Test: Roland TD25K-V, E-Drumset

22. November 2015

Neues aus Rolands V-Drum Familie

Wer hätte das vor Jahren gedacht, dass sich E-Drums so zum Verkaufsrenner entwickeln? Nicht nur die Verkaufszahlen sind beeindruckend, auch dass sich das technische Niveau derart auf ein hohes und Spaß bringendes Level entwickeln lässt, hätte man noch Mitte der 1990er Jahre nicht gedacht. Die japanische Firma Roland hatte daran zweifellos großen Anteil und entwickelt ständig neue Produkte. So legt die Firma hier eine kostengünstige Alternative zum großen Flaggschiff Modell TD30 vor, das Roland TD25K-V.

--bis auf Hihatmaschine und Pedal alles dabei---

–Bis auf Hihatmaschine und Pedal alles dabei—

Der Aufbau dauert mit geübter Hand rund 30 Minuten. Das schwarze, sehr stabile Rack ist vormontiert, nur Beckenarme und die Padklemmen müssen noch angeschraubt werden. Die gesamte Hardware macht einen guten Eindruck, alle Klemmen packen gut zu und halten die nicht ganz leichtgewichtigen Pads an ihrem Platz. Auch die Verkabelung ist durch die gute Beschriftung denkbar einfach und schnell erledigt.

Eine Fuß- und Hihatmaschine sucht man allerdings vergeblich im Paket. Hier möchte ich wieder einmal anregen, dass es doch durchaus möglich wäre, zumindest ein einfaches Pedal beizulegen. Auspacken und losspielen wäre doch schön.

Die Pads sind mit hochwertigen Meshheads ausgestattet, die eine ganze Weile halten sollten, wahrscheinlich ewig. Die Rims sind mit Gummirändern bestückt, so entstehen bei Rimshots nicht allzu laute Schlaggeräusche.

--tolle Oberfläche, einfach zu bedienen---

–Tolle Oberfläche, einfach zu bedienen—

Forum
  1. Profilbild
    calvato  

    …wenn ich mir das video anschaue/anhöre muss ich sagen, dass ich dir NICHT zustimmen kann. es hat sich anscheinend seit 15 kaum etwas bewegt in der e-drum-szene…. vielleicht hört ihr etwas anderes als ich, aber die hihat klingt künstlich, die toms wie plastik-eimer… das ist das, was 2015 möglich ist? hilfe!!…

    wenn ich die sounds mit so etwas simplen wie den ezdrummer (der dazu auch noch einige jahre aufm buckel hat) vergleiche kommt das roland set nicht mal im ansatz mit.
    ich habe früher ein sehr sehr billiges fame e-drumset an den rechner angeschlossen und mit den sounds vom ezdrummer geübt. das war sehr eingeschränkt, es hatte keine triggerzonen, eine furchtbare hihat etc.
    klang aber letztendlich 20 mal so gut wie das getestete roland set von 2015…
    ich verstehe das nicht. speicher ist heutzutage doch kein argument mehr….

  2. Profilbild
    vssmnn  

    Kann meinem Vorredner nur beipflichten:
    „Die“ verkaufen uns immer noch die gleiche Technologie/Qualität wir vor 10 jahren als etwas neues.
    Fühle mich ver……

  3. Profilbild
    emmes

    18 schlechte Plastik-Kits für je 110 Euro? Die Maschinengewehr-Hihat bei 0:11 kennt man schon seit den 80ern! Roland sollte besser nur fünf bis sechs komplette Kits mit Multisamples a la EZ Drummer oder Steven Slate, dafür dann aber richtig gute, einbauen. So taugt das Ding ja wieder nur zum Antriggern!

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