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Test: Roland Super UA-S10, USB-Audiointerface

21. September 2015

Monster Sound aus der Blechkiste

Vor wenigen Monaten hatte ich bereits über das Roland UA-M10 an dieser Stelle berichtet, heute geht es um ein weiteres Familienmitglied der UA Serie:
Das Roland Super UA-S10 USB Audiointerface für Mac und PC.

Roland Super UA

Roland Super UA (unten rechts: Kopfhöreranschlüsse)


Beschreibung

Das Roland Super UA oder auch UA-S10 genannt ist ein USB 2.0 Audiointerface mit 4 Ein- und 4 Ausgängen, die als Klinkenanschlüsse (2x am Hauptgerät) und als XLR Versionen (2x per Break Out Box) zur Verfügung stehen.

Anschlüsse am Roland Super UA

Roland Super UA (rechts) & Break Out Box (links)

Hauptgerät

Wer denkt, dass das kleine Teil mit diesen wenigen Worten bereits ausreichend beschrieben wurde, irrt, denn hinter dem stabilen Aluminiumgehäuse mit den Maßen 115 x 161 x 44 mm und einem Gewicht von ca. 490 g verbergen sich ein paar interessante Funktionen.

Neben zwei Kopfhöreranschlüssen (Vorderseite), einer im Stereominiklinke-, der andere im Stereoklinke-Format findet man hier, außerdem eine Line Out-Buchse, den Anschluss für die Break Out Box, einen USB-Port und den Anschluss für das Netzteil (Rückseite).

Anschlüsse auf der Rückseite vom Roland Super UA

Anschlüsse auf der Rückseite vom Roland Super UA

Break Out Box

Neben dem eigentlichen Audiointerface gehört eine Break Out Box zum Lieferumfang. Sie erweitert das Audiointerface um einen zweiten Line Out mit XLR-Anschluss und um zwei XLR-Mikrofoneingänge samt optional zuschaltbarem Phantom Power.

Sie misst bei einem Gewicht von ca. 360 g 136 x 65 x 42 mm und passt samt Break Out Kabel, Netzteil, USB-Kabel und Hauptgerät in jeden noch so kleinen Rucksack.

Anschlüsse an der Break Out Box

Anschlüsse an der Break Out Box

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    dflt  

    was rechtfertigt denn den doch recht hohen preis von knapp 600€? da bekommt man in der regel ja eigentlich weit mehr als 4 ein-/ausgänge. oder halt 4 kanäle für deutlich weniger geld…

  2. Profilbild
    Franz Walsch  AHU

    Mit der Bewertung »vollkommen zufriedenstellend« rangiert das Interface unter Schulnote »4«. Das ist für den aufgerufenen Preis zu wenig. So reiht sich das Interface in die lange Liste der sinnlosen neuen Format-Geräte. Korg hatte damals zwei Recorder, Sony hat einen gerade im Rennen. Der Geburtsfehler aller – die Formate lassen sich nur konvertiert bearbeiten und verlieren so ihre Eigenschaft! Was soll so was? Außerdem hat Roland keinen guten Ruf beim Treibersupport über die Jahre. Es gibt bessere Geräte für weniger Geld. Das Modell ist wohl der Apple Design Welle geschuldet – wie Apogee und Andere.

    • Profilbild
      Markus Galla  RED

      Der Klang des Interfaces ist schon wirklich super und rangiert auf einer Ebene mit teils weitaus teureren Interfaces. Die Verarbeitung ist extrem gut und hat mit dem, was man bei anderen Herstellern so findet, nichts zu tun. Allein die Dicke und Länge des Kabels zur Breakout-Box zeigt schon, dass man sich hier in einer anderen Liga befindet und der Gelegenheits-Homerecordler nicht die Zielgruppe ist. Man stellt sich hier auf eine Ebene mit Apogee und anderen hochpreisigen Herstellern, die schon eine Wandlerqualität bieten, die hörbar besser ist als die der üblichen Audio-Interfaces in der 400€-Klasse. Die 1-Bit Technik ist Werbung für die „audiophile“ Fraktion, die das Gras wachsen hört. Ich kann mir das Interface sehr gut für Leute vorstellen, die viel Klassik oder Jazz mit Stereo-Mikrofonverfahren aufnehmen und dafür einen guten Vorverstärker suchen. Auch für das immer beliebter werdende Hotelzimmer-Mastering, bei dem der Konzertmitschnitt nach dem Gig sofort für Download-Portale aufbereitet werden muss, ist das sicher eine tolle Sache.

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