Test: Roland, HP-507, Digitalpiano

8. Dezember 2012

Piano Deluxe

Der Hersteller Roland erweitert mit dem HP-507 sein eigenes Digitalpiano Portfolio. Da die Home Pianos der Japaner in den letzten Jahren in Tests immer recht gut abgeschnitten haben, war dies Grund genug für uns, sich das HP507 einmal genauer anzuschauen. Feinste Optik, eine dazu passende Tastatur und Sounds der Oberklasse sollen den Käufern das Gerät schmackhaft machen. Schauen wir mal, was so im neuen Roland steckt.

Roland HP-507

Roland HP-507

Aussehen & Infos

Um es direkt vorwegzunehmen: Eine gute Figur macht das Roland HP-507 mit Sicherheit in jedem stylischen Wohnzimmer. Wer auf Eiche rustikal steht, wird mit dem Digitalpiano zwar nicht sein Glück finden, aber zu der etwas moderneren Fraktion der Musiker passt es allemal. Mit rund 82,5 kg bringt das HP-507 einiges an Gewicht auf die Waage, aber sobald das Teil mal steht, verschiebt es sich so auch beim härtesten Spiel nicht mehr. Hat man einmal die Tastaturabdeckung gelüftet, kann das Roland mit einer klaren Gliederung der Oberfläche überzeugen. Direkt in der Mitte befindet sich das kleine aber sehr scharfe LC-Display mit einer Größe von 122 x 32 Pixel, für die Funktionen und Menüs eines Digitalpianos ausreichend und dazu kann es sogar kleinere Grafiken darstellen, die das Steppen im Menü insgesamt erleichtern. Alle Bedientaster weisen von guter Qualität und haben einen ordentlichen Druckpunkt. Ausleiern wird hier die nächsten Monate und Jahre nichts. Wie erwähnt, ist die Oberfläche klar gegliedert und links vom Display befinden sich fünf Taster zur Soundauswahl sowie die globalen Funktionen, rechts der Bereich für den internen Recorder.

Display mit Soundanzeige

Display mit Soundanzeige

Gehäuse, Lautsprecher & Anschlüsse

Das Gehäuse des Roland HP-507 ist gut verarbeitet und lässt sich dazu relativ fix aufbauen. Wie bereits erwähnt, ist es mit 82,5 kg kein echtes Leichtgewicht, aber ein Großteil des Gewichts kommt alleine schon aufgrund der Holztastatur zu Stande. Beim Lautsprechersystem setzt Roland mittlerweile nicht nur noch auf einen einfachen Stereoeffekt, sondern versucht den Klang eines Flügels noch realistischer abzubilden. Dies geschieht mit den drei Arten der Gehäuse-, Raumklang- und Nahfeld-Lautsprecher, die das Klangbild eines echten Flügels sehr gut simulieren. Je nach Typ und Anordnung des Lautsprechers kommen so unterschiedliche Anteile des Gesamtklanges aus den Boxen. Erst die Kombination aller sechs Lautsprecher ergibt dann den gesamten Klangeindruck, der vor allem durch die sehr gute Raumabbildung überzeugen kann. Sehr gut gemacht und Lob für die Roland-Entwickler.

Tastatur

Tastatur

Anschlüsse auf der Unterseite des Pianos

Anschlüsse auf der Unterseite des Pianos

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    t.bechholds  AHU

    Ja, das Teil klingt wirklich anständig. Und die 500er Serie kann mit dem Ipad verbunden werden, sodass der Zugriff auf Sounds, eine Notendarstellung, Laden von Songs und eine Klavierschule / Training gegeben ist. Das finde ich sehr interessant.

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