Praktisches Zubehör für Podcaster
Der Markt für Streamer, Podcaster und Content Creator ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Kein Wunder also, dass auch etablierte Hersteller von Mikrofonen und Zubehör auf diesen Zug aufgesprungen sind und den Markt mit passenden Produkten versorgen. Der australische Hersteller RODE hat dies bereits frühzeitig getan und bringt mit dem RODE LPA1 einen für diese Zielgruppe entwickelten Mikrofonarm auf den Markt.
Was ist es? Der RODE LPA1 ist ein Low-Profile-Mikrofonarm, der speziell für Streamer, Podcaster und Content Creator entwickelt wurde.
- Konstruktion: Der LPA1 ist robust gebaut und hält Mikrofone bis zu 2 kg stabil in Position, ohne abzusinken.
- Flexibilität: Mit einer maximalen Reichweite von 75 cm und vielseitigen Gelenken ermöglicht der LPA1 eine präzise Positionierung des Mikrofons.
- Design: Die Low-Profile-Bauweise des LPA1 hält den Sichtbereich zum Monitor frei und integriert sich unauffällig in Streaming-Setups.
- Kabelführung: Eine integrierte Kabelführung sorgt für ein aufgeräumtes Erscheinungsbild und verhindert störende Kabel im Bild.
- Vielseitigkeit: Neben Mikrofonen können auch Kameras, Lampen oder mobile Recorder mit passendem Gewinde befestigt werden.
Inhaltsverzeichnis
RODE LPA1
Beim RODE LPA1 handelt es sich um einen sogenannten Low-Profile-Mikrofonarm. Wie eingangs bereits erwähnt, hat RODE diesen mit Blick auf die Gruppe der Streamer, Podcaster und Content Creator entwickelt.
Der Vorteil dieser Bauweise ist schnell ersichtlich: Der Mikrofonarm lässt sich an jedem Tisch befestigen und hält aufgrund des flachen Winkels über dem Tisch die Sicht auf den Monitor frei. Die klassische „Studioarm über dem Kopf“-Optik fällt damit weg, was bei Streaming, Gaming oder Videokonferenzen ein Pluspunkt ist und das Mikrofon lässt sich relativ einfach vor den Mund ziehen und danach wieder zur Seite wegschieben.
Erster Eindruck und Aufbau
Der LPA1 wird sicher und ordentlich verpackt in einem Pappkarton geliefert. Bereits der erste Eindruck wiegt schwer – im wahrsten Sinne des Wortes –, denn mit 1,65 kg ist der Mikrofonarm definitiv kein Leichtgewicht. Das lässt auf eine solide Verarbeitung schließen.
Aus der Verpackung holt man zunächst zwei Teile: zum einen der Mikrofonarm selbst, zum anderen die Schraubzwinge, mit deren Hilfe der RODE LPA1 an einem Tisch befestigt werden kann. Für den Aufbau werden beide Elemente ineinander gesteckt und verschraubt. Das geht alles sehr schnell von der Hand, sodass man den Mikrofonarm ohne Probleme mit zur nächsten Aufnahme nehmen und in weniger als 30 Sekunden zusammenbauen kann.
Befestigung von Mikrofonen
Eines der wichtigsten Kriterien bei solch einem Mikrofonarm ist die Stabilität, denn je nach genutztem Mikrofon muss der RODE LPA1 schon einiges an Gewicht aushalten und vertragen können. Denn nichts ist schlimmer als ein Stativ oder ein Mikrofonarm, der nach 2 min immer weiter nach unten sinkt oder regelmäßig seine Position verliert. Aber auch die Flexibilität bei der Positionierung spielt eine wichtige Rolle, denn der Mikrofonarm soll ja gerade bei Videoaufnahmen nicht störend im Bild hängen.
Im Hinblick auf diese Punkte zeigt sich der LPA1 in der Praxis von seiner besten Seite. Zum einen gibt RODE das maximale Gewicht eines Mikrofons mit 2 kg an. Damit übertrifft der Mikrofonarm u. a. seinen Desktop-Kollegen DS3, der es immerhin auf bereits ordentliche 1,5 kg schafft.
Schaut man sich die maximale Weite des LPA1 an, die immerhin 75 cm beträgt, sind die 2 kg Maximallast schon beachtlich. Rechnet man zum Eigengewicht des LPA1 die maximalen 2 kg Mikrofongewicht obendrauf, zieht da schon ein ordentliches Gewicht am Mikrofonarm, das es gilt auf Position zu halten.
LPA1 und DS3 teilen sich übrigens den Kugelkopf mit 3/8″-Gewindeschraube. Wie beim DS3 lässt sich dieser um 180° von oben nach unten frei positionieren. Nimmt man die Beweglichkeit der beiden Gelenkarme hinzu, kommt man mit dem RODE LPA1 an nahezu jede erdenkliche Position. Während sich der erste Gelenkarm (direkt an der Schraubzwinge) frei um 360° drehen kann, bietet der zweite Gelenkarm (zwischen dem ersten und dem Mikrofon) einen Spielraum von ca. 270° – von komplett auf dem ersten Element liegend über 90° nach oben zeigend bis schräg nach unten hängend (plus wieder 360° um sich selbst drehend).
Ein klassisches Problem bei Mikrofonstativen sind störende Kabel. Hier hat RODE vorgesorgt und ermöglicht eine integrierte Kabelführung, so dass diese nicht im Bild hängen, sehr gut.
Mehr als nur Mikrofone
Grundsätzlich lassen sich auf dem RODE LPA1 auch andere Geräte positionieren – die einzige Voraussetzung ist eine Gewindebohrung. Gerade für den Content Creator ist dies interessant, denn durch die maximale Belastung von 2 kg kommt der Mikrofonarm bspw. ohne Weiteres auch mit Kameras klar. Aber auch Lampen oder mobile Recorder sind denkbar.
Alternativen
Eine Alternative zum RODE LPA1 ist der Roadworx Swivel Microphone Arm. Preislich liegt dieser deutlich unter dem Modell von RODE, verträgt allerdings auch nur 1,5 kg und ist insgesamt etwas kürzer als der LPA1 (71 cm).
Eine weitere Alternative ist der Elgato Wave Mic Arm LP. Dieser im Vergleich zum LPA1 nicht ganz so solide wirkende Mikrofonarm bietet eine Länge von bis 74 cm, lässt sich an Tischplatten mit bis zu 60 mm Dicke positionieren und verträgt, wie auch der LPA1, bis zu 2 kg Gewicht.










































Der Preis von 149€ ist definitiv nicht günstig, aber wenn es funktioniert, dann soll es so sein! Ich besitze ein Røde Mic und einen extrem fürchterlichen Mic-Arm von der Company ‚Warm Audio‘. Ich gehe davon aus, dass auf einen Arm des Herstellers Røde auch ein Mic passt aus gleichem Hause. Gut zu wissen, denn der Warm Audio Arm ist wirklich nicht das Gelbe vom Ei. Wenn man ihn allerdings nicht berührt, erfüllt er seinen Zweck wunderbar. xD Die Anschaffung dieses Armes überlege ich mir mal ernsthaft, dann wäre Schluss mit dem rumärgern vom Billo-Arm! Ein Tipp falls ihr keine Abdrücke auf dem Holztisch wegen der Schraubzwinge haben möchtet. Klemmt einfach ein paar dünne Holz,- oder Korkplatten, dicke Pappe oder Teppichfetzen dazwischen. Das schont eure Möbel. Klein – aber Oho!
@Filterpad sehr schön hast du es erklärt👏dankeschön!
@Viertelnote Ist halt Praxiserfahrung wenn man es so nennen möchte. Allerdings gibt es auch normale Studio-Arme von Røde habe ich festgestellt und nicht so lange Teile für Podcast. Podcast interessiert mich natürlich nicht. Die Qualität sei aber generell gut bei denen. Zum Beispiel habe ich gestern nach diesem Bericht bei Thomann reingeschaut und eines für 99€ entdeckt in guter Qualität, ebenfalls by Røde. Falls mein Arm von Warm Audio eines Tages sich selbstständig machen sollte, werde ich genau so eines kaufen. Aber wie schon erwähnt: Wenn man den Warm Audio in Ruhe lässt, bleibt er stabil. 😄