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Test: Roland JD-Xi Synthesizer

6. Mai 2015

Rolands Hybrid-Lead-Synthesizer

Der Roland JD-Xi konnte im Vorfeld der Musikmesse schon einiges an Aufmerksamkeit auf sich ziehen und die Erwartungshaltung war recht hoch. Einige werden auf der Musikmesse sicher über die Größe des JD-Xi gelächelt haben, andere waren enttäuscht. Ich war überrascht und nachdem ich hier die Kopfhörer ergattern konnte, sehr positiv. Nach dem ersten Bespielen hatte ich sofort das Gefühl, hier steht der Nachfolger meiner Roland MC-303. Und ob des schwarz-roten Hochglanz Designs und des Namens hatte ich die dunkle Seite der Macht, Sithlords und Darth Vader im Kopf.

Wer sich übrigens für den polyphonen, großen Bruder Roland JD-Xa interessiert, der findet den AMAZONA.de-Test dazu unter DIESEM LINK.

Ausgepackt, fertig, los

Als der nette Postbote das Paket brachte, war der erste Eindruck: sehr leicht und gar nicht mal so schwer. Auch die Verpackung selbst war alles andere als sperrig. Das Auspacken ging schnell von der Hand. Ein externes Netzteil, Schwanenhalsmikro mit Poppschutz und eine gedruckte Bedienungsanleitung waren gleich bereit zum Verbauen und Lesen.

Die technischen Daten

  • 37 anschlagsdynamische Tasten
  • 129 Stimmen, Digital Synth Part: 2, Drums Part: 1, Analog Synth Part: 1
  • Digital Synth Tone (SuperNATURAL Synth)
  • Analog Synth Tone
  • PCM Drum Kit
  • Der Oszillator, Sub-Oszillator und die Filter-Sektion der analogen Klangerzeugung verwenden analoge Schaltkreise
  • LFO Schwingungsformen: Dreieck, Sinus, Sägezahn, Rechteck, S&H, Random
  • LFO Ziel: Pitch, Filter, AMP (Verstärker)
  • FX Sektion: Effect1 (Distortion, Fuzz, Compressor, Bit Crusher)
    Effect2 (Flanger, Phaser, Ring Mod, Slicer)
    Delay: 2 Typen
    Reverb: 6 Typen
  • Arpeggiator, Favorite Funktion
  • Pattern Sequencer 4 Spuren
  • Vocoder mit Auto Note Auto Pitch oder manuell über die Klaviatur
  • MIDI In/Out (Soft Trough)
  • USB MIDI/Audio (bis 96 kHz)
  • Mikro Input schaltbar zu Line Input
  • Mikro
  • Stromaufnahme 1000 mA
  • 2,2 kg

Der erste Eindruck

Optisch wirkt der Roland JD-Xi  nach dem Aufbau erstmal klein. Ein glänzendes Schwarz und Rot bestimmen die Oberfläche. Das Bedienpanel erscheint auf den ersten Blick logisch und konsequent von links nach rechts zu bedienen. Das Mikro könnte etwas fester im Sockel sitzen. Rückseitig eine Überraschung und eine Ernüchterung: Es gibt nur 2 Audioausgänge L (Mono) und R (Click Out), einen Kopfhörerausgang und einen umschaltbaren Mikro-/Audioeingang. MIDI-In und MIDI-Out geben schon mal die Richtung vor, wo da JD-Xi von Roland gesehen wird. Standard ist mittlerweile auch der USB-Anschluss, hier USB 2.0, Roland empfiehlt ausdrücklich die Verwendung von USB 2.0 Hi Speed Kabeln.

Wofür es von mir ein Minus gibt, ist das Fehlen des Haltepedalschalters. Keyhold hin oder her: Jeder Finger, der irgendetwas drücken muss, stört die Performance, denn Füße sind nicht nur zum Taktzählen da. Die Erdungsschraube und die Aussparung fürs Kensington Lock sind nützliche und mitgedachte Details. Interessant ist auch der Kopfhörerausgang, zumal zwei Audioausgänge eines Synths mit Drums und TR-Sequencers schon problematisch sein können. Vielleicht kann ich ja den Mix (Monitorsignal aufteilen). Leider geht dies nicht, wie schon beim Urahn. Positiv zu vermerken ist, dass Roland nach wie vor an der Kabelsicherung und dem Ein- und Ausschalter festhält. Beides sind kleine, aber unverzichtbare Details. Alles ist jetzt verbunden, angeschlossen und gut befestigt. Jetzt kommen wir zum Einschalten und dem …

Testparcour: das Anfassen

Ich führte zuvor an, dass mich der kleine JD-Xi an den Urahn MC-303 erinnert. Nicht vom Formfaktor her, sondern auch von dem, was ich mit ihm machen kann. Ich persönlich als Besitzer einer MC-303 und MC-909 fühlte mich sofort „abgeholt“ und habe die Bedienungsanleitungen nur für Detailfragen gebraucht. Andere denken vielleicht, das Gerät sieht verdammt nach einer Mininova aus. Dieser Vergleich hinkt, denn abgesehen von einigen optischen Ähnlichkeiten und von der Größe sind beide komplett anders verortet. Die Mininova ist ein Synth, der JD-Xi eine Groovebox 2.0.

Zunächst ein Blick auf die Oberfläche. Die wesentlichen und wichtigsten Elemente sind sauber angeordnet: schön in Blöcken, für die Bauarbeiter unter den Tastenspielern wie mich nicht zu klein und mit vernünftigen Abständen. Links finden wir die Steuerung der Parts: das Display. Rechts daneben die Synthparts, Drums und Analog Synth, sowie -/+ Tone zur Anwahl der Sounds – ein recht festes Jogwheel zur Anwahl der Soundsectionen. Der JD-Xi unterteilt alles in Bänke und Soundarten. Pads finden sich unter Pads, Bässe unter Bass. Und der Vocoder wird hiermit auch ein- und ausgeschaltet, einfach und simpel, praktisch und gut. Weiter rechts geht’s mit den Filtern, der Hüllkurve bzw. dem Verstärker und der LFO-Sektion weiter. Den Rest des oberen Panels machen die FX aus. Über der Klaviatur finden wir Arpeggiator die Record-/Play-Steuerung, den Favorite-Knopf und die 16 TR-Gummitaster. Links außen finden wir das Mod- (Vibrato) und das Pitchwheel. Da diesie gut in Griffweite der Außenkante liegen, spricht nichts gegen den funky Keyboardermodus.

Der JD-Xi ist klein und liegt trotz seines Gewichtes fest wie ein Brett auf dem Tastentisch. Bis hier gibt es noch kaum Kritikpunkte oder gar ein Minus.

Um es bis hier deutlich zusammen zu fassen: Der JD-Xi ist absolut straßentauglich und genau richtig für vielreisende mobile Musiker der verschiedensten Stilarten.

Was mir beim ersten Einschalten sofort ins Auge leuchtet, waren die roten LEDs und das rotorangene Display. Da es schon 19.30 Uhr im Arbeitszimmer war und die Sonne hinter dem Hügel verschwand, war es recht dämmerig und das Rot tat den Augen nach einer Weile weh. Ich habe gleich in der Bedienungsanleitung nachgeschaut, was hier einzustellen ist. Okay, Displaykontrast ist einstellbar, aber die Helligkeit der anderen LEDs nicht – weinger schön.

Und hier gibt’s den ersten Minuspunkt: Ich bin Brillenträger und sehe unter 60 cm alles unscharf. Ich bin also weitsichtig und sehe schwarze, dunkle Flächen. Das Sehen auf diese Weise weitet die Pupille. Mit der Kombination von Rot als relativ langwelliges Licht kann ich beim besten Willen ohne Zusatzbeleuchtung nichts mehr unterscheiden. Im Studio kann ich die Beleuchtungssituation anpassen, aber in einer Live-Situation habe ich eine zusätzlich störende Lichtquelle. Schade! Sollte sich das durch ein Firmware-Update ändern lassen, liebe Roland Menschen, habt ein Herz und denkt bitte an die Leute, die nicht über ein hundertprozentiges Sehvermögen verfügen.

Der erste Akkord

Die Bänke A 01 – D 64 sind den Werkspresets gewidmet. Eigene Klangkreationen können wir auf den Bänken E 01 – H 64 ablegen. Auch hier gab es wieder ein Aha. Uns stehen somit 256 Plätze für eigene Sounds zur Verfügung. Für ein Gerät dieser Klasse ist das absolut in Ordnung und ausreichend. Aus diesen 256 Sounds kann ich mir mit dem Favorite Taster auf die Steps 1-16 meine Lieblinge legen. Ich erachte das als praktisch und funktionell. Ich persönlich habe mir die 16 Steps aufgeteilt: 1-4 Bässe und analoge Synthformen, 5-8 Lead und Solo, 8-16 Strings und Pads.

Jetzt zu den musikalischen Details des Roland JD-Xi , dem eingemachten und wichtigsten Part.

Die 37er Mini-Klaviatur wird die Gemeinde entzweien. Einige werden sie lieben, andere eben nicht. Ich war zu Beginn skeptisch und hatte eine dem System 1 ähnlich schlechte Tastatur erwartet. Ich korrigiere meine Meinung: Die Tasten sind zwar klein, aber sehr angenehm zu spielen. Komplexe Akkordfolgen und Progressionen sind hier gut zu spielen, erfordern aber eine Eingewöhnung. Velocity lässt sich via Systemeinstellungen an die eigene Spieldynamik anpassen. Für meine dicken „Bassistenfinger“ war das Rastermaß der Tasten okay. Schnelles Stakkato und Fortissimo möchte ich hiermit nicht spielen. Das liegt nicht am JD-Xi, sondern vielmehr daran, dass sich meine Hände mittlerweile sehr an halbgewichtete Hammermechaniken gewöhnt haben und ich ein kräftiges, aber akzentuiertes Spiel bevorzuge.

In den Bänken der zwei digitalen Synths finden wir etliche bekannte Sounds wieder. Seien es nun die Roland-Pianos oder die JP-Strings, die sehr angesägten Supersaws oder eine gut sortierte Auswahl an Tynes, FM-Pianos und E-Pianos. Ich würde nicht Hausmannskost sagen, sondern Vintage Neo Klassik – genau richtig für die anvisierte Zielgruppe.

Die gute Nachricht: Wir können unsere 3 Synths (Digi1, Digi2 und Analog) übereinander legen. Die (für mich nicht) schlechte Nachricht: Der analoge Synth ist monophon. Ich werte das nicht als Schwäche oder Minus, für mich macht das im Kontext des JD-Xi Sinn.

Digi1 und Digi2 machen die Begleitakkorde. Die Drums kommen per TR-Sequencer hinzu und mit dem analogen Synth spiele ich den Lead Part. So habe ich die linke Hand frei und kann nach Herzenslust während der Performance Pattern ändern, Akkordflächen filtern oder mit dem Vocoder spielen sowie Arpeggios starten und stoppen.

Stichwort Arpeggiator

Was war das immer ein Theater mit dem Arpeggios der MC-303. Part selektieren, Notenfolge halten, Arpeggio an- oder ausschalten, gleichzeitig muss noch der Filter Cutoff gedreht werden und dann noch den Einsatz nicht verpassen. Am Ende hat immer was nicht gepasst und der Keyboarder musste das Bier zahlen.

Hier mit diesem Arpeggiator habe ich nur das Problem, dass ich für den Arpeggiatortyp ins Menü abtauchen muss, dann aber alle wesentlichen Parameter einstellen kann. Und die haben es in sich. 128 verschiedene Arpeggios sind an Bord – aufgeteilt in Sektionen, wie

  • Basic
  • Step Sequencer Pattern
  • Guitar Backing
  • Keyboard Backing
  • Bassline
  • Sliced
  • Note Trigger

In den Untermenüs des Roland JD-Xi lassen sich alle wesentlichen Parameter einstellen, ändern und speichern. Und da Roland hier mitgedacht hat, werden die MIDI-Daten des Arpeggiators über MIDI ausgegeben. Der Arpeggiator nimmt auch Daten von außen entgegen. Da aber der Parameter-Guide noch nicht verfügbar war, konnte das nicht getestet werden.

Der analoge Synth

Drei Freunde sollt ihr sein: Sägezahn, Dreieck und Rechteck mit änderbarer Pulsbreite – hier mit einem DCO. Der Suboszillator kann eine Oktave tiefer (dauerleuchtender Taster) oder 2 Oktaven tiefer (blinkender Taster) schwingen. Entgegen der Bedienungsanleitung und den ersten Messegeräten funktioniert der Suboszillator mit allen Schwingungsformen. Da Pulsbreite nurbgeim Rechteck vorhanden ist, haben wir schlichtweg etwas Druck von unten und etwas mehr Druck von 2 Oktaven unterhalb.

Für den Rechteck bedeutet das, dass wir eine schöne Schwebung erzeugen könnten. Tatsächlich habe ich sie aber nur bei „13.00 Uhr“ finden können, hier dann aber auch schon ohne Suboszillator so fett, dass Suboszillatoren fast schon zu viel sind.

Der Signalweg führt weiter vom OSC zur Filtersektion. Das analoge Signal geht durch ein LPF (24 dB Ladder Filter). Bei zunehmendem Cutoff und aufgedrehter Resonanz dünnt der Sound etwas aus. Roland weißt hier darauf hin, dass es ein analoges Filter ist und es durch Wärme und „Status der Stromversorgung“ beeinflusst werden kann. Ich habe im Testzeitraum einen große Filterdrift und ein Filterrauschen hören können. Das LPF kann bis zum Zwitschern gebracht werden. Freunde der gediegenen Acid Polka werden das zu schätzen wissen, zumal unser Signal noch nicht am Ende ist und jetzt in den AMP/ENV, also dem Hüllkurven-Teil geht. Leider macht sich der Trend breit, nur „halbe“ Hüllkurven in die Geräte einzupflanzen: hier ein Level Regler und einen stufenloser Regler für die Hüllkurven-Form und dort von Eiger Nordwand über Kuhglocke bis zur Pyramide. Im Kontext des JD-Xi ist das kein Problem. Von meiner Seite aus gibt es also keine negative Wertung. Ich fand es an der MC-303 auch gewöhnungsbedürftig, komme aber damit gut zurecht. Der Sound des analogen Synths passt (siehe Klangbeispiele Dist_LFO_Bass_LPF und Square_PWM_Dist_LFO_Bass_LPF)

So gewöhnungsbedürftig der analoge Synth auch ist, so effektiv habe ich ihn unter Kontrolle. Schnell ein Preset aus dem Fundus geholt, Cutoff und Resonanz anpassen und ab geht der Jam. Keine lange Suche im Menü, sondern machen – dieser Gedanke zieht sich durch die Gesamtheit des JD-Xi. Nicht lange suchen, sondern machen. Haben wir den Haussound herausgearbeitet, wird er abgespeichert und vielleicht als Favorite gespeichert. Ohne großes Suchen und Überlegen. Das Konzept gefällt und ist live wie im Studio brauchbar.

Die digitalen Synths 1 und 2

Hüllkürve und digitale Filter

Hier setzt Roland auf die bewährte SuperNatural Synthese. Bei der Auswahl der Presets wurde meines Erachtens ein guter Kompromiss zwischen eher elektronischen Klängen und Klassikern wie die JP Strings und JD Pianos gewählt. Roland deckt hier passgenau das Spektrum der aktuellen Strömungen in der Pop-, Dance- und RnB-Musik ab.

Vor der schon besprochenen 2-stufigen Hüllkurvenformung können wir beide digitalen Synths durch DCFs senden. LPF, HPF, BPF, PKG (Peaking) können wir wählen, das analoge Filter bleibt den beiden Synths jedoch verwehrt. Da es technische Gründe dafür gibt und diese sinnvoll erscheinen, ist das für mich keine Abwertung, sondern absolut nachvollziehbar. Hier ist weniger mehr.

So klar und einfach die Filter sind, so effektiv greifen sie zu. Schnell mal ein Thinpad herausgeholt? Okay, geht und klingt. Schnell aus einem Pad ein Pluck gemacht und dabei den Sound von dünn gestrichen zu perkussiv fett? Mit den Filtern und der Hüllkurve geht’s auch.

Nach Rechnung von Roland kommen wir auf eine 129-fache Polyphonie. Also Digi Synth 1+2, DrumKits und 1 analogen Synth. Das kann man jetzt runterbrechen auf die beiden digitalen Synths und mal einfach 64 Stimmen annehmen. Ausreichend. Wir haben nur 10 Finger.

Der LFO

Am LFO bin ich etwas verzweifelt. Ich habe hier zwar verschiedene Schwingungsformen (Dreieck, Sägezahn, Rechteck, S&H und Random), LFO Rate und LFO Depth sowie Pitch, Filter und Amp als Ziele, habe aber nicht viel Sinnvolles damit anstellen können. Der Testparcour im Rhein-Main-Gebiet – Ecke Frankfurter Schule – sieht hier ein tranciges, langsames Filter von zu bis auf vor. Am Roßmarkt angekommen, sollte ein Acid Wah Wah ertönen und an der kleinen Bockheimer ein schönes jazziges Vibrato. Ich hab’s mit dem LFO nicht immer hinbekommen. Hier hat der Urahn MC-303 mit seinem LFO die Nase vorn. Über den musikalischen Sinn des LFOs kann man sich streiten, aber wenn eine Funktion offensichtlich vorhanden ist, sollte man sie auch effektiv nutzen können.

Der LFO funktioniert bei den digitalen Synths gut, aber beim analogen Synth macht z.B. das Filter nicht richtig zu und vor 9.00 Uhr LFO Rate bei 100% Tiefe passiert nichts. Ich vermute, dass das Depth Poti hier als Kompromiss bewusst zu klein dimensioniert wurde.

Das wird auch für mich nicht dadurch wett gemacht, dass ich mehrere LFO-Ziele nacheinander einschalten kann – also erst Pitch, dann Filter, dann Amp.

Hier gibt es einen weiteren Minuspunkt.

Die FX Sektion

Hier gilt: quadratisch, praktisch, gut: Ein Taster schaltet alle 4 Effektgruppen zu, die wie folgt unterteilt sind:

  1. Effekt 1: Distortion, Fuzz, Compressor, Bit Crusher
  2. Effekt 2: Flanger, Phaser, Ring Mod, Slicer
  3. Delay
  4. Reverb

Effekttiefe wird mit dem Regler oberhalb des Effekttyps bestimmt. Innerhalb einer Gruppe kann ich jeweils einen FX selektieren, kann aber alle FX mit meiner Soundkreation absichern und wieder als Favoriten abspeichern (siehe Klangbeispiele FX Sektion). Effekte sind immer wie Salz, Pfeffer und Kräuter, die Mischung macht es und alles muss zum Gericht passen. Ich gebe zu, ich bin hier befangen und schwöre auf mein externes Outboard, da mir die meisten Onboard-Effekte nicht konzeptionell passen. Hände gehören für mich an die Klaviatur und Effekte steuere ich mit den Füßen. Ich bin aber mit der FX-Sektion des JD-Xi zufrieden – es gibt also nichts zu kritisieren. Das „David-Guetta-Gedächnis-Pumpen“ des Supersaw wirkt. Ringmod ist für ein Gerät dieser Preisklasse ein interessantes Feature. Distortion und Fuzz ziehen dank Electro, Complextro, Epic und allen EDM Spielarten auch in die deutschen Tanzpaläste ein. Es kann aber auch spacig in die Weite des Weltenraumes zappen, bleepen und buzzen – funktioniert also.

Der aufmerksame Leser wird feststellen, dass noch 4 Punkte fehlen. Richtig der Vocoder, die Drumkits, der Pattern-Sequencer und MIDI.

Der Vocoder

Amaaazooonaaa und Instrumenteneingang

Also wenn FX die Würze beim Essen ist, handelt es sich beim Vocoder um die geheime Zutat. Der Gesang muss passen und ich muss den Vocoder bedienen können. Benchmark sind für mich hier Africa Bambatas Vocoder-Gesänge. Für mich funktioniert der Vocoder. Schwierig war für mich jedoch, den richtigen Abstand zu finden. Zaghaft erstmal ausprobiert mit Autopitch, Autonote und anschließend mutig in die Tasten gegriffen. Wer das Schwanenhals-Mikrofon nicht mag, der kann ein externes Mikrofon (6,3 mm Klinke) anschließen, was im Sinne einer Performance eine gute Möglichkeit ist. Hier gilt zu beachten, dass dieser Eingang das Schwanenhals-Mikros stummschaltet. Im System-„Menü“ findet sich hierzu eine Einstellmöglichkeit. Angepassen lassen sich:

  • Input-Level Mic > Line
  • Mic Sel (Auswahloption für den Mikrofontyp)
  • NS SW – Noise Suppressor Switch on/off
  • NS Threshold
  • NS Release

Da ich den kreativen Umgang mit so etwas mag, kontaktieren wir hier mal kein externes Mikrofon, sondern die Korg Monotribe und lassen sie singen (siehe Klangbeispiele). Vocoder I und Vocoder II – im Sinne der geheimen Zutat geht das Rezept auf.

Der Pattern-Sequencer

Dass wir unser Pattern nach der TR-Logik programmieren, macht es Roland erfahrenen Nutzern einfach, da wir im Prinzip zur Laufzeit eines Taktes den Ton an- oder ausschalten. Ein einfaches, aber wirkungsvolles Prinzip und für mich mit minimalem Musikwissen selbsterklärend. Der JD-Xi kennt 3 Betriebsmodi: TR REC Aufnahme, Realtime Recording  (also Echtzeit) und Step Recording. TR REC ist die schrittweise Programmierung eines Sounds, anhand der einzelnen Steps im Pattern. Unsere Pattern-Länge hat 16 Steps, die maximale Taktlänge beträgt 4 Takte – auch hier wieder quadratisch, praktisch, gut. Das Prinzip ist bekannt, bewährt seit Tagen die TR-Baureihe und funktioniert hier nicht anders oder schlechter. Part auswählen, Record drücken, aufzeichnen – Step by Step und Part für Part. Innerhalb des Parts werden die Steps von der Klaviatur aus getriggert. Die Steppads zeigen den Step an. Wer das Prinzip wie ich gewohnt ist, kommt hier schnell vorwärts, (Roland-) Neulinge verwirrt das sicherlich, aber ich denke durch Üben und Fehler kommt man vorwärts, zumal der JD-Xi hier einem hilft. Ein Pattern in der MC-303 zu programmieren, ist ein härterer Job. Für die Pattern stehen uns wieder die Bänke A01-(E)H64 zur Verfügung. Achtung, hier werden die Pattern der Werkpresets überschrieben, nicht aber die Sounds der 3 Synthparts!

Die Drumkits

Und mein Highlight: Alle wichtigen Kits sind vorhanden – von der TR Reihe bis zu Vintage CR-78 und EDM Kits. Hier haben die Roland Ingenieure mitgedacht, denn alle PCM Kits können durch die 4 Filter gejagt, die Hüllkurve verändert und durch die FX gejagt werden. Der LFO steht uns hier nicht zur Verfügung, was für Freunde der gefilterten Drums ein Problem ist, aber für mich nicht zu einem Minus führt. In Verbindung mit den Filtern und der FX-Sektion kann ich hier wirklich auf die Schnelle meine Kits bauen und speichern.

MIDI und USB

Zum ausgiebigen Testen der MIDI-Funktionen fehlten die MIDI-Parameter und waren auch nach eingehender Google-Suche nicht zu finden. In der Werkseinstellung senden und empfangen die Parts wie folgt:

  • Digital Synth 1 – Kanal 1
  • Digital Synth 2 – Kanal 2
  • Drums – Kanal 10
  • Analog Synth – Kanal 3

MIDI Thru gibt’s in Form von Soft MIDI Thru und ist schaltbar in den Systemeinstellungen. Für mich wäre interessant gewesen, wie ich z.B. den JD-Xi mit Logic Mainstage hätte in ein Konzert/Performance einbinden oder mittels ctrlr einen Soundeditor hätte erstellen können. Ich spreche hier nicht von Note-On oder Note-Off, sondern von den Werten der einzelnen Controller, Programm Changes etc. Das über Trial and Error herauszufinden, ist in der Kürze des Testzeitraumes nicht möglich. Sollte Roland dies auf der Website publizieren, kann das an dieser Stelle nachgeliefert werden. Das ist für mich kein Minus, da z.B. Funktionen wie Arpeggiator funktionieren. Logic Mainstage hilft mir hier zwar, indem ein nicht zugewiesener Controller gelb blinkt und ich durch Drehen des Controllers und Mappings ihm seine Funktion zuweise, aber andere Programme haben so ein Feature nicht, und wenn ich vom Automapping abweiche, benötige ich die Parameterwerte, da ich mich sonst an den Rand der Verzweiflung suche. Also machen wir den Hausfrauentest: an die DAW (Logic) der Wahl anschliessen und gucken, was passiert. Alle Controller-Bewegungen werden aufgezeichnet, ohne irgendwas einzustellen – so muss das sein.

Ohne den installierten USB-Treiber – hier in der Mac-Version – kann ich nur die MIDI-Funktionen über USB nutzen (Windows analog dazu). Nach einer Treiberinstallation und dem Neustart steht mir das Audiosignal auch über USB zur Verfügung, in der Theorie mit bis zu 96 kHz Abtastrate. Ich habe es nicht hinbekommen, konnte aber nicht feststellen, ob der Treiber, der Mac oder ich das Problem waren. Für mich persönlich ist das kein Kritikpunkt, da ich das Audiosignal lieber durch das Mischpult jage.

(Nachtrag: Ich hatte am Mac vergessen, dass ein neues Aggregate Device – also Hauptgerät – angelegt wird und dass ich dieses selber scharf schalten muss, denn dann sprudeln die Daten auch über USB direkt in die DAW. Mein Fehler.

Axial

Roland verlautbarte auf der Musikmesse, dass neue Sounds für den JD-Xi ab demnächst auch via Rolands Axial Community erhältlich sein werden. Hier konnte mangels Angebot nichts getestet werden und wird sicher an anderer Stelle noch einmal Gegenstand der Berichterstattung sein.

Die Audio-Demos

Die Demos sind durch ein ZED 420 gelaufen. Die EQ der Channels standen hier auf Mittenstellung. Der JD-Xi erzeugt erst bei vollaufgezogenem Gain und Kanalfader auf 10 ein leises Rauschen. Es wurden nur die internen JD-Xi FX benutzt. Über eine MOTU 828 wurden die Beispiele in Logic 10.1 aufgezeichnet. Die Drumtracks wurden in verschiedenen Recordmodi sequenziert und dienten als Clicktrack für die nachfolgenden Overdubs, Pads jeweils vom TR-Sequencer und mit ein paar Brot- und Butterakkorden live dazu begleitet.

Der Roland JD-Xi on YouTube

Fazit

Das Fazit meines ersten Tests fällt positiv aus. Lassen wir die Vergangenheit und den Urahn MC-303 mal außen vor, hat Roland hier mit dem JD-Xi ein budgetfreundliches Gerät angekündigt und geliefert. Primäre Zielgruppe sind die Hardware Musiker oder Laptop Musiker, die eine Ergänzung zum Setup suchen. Hier in der mobilen Form.

Wo Roland bitte noch einmal nachbessern sollte, ist die nichtdimmbare LED-Beleuchtung und die hochglänzende Oberfläche in rot und schwarz. Das sieht erst einmal edel aus, ist aber nach „form follows function“ für mich ungünstig.

Man sollte den JD-Xi nicht mit dem JD-Xa über einen Kamm scheren. Beide sprechen unterschiedliche Zielgruppen an. Sicher, der JD-Xi und der JD-Xa haben gewisse Gemeinsamkeiten, aber die Marschrichtung des JD-Xi ist die moderne elektronische Tanzmusik in allen Facetten. Genau das kann er – ohne langes Einarbeiten, ohne Suchen, Einschalten, bis 4 zählen und losgehts.

Klanglich sind wir fast in der Vollfettstufe angekommen. Der analoge Synth lädt ein zum Bleepen, Zappen, Risern und – ganz wichtig – funky Keyboardspiel.

Der JD-Xi ist eine Bereicherung fürs schmale Budget und für kompromissbereite Leute, die einen kleinen, aber feinen mobilen Begleiter suchen.

Für mich geht Rolands Groovebox 2.0 auf.

Wenn JD-Xa ein Sith Lord ist, ist JD-Xi alles andere als ein Schüler – für mich ein kleiner rot-schwarzer Jedi.

Plus

  • intuitive Benutzerführung
  • flache Menüs
  • auspacken, einschalten, geht
  • Sound und Signalqualität

Minus

  • rote Beleuchtung der Elemente nicht dimmbar
  • kein Sustainpedal-Anschluss
  • LFO hat einen sehr engen Sweetspot bei dem analogen Synth, der sich mit der Betriebsdauer vergrößert und greift erst nach dem Warmwerden voll durch
  • Parametersprünge beim Ändern einzelner Werte der digitalen Synths und Filter (Cutoff, Resonance etc.)
  • 2 Audioausgänge

Preis

  • Ladenpreis: 535,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Onkel Sigi  RED

    HUCH?! Der TobyFB ist neuer Autor bei Amazona? Kein schlechter Einstand, der Roland-Test. Und gut, dass Du auch die Schwachpunkte deutlich ansprichst, nur so macht ein Test Sinn. So geil er auch aussieht, was haben sich die Macher bloß bei der Glanzplaste gedacht? Nach dem fünften Staubwischen sind Kratzer drin und nach fünf Jahren ist die Oberfläche matt.

    Willkommen im Team

    „Onkel Sigi“

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Sigi,

      der Peter hat halt so nett gefragt. Die Glänzende Oberfläche war für mich mit meiner Weitsichtigkeit in Kombination mit Schwarz und Roter LED Beleuchtung ein Problem. Zum Staub auf dem Gerät, ich putze mein Gear mit Automotiv erprobter Emufeder. Das hinterlässt keine Kratzer. Die Schwachpunkte sind halt nicht wegzudiskutieren, besonders irritiert war ich vom LFO in Kombination mit dem Analogen Synth, im kalten Zustand eher ein HFO. Ich hatte noch den LFO von den Messegeräten im Kopf und eine entsprechende positive Grundhaltung. Ich dachte das die Zeiten von Temperatureinflüssen in aktiven RC Schaltungen vorbei sind.

      Herzlichen Dank fürs Willkommen :-)
      ToB

      • Profilbild
        xaez  

        zur LFO-Rate (min, max [Hz]):
        bitte darüber etwaige Infos mitteilen

        ist etwas über Verbesserungen des Geräts (z.B. über Firmwareupdate) bekannt?

        in welchem Bereich des Möglichen läge die Einbindung z.B. externer wavetables in das Gerät (mir ist bekannt daß z.Zt. bei waldorf blofeld dies möglich ist)?

        welche Erfahrungen existieren mittlerweile beim simultanen Steuern mehrerer Parameter via
        externer Midi-Ctrl. (oder auch von mir aus von Max/Msp aus)?

        merci u. Gr.

  2. Profilbild
    Stephan Merk  RED 1

    Hallo und herzlichen Dank für diesen wunderbaren Test des Objekts meiner Begierde. Was die Weitsichtigkeit angeht, musste ich ob der bei mir nur noch 10% vorhandener Sehkraft inklusive Gesichtsfeldausfall etwas schmunzeln, da ist mir der Kontrast des Displays wichtiger als die Leuchtkraft, aber Sehen ist eine so individuelle Wahrnehmung, wie das Hören.

    Aber zurück zum JD-XI, irgendwie hindert mich der Sequenzer etwas daran, mich vom Kauf überzeugen zu lassen. Vier Spuren (bzw. 2 Digital-Parts) finde ich Angesichts der Polyphonie etwas knapp bemessen, 8 fände ich besser. So könnte man wie beim JD-XA dann auch externe MIDI-Geräte fernsteuern. Einen Song-Speicher hat das Gerät offenbar auch nicht, dafür würde ich dann auch ein paar hundert Euro drauflegen. Vielleicht gibt es ja irgendwann ein Zwischenmodell zum JD-XA, die kompakte Größe finde ich zumindest nicht problematisch. Das könnte man ja auch mit 49 Tasten realisieren, wäre dann auch ein Alleinstellungsmerkmal. Jedenfalls ist bei der Leistungsaufnahme auch klar, warum das Teil nicht mit Batterien/Akkus läuft.

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo merk-sound,

      ich danke ebenso. Also ohne Brille geht bei mir unter 75 cm nichts, ich bin weitsichtig. Und Dummerweise geht bei dem Sehen auf eine schwarze Oberfläche die Pupillen auf, was dann bei Langwelligem Rotem Licht zum verschwimmen führt. Zum JD-Xi ich kann nur mutmassen, das Roland zwischen JD Xi und Xa noch was ansiedelt, wenn diese Geräte ein Erfolg werden. Ich habe deshalb ja den MC303 als Urahn aufgeführt. Der JD Xi kann Pattern speichern und hat Tempolock, mir würde das reichen als Songspeicher. Ein dedizierter wäre aber genial. Zur Batterie-Stromversorgung, das macht bei 1000mA wirklich keinen Sinn. Bei dem mir vorlagendem Testgerät waren auf der Rückseite Ausparungen in der Größe von Batteriefächern, aber das ist eine Mutmaßung ob das angedacht war.

  3. Profilbild
    fno  

    Klassetest, vor allem angesichts der Dir zur Verfügung stehenden „Kürze der Zeit“! Da ich selbst weitsichtiger Brillenträger bin und die äussere Erscheinung des Geräts nun mal ist wie sie ist stellt sich mir eine Frage, die ich nirgends beantwortet fand: Wenn die Beleuchtung bedientechnisch notwendig ist, lässt sich der Mikroanschluss alternativ mit 12 Volt zum Anschluss einer handelsüblichen Schwanenhalsleuchte beschalten? Wär ja was, auch wenn beleuchtete Hochglanzflächen so ihre Tücken haben…

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo fno,

      ich habe das nicht getestet, jetzt wo du sagst, hätte man ja mal messen können. Wobei ich bei der Oberfläche eher ein LED Flächenlicht nehmen würde. Nach kurzer Eingewöhnung kann man das Gerät gut „blind“ bedienen. Reflektierende Oberflächen sind halt immer Problematisch. Ich habe für mich überlegt dem JD Xi eine Plaste-Schablone zu geben, und hier nur Ausparungen für Display, LEDs, Knöpfe und Regler zu machen. Das würde so um die 20€ plus Versandkosten machen.

      Grüße ToB

      • Profilbild
        Ralle373  

        Hallo Tobi,

        Du hast geschrieben, dass Du Schablonen über den Roland legen willst. Wo kann man so etwas fertigen lassen? Da ich blind bin und gerne den einen oder anderen Synthesizer mit Blindenschrift markieren würde. Aber ein direktes bekleben auf meinen Minimoog kommt NICHT in Frage!
        Danke und Gruß Ralle

        • Profilbild
          TobyB  RED

          Hallo Ralle,

          ne kleben macht auch keinen Sinn. Google mal nach SETON und individualisierbaren Schablonen. Wenn du sowas brauchst musst du denen aber die 1:1 Vorlage liefern. Das ist aber fix gemacht.

  4. Profilbild
    k.rausch  RED

    Klasse Einstand, gut zu lesen. Ebenso die Audio Tracks, was für mich keine Überraschung ist, denn genau so kenne ich dich.

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Klaus,

      Danke, die Schreibe kann besser werden ;-) Naja bei den Demos bist du nach wie vor Benchmark, ich hab nur zeigen wollen das dies kleine Gerät eben nicht nur eine Trancetischsäge ist, sondern klanglich schon was kann, insofern habe ich bei den Demos nur das eingesetzt was das Gerät kann. Okay Monotribe musste sein ;-)

  5. Profilbild
    Stephan Merk  RED 1

    Batteriefachaussparungen – hm, interessant. ;) Danke auch für den Hinweis, dass das Gerät prinzipiell blind bedienbar wäre, ich müsste ihn wohl einfach mal intensiv testen. Weißt Du eigentlich, ob es bei den Digitalsounds signifikante Unterschiede zum JD-XA gibt? Bei letzterem wird ja eine Kompatibilität zum Integra-7 genannt, auch hat er nur 64 Stimmen, dafür vier analoge DCOs. Ich frage mich, ob sich dann auch das Sound-Repertoire zwischen beiden Geräten unterscheidet. Dazu hoffe ich einfach mal auf einen JD-XA-Test, so denn er verfügbar ist. Schöne Grüße aus bisschen nördlich von FFM! ;) Stephan

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Merks Stephan,

      es grüsst die rure roiwe robb maschin ;-) Wie gesagt das mit den Batterieausparungen ist eine Vermutung, ich denke das plausibelste ist das diese Ausparung dem Gerät und dem Gehäuseboden Stabilität gibt.

      Zur Kompatibilität kann ich der Arbeit meiner Kollegen keinen Vorgriff leisten, das was ich hören konnte sind hier Unterschiede vorhanden. Die Preset des JD Xa waren weitaus komplexer, mir persönlich haben die evolving pads und contemplativen synths am besten gefallen.

  6. Profilbild
    AQ  AHU

    Hallo Toby
    Da darfst Du Dich gerne an das nächste Gerät machen ;-) – sehr guter Test.
    Gruss Andy

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo AQ,

      dankeschön :-) Die Frage ist ob es eher ein grundlegendes Thema oder ein Gerät sein wird. Bei John Carpenter würde jetzt ein Basspad ertönen ;-)

  7. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Gut gemacht Toby!
    Sehr guter Einstand. Weiter so!

  8. Profilbild
    rw1957  

    Informativ, pointiert und gewürzt mit ein bisserl Witz (Am Ende hat immer was nicht gepasst und der Keyboarder musste das Bier zahlen).
    So einen Testbericht lese ich gerne. Danke!

  9. Profilbild
    MidiDino  AHU

    Eine sehr ausführlicher Test, Toby, herzlichen Dank – auch wenn das Instrument für mich nicht sehr spannend ist, wohl in erster Linie für den Dancefloor entwickelt wurde.

  10. Profilbild
    Tibird

    Danke auch für den Test, unterhaltsam und informativ.

    Kurze technische Frage, „reissen“ die Efffekte beim Patternwechsel ab ?

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Tibird,

      Die FX werden mit dem jeweiligen Part(Sound) gepeichtert, wenn du willst kannst du „abreissen“ lassen und pro Pattern und Part einen neuen FX Bus kreieren. Da muss man dann halt sehen was ich in der Performance brauche, es spricht ja nichts dagegen sich einige gleiche Sounds mit verschiedenen FX zu sichern. Das würde mir beim erzeugen der Pattern das drehen im Takt abnehmen.

  11. Profilbild
    Armin Bauer  RED

    Vorhin wäre ich noch der Erste gewesen, aber dann kam das Abendessen dazwischen :-)
    Gratulation zum Test-Einstand, deckt sich mit deinen fundierten Kommentaren.

  12. Profilbild
    Moselbeatz  

    Sehr detaillierter, unterhaltsamer Test mit der gewissen Würze ;) gerne mehr davon, danke.
    Den Vergleich mit der Mc 303 fand ich top – es wird über
    den Tellerrand geschaut… Erste Sahne !

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Moselbeatz,

      Danke, also der JD Xi kann seine DNA nicht verleugnen, mir viel der Vergleich erst auf als ich beide nebeneinander hatte. Was ich besonders gut fand, das Rolands es vermieden hat die Schwachstellen des MC 303 zu „vererben“. Siehe Subbass MC303, bei dem JD Xi drückt der Bass ohne das Hörbild zu vermatschen. Wohingegen die MC 303 dann nur noch fies grummelt.

  13. Profilbild
    Jerome Krieger

    Sehr schöner und ausführlicher Test Toby. Besonders gefiel mir, dass du den Vergleich zur MC-303 gewagt hast. Das war das erste, dass mir durch den Kopf sprang, als ich das erste Mal vom JD-Xi gehört habe.
    „Das könnte die neue Groovebox sein!“
    Und in der Tat wirkt es so, als könnt er das sein. Ein All-in-One-Paket mit ausgewogenem Sound, zum niedrigen Preis.
    Klingt vielversprechend

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Jerome,

      auch dir erstmal danke. Also der Vergleich kam halt, wer eine MC 303 und MC 909 hat, wird beim Antesten ein Aha Erlebnis haben. Der JD Xi ist halt durchaus eine Alternative für kleine Budgets. Und Roland hat ihm ihm hinblick auf AIRA ja auch einen USB Audio Out spendiert. Ich denke das Roland einfach anerkennt, das der eine oder andere doch mit Hardware arbeiten will und reicht hier der Generation „Ableton“ die Hand. Um es mal philosophisch zu sagen.

      • Profilbild
        Jerome Krieger

        so wie das klingt, hat Roland seine Hausaufgaben gemacht. Werde demnächst mal zum Musicstore meines Vertrauens gehen und ihn mal antesten. Passt sicherlich gut in mein kleines Studio und vielleicht wird er ja meine MC-303 ergänzen oder sogar ablösen :)

        • Profilbild
          TobyB  RED

          Hallo Jerome,

          ich werde meine MC303, trotz der Anschaffung des JD – Xi, behalten. Da Roland bei der Midi-Implentierung auch sauber gearbeitet hat, wertet das MC303 und MC 909 noch mal auf. Die MC303 hat bedingt durch ihren Aufbau noch etwas mehr Dreck in den Genen, der Manchmal sinnvoll ist. Das Audio Signal des JD Xi aus dem USB Anschluss ist „clean“ und am Stereo-Out sehr rauscharm, was halt manchmal zuviel des guten ist. Ich weiss einige schütteln den Kopf. Aber ich arbeite zu 90 Prozent noch Analog, da ich Digital meinen Haussound schlicht nicht hinbekomme und mir persönlich was fehlt. Ich denke Roland sieht den JD Xi als Bindeglied zwischen Aira und den Komponente System 1/1m und dem JD-Xa Was m.E Sinn macht. Also mit TR 8 und System 1/1m und Mix 1 machst du die Performance und JD Xi legt Flächen, Basspattern und Arps. Maximal brauchst da nur noch einen externen Sequencer der das alles füttern. Es geht aber auch ohne. Midi-seitig ist alles aufeinander abgestimmt. Und zur Not kann man bei JD-Xi die Regler als Controller für irgendwas nehmen. Die senden auch wenn z.b. der FX aus ist.

  14. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Feiner Testbericht und eine ebensolche Ergänzung des Autorenteams. Persönlich freue ich mich ja immer besonders über „musikalische“ Demos – Klasse!

    ps: Und schon wirst Du auf der SoundCloud von einem mehr verfolgt. ;-)

  15. Profilbild
    Filterpad  AHU

    Respekt Toby: A.) Das du diesen Bericht schreiben darfst. B.) Dann auch noch über ein so tolles Roland-Gerät als einstieg und C.) Ist er dir gut gelungen. Hast du bei der Bedienung zwischen dem Analog-Panel und dem Digital-Panel Unterschiede gemerkt (in Bezug auf die Hardwaresteuerung, Regler, nicht vom Klang her)?

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Filterpad,

      last but not least. A) Reiner Zufall B) Danke, es hat trotz der knappen Zeit Spass gemacht.

      C) JA es gibt Unterschiede im kalten Betriebszustand. Ich hatte den Messetest noch im Kopf und hatte die Filter schon als okay abgehakt, daheim als das Gerät ankam und die ersten Tests machte störte mich der LFO kalt ist der eher ein HFO, man nahm sein Wirken erst bei einer 1500h Stellung war. Warm funktioniert er dann Tadellos als LFO. Die anderen Regler arbeiten fast unauffällig, ohne wahrnehmbare Latenz, sowohl am Gerät. Sie geben akkurat ihren Wert in die DAW aus. Und nehmen umgedreht die Werte entgegen und reagieren ohne wahrnehmbare Verzögerung. Ich hatte leider nicht das Midi-Implentation Chart und keine Zeit im Logic Midi Eventfenster mir das rauszusuchen. Das hätte ich gemacht, wenn ich einen Fehler gefunden hätte, so Haken dran. Alles Okay, Roland hat hier sicher aus den Erfahrungen der User gelernt und sauber gearbeitet.

  16. Profilbild
    Audiofx

    Nettes Gerät, habs auch ein paar Tage getestet. Was mir hier absolut fehlt ist eine Transponierfunktion für den Stepsequenzer, so wie beim SH101. Bei 4 Takten ist schnell lange Weile angesagt.

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Audiofx,

      siehe Antwort auf Carsten. Ich muss gestehen ich habe eine Transposefunktion nicht vermisst. Ich mach das zu Fuss. Aber das muss nicht immer sinnvoll sein. Sollte ich was dazu hören melde ich mich hier.

  17. Profilbild
    carsten weidenhaupt

    Liebe Gemeinde,
    Ich finde es totalen Mist ,dass der JDXI noch nicht mal transpose kennt.Alle parts einzeln in den tones zu pitchen ist zu viel Arbeit heutzutage. Evtl. gibts ja mal ein update.

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Carsten,

      Ich denke das bei Roland noch Firmware-Updates folgen werden. Ich hatte ja wie gesagt noch keine Midi-Implementations-Tabelle und das ist für mich Indiz, das sich was ändert. Hier heisst es abwarten.

      • Profilbild
        carsten weidenhaupt

        Danke,das macht mir Hoffnung. Seltsam auch,dass einmal aufgezeichnete Reglerbewegungen nur durch Löschen des gesamten Tracks zu entfernen sind. Schön wäre auch noch, wenn man seine Sequenz als oneshot ablaufen lassen könnte, und nicht nur als loop. Denn dann könnte man sich ne Menge Schneiderei in der DAW sparen.Oder kennt da jemand eine Option?

        • Profilbild
          TobyB  RED

          Hallo Carsten,

          das Verhalten macht Sinn. Sonst würde der Nutzer sich alle einzelnen Regler merken müssen. Roland arbeitet an einem Firmwareupdate. Aber über die Funktionen weiss ich nichts! Zu dem Problem mit dem Loopen, hier heisst es um die Ecke denken. Lass deine DAW die Arbeit machen. Erzeuge einen Midi Track in der Länge deines Patterns, Stelle den Cycle Mode auf die Länge deines Patterns. Prüfe ob die DAW dein Sync Master ist. Erzeuge einen Audio Input deines Patterns. Starte eine Testaufnahme, stimme Loop In und Loop Out ab und mache hier eine Timing Feinabstimmung. Falls du Apple und Logic hast kannst du das auch im Scripter als Ein-Knopf Aktion abarbeiten.

        • Profilbild
          Tibird

          Im Handbuch steht nichts über One-Shots; kenne ich aber auch von früher und nehme dann jeweils in der DAW den Loop dreimal auf (JD-XI sollte Slave sein sowie Takt-Länge anpassen auf 3x 4, 8 oder 16). Dann behält man einfach den mittleren Loop, und löscht den ersten und dritten Loop, dann sind auch Hall und Delay dabei und es sollte auch an den „Kanten“ also Anfang und Ende des Loops gut synchronisiert sein…

  18. Profilbild
    roseblood11  

    Was für ein schwaches Gerät.
    Erinnert vom Konzept her doch sehr an meinen 17 Jahre alten Quasimidi Sirius, aber der überzeugt mich doch immernoch mehr.

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo roseblood11,

      der Quasimidi Sirius folgt einem anderem Weg. Beide Geräte lassen sich nicht vergleichen. Der JD Xi hat Stärken und Schwächen. Absolut gegen ein schwaches Gerät sprechen die Bedienung und der Sound (trotz der Begrenzung auf 2 Audio-Outs). Aus meiner Sicht positioniert Roland den JD-Xi als Ergänzung und Erweiterung zum kompletten Aira System. Und da macht er eine gute Arbeit. Hier muss man einfach sehen, entspricht ein Gerät meinen Anforderungen und passt es in mein Budget. Wäre es ein schwaches Gerät hätte ich es auch im Test herausgearbeitet. Dem war aber nicht so. Roland hat hier ein Gerät für das kleine Budget am Start, welches sich sehr flexibel einsetzen lässt.

      Viele Grüße ToB

  19. Profilbild
    8 Bit Fighter  

    Die Fans von David Guetta, Hellene Fischer,Scooter Sido, Buschido ect. kommen mit 530 Euro voll auf ihre Kosten. der Rapper oder Raver kann in seinem Schlafzimmer mit einem knopfdruck die selben Standart-Töne und Grooves, die täglich aus dem Radio ertönen, abfeuern und gleichzeitig ins Mic reinswitchern, ohne sich den Kopf zu zerbrechen. Der starre und sterile Sound von JD-Xi beglückt jeden Top 40 Zuhörer.

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo 8 Bit Blower,

      falls du von meinen Demos auf einen starren und sterilen Sound beim JD Xi schliesst, lass dich nicht täuschen. Zum anderen ein Keyboarder einer Top40 Band wird mit dem JD Xi nicht viel anfangen können, für Helene Fischer ist der Sound viel zu hippster. Drittens, wenn du richtig was an Sound irgendwo herauskitzeln willst dann vergisst du die Presets und machst deinen eigenen Kram. Dafür ist der JD Xi gebaut, kleines Budget, kreativer Ansatz. Mein erstes Equipment bestand aus einer MC 303 und einem Korg M1, sowie einer Korg X3. Und selbst die klingen starr und steril, wenn ich mich nicht mit ihnen beschäftige.

  20. Profilbild
    changeling  AHU

    Seit wann hat eine Groovebox eine Tastatur?

    Das ist höchstens eine Workstation, auch nachzulesen in der englischen Wikipedia zum Thema Groovebox. Eine Groovebox hat höchstens Pads in Tastenform oder Taster als Mini-Tastatur.

    Sonst wäre schon ein Quasimidi Raven oder ein Korg Radias oder ein Roland FA-06/08 eine Groovebox.

    Merke: Nicht alles, was einen Pattern-Sequencer hat ist eine Groovebox! Und ein 4-Spur Sequencer wäre auch eine armselige Groovebox. Von Wegen 2.0.

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Changeling,

      Das war eine Metapher. Konzeptionell sind die MC 303 und der JD Xi Ahnen. Auch die MC 303 hat eine Tastatur. Wegen mir ist es eine Mini-Workstation. Und Roland hat nun mal die Hand auf dem Begriff Groovebox. Mir gings nur darum, das beim JD-Xi alles weitgehend selbsterklärend ist, wie eben bei der MC 303. Und rein von der Funktion Grooves, Bass und Begleitakkorde sind für mich die Haupteinsatzgebiete des JD-Xi.

  21. Profilbild
    Stephan Merk  RED 1

    Hallo Zusammen,

    der JD-XI scheint ja richtig zu polarisieren. Gibt es denn inzwischen schon Erfahrungswerte zum JD-XA bzw. was der besser kann oder warum vielleicht doch eine Workstation vorzuziehen wäre? Ich würde den JD-XI von den Funktionen auch eher in Richtung Groovebox abstempeln. Aber unabhängig davon, dass auch viele Musiker Top-40-Sounds glücklich macht, wogegen ja nichts zu sagen wäre ist doch die Frage, was gibt es in diesem Preisbereich für Alternativen. FÜr mich sehe ich den Punkt des DCOs nicht unbedingt als Kaufargument. Ich fände es daher schön, wenn diejenigen, die ihn als eher „Spielzeug“ abstempeln auch mal eine vergleichbare Alternative nennen würden. Hier lesen sicher viele kaufinteressierte Nutzer mit, die das sicher interessiert. Mir fielen da nur microKORG XL+, Ultranova und Gaia ein, die können nicht mal vier unterschiedliche Sounds wiedergeben, geschweige denn haben sie einen Patternsequenzer.

  22. Profilbild
    TobyB  RED

    Hallo Stephan,

    es ist gut, dass er polarisiert. Der JD Xa ist ne andere Baustelle. Das ist ein Synth für Sounddesigner. Der JD Xi ist eher eine Ergänzung im Setup, entweder als Soundmodul oder als Flächenleger für Pad/String. Oder Bassgroove/Drumgroove Maschine. Im Studio dank USB 2.0 ist er flexibel einsetzbar. Dein Vergleich zur GAIA ist schwierig, da der JD Xi nicht so viele Soundeditiermöglichkeiten hat, ich arbeite trotz des Sounds gerne mit der GAIA setze sie aber fast nur für sich entwickelnde Padsounds ein. Da ich die Klaviatur nicht sonderlich Klasse finde. Die Ultranova und KorgMicro XL haben für mich einen sehr speziellen Grundklang. Was ich auch nicht immer brauche. Was wiederum für den JD Xi spricht sind, die Axial Community und USB Audio / Midi und seine Masse und Gewicht. Ich habe es zwar noch nicht probiert, kann mir aber vorstellen, das die mit dem AIRA Mixer funktioniert. Ich würde ihn am ehesten in diesem Setup verwenden, also AIRAs machen den Groove und der JD Xi macht den Rest. Zum JD Xa, wie schon geschrieben, ich habe den kurz auf der MM angespielt und sehe den in einer anderen Ecke, mal ab vom Preis. Ich sehe den JD Xa dank CV/Gate in Verbindung mit Analogen oder System 1m. Hier blubbert z.b. ein King Korg und treibt via CV/Gate eine Monotribe als Bass Synth. Und das gleiche macht auch Roland mit dem JD Xa und ich finds gut.

  23. Profilbild
    Tim Crewse

    Moin TobyFB,

    nach langer Online Suche ohne Ergebnis, kannst du mir vllt weiterhelfen.

    Inwieweit kommuniziert der JD XI mit einer DAW? Dazu konnte ich bis jetzt fast nichts finden.
    zB Ist es möglich durch Multitrack Recording alle Spuren einzeln in die DAW via USB einzuspeisen, so wie das bei der TR 8 der Fall ist?

    Danke im Voraus

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Tim,

      also es kommt zumindest die Summe aus. Unter Mac OS wird mit dem auf der Webseite erhältlichen Mac Driver ein Aggregate Device / Hauptgerät angelegt. Für Win gibt es auch einen ASIO kompatiblen Treiber, am JD Xi kannst du einstellen, ob dieser oder der System Audiotreiber genommen werden soll. Die Midiverbindung wird hier auch hergestellt.

      Grüße ToB

  24. Profilbild
    Johann

    Vielen Dank für den ausgiebigen Bericht. Nur hätte ich eine Frage, zu der ich leider keine Antwort finden konnte. Ist es beim live einspielen der Sequenzen möglich auch ohne Quantisierung zu arbeiten oder ist diese unabdingbar?

    Vielen Dank schon im Voraus.

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Johann,

      ich habe auch keine konkrete Antwort, das Handbuch schweigt sich dazu aus was Echtzeitrecording heisst. Ich kann mich auch nicht erinnern, etwas im Menu des JD XI gesehen zu haben. Ich frag mal nach.

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Johann,

      im Echtzeitrecording erfolgt die Quantisierung immer auf den nächsten Step.

      Grüße ToB

  25. Profilbild
    chain  AHU

    Gibt es ein Möglichkeit die einzelnen Sound der Drumspur zu Muten, Shift und die entsprechende Taste, funktiniert leider nicht. Nur das Vol Poti macht ja dann doch „Sprünge“ … hmm
    danke

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Chain,

      wenn du Hintenrumost denkst kannst du einzelne Drumsounds muten.

      http://www.....;start=475

      Ließ dir den Thread bitte durch.

      In den Release Notes der letzten FW Version wurde geschrieben, dass die Sprünge der Regler gefixt wurde.

      Grüße

  26. Profilbild
    chain  AHU

    Merkt sich derJX Di nicht den Vender Treiber, wenn der einmal aktiviert wurde? Schon das aktivieren war ein wenig seltsam beschrieben. Die MIDI Controller gibts mittlerweile unter Download als PDF. Die EFX Controller auch, aber warum die 5 Seiten extra sind und dann auch nur wieder „nur“ in Englisch!???
    Gibt es einen Abholmodus einzustellen?

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Chain,

      von welchem Betriebssystem reden wir? Ab Werk ist der Generic Treiber aktiv. Dieser ist nur ein Class compliant Midi Interface. Wenn du unter Mac OS oder mit dem Aira MX 1 Audio brauchst, musst du den Vendor Treiber aktivieren. Unter MacOS X wird ein Aggregate Audio Device installiert. Der Windows Treiber macht zumindest in Win7 etwas ähnliches. Hier wird ein USB Audiogerät installiert. In der Firmwareversion des getesteten JD Xi 1.02 hat sich das Gerät die Einstellung gemerkt. Die Midi Datenblätter sind m.E. deswegen in englisch, da beim übersetzen immer Fehler passieren. Da aber das Gros der Midi Software eh in Englisch ist macht das für mich Sinn.

      • Profilbild
        chain  AHU

        Win 8.1 sollte das sein. Auch um die JD Asio fähig zu machen in Ableton, wird eben der Vendor Treiber benötigt. JD hatte sich die Einstellung nicht gemerkt. Ich hab den JD eben eingestellt und war verwundert, das ich nicht hier auch (wie bei der MC303, die einzelnen Drumsound Muten kann) = ungünstig. Auch das es noch keinen Editor gibt, finde ich bischen wunderlich. Er sucht dann meist den Fehler in Live. Der JD überträgt doch bestimmt auch nur seine Summe in den Rechner!? (wovon ich ausgehe!) …danke für die Antwort

        • Profilbild
          TobyB  RED

          Hallo Chain,

          es wird immer nur die Summe via USB augegeben, aber da du Parts muten kannst ist das okay, ansonsten müsste ja jeder Part einen USB Anschluss haben. Es gibt einen Editor für den JD XI nur eben nicht als JD XI Editor bezeichnet.

          http://www.....-7_editor/

          Im Sequencer-Forum wurde auch mal ein Enviroment für CTRL diskutiert.

          http://www.....;p=1158216

          Und für Ableton gibt es auch ein Enviroment.
          https://www.patreon.com/posts/2619789

          Das Verhalten mit dem Vendor-Treiber ist in der Tat nervig. Ich hatte das Problem beim Test nicht.

          Zu den Drumsound, liess dir bitte die obere Antwort durch, im Forum wurde das lange wie breit diskutiert.

          • Profilbild
            chain  AHU

            jip. Hab auch so gut wie alles schon gecheckt, nur bin ich gerade nicht auf dem aktuellsten Stand was JDxi anbelangt. Vendor Treiber benötigt auch die MX1 = super zu wissen, da hab ich jetzt auch eine

  27. Profilbild
    der nick  

    Hallo und Guten Abend,

    da vereinzelt Vergleiche zum Gaia gezogen werden, würde mich interessieren, ob der JD Xi auch JP8000 kann (bis auf die Bedienung) rein Klang(gewaltig) gesehen? :-)

    Vielen Dank

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Der Nick,

      Ich würde die nicht vergleichen, da es gewaltig hinkt. Selbst bezogen auf die Supernatural Sounds des JD XI, die auf Wunsch wie ein JP8000 oder Gaia klingen können. Sind alle Geräte für sich zu betrachten. Da ich den GAIA selber habe, würde ich nie auf die Idee kommen, den gegen den JD XI antreten zu lassen. Dazu sind der JP 8000 und Gaia zu sehr auf das Echtzeit editieren von Sounds ausgelegt. Da kann der JD XI nicht mithalten. Und es macht für mich einen Unterschied ob ich einen sich entwickelnden Padsound mit meinen Händen und Reglern erschaffe oder ob ich 64 Takte eine Taste gedrückt halte und Filter auf oder Filter zu drehen kann. Und das mein sich entwickelnder Klangteppich wird.
      Anders gesagt, wenn ich damit zufrieden bin, das auf Knopfdruck eine Klanglandschaft entsteht und mir das reicht, ist das ok. Wenn ich aber selber eingreifen will und einzelne Parameter des Sounds gezielt modulieren will, muss ich zum JP oder SH 01 greifen.

    • Profilbild
      chain  AHU

      da gibt es sogar Patches und ich kann sagen, zum JP8080, hab ich nur gehört…keinen Unterschied.

      • Profilbild
        TobyB  RED

        Hallo chain,

        ich auch nicht :-) Das hätte mich auch gewundert. Roland bewirbt die Sounds und die Engine ja entsprechend.

  28. Profilbild
    chain  AHU

    Ich finde nur wirklich extrem Schade, das es keinen Chain im JD-Xi gibt.
    Gut, wenn man Live mitlaufen lässt, ist das nur halb so wild.
    Das der Stepsequencer immer erst in der nächsen Runde die Noten anzeigt = suboptimal

    Hat hier schon jemand einen Weisen? Den finde ich ja geil…mehr als 300€ wäre es mir aber nicht Wert, das Gerät. (würde dann ja meinen Venom, ersetzen dürfen :)

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Chain,

      der weiße kostet 549 €. Ich hab mich erstmal gegen den JD Xi entschieden, da hier der Juno DS 61 einziehen wird. Kann zwar auch nur einen Wave Expansion Slot, verwaltet aber ein paar Samples dazu. Ich bräuchte den JD-Xi als Flächenleger. Da Groove durch Nordbeat, MC909, MC303 und Volca(s) abgedeckt sind. Soloparts mag ich mit dem nicht spielen, obwohl der analoge Soundteil dazu aufruft. Mir ist beim Test nicht aufgefallen das die Stepsequencerlämpchen hinterherlaufen, ich hatte aber auch ein Gerät mit der FW Version 1.03 und da waren noch enige Ecken drin. Es freut mich, das dir der JD-Xi Spass macht :-)

      • Profilbild
        chain  AHU

        Ja danke. Ja den hat ein Kumpel gekauft. Ich frage mich derzeit eher etwas seltsames: Ist der JD xi etwa die bessere TR8 ?
        d.h. durch das 4 fach Layering im Drum, gehen durchaus andere Dinge und vielleicht dadurch sogar leichter zu lösen, als bei der Hauseigenen TR8.
        Weist du zufällig, wie die Einbindung in die Hauseigenene MX1 geschiet? Gehen da auch alles Spuren extra?
        danke

        • Profilbild
          TobyB  RED

          Hallo Chain,

          Ich fand die TR8 leichter zu bedienen ;-) Aber so wie du es beschreibst kommt da ein ordentlicher Groove raus. Am einfachsten verbindest du MX-1 und JD-Xi mit USB, am MX-1 kommt dann die Summe an. Beide müssen die letzte FW installiert haben. Über die USB Verbindung kannst du auch den JD-Xi steuern, der MX-1 ist dann der MIDI Master. Ich meine an beiden musst du den Vendor-Treiber einschalten.

          • Profilbild
            chain  AHU

            Danke
            das habe ich schon gemacht. Der JDxi klingt da irgendwie nochmal anders,ich meine ein „Mehr“ gehört zu haben, wenn er über die MX1 rein kommt. Ich frage mich noch immer, ob er die „besser“ Tr8 wäre.

  29. Profilbild
    xaez  

    @TobyFB,

    falls die erste Anfrage hier schon gelesen wurde, es werden jetzt detaillierte Angaben zu den gestellten Fragen benötigt und vor allem: wie ist der derz.
    Status nach der letzten Firmware (Ausmerzung von Fehlern, Unzulänglichkeiten) PS: ich kannte H.J. Schulze u. G. Engel früher pers. merci u. frdl. Gr.

      • Profilbild
        chain  AHU

        aktuell gibt es folgende „Roland“ Fragen:
        Kann man den Sound des Monophonen,mit einem Botique vergleichen? Nicht das JX03 klingt :) Gibt es nach den Messen o.ä. Infos, wo das Muting von den Drums, einen besseren Workflow bekommt? Wenn man eine MC505 sein eigen nennt, kann man hier mittels JD xi, eine „Symbiose“ erzeugen? Sprich, mehr als nur Masterkeyboard sein. Vielleicht kann die MC zum Muten genutzt werden oder die Oberfläche der MC505, gar als Controller, für die Digital-Synths?
        Danke, wenn sich diesen Fragen einer annehmen würde.

  30. Profilbild
    xaez  

    @TobyFB etc.,

    so, jetzt wurde dieses „Ntotizbuch“ jd-xi
    in meinen Bestand integriert,

    erste Versuche mittels SysEx, mehrere Par. in realtime zu variieren, wurden getestet, was allerdings die SysEx-Parameter wie z.B. die Eff. (delaytime, ringmod freq …) etc betrifft:

    hier wäre eine detaillierte Beschreibung sehr hilfreich – Anfragen an off. Stellen erbrachten bisher nur bedingt befriedigende Ergebnisse (2 -3 Bsp., welche 3 – 4 Variable bzw. die checksum enthalten könnten etwas Licht in diese „Finsternis bringen) merci u. frdl. Gr.

    • Profilbild
      Stephan Merk  RED 1

      So, nachdem mich letztes Jahr auf der Musikmesse das Konzept ansprach ist jetzt ein weißer hier und auf V1.5 aktualisiert. Die Chord-Funktion ist abgesehen von der dusseligen Aktivierung eine gute Hilfe und macht aus ihm fast einen Begleitautomaten. Was mich hingegen stört oder sagen wir besser einschränkt ist die Tatsache, dass sich nach wie vor die Programme je ein Pattern teilen. Hier hätte man den Speicher auf ein Fill, Ending etc. erweitern können, das würde das Bauen von live nutzbaren Pattern erleichtern. Ganz schlimm finde ich, dass er nicht automatisch speichert. Mir passierte es nicht einmal, dass ich durch einen falschen Tastendruck alles auf einen Schlag wieder verlor. Das hätte es bei meiner TR-505 früher nicht gegeben. Vielleicht habe ich aber auch eine Einstellung übersehen, in jedem Fall ist blinde Bedienbarkeit mit Einschränkung möglich, das Menü braucht man aber es gibt Anschläge oben und unten.

      • Profilbild
        TobyB  RED

        Morsche Stephan,

        die Chordfunktion braucht einen Moment bis es klickt macht. Was ich auch grade erst entdeckt habe ein Part kann jetzt bis zu 4 Pattern a 16 Steps haben. Und Transpose ganzer Sequenzen. Das Klang und Parts zusammengespeichert werden spart hat Speicherplatz und Entwicklungskosten. Roll und Fill mache ich immer mit den Drummies. Aber du hast recht, es wäre schön und sinnvoll. Das der JDXi nicht automatisch den momentanen Part sichert, hat seinen Sinn. Denk da mal um die Ecke. Das einzige was mich an v1.5 stört, dass der Master Volume Regler nun über USB Audio Out keine Funktion mehr hat.

  31. Profilbild
    Sternrekorder

    Durfte den kleinen JD gestern mal im Rahmen eines Jams an einer fetten PA betreiben. Meine Fresse, das hat ordentlich geknallt.
    Speziell das TR-707-Set ist dermaßen geil. Auch die CR-78-Sounds haben die Bude wackeln lassen.

    Ein weiterer Aspekt, der positiv hervorzuheben ist, ist der schnell bedienbare und intuitive Sequencer.
    Ich konnte superschnell auf meine Jam-Partner reagieren und eine Hook oder einen Sequencerlauf programmieren.
    Dazu eine schöne sahnige Fläche drüberlegen. Kein Stimmenklau oder sowas.
    Auch der Arpeggiator ist klasse, auch wenn man ihn am Start timing-genau anspielen muss, sonst läuft er vornweg oder hinterher.

    Einziger richtiger Nachteil sind die wenigen Knobs, mit denen man live ins Klanggeschehen eingreifen kann.
    Eine vollständige Hüllkurve oder ein Filter Env Amount-Regler werden schmerzlich vermisst. Ebenso ein Pitch-Knob für die Drumsounds.
    Ein Speichern des Patterns ist leider nur im Stop-Modus möglich, hmm Roland. Das können Andere besser.

    Auch die Effekte liegen etwas unglücklich im Signalweg, obsgleich sie absolut geil klingen.
    Da würde ich mir eine Signalführung wie in der alten KORG ESX/EMX-Reihe wünschen. Aber bitte in der guten Roland-Qualität

    Fazit: Für mich ist das eine intuitive Groovebox. Über die Optik kann man streiten aber das Konzept gefällt mir.

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      TobyB  RED

      Hallo Sternenrekorder,

      das hört man gerne. Deine Beobachtungen decken sich mit meinen Erfahrungen nach knappe einem Jahr Einsatz. So richtig Spass macht der JD-Xi mit dem letzten FW Update. Und mit dem Editor kann man einige Schwächen ausbügeln. Die TR707 Sounds und die CR78 Kits sind auch sehr gut :-)

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        andreas2  

        Hi Toby, danke für den informativen Test, Groovebox 2.0 trifft es exakt. Ich konnte weder auf dem JD-XI, noch auf dem JD-XA lange spielen, die Augen fingen schnell an zu schmerzen. Dann kam die weisse Edition, nur wollte ich keine 550€ dafür bezahlen. So habe ich gewartet, bis ich den weissen JD-XI für dreifuffzig als B-Ware ergattern konnte. Ein ganz grosses Lob an Roland, Mittwoch habe ich den Synth bei Roland registriert und nach dem Overlay gefragt, 1 Tag später war es schon da, keine Reflektionen mehr, jetzt passt es ! :) Damit sind alle USB-Eingänge an meinem MX-1 belegt, die TR-8 ist erst einmal obsolet.
        Welchen Editor würdest Du empfehlen ?
        Danke und lieben Gruß

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          TobyB  RED

          Hallo Andreas,

          willst du den JD Xi stand alone oder aus der DAW editieren? Wenn du bei Google JDXI Editor eingibst wirst du fündig. Auf dem Ipad nehme ich den Patch Base Coffeeshopped JD Xi Editor auf dem Mac den OKDEV Editor für stand alone und aus Logic ein eigenes Enviroment. Ich finds erstaunlich was man aus der Kiste rausholen kann. Grade bei den Pads und Keys. Die Ablesbearkeit habe ich mit einem Overlay und einem LED Leuchtband verbessert. Ich habe die Drums lieber separat, weil das bei mir immer eine Songentscheidung ist ob nun LINN, EHX, TR-8 oder MC-909/303. Meine USB am MX 1 sind übervoll, ich bin am überlegen einen zweiten zu kaufen. Da ich die Kritik am MX 1 nach dem letzten Update nicht nachvollziehen kann.

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            andreas2  

            Hi Toby, danke sehr, ich hatte die Editoren auch schon gefunden. Mein MX-1 ist jetzt per USB auch voll, TB-3, System 1m, 2x JX-03 gechained und der JD-XI plus analoge Eingänge nach Bedarf. Mit Drummies bin ich gut versorgt, der JX-DI ist auch gut bestückt. In der Preisklasse ist der JX-DI ungeschlagen, bei Minitasten sowieso. Scheint mein neuer Lieblingssynth zu werden, da ich komplette Songfragmente abspeichern kann. Das konnte bisher bei mir nur der Novation Circuit, allerdings nicht so komplett bzgl. möglicher Sounds. Im Verbund mit dem MX-1 bin ich sehr zufrieden. :)

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              TobyB  RED

              Hallo Andreas,

              bei mir war der JD Xi in 2017 der am häufigsten eingesetzte Padleger :-) Die Minitasten umgehe ich ganz gerne. Für schnelle Lines und und Pads ist mir das zu ungenau. Bei mir hängen am MX 1 , das System 1m, 2 x JP08 auch verkettet, TB3 und JD Xi und TR8. Der einzige Punkt der am MX1 schlecht ist, dass ich pro Step einer Combi nicht mehr als einen FX zuweisen kann. So müssen Riser und Drops nachwievor von aussen kommen.
              Die Editoren sind mittlerweile recht ausgereift. Insbesondere der OKDEV. Ich hab noch auf dem Zettel ein Enviroment für CTRLR zu schreiben, bin aber noch nicht dazu gekommen. für CTRLR findest u.a auch Editoren für TB3, JX-3. Und kannst sie als AU/VST in der DAW nutzen.

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                andreas2  

                Hihi Toby, unser Setup scheint viel Ähnlichkeiten zu haben, eine M1 steht auch noch bei mir. :) Der JD-XI ist wirklich ein feiner Flächenleger, selbst der rudimentäre Analog-Part ist sehr durchsetzungsfähig im Mix. Mir gefällt die für mich intuitive, durchdachte Bedienung des Gerätes. Innerhalb von einer halben Stunde konnte ich gerade das Gerüst eines Songs bauen, das schaffe ich mit keinem anderen Synth, jedenfalls nicht in der ‚Qualität‘. Moogulator hat schon Recht, in der Preisklasse ist es das „kompletteste“ Gerät, um sofort Songs zu schreiben. Und die Lernkurve ist flach, ein(e) sehr durchdachte(r) Synth bzw. Groovebox 2.0 .

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                  TobyB  RED

                  Hallo Andreas,

                  stimmt schon. :-) Die M1 war mein erster und es gibt keinen Grund die in Rente zu schicken. Die FX kann man aus lassen, da gibt es Besseres. Aber sonst. Der Analogpart vom JDXi ist nicht zu unterschätzen, leidet aber am rudimentär und den Minitasten. Bezogen auf das Livespiel. Mick hat das schon richtig eingeschätzt. Und mit den Editoren kann ich das Potential voll ausschöpfen. Man muss sich mit der Groove/Songbox orientieren Speicherung arrangieren. Was aber für Leute die von einer MC kommen ok sein sollte. der MX-1 ist sowas wie meine Performance-Zentrale. Nimmt einem viel Arbeit ab und unterstützt einen. Ich such mir halt immer aus Vintage Kram und neuen Sachen das raus, was ich grade benötige und wo oich denke, dass muss jetzt in den Track.

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                    andreas2  

                    Hi Toby, so langsam werde ich fit mit dem JD-XI, macht eine Menge Spass und ist überall nutzbar, was mir sehr wichtig ist. Kennst Du Dich mit Axial aus ? Wo würden die geladenen Sounds/ Bänke hingeschrieben, Bänke E-H ? Ich möchte mir die wirklich guten Bänke/ Werkspresets A-D nicht zerschiessen, E-H sind mit 256 Presets für mich völlig ausreichend. Ich habe mir zwar alle PDFs zum JD-XI ausgedruckt,aber vielleicht habe ich es überlesen, learning by doing. :) Im Übrigen mache ich es mit dem MX-1 wie Du auch, analoges und anderes Outboard-Zeugs wird nach Bedarf und Idee angeschlossen.
                    Danke schon einmal und einen schönen Tag wünsche ich, jetzt wird ein wenig auf dem JD-XI geklimpert, der ist so schön für zwischendurch. :)

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                      TobyB  RED

                      Hallo,

                      die Axial Sounds werden ab Bank S bis V geschrieben. Die Bedienungsanleitung ist da etwas missverständlich. Du musst den JDXi nur per USB an den Rechner schliessen und dann im USB Laufwerkmodus starten. Und dann kopiert der Installer das da hin. Wichtig Laufwerk nicht abziehen sondern mit dem Betriebssystem auswerfen oder unmounten. Gilt insbesondere für MacOS. Bei der Gelegenheit kanns auch gleich ein Backup machen. User Preset und Kopien der Werkpresets werden ab Bank E gesichert. Die Axial Bänke sind okay, dass bekommt man mit OKDev und Patchbase auch gut hin. Sieht man mal von den zusätzlichen Jupiter Brass und String Sounds ab und ob ich 3 Fantasia Variationen und 4 D50 Pizzicato ohne Orinoco Flow brauche, weiss ich nicht. ;) Probiers einfach mal. Grüsse aus dem ICE nach Hause.

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    andreas2  

    Danke Toby, wenn man es weiss, ist es wirklich leicht, und es geht wirklich fix. :) Um den Editor am iMac zu testen, muß ich erst einmal auf Sierra updaten, das steht heute auf dem Programm. Nach wie vor bin ich begeistert von der kleinen Kiste, griffig, und in weiss mit den schwarzen Overlays ein gut ablesbarer ‚Hingucker‘, die Supernaturalsounds sind fast alle sehr gut. Jetzt fühlt sich mein Setup rund um den MX-1 Performance Mixer ‚komplett‘ an, ganz viel Power auf kleinem Raum. Und natürlich bleiben noch die analogen Eingänge am MX-1, die ich nach Bedarf belegen kann. GAS werde ich für längere Zeit nicht bekommen ;-) , jetzt wollen die Möglichkeiten erkundet werden.
    CU und danke noch einmal für tolle Beiträge und Hilfestellung !

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    xaez  

    @TobyB

    was ich für den jd-xi benötige (aktuell mit schwarzer Frontplatte u. silberner Beschriftung):

    da ich vorrangig im Bereich Neuer u. experimenteller Musik tätig bin, eine Soundbank (Tonebank) welche Orchesterinstrumente sowie die entspr. Perkussionsinstr. beinhaltet

    merci für Hinweise u. VG
    TSt

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      TobyB  RED

      Hallo xeaz,

      da habe ich nur auf Axial.roland.com die vier Soundbänke gefunden. Für die wäre vielleicht der JD-XI Manager etwas ein Open Source Editor für den kleinen, damit kannst du eigene Sounds schrauben, auf den JD-Xi dumpem, lokal auf dem Rechner sichern.

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          xaez  

          @TobyB

          Was mich außerdem interessiert: wurde schon der Versuch unternommen, entspr. Klänge (soundsets) zusammenzustellen welche vorr. für Orchester, Kammermusik geeignet wären?

          Dies betrifft auch vor allem die Erstellung eines typischen
          orch-percussion-sets. Zumindest im Bereich Streich-, Blasinstr.
          (vor allem Holzblasinstr.) „fehlen“ entspr. pcm-sounds im jd-xi

          merci u. VG

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