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Test: Resident Audio T4, T2, Thunderbolt Audiointerface

9. November 2015

Klang pur

Resident Audio T4 und T2 sind zwei 96 kHz Audio/MIDI Thunderbolt Interfaces für OS X und Windows. Dabei hat sich Resident Audio an etwas gewagt, an das sich in dem saturierten und von Großproduzenten dominierten Markt kaum noch jemand wagt: die komplett eigene Entwicklung von Digital- und Analog-Konvertern. Damit haben sich Resident Audio zumindest das Recht für die vollmundige Behauptung erworben, dass es mal wieder jemanden braucht, der den Audiomarkt aufrollt. Ob Resident Audio das auch halten kann, lesen Sie im Test zum T4.

Zuallererst haben wir uns von Resident Audio versichern lassen, dass die T2 und T4 Interfaces, bis auf die Anzahl der Audiokanäle und ein paar Sonderfunktionen beim Kopfhörerausgang des T4, technisch und klanglich tatsächlich identisch sind. Es ist also egal, für welches T man sich entscheidet, die Audioqualität bleibt gleich.

 

RAT4-front

Resident Audio T4

RAT2-Front

Resident Audio T2

Auspacken

RAT4-Box

Geliefert wird das 1 kg schwere T4 in einem ansprechend designtem Karton (ca. Schuhgröße 48). Mitgeliefert wird ein 30 cm langes Thunderbolt-Kabel, was schon sehr entzückt. Ebenfalls enthalten ist ein 32 GB großer USB-Stick in Chipkartengröße, auf dem die Treiber für Windows ab 8.1 und OS X ab 10.9 sowie das PDF-Handbuch enthalten sind. Das ist mal wirklich eine sinnvolle Entscheidung. Denn immer weniger Rechner, vor allem Laptops, dazu noch von Apple, haben noch ein CD-Laufwerk, wohingegen der USB-Port wirklich überall bei jedem Format zu finden ist. Somit braucht man auch nicht, wie sonst üblich, die beigelegte Treiber-CD gleich in die Tonne zu kloppen, weil die darauf enthaltene Software eh schon wieder veraltet ist und wenn nicht heute, dann in drei Monaten. Den USB-Stick kann man noch auf Jahre hin weiter verwenden, um von seinen wichtigsten Treibern, Lizenzen und Softwaren etc. Backups zu machen.

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Resident Audio Treiber auf dem USB-Stick

Forum
  1. Profilbild
    clausiii

    könnten mehrere T4´s über das Audio-MIDI Setup als ein Aggregate Device zusammengeführt werden?

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      Keine Ahnung, das wäre ein Frage für den RA-Support. Ich hatte nur ein Gerät zum Test und hab auch nichts derartiges gelesen.

      Grüße
      M. :)

  2. Profilbild
    gaffer  AHU

    Muss ein Top Gerät sein. Aber warum dann so schmalbrüstiger PreAmps, da gibt’s kein gutes Argument für. Das kaufe ich super Wandler und brauche für fast jedes Mikro noch einen Vorverstärker….

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      Ja, beim T4 sind mir so einige Designentscheidung nicht einleuchtend und die ich mit „vergebliche Liebesmühe“ umschreiben würde.

      Grüße,
      M.

  3. Profilbild
    TobyB  RED

    Hallo Markus,
    Klasse!
    Es drängelt sich ja nun grade zu auf, ist der Unterschied zu den iConnectivity Geräten so groß wie ich vermute?

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      Kein Ahnung was Du vermutest Toby ;) aber wie ich im Test geschireben habe: zwischen ICA4+ und RA liegen Welten. Die Feinzeichnung des T4 spielt in einer ganz anderen Liga.

      M.

      • Profilbild
        TobyB  RED

        Hallo Markus,

        vermutlich, das ich meinen Ohren nicht traue ;-) Da ich das ICA4+ bis dato für den Best Buy gehalten habe. Bis auf unsere kurze T4 Diskussion hatte ich es nicht auf dem Radar. Und nach deinem Artikel schreit es nach einer Teststellung. Da ich die IC Produkte nach eingehender Benutzung als overfeatured einordnen würde. Und ich das exakt auch so sehe, wie du in deinem Absatz.

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