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Test: RME Fireface UFX

Messungen

Die Messungen wurden als Loopback-Messung in den analogen Kanälen 7+8 vorgenommen. Wie immer beschert uns RME auch mit dem UFX hervorragende technische Messwerte!

Audiomessung

Audiomessung

Frequenzgang (Achten Sie auf die dB-Skala!)

Frequenzgang (Achten Sie auf die dB-Skala!)

Dynamikumfang

Dynamikumfang

Total Harmonic Distortion

Total Harmonic Distortion

Mitbewerber

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Als Mitbewerber kämen annähernd das Firewire Interface Metric Halo Mobile I/O 2882 Expanded 2D in Betracht. Dieses verfügt jedoch nur über Apple Treiber und weniger I/Os. Dafür beherbergt es Plug-in basierte DSP-Funktionen mit Hall und Channelstrips. Das Motu 896 MKIII verfügt ebenfalls über einen DSP-Mischer mit Reverb, jedoch auch über weniger I/Os und ist ausschließlich als Firewire-Version verfügbar. Eine günstige Alternative wäre das MOTU 828 MK III HYBRID, da es auch über USB 2.0 und Firewire, einen DSP-Mischer mit Reverb aber weniger I/O Funktionalitäten verfügt.

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Fazit

Das RME Fireface UFX ist definitiv ein ultimatives und professionelles Audio-Interface für kleine Studios und Edit-Räume, welches kaum Wünsche offen lässt. Kombiniert mit erstklassiger Audioqualität und hervorragender Treiberarchitektur kann man sich auch beim Fireface UFX wie gewohnt auf die bekannte RME-Qualität verlassen. Durch das Vorhandensein von Firewire und USB sowie der Kompatibilität zu USB 3.0 wird das UFX viele Jahre, auch beim Wechsel der Computerhardware, einsatzfähig sein und stellt somit eine gute Investition mit relativ geringen Risiken dar.

Plus

  • Firewire 400 und USB 2.0
  • Audioqualität
  • Latenzverhalten
  • DSP-Funktionen
  • USB-Recording
  • verbesserte Bedienung am Gerät

Minus

  • -

Preis

  • UVP: 2099,- Euro
  • Straßenpreis: ~1950,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    „Wie unsere Tests gezeigt haben, ist je nach Güte des Treibers auf modernen Dualcore Rechnern (nicht Atom) die Performance von Firewire und USB 2.0 Audio nahezu gleichwertig.“

    Nach meiner persönlichen Erfahrung, und nach mir zugetragenen Berichten, ist das anders. USB steht weit hinter Firewire: In der Stabilität und in der Übertragungsrate/Latenz. Allerdings beziehen sich alle Erfahrungen/Berichte auf Apple Computer (DualCore und PowerPC).

    Bin ich der Einzige hier, der das so sieht? Oder liegt das am Mac?

  2. Profilbild
    ambee

    @polyaural: Ich vermute das liegt an den Unterschieden der beiden Bussysteme. Firewire schreibt direkt in den Speicher. Über USB muss jedes Paket einzeln verarbeitet werden, sprich es entsteht Prozessorlast. Im vorliegenden Test konnte mit Firewire gegenüber USB ja die Latenz um die Hälfte reduziert werden.

    empfehlen kann ich zu diesem Thema die Ausgabe 154 des Chaos Radio Express vom 11.05.2010

  3. Profilbild
    a.e.neumann  

    Danke für den ausführlichen test.
    Kleine korrekturen:
    „Die vom Fireface bekannte Firewire 800 Schnittstelle musste weichen. Da die Firewire Schnittstelle im Gegensatz zu USB 2.0 aber generell nicht mehr so weit verbreitet ist, wird sich zeigen, ob sich neue Schnittstellen wie Thunderbolt (abwärtskompatibel zu Firewire) etablieren können.“

    Das ist natürlich quatsch: jeder aktuelle Mac, ausser dem Air und dem weissen plastic-MacBook, verfügt über Firewire, die neuesten Modell zusätzlich auch über Thunderbolt.

    Mit der „gewichenen“ FW 800 meinen Sie zweifellos nur das FireFace 800. Das FF 400 hat, wie der name besagt, „nur“ FW 400, und das reicht für die bandbreite völlig aus. Wie auch beim UFX. Womit ein hinweis an die vielen Mac-user, die auf ein UFX upgraden möchten, angebracht wäre: neuere Macs sind zumeist mit FW 800 ports versehen, es wird daher ein FW800-FW400 (9pin-6pin) kabel benötigt.

    Ausserdem lohnt es sich, die zahlreichen kommentare der RME-leute auf dem RME-forum zum thema Firewire/USB zu lesen: daraus wird klar ersichtlich, weshalb sie ihre eigene FW-architektur entwickelt und mit USB so lange zugewartet haben.
    Was Sie mit Ihrem test auch faktisch bestätigen:
    „Bei einem Projekt mit 28 Audiospuren, EQs, Dynamics und zwei Faltungshall Plug-ins ist bei 512 Samples Latenz per USB-Anbindung die minimale Einstellung erreicht. Unter Firewire konnten wir 256 Samples ohne Aussetzer erreichen.
    Der Performance Unterschied zwischen USB und Firewire scheint also auf unserem System eindeutig zugunsten von Firewire zu verlaufen.“
    Das kann ich nur bestätigen.

    • Profilbild
      t.walter  AHU

      Dass die Firewire-Schnittstelle nicht mehr so verbreitet ist wie früher ist keinesfalls „Quatsch“. Während vor ein paar Jahren noch jeder PC standardmäßig damit ausgestattet war, muss man heute richtig suchen.

      • Profilbild
        a.e.neumann  

        Die zahlen der Firewire-dachorganisation „1394 Trade Association“ für das peak-jahr 2008 belegen:
        10% der verkauften desktop PCs waren mit Firewire ausgerüstet (ca. 11 millionen in absoluten zahlen). Im selben jahr 2008 verkaufte Apple 9.5 millionen Macs, davon waren mehr als 90% mit Firewire versehen.
        Factum: Firewire war (und bleibt vorerst) auf dem Mac eine selbstverständlichkeit. PCs waren dagegen zu keinem zeitunkt mehrheitlich damit ausgerüstet; in den meisten fällen war und ist Firewire eine CTO-option, zumindest für desktops — die meisten Wintel-laptops hatten und haben nicht einmal die FW-CTO-option. Damit ist belegt: FW war in der PC-welt immer leider ein aussenseiter, wird es nur noch mehr, ausser man wählt und konfiguriert bewusst. Mac-seitig ist das gegenteil der fall.

  4. Profilbild
    Yello

    Die Motu 828 mk3 und 896 mk3 Haben nicht nur ein Reverb sondern auch noch einen Channel Strip auf jedem Eingang. Dies wurde ein bisschen unterschlagen.

  5. Profilbild
    tubeheat  

    Ein paar Jahre später ;) Wenn ich auf meinem System Ein- und Ausgangslatenzen (die Round Trip Time, die zB Cubase Pro 8.5 anzeigt) vergleiche, dann gibt es zwischen USB und Firewire nur sehr geringe Unterschiede. Dabei kommen die RTT Zeiten von UFX via USB/Fw sehr nahe an die Werte einer PCIe Karte (RME RayDAT). Die Vorteile in der Verwendung einer PCIe Karte liegen noch darin, dass der Treiber effizienter bzw CPU schonender ist im Vergleich zu USB. Ich betreibe momentan das UFX als Preamp an einer RayDAT. Das ist auch eine sehr schöne Kombination. Nachzulesen in diesem Artikel hier: http://www.....53be105b62

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