Test: Roland FP-7F

11. Mai 2011

Digital Piano

Nachdem der Hersteller Roland in den letzten Monaten schon seinen Stagepianos der RD-Serie ein Update verpasst hat, wurde nun auch das Oberklasse Digital Piano FP-7F mit einigen Neuerungen versehen. Vor allem die neuen Features wie der neu hinzugekommene Mikrofoneingang oder die Looper Funktion erfordern ein genaueres Hinsehen.

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Optisch präsentiert sich das FP-7F in einem ansprechendem und zeitlosem Look, der jedoch durchaus Retro-Elemente beinhaltet. Entgegen der sonst üblichen schwarzen rechteckigen Taster verbaut Roland beim aktuellen Modell durchsichtige längliche Bedienelemente, die auch schon in den 70er Jahren aktuell gewesen sein könnten. Sieht aber immer noch gut aus und hebt sich optisch vom Rest der erhältlichen Digital Pianos ab. Die Oberfläche wirkt sehr aufgeräumt und übersichtlich. Zentraler Blickpunkt ist das grafische 128×64 Pixel große LC-Display. Zu erwähnen ist, dass das FP-7F auch in einem strahlend hellen Weiß erhältlich ist.

Wie auch schon beim Oberklasse Stagepiano RD-700 verbaut Roland auch beim FP-7F die neue PHA III-Tastatur mit Druckpunkt-Simulation, die wirklich zu loben ist. Das Spielgefühl ist wunderbar und durch die absorbierende Schicht, die auf die Tasten aufgetragen ist, wird mögliche Nässe (bspw. durch Schwitzen) sehr gut aufgenommen bzw. abgeleitet, so dass der Grip jederzeit vorhanden ist. Beeindruckend ist auch das Repetitionsverhalten der Tastatur. Die Tasten sind nach dem Drücken in kürzester Zeit wieder neu anspielbar, so dass auch schnelle Passagen gut gelingen. Durch die weiter unten beschriebenen Einstellungsmöglichkeiten der Piano Sounds gehört das FP-7F ohne Zweifel in die Topklasse der mobilen Digital Pianos.

Einer der beiden Lautsprecher

Einer der beiden Lautsprecher

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    El Blindo

    Also die Pianos klingen ja ganz ordentlich. Mal schauen, wann die ersten Digital Pianos mit SSD Festplatten rauskommen. Woher kommt eigentlich das Rauschen auf den Aufnahmen? Ist das das Piano?

  2. Profilbild
    Dudel

    Ich habe hier das Roldand FP-5, welches doch schon etliche Jahre auf dem Buckel hat. Leider scheinen sich die Sounds bei Roland nach wie vor nicht geändert zu haben. Außer den EQ Settings höre ich keinen Unterschied zu den Sounds in meinem FP-5.

    Wird Zeit für ein großes Rebuild der gesamten Soundlibrary bei Roland. Habe bisher in jedem Roland Klangerzeuger (Außer V-Synth) immer die gleichen Sound gehört. Seit weit über 10 Jahren.

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