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Test: Roland TD-11KVSE, E-Drumset

Die Verarbeitung der Klemmen und des gesamten Racks ist sehr gut. Unerwünschtes Wackeln, Verrutschen oder nervige „Arbeitsgeräusche“ konnte ich in der ganzen Zeit des Tests kein einziges Mal beobachten. Auf einen Teppich gestellt bleibt das Set sicher an seinem Platz und rutscht nicht dank Gummienden an den „Füßen“. Auch Umkippen ist ausgeschlossen. (Achtung: Dies ist keine Aufforderung, es darauf anzulegen ;) )

Sauber Verarbeitet: Eine Klemme am MDS-9SC Rack

Sauber verarbeitet: Eine Klemme am MDS-9SC Rack

Optik

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Optisch macht das Roland TD-11KVSE einen hochwertigen Eindruck. Die reduzierten Formen und das zurückhaltende Farbdesign machen aus dem Set keinen Blickfang, passen aber gut zum modernen Konzept eines elektronischen Schlagzeugs. Einen kleinen Punktabzug gibt es jedoch für das Drum-Modul. Mit einem Gehäuse aus Hartplastik und silbernen Highlights wirkt es leicht deplatziert, fast schon billig neben dem edlen Matt des Racks und der PDX V-Pads. Das Display ist hier allerdings wirklich top und auch bei Sonneneinstrahlung bleibt alles gut erkennbar.

Ausstattung

Das Roland TD-11 Drum Modul wartet mit satten 190 Sounds auf. Die 25 eingespeicherten Factory-Preset-Kits mit plakativen Namen wie etwa „Real ROCK“, „Swing Jazz“ oder „Post Punk“ sind durchaus zufriedenstellend und ermöglichen einen schnellen Start für Einsteiger oder einen Ausgangspunkt für eigens erstellte Costum-Kits. Insgesamt findet sich für 50 Kits Platz auf dem TD-11 und auch die Factory-Presets können überschrieben, beziehungsweise modifiziert werden.

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Was dem TD-11 Modul am Erscheinungsbild abgeht, macht es hier durch seine intuitive Bedienung wieder mehr als wett. Das übersichtliche Layout und der leicht verständliche Aufbau der Software machen den Umgang mit dem Modul angenehm intuitiv. Schnell sind hier Änderungen am Set vorgenommen, die Effekte eingestellt oder Dateien verwaltet.

Der Coach

Im „Coach“-Modus wird das TD-11 zur Übungsstation mit drei Programmen im Angebot: 
„Time-Check“ misst die Genauigkeit der Schläge zu einem Metronom. Es stehen zwei Stufen der Schwierigkeit zur Verfügung, „EASY“ oder „HARD“ und die Geschwindigkeit sowie die Taktlänge können angepasst werden

Mit dem „Quiet-Count“-Modus wird ebenfalls das Timing geschult. Hier wird der Click nach einer einstellbaren Zahl von Takten für die gewählte Länge leise geschaltet und im Anschluss wird die Genauigkeit auf dem Bildschirm angezeigt.
Zu guter Letzt gibt es den „Warm-Up“-Modus, der bis zu 15 Minuten lang wechselnde Variationen von Viertel, Achteln, Triolen etc. abfragt. Das Modul mag keinen guten Lehrer ersetzen, meinen Ehrgeiz haben die Übungen dennoch geweckt. Für Groove-Perfektionisten ist der HARD-Mode genau das Richtige.

strenger Coach: Timing ist sein Leben

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Klangbeispiele
Forum

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