Test: Roland Cloud Jupiter-8 vs. Zenology

4. November 2020

Die Wiedergeburt einer Legende

Bevor wir mit unserem Test beginnen, kurz ein Vorwort. Worum geht’s in diesem Artikel? Wir werden hier recht aufmerksam zuhören müssen, da in den Klangbeispielen sowohl ein echter Jupiter-8, ein System 8 (mit Jupiter-8 PlugOut), das Jupiter-8 PlugOut als auch die letzte Inkarnation des Jupiter-8, als Download für den ZC-1 Synthesizer aus der Roland Cloud, vorkommen. Um eine Vergleichbarkeit der verschiedenen Modelle zumindest im Ansatz zu gewährleisten, wurde auf Verarbeitungstricks verzichtet und die externen Klangsbeispiele direkt über ein Motu 828 oder ein Roland MX-1 in die DAW eingespielt. Dieser Artikel ist dementsprechend gegliedert. Zum Schluss gibt es dann eine Zusammenfassung mit einer Wertung. Los geht’s mit der Einführung des Jupiter-8 Plugins/Plug Outs.

Jupiter-8 Plugin/Plug Out

Der wichtigste Regler am Jupiter-8 Plugin ist der Condition-Parameter, dieser regelt innerhalb des Plugins oder, etwas versteckt im System 8, das Verhalten des Jupiter-8 Plugins. Ist Condition auf Null gesetzt, erhalten wir quasi einen „werksneuen“ Jupiter-8 Sound. Je weiter wir diesen Wert erhöhen, um so mehr verändert sich der Sound. Damit finden wir auch schon den großen Unterschied zum ZC-1 Jupiter-8 Modell, hier existiert als zusätzlicher Parameter noch der Wert Pitch-Drift, der dafür sorgt, dass der Sound nach dem Anschlag driftet. Beides sorgt für mehr Lebendigkeit im Sound, was sehr gut funktioniert, solange man es nicht übertreibt. Nächster großer Unterschied: die FX Sektion. Im Jupiter-8 Plugin Plug Out haben wir nur die vom System 8 her bekannten Effekte, während wir beim Zen Core Jupiter Modell in Sachen „legendäre Effekte der Roland-Geschichte“ tatsächlich aus dem Vollem schöpfen können. Zuerst einmal liest sich dies banal, die Auswirkungen auf den Sound sind es aber nicht. Hier gilt es aber, im Hinterkopf zu behalten, dass die Jupiter-8 Plug Out Version mit Erscheinen der ZEN-Plattform technisch obsolet geworden ist.

Das System 8 ist ja noch immer erhältlich und beide Versionen verrichten ihre Arbeit. Das Jupiter-8 Plugin mit seiner fotorealistischen Oberfläche erkennen wir am Plug Out in der linken oberen Ecke. Haben wir unser System 8 mit dem Rechner verbunden und alle Treiber installiert, können hier fröhlich die Parameter editiert werden oder Patches und Parametern zwischen der Software und der Hardware ausgetauscht werden, was derzeit mit dem Zen Core System doch etwas komplexer ist, Stichwort USB-Stick. Die Oberfläche des Plugins kennt zwei Ansichten, einmal die als Jupiter-8 Oberfläche oder die als System 8 Oberfläche, wobei die Unterschiede marginal sind und man besser im Menü sehen sollte, welche Ansicht gerade aktiv ist. Die Oberfläche lässt sich bis auf 200 Prozent skalieren, was für Freunde der Ultra-HD-Auflösung angemessen erscheint.

Die Systemlast ist erfreulich gering und lässt sich über den Button Menu weiter reduzieren, wenn man Optimize for Lower CPU Usage wählt oder die Anzahl der Stimmen vermindert.

Generell ist die Oberfläche für das System 8 ausgelegt und reagiert sehr flüssig. Ebenso andersherum, wenn wir Werte eines am System 8 erstellten Patches in das Plugin holen. Allerdings, und das ist das ein Praxistipp, sollte die Oberfläche auf dem Rechner dann die Hardware des System 8 widerspiegeln.

Der Klang mag auf den ersten Blick etwas statisch erscheinen. Generell muss man hier beachten, dass der rohe Sound, die Effektierung und die Verarbeitung immer einen Prozess darstellen und dass Änderungen an einzelnen Schritten eben nicht nur subtile Klangveränderungen hervorrufen, sondern durchaus auch drastische, Stichwort Mono-Chorus versus Mono-zu-Stereo-Chorus. Mehr dazu am Ende des Artikels.

Wenn man sich mit dem Konzept der „nahtlosen“ Integration von Soft- und Hardware angefreundet hat, lässt es sicht mit diesem Plugin sehr zielgerichtet und ergebnisorientiert arbeiten. Ebenso können wir über die Roland Cloud Unmengen an Bänken und Presets laden. Hier werden sowohl die Kinder der Achtziger bedient als auch die uptodate Genres.

Preset Browser, leider modal

Was zumindest in der AU-Version sehr erfreulich ist: Unter Logic lassen sich alle Parameter, die das Plugin bietet, automatisieren, so dass man hier auch ohne dedizierten Hardware-Controller flüssig arbeiten kann.

Natürlich werden nun einige sagen: Wie sieht es denn mit Controllern von Fremdfirmen aus? Wenn wir im Display Settings wählen, können hier auch andere Controller eingebunden und gegebenenfalls auch Controller-Daten nach außen abgegeben werden. Hier ist es allerdings so, dass man nicht groß eingreifen kann. Will sagen, manuelles Nachsteuern von einzelnen Parametern ist nicht möglich, da hier der Hauptaugenmerk auf dem System 8 als Hardware liegt.

An dieser Stelle kommen wir nun langsam aber sicher zur Zenology-Version.

Roland Zenology Jupiter-8 Modell

Roland stellt mit der Cloud-Lösung „Roland Cloud“ einmal mehr unter Beweis, dass man die Herausforderungen dieser Tage sehr gut verstanden hat und zwar spät, aber eine doch sehr innovative Produktlinie starten kann. An dieser Stelle müssen wir kurz erläutern, was Roland möchte. Das Ziel ist Konvergenz – die Annäherung zwischen Hardware-Synthesizern und unterschiedlichen Betriebssystem-Plattformen, alles unter einem Dach. Zielstellung ist, dem Anwender mächtige Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen er weitgehend ohne Brüche zwischen den Welten hin und her springen kann.

Dass nicht jeder diesen Ansatz mag oder versteht oder ihn gar als Irrweg ansieht, ist klar. Allerdings ist es tatsächlich so, dass sich in den letzten Jahren die Produktionsmethoden drastisch verändert haben und in der aktuellen Situation „Cloud-basierende Werkzeuge“ absolut sinnvoll sind.

Einführung in die Roland Zenology

Wir haben hier schon an verschiedenen Stellen über den Zugang zur Roland Cloud gesprochen und wie man dafür das richtige Abo findet. Hier folgt nun eine kurze Zusammenfassung der beiden Anwendungsfälle: wir hatten zuvor bereits ein Roland Gerät registriert bzw. wir sind Neukunde.

Roland macht es beiden recht einfach. Der bestehende Roland Account, also die E-Mail Adresse, wird bei der Registrierung erkannt und bestehende Registrierungen werden übernommen. Nachdem nun Passworte erstellt und die Registrierung abgeschlossen wurde, steht der Download der Cloud-Manager-Anwendung an. Diese ist dann später die zentrale Anlaufstelle für News, Updates und Upgrades sowie für Änderungen am Abo. Hier wählt man das aus, was den eigenen Bedürfnissen entspricht.

Sollte man auf seinem System die virtuellen ACB-Versionen haben, bitte diese nicht löschen, sondern aus dem Cloud Manager aktualisieren.

Roland stellt bei seiner Lösung den Sound als Endergebnis in den Vordergrund, frei nach der Devise: keep it simple. Dies ist absolut in Ordnung, da der Editor jederzeit mit einem Klick erreichbar ist.

Auch muss man sich Zenology wie ein Flugzeug vorstellen: Zenology trägt hier die Last eines Modells.

Fliegen mit Jupiter-8

Waren die ACB- und Plug-Out- Versionen des Jupiter-8 recht eindrucksvoll, so legt Roland bei der Zenology-Version noch einmal zwei Schippen drauf. Wir erhalten hier Software, die sowohl „authentisch vintage“ als auch“uptodate“ klingen kann. Möglich macht es ABM.

Roland hatte hier bereits im System 8 die Parameter Condition und Pitch-Drift eingeführt, mittels derer wir auch im Zenology Jupiter-8 unser Modell anpassen können. Hier können je nach Einstellung die Ergebnisse von „miauender Katze“ bis sauber variieren, was es ermöglicht, den Jupiter ziel- und epochengenau in seiner Produktion zu platzieren. Tatsächlich funktioniert dies sehr gut. Hier wird die Herkunft nicht verleugnet.

Pitch und Condition hauchen Leben in den Jupiter-8

Roland verfolgt hier zwei Ansätze: zum einen eine möglichst authentische Klangerzeugung, was sogar soweit geht, dass einzelne FX ihr Originalrauschen nachbilden, zum anderen Flexibilität, die  dann auch plattformübergreifend gegeben sein soll.

Die Performance

Dieser Test wurde etwas anders gestaltet und es kam ein abgerüsteter Mac Mini von 2011 zu Einsatz, der eigentlich als Entwicklungsumgebung sein Tagwerk verrichtet.

Generell kann man hier unter Logic Pro X und Mojave gut arbeiten. 24 Instanzen der AU erzeugen hier eine Grundlast von 13,3 % CPU-Auslastung, diese geht in der Spitze auf ca. 30 % hoch.

Generell kann man sein System auch entlasten, wenn man unter Menü das Voice Limit anpasst.

Unter Ableton Live ergibt sich ein ähnliches Bild, allerdings muss man auf die Besonderheiten des Einsatzes von AU in Live hinweisen.

Zur Performance gehört auch, wie sich die Software verhält, wenn die Netzwerkverbindungen weg sind. Klar ist: kein Netzwerk, keine Registrierung. Nach sieben Tagen mit deaktiviertem Netzwerk funktionierte Jupiter-8 immer noch prächtig und nervte nicht mit Autorisierungs- oder Update-Anfragen.

Unter Catalina sieht die Performance auch gut aus, wenn man vor Einsatz der Zenology Plattform das Mac OS Problem „Synchronisierung des Schlüsselbundes lastet das System aus“ gelöst haben sollte.

Auslastung

Unter Windows 10, Version 1908, konnten mit Ableton 10 ebenfalls keine Probleme festgestellt werden. Hier ist auf Grund des Windows Systems zu beachten, dass bezüglich der Autorisierung und den Systemordnern den Empfehlungen sowohl von Ableton als auch Roland zu folgen ist, da es sonst beim Rescan der Plugin-Ordner zu Problemen kommen kann.

Was nicht bestätigt werden kann, sind lange Ladezeiten. Zum einen wird hier auf das Problem „accounts“, also das MacOS Schlüsselbund, verwiesen, das hier unsere Anlaufstelle für alle Lizenzierungen und Authentifizierungen darstellt. Hier findet man entsprechende Lösungsansätze für Catalina. Die Ladezeiten bewegen sich zwischen null und zwei Sekunden, unabhängig davon, ob die Roland Cloud App gestartet war oder nicht. Unter MacOS spielte es auch keine Rolle, ob ich die AUs auf einer externen Platte oder dem Standard-Ordner ablege.

Der Sound des Jupiter im Jahr 2020

Braucht man so was denn heutzutage noch? Ja, denn der Jupiter-8 gehört mit seinen Eigenarten zum klassischen Roland-Klanguniversum, wie wir schon anhand der Presets feststellen können. Wir finden hier klassische Roland Jupiter-8 Sounds aus diversen Dekaden und jedes Preset hat seine Berechtigung. Andererseits ist es den Entwicklern gelungen, die Schwächen des Jupiter-8 zu seiner Stärke zum machen.

Vielleicht macht der geneigte Leser hier einen Selbstversuch und vergleicht den Jupiter-8 (die verschiedenen Revisionen außen vor) mit System 8, der aktuellen Fantom- und Jupiter-Serie mit der Software. Wenn wir mal die Unterschiede, die aus der Signalkette kommen, weglassen, bleibt hier nur „authentisch“ als Urteil.

Natürlich hat Roland hier weitergedacht und dem Jupiter-8 eine mächtige FX-Sektion verpasst, die lauter Ahas und Ohos mit sich bringt. Tatsächlich geht Roland hier mit ABM so weit, selbst Rauschen zu simulieren.

MIDI und Ergonomie

An dieser Stelle sehen wir mal nach, ob denn nun alles eitel Sonnenschein ist unter der Roland Wolke. Ja, teilweise, einige dunkle Wölkchen ziehen schon auf. Der modale Preset-Browser muss nicht sein, ebensowenig wie die nicht sehr auskunftsfreudige MIDI-Zuweisung von Parametern. Das verwirrt die Anfänger und trübt deren Freude. Natürlich weiß ein fortgeschrittener Musiker, wo und wie er drehen und somit was regeln kann.

Aber etwas mehr Mitteilsamkeit wäre hier durchaus wünschenswert. Alle Oberflächen sind so gestaltet, dass sie skaliert werden können, der Faktor reicht dann von 100 bis 200 %. Das Farbschema, das sich Roland hier ausgedacht hat, ist durchaus sinnvoll. Zum einen können wir über die Farbgebung die einzelnen Modelle unterscheiden, Roland stellt ja den Sound in den Vordergrund, zum anderen sind das Schema und die Elemente so kontraststark, dass wir ermüdungsfrei arbeiten können.

Sehr gut gelöst ist die Kategorieansicht im Preset-Browser und die Filterung der Presets.

Über die Filterfunktion in der Category-Ansicht kommen wir relativ schnell zu unseren Sounds. Dies setzt natürlich etwas Disziplin bei der Organisation und der Arbeit voraus.

Die Apple Guidelines für die Entwicklung von AUs unter MacOS empfehlen, die Automatisierung von Parametern nicht zu vernachlässigen. Roland folgt diesem Weg. Allerdings wäre es hier sinnvoll, die Label der zu automatisierenden Parameter 1:1 zur Oberfläche zu machen, da dies sonst zu zeitverbrauchender Gehirnarbeit führt.

Generell hat Roland bei der Virtualisierung der Oberfläche eine klare Benutzerführung im Blick. Großes hin und her Springen mit der Maus oder dem Pad ist nicht nötig. Der Anwender hat hier die Option.

Parameter Automatisierung

Gut gemeint und gut gemacht

Tatsächlich und auch um die Kritik am Preset-Browser und MIDI zu relativieren, jammern wir hier auf sehr hohem Niveau. Sound als Dogma funktioniert hier. Wir müssen immer im Auge behalten, dass die Art und Weise, wie wir das Signal verarbeiten, drastische Auswirkungen auf das Ergebnis hat.

Und das funktioniert mit dem Jupiter-8 Zenology gut.

Klanglich gibt’s nichts zu meckern und je nach Abo-Modell gibt’s hier sogar noch massive Goodies. Das fängt bei zusätzlichen Presets an und geht so weit, dass man Zenology oder ZC-1 sogar auf dem iPad nutzen kann und, entsprechendes Modell vorausgesetzt, Presets und Songs austauschen kann, Stichwort Zenbeats. Dieses werden wir in einem späteren Artikel beleuchten.

Zusammenfassung Jupiter 8 in der Roland Cloud

Der rohe Klang der Maschine ist beachtlich und eindrucksvoll. Roland wäre nicht Roland, wenn sie nicht mit den Effekten ihren Kosmos abrunden würden, Effekte gehören hier einfach in die Suppe.

Roland benutzt hier die Effekte aber nicht, um die Signale zu bügeln oder aufzuwerten, sondern wählt hier den subtilen Weg. Die Chorus-Modulation des CE1 ist subtil. Space D und SDD-320 machen, was sie sollen.

Jupiter-8 in der Box

Ausnahmslos alle Zenology-Modelle sind musikalisch sehr gut einsetzbar, Roland vergibt hier keine Chance.

Generell ist es positiv, dass Roland den Weg der Korg Gadgets folgt und plattformübergreifendes Arbeiten ermöglicht.  Die Lösungen, die Roland hier hat, differieren zwar zu denen der Korg Gadgets, aber der Weg ist richtig.

Welcher Cloud Jupiter-8 für wen?

Eindeutig lässt sich diese Frage nicht beantworten, die Grenzen sind fließend. Wer einen originalen Jupiter-8 in einer der unterschiedlichen Versionen besitzt, wird hier vermutlich den Mangel an Lebhaftigkeit beanstanden, wobei er an dieser Stelle besser zweimal hinhören sollte. Das System 8 mit dem Plugin/ lug Out ist für Leute interessant, die das System 8 sowohl als Synthesizer als auch als Controller nutzen möchten, aber auf die Roland Effekte verzichten können. Für Leute, die viel mit dem Fantom in seiner letzten Version oder mit den Jupiter X/Xm Modellen arbeiten, ist die Zenology-Version das Maß aller Dinge.

Jupiter im Nachtdesign

Wenn man mal die Unterschiede aller Plattformen außen vor lässt, würde der Autor schon meinen, dass Zenology der bessere Jupiter-8 ist.

Und hier die Auflösung zu den Soundbeispielen

Jupiter-8 Plugin:

  • 1, 2, 15, 16, 21, 22, 29, 30 (vier Sounds)

System 8:

  • 11, 12, 19, 20 (zwei Sounds, das Rauschen aus 11 – 12 ist das SE 50 Chorus- Pump Rauschen)

Jupiter-8

  • 9, 10, 23, 24, 33, 34 (drei Sounds, die Sounds gingen via AD Wandler entweder ins MX-1 oder Motu 828)

Fazit

Warum denn nun eine Cloud-Lösung und warum denn noch ein Jupiter-8 Modell, reicht das System 8 Plug Out nicht? Nein, der Klang des Zenology Jupiter-8 ist um einiges lebendiger als der des System 8. Allerdings wird der ungeübte Hörer kaum oder keine Unterschiede zu den Zenology Plattformen mit Jupiter X/Xm und Fantom hören. Ebenso schwer ist es in Bezug auf den Unterschied zum originalen Jupiter-8.

Woran Roland noch arbeiten muss, ist der Austausch der Patches zwischen Hardware und Software sowie das Parameter-Mapping per MIDI.

Unterm Strich überzeugt Roland hier aber.

Die Klangbeispiele wurden in AAC und MP3 aufgespielt, eines der Klangbeispiele ist ein echter Jupiter-8, eines ein System 8 mit Jupiter-8 und eines ein Zenology Jupiter-8. Viel Spaß beim Raten.

Plus

  • Sound
  • Effektsektion des Zenology Modells
  • plattformübergreifend

Minus

  • MIDI-Mapping ausbaufähig

Preis

  • 99 $ per anno, Proversion
  • 199 $ per anno, Ultimate Version
Klangbeispiele
Forum
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    Ghostwalker  

    Ich tippe bei Klangbeispiel 25 auf Original Jupiter 8, meine Hand dafür ins Feuer legen würde ich jedoch nicht.

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        astral_body  

        Puhhh. Das ist schwierig; aber lustig.

        Mein Tipp:

        Die ungeraden sind Zenlogy.
        Die geraden sind System 8.

        Insbesondere WET sind die ungeraden lebhafter.

        Ich glaube ein echter Jupiter-8 war nicht dabei ;-)

        Ansonsten:
        Eigentlich klingt alles super. Man kann mit beiden glücklich werden.
        Im Mix nach EQ usw. kann die kein Normalsterblicher unterscheiden.

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    gaffer  AHU

    Gute Idee, Toby mit dem DualCore Mini. Dürfte so ziemlich die unterste mögliche Konfiguration eines Musikrechners darstellen, MultiCore Bench 5 bei 1125. Was da drauf läuft, läuft überall. Mojave und Mini 2011 sind nicht kompatibel. Wie hast du es gelöst? Mit dem dosdude Patch?

    Generell finde ich Rolands Politik in den letzten Jahren ähnlich attraktiv wie die von Trump, da würde ich nicht einen Cent investieren. Aber lesen, das schon.

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      TobyB  RED

      Hallo Gaffer,

      Danke! exakt Dosdude Patch. Ich hätte es auch zu Fuss hinbekommen, aber dann ist Zeit wieder ein Thema. Der Hauptkritik Punkt war an der Roland Lösung, es sei Ressourcenhungrig, was ich nicht bestätigen kann. Deshalb musste das amazona Testsystem ran, und ich hab dann noch drastisch den RAM reduziert. Die Performance war weder unter Ableton noch Logic ein Thema.

      Ich sehe Rolands Plattform Politik durchaus positiv, sehe aber auch das um mit Korg Gadget als Ökosystem auf Augenhöhe zu kommen, Roland noch einiges tun muss. Der Ansatz ist allerdings positiv.

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        vssmnn  AHU

        Ich finde den Preis recht ambitioniert, und dann auch noch jährlich.. ziemlich Frech.
        Und auch so keinen Sound, den man nun unbedingt nur mit diesem Plugin hinbekommen kann.
        Korg Gadget PC VST sind da recht unterhaltsamer, oder der gute alte Lennard.. der bringt sowas auch.

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    syntach  

    Da wurde sich viel Arbeit gemacht, aber wäre es möglich, dass die Lösung zum Download bereitgestellt wird? Bei 40 Audiofiles verliere ich vollkommen den akustischen Überblick, mit Lösung könnte ich vergleichen, warum es mir auch ginge.

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      TobyB  RED

      Hallo,

      die Lösung folgt, wir wollen den Leuten nicht den Spass nehmen :-)

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        syntach  

        Solange die Lösung zum download bereitgestellt wird, nehmt Ihr niemand den Spaß. Bei 40 audiofiles ist das mit dem Spaß auch so eine Sache. Aber gut, Du/Ihr entscheidet ;)

        EDIT bei meinem ersten post muss es heißen „wOrum es mir auch ginge“ und nicht „warum es mir auch ginge“

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    Holden  

    Mal die ersten 10 Beispiele durchgehört. Der Jupiter-8: 2, 4, 5, 8, 10.
    Mehr würde in Arbeit ausarten. Bin mal gespannt. :)

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    dilux  AHU

    äh, das sind doch immer nur 2 klangbeispiele? wie soll ich da denn 3 klangerzeuger auseinander halten?

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      TobyB  RED

      Hallo Dilux, guck mal unten in die Statusleiste des Webbrowsers, das eine sind *.mp3 , die anderen *.aac, was so auch im Text steht.

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        astral_body  

        Erstmal vielen Dank für den super Vergleich!
        So etwas finde ich sehr spannend und freue mich die Bsp durchzuhören.

        Aber vielleicht habe ich wie Dilux etwas nicht ganz verstanden:
        Ich sehe keine *.aac Files. Bei keinem Link :-(

        Bei Bsp 39. zeigt der Browser ein *.m4a and
        Bei Bsp 40 zeigt der Browser ein *.mp3

        Es scheint so, als wären alle ungeraden Bsp *.m4a und alle geraden Bsp. *.mp3

        Soweit ich Dilux verstehe, erwarte er drei Beispiele je Preset:
        – Echter Jupiter
        – System 8
        – Zenology

        Daher hätte man drei Bsp. je Preset vermutet.

        Oder haben wir das mit dem echten Jupiter missverstanden und uns nur gewünscht ;-) ?
        Und es ging primär um den Vergleich System 8 vs Zenology.
        Die echten Jupiter 8 sind ja leider nicht mehr neu zu bekommen ….

        Ich nutze übrigens Firefox unter Windows. Vielleicht ist das der Grund, dass wir kein *.acc sehen?

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          TobyB  RED

          Hallo,

          m4a aus Logic sind AAC codiert. War ein Tippfehler. Es sind exakt 3 Sounds mit einem echtem Jupiter-8 drin. Zwei Sounds aus dem S8, vier aus dem Jupiter-8 Plug In. Der Rest ist Zenology. Der Jupiter-8 war eine Leihgabe und kam frisch aus der Werkstatt. Bis dato kam der im Studio bei Schlagerproduktionen zum Einsatz.

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            astral_body  

            Danke für die Info.

            Dann werde ich nochmal genauer nachhören und versuchen die 3 „echten Jupiter“ zu finden.

            • Profilbild
              TobyB  RED

              Hallo,

              Peter hat die Lösungen per Email bereits erhalten. Sporadisch lese und antworte ich hier noch mit, da ich bereits an den nächsten Artikeln sitze.

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    Ghostwalker  

    Das ist mir klar, das der arme Jupi nach Schlager erstmal in die Werkstatt muß… mein Tipp:
    Jupiter 8 : 10,25 und 39
    Jupiter 8 plug-in : 1 ,16, 21, 34
    S 8 :11, 37

      • Profilbild
        Ghostwalker  

        merci…. ich habe mich intuitiv und schnell entschieden, sowie an den Effekten orientiert. Solche Ratespiele sind doch echt mal ganz interessant …super Idee.

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    Henrik Fisch  AHU

    Das ist ja mal wieder witzig: Ich habe auf meinen PC-Tröten bei den ersten Stücken exakt Null Unterschied gehört. Betonung: PC-Tröten! Die sind nicht bekannt für ein differenziertes Auflösungsvermögen in irgendwas, aber perfekt um Musik mal auf richtig schlechten Boxen zu hören.

    Also den Sennheiser-Kopfhörer auf’s Trommelfell und … äh … ich höre immer noch keinen Unterschied. Tut mir Leid, ich kann mich anstrengen wie ich will, aber ich höre da nix. Das ist nicht den Flöhen beim Husten zuhören, sonder überhaupt darauf zu waren, dass ein Floh mal hustet.

    Gut, zugegeben, die biologischen Akustiksensoren sind nun auch schon 55 Jahre alt. Etwaige Unterschiede verschiebe ich trotzdem ins Reich des Esoterischen. Mir langt das. Volle Überzeugung: Ich bräuchte nach diesem Test keinen echten »Jupiter-8« (mit Blick auf evtl. Reparaturkosten sowieso nicht). Was Roland da auf die Beine gestellt hat, ist für meine Ohren allererste Sahne! (Und – hint hint! – wenn sie jetzt noch mal ihren sch…läfrigen Internet-Shop auf die Reihe bekommen, würde ich bei denen sogar etwas kaufen)

    Vielen herzlichen Dank an TobyB für die Mühe des Vergleichs. Hat mich voll überzeugt. 🙂👍

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Danke Henrik, das hat nichts mit deinen Ohren zu tun, ich bin grade 50 geworden, hatte links und rechts einen Hörsturz und ab 13khz muss man dann schon kräftiger aufdrehen ;-) Ausserdem, habe ich den echten Jupiter-8 mit einem AD Wandler direkt abgenommen und ins MX-1 oder Motu 828 gespeist. Wenn man bei den virtuellen Varianten und dem S8 mit den Parametern Pitchdrift und Condition arbeitet, wirds richtig interessant. Deine Kritik am Roland Shop kann ich verstehen. Roland ist da allerdings erst am Anfang des digitalen Weges. Ich glaube, das dort sicher grade viel gelernt wird. Dennoch der Ansatz ist gut. Die amazona Redaktion wird das sicherlich noch mit dem einen oder anderen Artikel würdigen.

  8. Profilbild
    stevecrown

    Mit einer „Cloud Lösung“ hat das Angebot von Roland ja nicht wirklich was zu tun, abgesehen davon, dass man hier aus Marketinggründen einfach dieses Schlagwort benutzt.

    Eine Cloud-Lösung würde das Plugin irgendwo in der Cloud berechnen, das ist hier natürlich mitnichten der Fall. Es ist ein ganz normales lokales Plugin, welches einfach über ein Abo-Modell lizenziert wird.

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Steve,

      doch hat es. Roland hat ja mit dem ZC-1 auch Roland Zenbeats als DAW für iOS, Win10, MacOS im Programm, hier kannst du mehr oder minder nahtlos arbeiten. Der ZC1 ist dann das Flugzeug für die Last Jupiter-8 und Co. Das funktioniert ganz gut mit iOS und MacOS. Wünschenswert für iOS wären aus meiner Sicht, ZC-1 als AUv3 in andere DAW unter iOS einbinden kann.

  9. Profilbild
    syntach  

    Ich bin glaube ich zu dumm, um die Lösung zu verstehen. Da wurden gar nicht die selben Patches auf verschiedenen Klangerzeugern verglichen, sondern 1 Patch kommt immer zweimal vom selben Klangerzeuger gespielt? Welchen Sinn würde das machen?

    Warum wurde nicht immer das selbe Patch auf allen 4 Klangerzeugern eingestellt, so dass man wirklich vergleichen kann?

    Oder ich verstehe es wie gesagt einfach nicht. ..

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