Test: Rode NTG3B, Richtmikrofon, plus Zubehör

Prädestiniert ist das Richtmikrofon aber eher für größere Abstände, sei es für Filmaufnahmen an der Angel oder als Kameramikrofon. Auch hier habe ich eine Testaufnahme erstellt, die dieses Szenario anhand einer Sprachaufnahme nachstellt. Obwohl durch den größeren Sprechabstand das Gain höher gefahren werden musste, ist auch hier keinerlei Rauschen zu hören. Der Nahbesprechungseffekt in Form der angenehmen Tiefen fällt hier weg, es erscheint mehr Raum auf der Aufnahme. Wie gut das NTG3 seitlich einfallende Geräusche ausblendet, zeigt, dass von dem im 90° Winkel stehenden Rechner mit externer Festplatte so gut wie nichts zu hören ist.

 

 

Nun werden diese Art Mikrofone auch gerne für Naturaufnahmen eingesetzt. Hier mache ich es mir wieder einfach, trete auf meinen Balkon und ziele Richtung Straße. Diese ist ca. 150 m entfernt, ein Bauernhof liegt direkt daneben, dazwischen befindet sich ein kleines Waldstück mit Bachlauf.

Hier reiße ich nun meinen Preamp mit satten 55 dB auf, auch am Output muss ich noch ca. 10 dB zugeben. Zuerst stelle ich das NTG3 ohne jeglichen Windschutz auf. Hier zeigt sich sehr schnell, dass der geringste Windhauch die Aufnahme quasi unbrauchbar macht. Hier muss also mit Windschutz gearbeitet werden und der ist mit dem WSNTG3 Pop Filter ja mitgeliefert.

Tatsächlich reduziert der Pop Filter, eine schlichte Schaumstoffkeule, die Windgeräusche, allerdings ist schon noch etwas zu hören. Auch ist eine Abnahme der Höhen deutlich zu vernehmen.

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