Test: Resolume 3

Effekte

-- Die Anzahl der Effekte pro Ebene ist nur durch die Rechenleistung begrenzt --

— Die Anzahl der Effekte pro Ebene ist nur durch die Rechenleistung begrenzt —


Die Effekte sind aufgeteilt in Video- und Audioeffekte. Auf die umfangreichen Audio-Features von Resolume Avenue gehen wir später noch ein. Die Videoeffekte nutzen wie schon in früheren Programmversionen die FreeFrame-Schnittstelle, eine Open Source-Technologie, die es Programmierern ermöglicht, Videoeffekte für eine Vielzahl von Programmen zu schreiben. Über die Qualität von FreeFrame-Effekten lässt sich streiten, neben einigem Schrott sind hier aber standardmäßig schon viele nützliche Effekte integriert, viele weitere findet man zum Teil kostenlos im Internet.

Bei den Effekten setzt sich die Flexibilität des Programms fort: Auf Clips, Ebenen und auf die gesamte Komposition lassen sich jeweils so viele Effekte anwenden, wie es der Rechner verkraftet.

Audio

Schon einige Male wurde bisher die BPM-Funktion von Avenue erwähnt. Dabei handelt es sich um ein Metronom, das in einstellbarem Tempo vor sich hin tickt. Club-VJs können hier z.B. das Tempo der Musik vom DJ einstellen und verschiedene Effekte synchron zum Beat laufen lassen. Richtig interessant wird diese Funktion aber im Rahmen einer audio-visuellen Performance. Denn für eine solche ist Resolume Avenue im Gegensatz zu den meisten anderen VJ-Tools bestens gewappnet.

Das zeigt sich bereits bei den Thumbnails im oberen Bildschirmbereich. Dem Videostandbild wird nämlich, falls vorhanden, die Wellenform der Audiospur hinzugefügt. Hat ein Video keine Audiospur, kann per Drag-and-Drop ein Soundfile mit dem Video verknüpft werden. Dabei wird automatisch die Länge des Videos an die Länge der Audiospur angepasst.

-- Transport: Gut zu sehen sind Beatgrid und Wellenform --

— Transport: Gut zu sehen sind Beatgrid und Wellenform —


Jetzt geht der Spaß erst richtig los: In den Clip-Eigenschaften wird die Audiospur grafisch dargestellt und kann mit einem Beatraster synchronisiert werden. Per Programmeinstellung werden dann alle Clips beatsynchron auf die nächste „1“ gestartet. Damit lassen sich Audiospuren genauso einfach übereinander legen wie Videos. Features wie der BeatLoopr entfalten hier erst ihre volle Leistungsfähigkeit.

Die Audioeffekte wurden oben übersprungen. Hier sollten drei Buchstaben genügen, um alle Soundbastler zufrieden zu stellen: VST. Diese Plug-in-Schnittstelle ist nämlich in Avenue integriert, wodurch dem User eine unüberschaubare Zahl an Soundeffekten (davon viele kostenlos) zur Verfügung steht.

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