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Test: Roland E-A7, Arranger Keyboard

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Im Live-Betrieb erhöht sich dadurch die Übersichtlichkeit, allerdings wird diese ein wenig durch die Art der Displays getrübt. Eine im Vergleich zur Konkurrenz recht kleine Auflösung von 160×160 Pixel sowie die Tatsache, dass die Displays nur monochrom arbeiten, trüben den Gesamteindruck leider. Da hätte man sicherlich mehr rausholen können.

Zum Lieferumfang des Roland E-A7 gehört eine mehrsprachige Bedienungsanleitung, das zum Betrieb notwendige externe Netzteil sowie ein Notenpult. Optional erhältlich ist ein passender Keyboardständer.

Lautsprecher, Tastatur und Anschlüsse

Das Roland E-A7 verfügt über die klassischen zwei Lautsprecher. Diese werden mit einer Leistung von 2x 12 Watt angetrieben. Der Klang ist schön rund, allerdings fehlt mir etwas der Bassbereich, der jedoch konstruktionsbedingt bei den meisten Arranger-Keyboards etwas untergeht. Dass es auch anders geht, zeigt Yamaha mit seinem aktuellen Modell PSR-S670. Dieses verfügt über einen Bassreflexport, der erstaunlich viel zum gesamten und vollen Klangeindruck beiträgt. Schade ist, dass das E-A7 bei voller Lautstärke anfängt zu kratzen.

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61 Tasten hat Roland dem E-A7 spendiert. Alle sind anschlagsdynamisch und leicht gewichtet, jedoch ohne Aftertouch. Die Tastatur macht einen guten Eindruck und lässt sich sowohl für A- und E-Piano Sounds als auch für Orgel- und Synthesizer-Soli heranziehen. Eben ein guter Kompromiss für ein möglichst großes Einsatzgebiet.

Alle Anschlüsse befinden sich wie gewohnt auf der Rückseite des Keyboards. Darunter allerdings auch der Kopfhöreranschluss, den die meisten Nutzer aber lieber auf der Vorderseite platziert sehen, schade. Ausgangsseitig wartet das E-A7 mit einem Stereo-Klinkepärchen auf, direkt daneben auch gleich die Audioeingänge. Einmal Miniklinke für externe Zuspielgeräte sowie ein Klinkepärchen, das u.a. für die Sampleeinheit des Arranger-Keyboards genutzt werden kann, dazu später noch mehr. Die Eingangsempfindlichkeit lässt sich zwischen MIC/LINE umschalten, so dass man auch ein Mikrofon direkt ans Keyboard anschließen kann. Leider nur per Klinke, eine XLR- bzw. Kombobuchse hätte ich da lieber gesehen.

Weiter geht es mit dem Anschluss für das Netzteil, einem MIDI Duo, Anschlüsse für maximal drei Fußpedale (Hold, Controller, Expression) sowie zwei USB-Ports. Einer zur Verbindung mit dem Computer, einer für ein USB-Speichermedium.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    vssmnn  

    Ganz ehrlich: An dem Gerät reizt mich überhaupt nichts.
    Und Sampling als neuen Schuh zu verkaufen?
    Ich habe schon vor 25 Jahren live Samples auf einem Casio Spielzeugkeyboard abgelassen.

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ich habe auch mit SK-5 / -200 und -2000 Samples abgefeuert, und das auch live auf der Bühne. Meistens waren es irgend welche
    Orchester-Hits oder Crash-Becken, die mein KB-800 und E-20 nicht besaßen.
    Ab PSK-2700 brauchte ich die Casios nicht mehr, denn das Yamaha konnte 1 MB Samples aufnehmen, die nach dem Ausschalten sogar
    gepuffert blieben (bei eingelegten batterien). Wahnsinn.
    Mein Ketron SD-1 hatte dann zwar einen Sampler, aber die Gesamt- Bedienung
    war das Schlimmste, was ich jeh hatte.
    Der Sampler im A-E7 finde ich ist gerade das Reizvolle, weil es in diesem
    Preissegment lange nichts gegeben hat.
    Und auch nicht gibt.
    Lediglich Korg bietet in der High-End-Liga noch einen Sampler on Board.
    Der A-E7 kostet „nur“ gute 1000 Euro, hat hunderte sehr gut klingende Sounds,
    sowie ebenso hunderte Styles, sieht gut aus, und hat halt noch diesen vollwertigen Sampler, mit dem man sogar komplette Multisamples erstellen kann.
    Ich glaube, uns geht es heute „zu gut“, wir vergessen, dass ein vergleichbares Gerät
    Mitte der 1980er Milionen gekostet hätte, wenn es überhaubt realisierbar gewesen wäre.
    Eine Mittelklasse-Begleit-Orgel kostete Ende der 1970er 25.000 DM, und die konnte
    aus heutiger Sicht rein gar nichts, ausser den Rücken kaputt. Dafür bekam man
    drei VW Golf mit Zubehör, …

  3. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ich habe auch mit SK-5 / -200 und -2000 Samples abgefeuert,
    und das auch live auf der Bühne. Meistens waren es irgend welche
    Orchester-Hits oder Crash-Becken, die meine KB-800 und E-20 nicht besaßen.
    Ab PSR-2700 brauchte ich die Casios nicht mehr, denn das Yamaha
    konnte 1 MB Samples aufnehmen, die nach dem Ausschalten sogar
    gepuffert blieben (bei eingelegten batterien). Wahnsinn.
    Mein Ketron SD-1 hatte dann zwar einen Sampler, aber die Gesamt- Bedienung war das Schlimmste, was ich jeh hatte.
    Den Sampler im A-E7 finde ich ist gerade das Reizvolle, weil es in diesem
    Preissegment lange nichts gegeben hat. Und auch Heute nicht gibt.
    Lediglich Korg bietet in der High-End-Liga noch einen Sampler on Board.
    Der A-E7 kostet „nur“ gute 1000 Euro, hat hunderte sehr gut klingende Sounds, …

  4. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    …sowie ebenso hunderte Styles, sieht gut aus, und hat halt noch diesen
    vollwertigen Sampler, mit dem man sogar komplette Multisamples erstellen kann. Ich glaube, uns geht es heute „zu gut“; wir vergessen, dass ein vergleichbares Gerät Mitte der 1980er Millionen gekostet hätte, wenn es überhaubt realisierbar gewesen wäre.
    Eine Mittelklasse-Begleit-Orgel kostete Ender der 1970er 25.000 DM, und die konnte aus heutiger Sicht rein gar nichts, ausser den Rücken kaputt. Dafür bekam man drei VW Golf mit Zubehör. Oder halt eine Orgel mit 16 Quietsche-Rhythmen, die man nicht verändern konnte und manchmal auch kaum zu gebrauchen waren.
    Das Einzige, was mich (noch) abhält, das E-A7 zu kaufen ist die Befürchtung, dass die Programmierung von eigenen Styles sich wieder als zu kompliziert oder eingeschränkt erweist.
    Ansonsten ist das Konzept aus Sounds und echtem Sampler, Preis und Design, eigentlich ein ein Treffer. Und eingebaute Lautsprecher, die einen professionellen Touch durchkreuzen sollen? Leute, da finde ich aber ein Smartphone für 1000 Euro mit nicht wechselbarem Akku viel schlimmer, das hat einen Touch von Wegwerf-Taschenlampen, die man in einer Steckdose laden konnte …

  5. Profilbild
    1-Mann-Band Berlin  

    „Die Klangerzeugung basiert auf der SuperNATURAL-Technologie von Roland“

    Leider nicht. Roland ist dem Kritikpunkt „zu wenig SuperNatural-Klänge im BK9“ so begegnet, dass sie diese im E-A7 wegließen.
    Zudem ist der Samplespeicher kein echtes Argument, weil zu wenig.
    Es ist ein kastriertes BK9, keine SuperNatural-Klänge, keine Zugriegel.
    Ein Erlebnis bei einem Sommerfest eines Musikhändlers ist bezeichnend. Yamaha präsentierte das damalige Topkeyboard, der Roland-Vertreter hatte nur ein Prelude und entschuldigte sich dauernd, dass dieses bei seinem niedrigen Preis natürlich nicht mit dem 4000 EUR-Keyboard mithalten kann.
    Das einzige Instrument von Roland, was einem G70 Nachfolger am nächsten kam, war das BK9. Das EA7 kann vielleicht ein E50-Nachfolger sein, mehr nicht.

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