Test: Rockett Audio Immortal Echo, Effektgerät

28. August 2018

Wie fein ist klein?

Rockett Audio Immortal Echo titel

Pedale sind nach wie vor eine der größten Leidenschaften von uns Gitarristen. Wer ist ihm nicht schon erlegen, dem Gefühl, seinem Sound mit dem nächsten Pedal noch das i-Tüpfelchen aufsetzen zu können? Gerade Delay-Pedale erfreuen sich neben den Zerrpedalen hier größter Beliebtheit. Gerne kommen dann schon mal Pedale in 2-stelliger Anzahl aufs Board. Und das führt dann irgendwann unweigerlich zu Platznot auf dem „Stressbrett“. Hier will der kleine, hellgrüne Zwerg namens Rockett Audio Immortal Echo Punkte machen. Geben wir ihm die Chance und schauen und hören mal, was er so von sich gibt.

Rockett Audio Immortal Echo – Facts & Features

Geliefert wird das Rockett Audio Immortal Echo im unauffälligen Pappkarton, kaum größer als das Gerät selbst. Der Lieferumfang ist mit dem Attribut „spartanisch“ bestens umschrieben, denn außer der Garantiekarte und einem Aufkleber ist nichts dabei. Die Garantiekarte allerdings hat es schon mal in sich, denn wenn man das Gerät auf der dort genannten Website registriert, gewährt einem der Hersteller 4 Jahre Garantie.

Ein Netzteil ist, wie bei den meisten Pedalen üblich, im Lieferumfang nicht enthalten. Das ist kein Makel, denn die meisten Nutzer werden sowieso mit einer zentralen Netzversorgung auf dem Effektboard arbeiten.  Da aber bei dem Immortal Echo kein Batteriebetrieb vorgesehen ist, sollte man sich vor dem Kauf versichern, ob man auch das passende Kabel am Start hat. In diesem Fall gibt die Website Auskunft über das benötigte Kabel, hier ein Hohlstecker Kabel mit 5,5 x 2,1 mm und dem Minuspol innen. 9 Volt DC sollte das Netzteil liefern, das ist keine unlösbare Aufgabe.

Das Metallgehäuse des Rockett Audio Immortal Echo wirkt unzerstörbar, so wiegt das kleine Schätzchen trotz seiner minimalen Abmessungen von 32 x 89 x 45 mm stolze 340 g. Umrahmt von einer geschmackvollen, mintfarbenen Lackierung, finden wir auf der Oberseite den obligatorischen Fußschalter sowie vier Potis mit den Bezeichnungen „Time“, „Mix“, „Repeats“ und „Tone“. Also alles soweit selbsterklärend. Der Schalter hat einen angenehmen Schaltwiderstand mit einem deutlich spürbaren Klicken, die Potis sind ausreichend schwergängig, um nicht versehentlich im Eifer des Gefechts mit den Füßen verdreht zu werden. Zwischen den vier Reglern findet sich die kleine Status-LED, die im eingeschalteten Zustand gut sichtbar grün leuchtet.

An der Frontseite finden wir die beiden Klinkenbuchsen für Ein- und Ausgang in mono, ein Stereobetrieb ist nicht vorgesehen. Die Netzteilbuchse findet sich links am Gehäuse, hier bietet sich zur platzsparenden und trittsicheren Verkabelung ein Winkelstecker an.

Am Gerät selbst ergibt sich keinerlei Information über die maximale Verzögerungszeit des Rockett Audio Immortal Echo, diese wird aber online mit 680 ms angegeben.

Rockett Audio Immortal Echo 2

— Übersichtliche Anordnung der Regler auf kleinstem Raum —

Klangbeispiele
Forum

Es sind momentan noch keine Kommentare für diesen Artikel vorhanden.

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.