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Test: Roland, R-Mix, Software zur Audiobearbeitung

10. September 2012

Roland R-Mix

Wäre es nicht der Traum eines jeden DJs und Remixers, beliebige Einzelspuren aus Titeln herauszulösen? Man könnte so den Gesang von Evergreens separieren und im aktuellen Stil neu produzieren. Gerade bei Stücken, bei denen die Mehrspurbänder nicht mehr vorhanden sind oder nie existierten, wäre das eine tolle Sache. Roland stellt nun mit der Software R-Mix eine einfach zu bedienende Audiobearbeitungssoftware vor, die unter anderem auch dieses Feature bieten soll.

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Rolands Technologien beginnen alle mit einem „V“, im Falle von R-Mix wird zum einen die bekannte VariPhrase und die neue V-Remastering-Technologie angewandt. In R-Mix stehen verschiedene weitere Bearbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung:

Zunächst stehen zwei Stereospuren zur Verfügung, in die leider ausschließlich Wav/Aiff-Files mit 16 Bit in stereo importiert werden können. Andere Formate wie FLAC oder MP3 werden nicht unterstützt und auch höhere Bitraten werden nicht akzeptiert, was den Einsatzbereich einer Software anno 2012 doch enorm einschränkt.

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Das Transport-Feld ist nicht weiter erklärungsbedürftig, es gibt Marker und eine A/B-Funktion, wie sie von herkömmlichen Bandmaschinen bekannt sind. Zusätzlich ist eine frei formbare Lautstärkehüllkurve verfügbar.

Für das Ergebnis aller Bearbeitungen ist die Qualität und Beschaffenheit des Ausgangsmaterials von entscheidender Bedeutung. Insofern kann man verstehen, dass R-Mix nur unkomprimiertes Material zulässt, dies schützt jedoch nicht davor, ein MP3 mit geringerem Informationsgehalt in ein Wav-File zu wandeln und so eine tendenziell schlechteres Ergebnis in der Bearbeitung zu erhalten. Lassen Sie sich nicht von den mitgelieferten Beispiel-Projekten täuschen, diese sind idealisiert worden, um ein möglichst gutes Ergebnis aus R-Mix herauszuholen und sind nicht referenzfähig. Ideal eigenen sich in der Summe komplett unkomprimierte Mischungen (und wo gibt es die heutzutage schon), bei der nur wenige Instrumente vorhanden sind, die zudem frequenzmäßig schon sehr separiert voneinander sind. Heutige Mischungen, vor allem im Pop-Bereich, sind hochgradig Multiband komprimiert und voll von Instrumenten. Diese eigenen sich prinzipiell weniger für die Separation von Gesang oder einzelnen Instrumenten.

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