Nexus ist verboten.

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    ach ihr könnt nicht abmischen, das ist alles :)
    Es gibt übrigens einen Ordner "Single Layers", da sind die dünnen Sounds

    das die Skins 15€ kosten stört mich nicht. Finde das immer noch rel. günstig. Kaufen muss man sie ja nicht.
    und die CPU beim Release bekommt man in den Griff durch Runterstellen der max voices. Ist doch bei jedem Synthie so.

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    nexus demo klingt gut
    das ist kein synth ,sondern ein sampler player-selbst ein erfahrener schrauber
    brauch monate um das hinzukriegen .

    geliefert werden sounds aus dem techno und techhause etc bereich die typisch sind.
    dazu kommen trance gate und apreggio. auserdem ist ein delay und ein guter hall drin.
    nexus hatt keine konkurenz .welche denn?
    selbst hardware hatt nix aktuelles zu bieten in dieser sparte.
    und software schon gar nicht.
    die meisten- ich will keine musik machen ,sondern nur spielen -typen
    haben das problem das sie keine musik machen können und daher mit nexus nix zum verdrängen haben .
    deshalb jammern sie rum -genauso wie diese (logic studio versaut meine musik und ich bin wieder unten für 200 euro typen)psychotiker.

    wenn ich der manuell wäre hätte ich die skins noch grösser gemacht und für 80 verkauft.

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    Die Preisstrategie von ReFX finde ich für dieses Plugin übertrieben.
    Die Sounds sind professionell gemacht aber teilweise Strunzlangweilig!
    Ich habe kaum einen Sound gefunden, denn ich nicht schon auf der Platte habe.

    Trotzdem macht es echt bock auf einigen Presets rumzududeln, um schnell eine Stimmung zu erzeugen.

    Mir fehlt vor allem ein Feature, das ich bei vielen Romplern gefunden habe. Presets auf verschiedene Kanäle zu legen, oder wenigstens vorladen zu können. In Echtzeit kann man bei NEXUS kaum mal eben durch die Library rasen, um dann timing genau den gewünschten Sound zu laden. Man wird also zum Phrasen aufnehmen gezwungen.
    Für mich keine Wahl ! habs weiterverkauft !

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    Nexus ist das beste was es aktuell in sachen Synthie gibt, wer was anderes behauptet hat entweder keine Ahnung oder ist mit sich selbst überfordert.

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    Ich war am Anfang (auch) sehr geblendet. Aber es folgt schnell Ernüchterung. Für mehr als eine Internetseite zu vertonen reicht der Nexus leider nicht. Bei einer Spektralanalyse fragt man sich schon, wer sowas in einem Mix verwenden soll. Zudem sind manche Layer einfach nur von den Standard Access Virus Presets abgesampelt. Nettes Spielzeug, um Freunde zu beeindrucken oder schnell mal eine Single-Voice-Athmo hinter einen Trailer oder Spot zu legen.Dafür ist er leider zu teuer und bietet keine Synthesemmöglichkeit. Außen hui – innen pfui. Wenn ich mir überlege, was ein gebrauchter Access Virus bei Ebay kostet, frage ich mich schon, wer solche Preise kalkuliert. Bei 299,00 Euro darf eine Extension nie und nimmer 69,00 Euro kosten. Und Absampeln kostet mit diversen Samplerobots auch keine Zeit mehr… Kauft euch lieber einen Virus, Microwave oder Q.

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    Mein Urteil: Schrecklich.

    Die Sounds und insbesondere die Samples klingen nach einem betagten Roland JV-1080 Anfang der 90er.

    Für Dance/Trance/Chance sicherlich genau das richtige.

    Wer´s mag.

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    Also ich habe das lange Hersteller-Demo gehört, ich find´s Klasse und werde mir den Nexus wohl kaufen. Weiß wer, ob´s beim neuesten Logic Probleme mit Nexus gibt?

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    NIEMAND ist gezwungen, NEXUS zu kaufen, SKINS zu kaufen…Scheint auch Viele zu geben, die denken, sie hätten irgendeine Weisheit für mit Löffeln gefressen. Nicht meckern, selber besser machen!
    Am Besten Alles kostenlos, wie immer. Noch vor ein paar Jahren konnteste Dir nen Hardwaresynth für 2300 Euro kaufen, darunter war nicht Viel. Auch Sampler, Effekte, Audiorecording war sauteuer. Was der Nexus bietet, ist heftig, bezogen auf die geringe Geldsumme. Außerdem kann man bestimmte Sounds eh noch extern bearbeiten, egal ob die nun richtig up to date sind, oder nicht! Wer basteln will soll nicht meckern sondern sich was Andres kaufen!Manchmal wünsche ich mir zeitweise fast, diese Zeiten kämen zurück, und das Anspruchdenken gegenüber musikalischen Möglichkeiten wäre allein dadurch geringer, dass nur die Leute Musik machen, die sich den Arsch dafür aufreissen und sich das hart erarbeiten.

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    is ne frechheit das man das teil nicht wieder verkaufen darf.

    das steht natürlich nirgends, erfährt man wohl erst nach dem kauf hm?

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    Nachtrag: Anscheinend darf man die neue Version 2 weiterverkaufen…

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    Hab das Teil lange mal getestet und seh das so. Ein guter Rompler soll zunächst mal die Arbeit erleichtern. Das heißt, schnell den richtigen brauchbaren Sound finden und die wichtigen Regler zum halbwegs zurechtbiegen gut ansteuern zu können. Also die Bedienung an sich ist gut gelöst auch der Arp ist doch ein tolles „Spielzeug“.

    Das wichtigste Argument ist aber der Sound an sich. Also was die Trance und Kommerz-Sparte betrifft sind schon ein paar sehr gute Sounds drin dank Manuel Schleis.

    Für andere Bereiche elektronischer Musik (Elektro, Minimal, Drum n Bass) würde ich das Teil trotz der Expansions absolut nicht empfehlen. Ich persönlich finde z. B. die Sounds der Minimal-Expansion absolut nutzlos, sorry. Ich denk aber gerade bei diesen Styles, dass es schwer ist die ultimative Minimal-Collection überhaupt zu erstellen. Bei Trance hört sich nun mal alles „ähnlich“ an und es gibt einfach die typischen Standard-Elemente und die hat er so im großen und ganzen schon.

    Was den Preis betrifft. Jemanden der diese Sounds unbedingt braucht, wird auch der Preis nicht abschrecken. Mir persönlich fallen aber zig gute Plugins ein, (auch welche für 200€ ;-) ) die gewaltig mehr Möglichkeiten bieten, wenn man sich die Zeit nimmt ein Tutorial zu lesen was auch beim Nexus notwendig ist.

    Zum Vergleich mit Hardware. Klar so ne Kiste kostet natürlich ne Stange mehr. Und leider gibts auch hier mittlerweile soviele Gurken dass man immer wieder mal von Fehlkäufen bedroht wird. Es versucht halt jeder alles mögliche reinzupacken und man kann dann als User hoffen, dass gerade das was man von der Kiste erhofft auch zu den Qualitäten gehört. Deshalb legt man wahrscheinlich auch heute noch für ne gut erhaltene Original 303 oder 808 nen guten Stapel Geld hin oder wühlt sich durch 100 Sample-CDs um dann mal ein brauchbares Set zu finden … jetzt reichts wohl :-)

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