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Test: Roland TR-1000, Drummachine

Rolands TR-Erbe lebt weiter!

20. Oktober 2025
roland tr-1000 test drummachine

Roland TR-1000, Drummachine

Nach über 40 Jahren bringt Roland wieder eine analoge Drummachine heraus und führt damit die legendäre TR-Serie fort, die in den 80er- und 90er-Jahren ganze Musikrichtungen geprägt hat.
 In den letzten Jahren wurde Roland oft dafür kritisiert, sich zu sehr auf digitale Nachbildungen der Klassiker zu verlassen. Viele hatten die Hoffnung längst aufgegeben, dass die Japaner noch einmal zu ihren analogen Wurzeln zurückkehren würden. Währenddessen hat Roland aber längst in ihren Laboren an der neuen Rhythmus-Maschine gefeilt. Über vier Jahre hat die Entwicklung gedauert, herausgekommen ist ein wahres Kraftpaket. Die Roland TR-1000 ist druckvoll, vielseitig und mit genau jener performativer Energie, wofür die TR-Serie immer gestanden hat. Das Erbe lebt weiter!

Kurz & knapp
Was ist es? Roland TR-1000, analoge Drummachine, Fortsetzung der legendären TR-Serie mit hybrider Klangarchitektur.
  • Klang: Extrem druckvoller, authentischer Analogsound mit TR-808/909-Charakter und modernen Hybrid-Engines.
  • Funktionen: Vier Klang-Engines, Layering, Morphing, Sampling, Off-Grid-Sequencing und projektbasierter Workflow.
  • Design: Minimalistisch-modern, aber mit etwas kontrastarmer Beschriftung.
  • Praxis: Hohe Lernkurve, aber enorme klangliche Tiefe und Ausdruckskraft – ideal für Profis und Performer.
  • Fazit: Zeitloses Kraftpaket mit minimalen Schwächen in Haptik und Bedienung – fast ein Best Buy für Drum-Enthusiasten.

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Die Geschichte der TR-Serie

Nicht häufig hat man das Gefühl, gleichzeitig ein lebendiges Stück Musikgeschichte und einen zukünftigen Klassiker in der Hand zu halten. Der Roland TR-1000 Rhythm Creator fällt ganz sicher in diese Kategorie. Viel Hype gab es in den letzten Wochen zu beobachten und ja: Auch mich hat die Begeisterung im Vorfeld angesteckt.

Roland begann Anfang der 1970er-Jahre mit der Entwicklung von Rhythmusmaschinen, zunächst als Begleiter für Orgelspieler. Erst in den 1980er-Jahren erhielten die TR-808 und TR-909 ihre ikonische Bedeutung, aber nicht wegen ihrer ursprünglichen Bestimmung, sondern weil junge Musiker in Detroit, Chicago und London sie in völlig neue stilistische Kontexte überführten und damit die Grundlage für Techno, House und Hip-Hop legten. Ähnlich verhielt es sich mit der TB-303, deren Zweckentfremdung zur Geburtsstunde des Acid-Sounds wurde.

Die Roland TR-1000 ist ein spannendes neues Kapitel und verbindet zwei Identitäten von Roland: das musikkulturelle Erbe der TR-808 und TR-909 auf der einen Seite und Rolands Pioniergeist – „we design the future“ – auf der anderen. Somit kehrt Roland mehr als vier Jahrzehnte später zu ihren Wurzeln zurück und führt sie gleichzeitig in die Zukunft.

Dass Roland diese Bedeutung bewusst würdigt, wird in dem wunderbaren Einführungstext im Handbuch, einer Nachricht des Entwicklerteams, verdeutlicht. Die Entwicklung der Roland TR-1000 hat viele Jahre intensiver Forschung und Klanggestaltung in Kooperation mit Musikern und Produzenten gebraucht, um den Anspruch an die legendäre TR-Serie gerecht zu werden.

So verwendet Roland gelegentlich die Funktionsbezeichnung „000“, die für Instrumente steht, die „würdig sind, als Maßstab in den Bereichen Technologie und Innovation zu gelten“. Die Namensgebung der TR-1000 ist sozusagen ein Symbol für technologische Reife, ikonisches Design und jenen Moment, in dem eine Produktlinie zur Legende wird.

Was ist der Roland TR-1000 Rhythm Creator?

Der Rhythm Creator TR-1000 ist also Rolands neues Flaggschiff unter den Drummachines und kombiniert analoge Klangerzeugung, digitales Modeling und eine integrierte Sampling-Engine zu einem geschlossenen Produktionssystem. Vier Klangarchitekturen, die sogenannten Generators, stehen zur Verfügung: echte analoge Schaltungen auf Basis der TR-808/909, Rolands ACB-Technologie, eine FM/VA-Engine für moderne Klangfarben sowie eine umfangreiche Sampling-Sektion mit PCM- und eigenen Aufnahmen. Über 2.000 Presets und ein großer interner Speicher mit 48 GB bieten reichlich Ausgangsmaterial für Sounddesign.

roland tr1000

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Der Sequencer der Roland TR-10000 folgt dem klassischen TR-Prinzip, erweitert es jedoch um moderne Tools wie Off-Grid-Timing, Probability, individuelles Shuffle pro Spur und Motion-Recording. Ein Projekt umfasst Patterns, Kits und Songs, sodass auch längere Arrangements direkt im Gerät entstehen können.

Für die Klanggestaltung stehen analoge Filter und Drive sowie digitale Effekte, Kompressor/EQ pro Spur und flexibles Routing bereit, von klassischen TR-Sounds bis hin zu experimentelleren Setups deckt die Maschine ein wirklich breites Spektrum ab.

Damit versteht sich die TR-1000 weniger als reine Rhythmusmaschine, sondern als Plattform. Sie knüpft an das Erbe der Serie an, führt es aber deutlich weiter in Richtung Produktionszentrale. Ob dieser Spagat zwischen direkter Performance und tiefgehender Funktionalität in der Praxis gelingt, zeigt sich im Praxisteil. Zunächst aber nochmal zu den äußeren Werten.

Erster Eindruck: Haptik und Äußeres

Ja, es handelt sich um eine Flaggschiff-Drummachine: Das wird mir sofort klar, als das Testgerät bei mir eintrifft. Mit einer Breite von ca. 48 cm, einer Tiefe von 31 cm und einer Höhe von knapp 13 cm besitzt die Roland TR-1000 eine imposante Präsenz auf dem Tisch. Auch das Gewicht von 5,5 kg trägt zu diesem Eindruck bei. Die Roland TR-1000 nimmt Platz, verankert sich spürbar zentral im Setup und vermittelt damit eine Art handwerklicher Beständigkeit. Die abgeschrägte Oberfläche neigt sich zum Benutzer und bietet einen idealen Überblick.

Obwohl sich das Gerät in seiner physischen Präsenz auf die Tradition der TR-Serie bezieht, ist das äußere Erscheinungsbild deutlich im Jahr 2025 verankert. Roland war bisher immer für charakteristische Designs bekannt, die viele farbliche Akzente setzen, die zugleich als Bedienhilfen fungierten. Die Roland TR-1000 verzichtet auf jede Form der visuellen farblichen Kodierung und erscheint minimalistisch, modern und futuristisch. Die Gestaltung wirkt ernster und technischer, wodurch auf mich eine ästhetische Professionalität ausgestrahlt wird.

Die reduzierte Farbgebung wirkt modern, bringt jedoch auch weniger Kontrast mit sich. Beschriftungen sind teilweise schwer lesbar, insbesondere unter dunkleren Lichtverhältnissen. Dies fiel mir besonders im lauflichtbasierten Sequencer auf, wo die betonten Steps (1/5/9/13) gerne deutlicher hervorgehoben sein könnten. Die funktionale Lesbarkeit leidet hier etwas unter dem Stealth-Design.

roland tr-1000 test drummachine

Die Oberfläche selbst ist dagegen sehr sinnvoll aufgebaut. Zentrale Parameter liegen unmittelbar griffbereit, die Fader haben einen angenehmen Widerstand und die Encoder reagieren dynamisch auf die Drehgeschwindigkeit, was eine präzise Feindosierung vereinfacht. Einziger Kritikpunkt ist die Soft-Touch-Beschichtung der Regler, die zwar modern wirkt, aber auch rutschiger ist als eine klassische Gummierung und langfristig zu der bekannten Problematik mit den klebrigen Encodern neigen könnte.

Das Display ist zwar relativ klein, aber gut ablesbar und funktional gestaltet. Es drängt sich nicht auf, sondern unterstützt den Workflow, insbesondere durch die sechs zugeordneten Encoder, die schnelle Eingriffe ohne Menü-Sprünge erlauben. Insgesamt setzt die Gestaltung mehr auf Klarheit als auf visuelle Inszenierung. Es sieht schick aus, aber könnte für meinen Geschmack durchaus stärker farblich akzentuierter sein.

Roland TR-1000

Die Anschlüsse der Roland TR-1000

Die Roland TR-1000 verfügt über ein umfangreiches Anschlussfeld, das sowohl klassische Studioumgebungen als auch hybride Setups unterstützt. 
Zur Audioausgabe stehen neben dem Stereo-Main-Out mehrere zuweisbare Einzelausgänge bereit, über die einzelne Instrumente separat ausgeführt werden können. Für externe Klangquellen gibt es einen Stereo-Eingang bzw zwei Mono-Eingänge, die sowohl zum Durchschleifen als auch zum direkten Sampling genutzt werden können.

Zur Steuerung und Synchronisation sind MIDI In/Out, CV/Gate, Trigger-Ein- und Ausgänge sowie ein Clock-Interface vorhanden. Über USB-C arbeitet die TR-1000 als Mehrkanal-Audiointerface und überträgt gleichzeitig MIDI-Daten, sodass eine direkte Integration in eine DAW möglich ist. Die Zuweisung der Ausgänge erfolgt innerhalb des Kits oder Projekts, sodass Routing flexibel anpassbar bleibt.

Besonders schön ist der Kopfhörerausgang vorne am Gerät: sehr praktisch im Alltag. Was jedoch etwas negativ auffällt ist, dass die rückseitigen Klinkenbuchsen nicht verschraubt, sondern direkt auf die Platine gelötet sind. Das steht etwas im Kontrast zum ansonsten sehr robusten Aufbau der Roland TR-1000.

Im stationären Studioeinsatz ist dies unproblematisch, da keine mechanische Belastung entsteht. Bei häufigem Umstecken, Live-Nutzung oder bei schwereren Klinkensteckern bedeutet diese Konstruktion jedoch ein potenziell höheres Risiko für Materialermüdung oder wackelnde Buchsen im Langzeitbetrieb.

Features und Architektur des TR-1000

Hier die wichtigsten Features im Überblick:

  • Dual-Layer-Architektur für die ersten vier Tracks
  • Cross-Morphing zwischen Klangzuständen
  • Per-Step Probability, Humanize und Timing-Shifts
  • Off-Grid-Programming über das gesamte Pattern
  • Motion-Recording für Layer- und Morph-Parameter
  • Non-destruktives Slicing und internes Time-Stretching
  • Resampling direkt im Gerät
  • Analoges Filter + analoger Drive
  • Projektbasierte Speicherstruktur
  • Engine-Mischung: Analog + Digital + Sampling gleichzeitig
  • Sequencer-Funktionalität erweitert gegenüber TR-8S

Klar, der wesentliche Selling-Point der TR-1000 besteht sicher in den authentischen analogen Instrumente der TR-808 und TR-909. Es sind 10 analoge TR-808 Instrumente: Bass Drum, Snare Drum, Low Tom, High Tom, Rim Shot, Hand Clap, Open HiHat, Closed HiHat, Cymbal & Cow Bell. Und dann noch 6 analoge TR-909 Instrumente: Bass Drum, Snare Drum, Low Tom, High Tom, Rim Shot & Hand Clap. Der TR-1000 basiert auf einer hybriden Klangarchitektur, in der vier unterschiedliche Engines parallel zur Verfügung stehen: Analoge Schaltung, ACB-Modelling, FM-Synthese, Multilayer-Sampling mit Time-Stretching.

roland tr-1000 sounds

Ganze 50 unterschiedliche ACB (Analog Circuit Behavior) Sound Engines stehen zur Verfügung, mit einem weitem Parameterumfang zur tiefergehenden Bearbeitung. Der entscheidende Unterschied gegenüber früheren TR-Geräten liegt darin, dass sich die ersten vier Instrumente pro Kit zweifach layern lassen, mit dediziertem Mix-Regler. Jeder Layer kann aus jeder beliebigen Engine stammen.

Ein Instrument kann also beispielsweise analog beginnen, digital ergänzt werden und zusätzlich ein Sample-Unterlayer erhalten, das die Transienten verstärkt oder den Bassbereich ausdehnt. 
Dieses System führt zu einem modularen Klangverständnis innerhalb der Maschine und erinnert schon etwas an die Elektron-Maschinen. Die Layer sind also nicht nur additive Klangquellen, sondern lassen sich gegeneinander ausbalancieren oder überblenden.

In Verbindung mit dem Morph-System können zwei Klangzustände definiert werden, wodurch echte Crossfade-Bewegungen möglich sind, live oder automatisiert per Motion Recording.

roland tr-1000 morph

Der Sequencer hat einige Neuerungen erfahren und erlaubt nun bewusste Abweichung vom Quantisierungsraster. Steps lassen sich zeitlich verschieben, wodurch ein menschlicher Groove entsteht, ohne dass das Grid aufgegeben wird. Zudem gibt es Probability-Funktionalität, die pro Step und pro Track einstellbar sind. Die Roland TR-1000 kann also kontrolliert instabile oder sich wandelnde Patterns erzeugen, ohne die Form zu verlieren.

Die Struktur ist projektbasiert: Anstatt lose gespeicherter Kits verwendet die Roland TR-1000 ein vollständiges Projektmanagement: Ein Projekt enthält alles: Kits + Patterns + Songs + Effektzuweisungen + Morph-Zustände. Das schafft eine Produktionslogik, die eher einer DAW ähnelt als einem klassischen Drumcomputer.

Die Effektsektion der Roland TR-1000 ist funktional solide, aber eher musikalisch ausgelegt. Sie unterstützt den Klang, statt ihn zu verfremden, was in der Praxis bedeutet, dass die Maschine vor allem im Bereich Klangveredelung punktet und weniger in experimentellen Performance-Effekten. Die Effekte der TR-1000 lassen sich jedenfalls super tweaken und bleiben und bleiben stets musikalisch. Zu der analogen Effektsektion später mehr im letzten Kapitel!

Die Play Modes bestimmen, wie ein Pattern oder ein einzelner Sound bei der Roland TR-1000 abgespielt werden

Im Kontext früherer TR-Modelle markiert die TR-1000 einen Bruch mit der bislang gewohnten Gerätephilosophie. Die klassischen Drumcomputer der Serie waren stets monolithisch aufgebaut: Sie lieferten einen festgelegten Satz an Klangerzeugern, geprägt durch ihre jeweilige Schaltung und damit durch eine klar umrissene klangliche Identität. Auch die TR-8S führte diese Logik weiter und blieb letztlich ein Sample- und Modeling-basiertes System, nicht modular im eigentlichen Sinne.

Die Roland TR-1000 hingegen verabschiedet sich von dieser Geschlossenheit. Das Ergebnis ist eine Maschine, die zwar genealogisch in der Linie von 808 und 909 steht, funktional aber einen großen Schritt in Richtung Produktionszentrale macht. Die Roland TR-1000 wird dadurch unwahrscheinlich mächtig, verliert aber natürlich auch etwas von seiner charmanten Direktheit und Einfachheit.

Die Roland TR-1000 in der Praxis

Die Roland TR-1000 macht einen – zugegebenermaßen nicht leichten – Spagat zwischen direkter Performance und tiefreichender Funktionalität. Es wird in der Praxis schnell klar, dass die TR-1000 sehr flexibel, flüssig und wandelbar ist. Eigentlich mag ich ja die etwas fester vorgegebene Struktur insbesondere der älteren Roland-Maschinen sehr gerne, denn dadurch ergibt sich eine sehr direkte einfach Bedienung. Dieses Erlebnis hat man mir der Roland TR-1000 nicht mehr und ja: Es hat mir auch etwas gefehlt.

roland tr-1000

Instinktiv möchte man natürlich die Drehregler anfassen und den Sound verändern, aber viele der Potis sind erstmal gar nicht belegt, man muss sie erst noch zuweisen. Das macht nicht so wirklich Spaß und bremst in der Praxis zunächst aus. Dadurch fühlt es sich eher wie ein offenes System an und weniger wie ein klassischer TR-Rhythmuscomputer. Ob Roland künftig mehr Werkzuweisungen für die Encoder ausliefert, bleibt abzuwarten, doch die Plattformarchitektur lässt es technisch zu.

Sequencing

Der generelle TR-Workflow bleibt indes gleich: Es gibt maximal 16 Steps pro Pattern bzw. Variation. Möchte man längere Muster haben, muss man die 8 möglichen Variation verketten. Das ist vielleicht etwas inflexibler als bei andern Drummachines, aber macht das Sequencing wiederum sehr übersichtlich. Ich mag dieses Konzept sehr gerne, zudem sowohl die Verkettung als auch das Kopieren der Variations super einfach und ohne Handverkrampfen wie bei der TR-8s geht.

Trotz der neuen Features wie Off-Grid-Programmierung, Probability pro Step, individuellem Shuffle pro Spur und Motion-Recording bleibt der Sequencer absolut intuitiv zu bedienen. Er erweitert die klassische TR-Arbeitsweise, ohne sie zu überfordern und erlaubt deutlich mehr Ausdruck in der Rhythmik. Es wird zwar schon etwas menülastiger, aber die Menüebenen bleiben flach und direkt.

roland tr-1000 sequencing

Es gibt im Sequencer-Kontext der Roland TR-1000 einige Einschränkungen, die schon von vielen Usern kritisiert wurden. So gibt es etwa kein Metronom, was besonders beim Starten doch etwas unpraktisch sein kann, wenn man gerne live eintrommeln will. Darüber hinaus gibt es zwar Quantisierung, allerdings muss man diese vorher festlegen, man kann keine Spuren nachträglich quantisieren. Auch gibt es keine individuellen Track-Längen, Freunde von polyrhythmischen Beats werden also nicht gut bedient.

Song Mode

Der Song Mode der Roland TR-1000 ermöglicht es, mehrere Patterns samt ihrer Variationen und Zustände zu einer vollständigen durchlaufenden Struktur zu verbinden, sodass aus einzelnen Pattern-Ideen ein fertiges Arrangement entsteht. Es ist mehr als nur eine Aneinanderreihung von Patterns, der Modus fühlt sich wie eine kleine Timeline an, in der Variationen, Fill-ins und Morph-Zustände zu einem smoothen Verlauf verknüpft werden können. Damit lässt sich die Roland TR-1000 nicht nur spielen, sondern auch arrangieren, ohne die Maschine verlassen zu müssen.

Das Coole an der Sache ist, dass sich Pattern-Wechsel sehr musikalisch vollziehen, weil der Song Mode nicht als starre Abfolge gedacht ist, sondern als fließender Übergang zwischen Zuständen. Wenn man etwa während des Song Modes morpht, werden diese Morphing-Zustände direkt weitergetragen. Dadurch wird ein Springen vermieden, alles bleibt kontinuierlich-organisch. Es entsteht das Gefühl, eine Performance in Form zu bringen, statt ein starres Raster abzuarbeiten. Song Mode ist generell gut gelöst, aber auch hier gilt: Die Lernkurve ist etwas steil, der Modus erfordert Vorbereitung und Eingewöhnung.

Der Song Mode im TR-1000 reagiert dynamisch-musikalisch

Layering und Morphing

Layering und Morphing bei der Roland TR-1000 bringen die Tiefe in das klangliche Potential der Maschine. Das Schöne an der Integration dieser beiden Tools ist, dass das Sounddesign somit innerhalb eines laufenden Patterns geschieht, nicht außerhalb des Sequencers. Auf diese Weise lassen sich Klang und Rhythmik gleichzeitig formen. Man kann direkt im Spielfluss die Layer justieren, Morph-Szenen aufnehmen, Variationen anhören und weiterfeilen.

Den Morph-Fader kann man etwa so einrichten, dass er zwischen zwei Zuständen überblendet (Layer-Lautstärken, Filter, Decay), also praktisch wie ein Crossfade zwischen Layer A/B plus parallel verknüpften Parametern wirkt. Die Zuweisung der Morph-Parameter geht schnell von der Hand. In Summe kann man sich so schnell einen richtig kraftvollen Performance-Morpher anlegen.

Trigger Outs – der TR-1000 im Verbund mit externer Hardware

Die Roland TR-1000 bietet mit seinen Trigger-Ausgängen und den zusätzlich als Träger zuweisbaren Einzelausgängen einige Optionen zur externen Sequenzierung, ein erweitertes Trigger-Routing ist jedoch noch nicht voll umgesetzt. Track-Speed-Multipliers, Umkehrung der Abspielrichtung, Track Delay – all diese tiefergehenden Einstellungen gibt es derzeit nicht. Wer mit modularer Hardware, Eurorack oder externen Sequenzern arbeitet und den TR-1000 als „Hub“ verwenden will, kommt womöglich an gewisse Grenzen.

Sampling

Sampling mit der Roland TR-1000 ist gut umgesetzt und erscheint als vollwertiger Bestandteil. Slicing, Resampling und Time-Stretching sind allesamt vorhanden. Hat man damit einen kleinen SP-404 integriert? Naja, nicht wirklich. Die Sampling-Funktionalität der Roland TR-1000 ist so in den Workflow eingebettet, dass sie unmittelbar Teil der Sequenzierung wird. Die Maschine ersetzt damit nicht die SP-404, sondern verschiebt den Schwerpunkt: Sampling dient hier nicht als eigenständiges Klanglabor, sondern als Erweiterung des Pattern-Konzepts.

roland tr1000 drumcomputer test

Aufnahmen lassen sich direkt einspielen, slicen, layern und anschließend wie jedes andere Instrument innerhalb des Sequencers behandeln. Dadurch entsteht kein Bruch zwischen Aufnehmen und Arrangieren, sondern der Klang wird im laufenden Pattern weitergeformt. Die Roland TR-1000 macht das Sampling direkt und Performance-orientiert: Erst aufnehmen, dann formen, dann performen. Die Display-Darstellung funktioniert super und ermöglicht präzises Slicen, Probehören fehlt jedoch. Ein weiterer möglicher Kritikpunkt: Die Sampling-Auflösung liegt nur bei 16 Bit/48 kHz.

Im Summe zeigt sich der Workflow der Roland TR-1000 als ein System, das an vielen Stellen weniger auf sofortige Spontaneität setzt, sondern auf ein eingerichtetes, bewusst gestaltetes Spiel. Wer sich die Maschine erschließt, erhält ein äußerst wandlungsfähiges Instrument, ein wahres Kraftpaket, das im Verlauf des Spielens immer mehr musikalische Tiefe entwickelt. In meinem Test über 14 Tage habe ich es klar erkannt: Es wird vermutlich gar mehrere Jahre dauern, bis man die TR-1000 wirklich gemeistert und ausgereizt hat. Man kann die TR-1000 auch minimalistischer à la TR-808/606/909 nutzen, aber man muss dies bewusst tun.

Der Klang des Roland TR-1000 Rhythm Creator

Während ich mir persönlich zu Beginn hinsichtlich Workflow gerne etwas mehr reduzierte TR-Mentalität gewünscht hätte, bin ich auf der klanglichen Ebene absolut begeistert und restlos überzeugt. Das Alleinstellungsmerkmal der Roland TR-1000, nämlich die analogen Schaltungen der TR-808 und TR-909, sind absolut auf den Kopf getroffen. Insbesondere beim Low-End, also den Wumms und Druck der 909- und 808-Kicks, bleiben keine Wünsche offen, so herausragend und druckvoll klingt es.

Die analoge Sektion wirkt unmittelbar, mit einer physischen Präsenz, die regelrecht gespürt wird. Der Unterschied zu den rein digitalen TR-Vorgängern zeigt sich weniger im Timbre als in der Art, wie Transienten reagieren. Die Kicks haben Gewicht, sie tragen, ohne komprimiert oder künstlich aufgeblasen zu wirken. Somit fangen die einzelnen Instrumente im Verbund an zu Bouncen und ein Ganzes zu bilden.

roland tr-1000 side

Für diesen druckvoll-transparenten Sound ist insbesondere auch der größere Headroom und die bewusst erweiterte Dynamik der TR-1000 verantwortlich. Dieses Zusammenspiel aus kräftiger Engine und kontrollierter Dynamik verleiht dem Gerät eine Klangqualität, die nicht nur wie Vintage klingt, sondern auch für moderne Mix-Situationen bestens gewappnet ist.

Auch die klassischen ACB-Modelle sind hier auf sehr hohem Niveau umgesetzt und liefern die vertraute Farbigkeit der TR-Historie, jedoch mit mehr Kontrolle durch die weiten Parameter und weniger Eigenleben als die analogen Stimmen.

Die Stärke des Instruments liegt nicht in einer einzelnen Engine, sondern im Zusammenspiel. Hybrid-Kits, die analoge und digitale Anteile miteinander verweben, klingen organisch und geschlossen, als würden beide Welten nicht gegeneinander antreten, sondern sich gegenseitig verstärken. Dabei entsteht ein Klangbild, das zugleich modern, körperlich und musikalisch geerdet ist. Die Sample-Engine fügt sich funktional sauber ein, tritt klanglich aber etwas nüchterner auf und bleibt eher Verstärker oder Texturerweiterung als eigentlicher Charakterträger.

Analog Drive und Analog Filter sind zwei Aspekte, die der Maschine nochmal mehr klangliche Flexibilität verleihen – und sie klingen wirklich gut. Sie sitzen zudem direkt im Signalfluß, nicht erst ganz am Ende. Dadurch greift der Analog Drive spürbar körperhafter, wie eine Gain-Struktur, die direkt eingreift und nicht nur obendrauf sitzt. Der Punch und die Dynamik wird dadurch substanziell verändert und die man kann ihn sauber und fett reinfahren. Sehr gut gelöst.

Für wen ist die Roland TR-1000 geeignet?

Die Roland TR-1000 richtet sich nicht an Einsteiger, die einfach nur sofort losjammen wollen, dafür ist seine Struktur ist zu tief und sein Anspruch zu groß. Roland selbst beschreibt ihn treffend als „moderne Rhythmus-Maschine für alle, die nur das Beste wollen“.

Wer die TR-8S mochte, wird sich zunächst in vertrautem Terrain wähnen, merkt jedoch bald, dass der TR-1000 mehr fordert. Dafür wird man aber mit enormer Tiefe belohnt. Produzenten und Live-Performer, die Klang als lebendigen Prozess begreifen, werden begeistert sein.

roland tr-1000 test

Im Vergleich positioniert sich die Roland TR-1000 zwischen klassischen Roland-Maschinen und modernen Performance-Groovebox-Samplern. Wer lieber intuitiv arbeitet, greift eher zur TR-8S oder Novation Circuit Rhythm. Freunde komplexer Modulation und Parameter-Locks finden Alternativen bei Elektron Digitakt, Syntakt oder Analog Rytm MKII. Wer stärkeres Sampling sucht, ist mit Akai MPC Live II oder III besser bedient, während der Erika Synths Perkons klanglich mithalten kann – bei deutlich reduziertem Funktionsumfang.

Der TR-1000 ist für Musikerinnen und Musiker gedacht, die zwischen Studio und Bühne pendeln und ein performatives Werkzeug suchen, das Beats nicht nur spielt, sondern formt. Und für all jene, die absolut keine Kompromisse beim Klang eingehen wollen.

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Fazit

Die Roland TR-1000 erinnert mich etwas an ein neues Musikalbum, das der Lieblingskünstler nach einer langen Zeit neu veröffentlicht: Man geht mit hohen Erwartungen und unglaublich viel Vorfreude herein, hält es schließlich in den Händen und stellt dann beim ersten Hören fest, dass es ja gar nicht exakt das ist, was man erwartet hat. Dass es etwas ganz Neues ist, was man erst noch verinnerlichen und verarbeiten muss. Und dann, über die Zeit hinweg, wächst das Album plötzlich und erschließt sich in voller Gänze – um sich dann letzlich zum absoluten Meisterwerk zu entfalten.

Der Roland TR-1000 Rhythm Composer ist ein wahres Kraftpaket, ein vielschichtiges musikalisches Monster mit ungeahnten Fähigkeiten. Den ersten Härtetest, das Spielen mit den originalen TR-808 und TR-909 Kits, besteht es mit Bravour. Der Sound ist dynamisch, authentisch und bounct wunderbar druckvoll aus den Lautsprechern – oder den praktischerweise vorne am Gerät angeschlossenen Kopfhörern. Analog Filter und Analog Drive als Teil der Klangformungskette im Signalfluss reagieren organisch und greifen spürbar substanziell auf Spielverhalten und Charakteristik der Elemente ein.

Natürlich scheiden sich bei den klassischen Roland Drum-Sounds die Geister: Viele finden die Sounds zeitlos, manche empfinden sie als überhört. Ich persönlich zähle mich eher zum ersten Lager und denke, die TR-Sounds haben den Test der Zeit bestanden. Und mit der Roland TR-1000 haben diese ein analoges Gewicht zurückerhalten, was vielen bei Rolands digitalen Nachbildungen in letzter Konsequenz gefehlt hat.

Auch das Sampling hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Es ist nicht einfach eine Beigabe, sondern eine bewusste Erweiterung des Sequencers und ein integrierter Bestandteil des kreativen Prozesses. Das Einspielen, Schneiden und Layern gelingt somit direkt und unkompliziert. Gleichzeitig muss man festhalten, dass die Sample-Edit-UI weniger direkt und detailliert ist als bei einem reinen Sampler.

Ein kleiner Minuspunk lag für mich persönlich in der Haptik der Drehregler, die ja bei einer solchen Maschine einen essentiellen Teil des Gefühls ausmachen. Ich empfand die Potikappen als zu rutschig, nicht griffig genug und die Soft-Touch-Beschichtung hat sich in der Vergangenheit wiederholt als nicht langlebig entpuppt.

Die Stärke der Roland TR-1000 liegt in seiner Wandelbarkeit, dem modularen Aufbau, der gleichzeitig stets einen festen Kern bewahrt. Limitierung sind oftmals gut für den kreativen Flow und genau hierin lag die Stärke der frühen TR-Maschinen. Dies hat sich mit dem TR-1000 Rhythm Creator gewandelt, denn er will erarbeitet werden und fordert Aufmerksamkeit. Dafür wird man aber mit einer Tiefe, Musikalität und einem Grad an Ausdruck belohnt, der in dieser Geräteklasse außergewöhnlich ist.

Wenn man nur eine einzige Drummachine für die nächsten 10 Jahre besitzen dürfte, dann wäre die Roland TR-1000 definitiv der Kandidat. Zeitlos, kraftvoll, wandlungsfähig. Aufgrund der kleinen Schwächen bei Haptik bzw. Panel-Design, der Lernkurve und natürlich dem hohen Preis kein uneingeschränktes Best Buy, aber sehr nahe dran. Eine absolute Empfehlung für ambitionierte Musiker und Musikerinnen und all jene, die DEN authentischen Roland Drum-Sound suchen.

Plus

  • authentische analoge Nachbildung der TR-808 und TR-909
  • druckvoller, dynamischer Klang mit viel Sounddesign-Potential
  • sehr gut klingendes Analog Filter und Drive
  • hochwertige, massive Verarbeitung
  • Layering- und Morphing als starke Performance-Werkzeuge

Minus

  • weniger intuitive Oberfläche durch kontrastarme Beschriftung

Preis

  • 2.699,- Euro
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(5)
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Kazimoto AHU

    Erstmal danke für den Test, super geschrieben und nicht zu sehr biased, wobei ich den Vergleich mit dem Album/Meisterwerk sehr übertrieben fand. Jeff Mills wird seine TR jetzt nicht an den Nagel hängen, aus Gründen.

    • Profilbild
      Numitron AHU

      @Kazimoto Jeff Mills hab ich schon mit einer TR 09 gesehen!
      und arabian Prince hat 2 TR 1000 gekauft!
      hat aber sicher 2 für eine bekommen Wegen der Werbeclips. 😀

      • Profilbild
        Kazimoto AHU

        @Numitron Arabian was? 😄 Die TR-09 ist auf jeden Fall näher am Original, wird jetzt aber bestimmt kein tägliches Ding für Mills, er nimmt die Kohle halt immer mit. Beim nächsten 909-Day, geile Marketing Erfindung, macht er bestimmt eine überkopf Performance an der TR-1000. Ist doch alles nur noch Corporate Mist und Ausverkauf.

  2. Profilbild
    Numitron AHU

    danke für den Umfangreichen Test!
    nettes gerät, preislich halt eher für Profis.
    „erst in den 80er haben 808 und 909 ihre Bedeutung gefunden“ sind ja beide aus den 80ern.
    Probability gibt’s auch bei der 8S und 6S.

  3. Profilbild
    DasIch&DerEr

    Tja, ich gehöre wohl zu den wenigen Ausnahmen, die bei dem Gerät trotz mega ausgerollter Webekampagne null GAS verspüren.
    Gute Nachbildungen der 909 und 808 gibts in Hülle und Fülle und deutlichst günstiger.
    Technisch alles reingepackt was dem geneigten Roland Ingenieur zur Hand war. Ich werde bei Roland das Gefühl nicht los, dass man Ideenlosigkeit mit Feature-Fülle erschlagen will.
    Ich wünschte mir mehr Drummaschines & Synths von Roland die neue Wege gehen (a la Pulsar 23 und ehemals die Alpha Base).
    Ob bei Drummaschines oder Synthesizern möchte man Roland immer zurufen: Löst Euch von den Scheuklappen der Vergangenheit und traut euch mal anders zu sein…

    • Profilbild
      HOLODECK Sven

      @DasIch&DerEr Wollte gerade einen Text schreiben, der frappierende Übereinstimmung mit deinem hätte. Daher lass ich es.

      Im übrigen ist das Erbe von Roland für mich mit einer zu hohen Erbschaftssteuern behaftet, so dass ich es gerne ausschlage

  4. Profilbild
    CDRowell AHU

    Moin,

    danke für den ausgewogenen Bericht der TR 1000… Leider komme ich immer noch nicht recht mit der seltsamen Nummerierung klar. 🫣

    Das Gerät ist, wie beschrieben unumgänglich für Menschen, die sich mit professionellem Anspruch umgeben möchten. Soweit ist alles geschrieben, was der 1000er so vermittelt.😘

    Bei allen Berichten und Tests bekomme ich das Gefühl, dass auf die Masse der Sounds, Funktionen liegt. Leider wird für mich nich besonders klar, wo die Klasse liegt. Wirkt auf mich, als würde für das Gerät ein Bild gesucht, welches leider nicht ganz besonders und wertvoll ist.🥶

    Trotzdessen spricht mich in sparsamen Zeiten der Bolide mächtig an!🤣👍

  5. Profilbild
    pytrel

    Schönes Gerät.
    Bisschen zu viel von allem für meine Bedürfnisse. Aber eine tr6s oder tr8s in diesem style aber viel kleiner und hoffentlich erheblich billiger und ich würde es mir überlegen.

    Ich denke jedoch das die update version von tr8s locker 1500 kosten wird wenn sie dieser Linie folgt
    Das gute ist das ich nicht unbedingt so etwas benötige

  6. Profilbild
    ErrJott

    Eine angebliche State-Of-The Art Groovebox OHNE Finger-Drum-Pads?
    Ziemlich schräge Idee… Da bleib ich doch lieber bei meinen alten Akai´s
    und Korg Electribes in rosa und blau.

  7. Profilbild
    egotape

    Ich glaube die Roland Crew war auf einem Business-Trip in Schweden. Bei Elektron Features angeschaut und bei Teenage Engineering an der Preisgestaltung inspirieren lassen.

  8. Profilbild
    Anthony Rother AHU

    Die TR-1000 ist offensichtlich für Alle die sich mehr wünschen, das zu schätzen wissen und dafür den Preis zahlen wollen.
    Ob Roland es technisch ordentlich umgesetzt hat darauf bin ich gespannt wenn ich dann endlich die TR-1000 persönlich testen kann.
    Wer weniger braucht, findet genug Gear, neu und gebraucht.

    Ich finde Roland hat endlich mal den Fokus auf eine Zielgruppe gelegt die schon lange auf so eine Maschine gewartet hat.
    😃

    • Profilbild
      CDRowell AHU

      @Anthony Rother Da stimme ich zu! Und die Zielrichtung wirkt auf mich stimmig. Wenn Musiker sich auf die Produktion mit improvisierten Elementen besinnen mag, wird die TR-1000 genügend bieten. Vorausgesetzt man hat sich reingefuchst. Aber bei welchem Gerät muss man sich nicht reinarbeiten… Selbst die TR-6S ist nicht sofort zu verstehen…

    • Profilbild
      Apfelstern AHU

      @Anthony Rother 100%. Wer weniger ausgeben möchte/kann, hat genügend wirklich gute Optionen. Da muss man nicht meckern.
      Falls Roland evtl. einen neuen analogen Synth auf den Markt bringen, wird auch der mehr kosten als die günstigsten Mitbewerber.

      In einem neuen Video von Dir sieht man den 808 Klon aus Frankreich, ohne eigenen Sequenzer, rein per MIDI spielbar. Irrtum vorbehalten.
      Wie ist nach Deinem Empfinden der Klang im Vergleich zu den Originalen, die Du verwendet hast? Ich erinnere mich, daß Du mal gesagt hattest, daß Du eine andere 808 gehört und dann realisiert hast, daß Dein Exemplar ein Glücksgriff war.
      Goldbaby hat ein Sample-Pack mit dem französischen Klon gemacht. Beim Anhören des Audio-Demos schien mir das etwas anders zu klingen als ein Original, nicht schlechter, sondern eine etwas andere Interpretation.

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        Anthony Rother AHU

        @Apfelstern Ja die 8raw8 klingt nicht 100% wie eine TR-808 ist aber so nah dran das ich zufrieden bin. Ich habe auch eine TR-808. Ich nutze beide.
        Die TR-8S hatte ich mir geholt als meine TR-808 in Reparatur war und das dauerte sehr lange da habe ich dann die 8raw8 gekauft weil die TR-8S nicht an die Klangqualität und Lautheit rankommt die ich gerne hätte.

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      Flowwater AHU

      @Anthony Rother Genau! – So! – Sieht’s! – Aus! 🙂👍

      Volle Zustimmung und ich freue mich, dass mal wieder ein Gerät heraus kommt, dessen oberstes Entwicklungsziel nicht nur vordringlich und zuallererst der Preis war. Und genau wie Du schreibst: Wer das Geld nicht hat oder nicht ausgeben mag, für den gibt es haufenweise Alternativen.

  9. Profilbild
    HG

    Keine 909-Hats drin? Aber warum? Mmmmh. Eh zu teuer. Ich warte mal 15-20 Jahre ab und mach dann seltsame, neue Musik damit. So macht man das mit Roland-Trommelgeräten.

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        HG

        @Numitron Ahja, vielen Dank! Ich hab die Aufzählung oben gelesen und mich vorschnell empört. Das schönste an 909 sind doch die Hats, kschkschkschksch. Sowieso zu teuer für das bisschen Quatsch, das ich so mach.

  10. Profilbild
    Eibensang

    Die heute so ikonische 808 war zunächst ein teurer Flop, weil sie doch nicht nach Schlagzeug klang, und wurde erst zum Star, nachdem ihre billig verramschten Ladenhüterexemplare für ganz neue Musikrichtungen (mit ganz eigener Ästhetik) verwendet wurden.

    Seither hat Roland sich manisch selbst kopiert und dem gewordenen Massengeschmack von gestern einerseits einfallsreich, andererseits recht innovationslos hinterherproduziert. Wofür Rolands Entwicklerteams bis heute auch viel kritisiert werden.

    Jetzt wollen sie es allen zeigen und legen ihre bunten Zufallswegweiser von einst nochmal authentisch analog in Grau auf, als ganz große Alleskönnermaschine für GGG (ganz große Geldbeutel). Für solch einen Preis wollte ich aber mehr Haltbarkeits- und Langlebigkeitsgarantie: nicht billige unverschraubte Buchsen und womöglich bald klebrig werdende Knöpfe.

    Und die steile Lernkurve, das ganze Studium des stolzteuren Boliden dann nur für 4/4-Takt?

    Ja, klingt schon gut, gerade auch mit den wilden Effekten. Aber ob die Rechnung aufgeht, für alle Beteiligten und Betroffenen? Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Ding haben wollte, hätte ich Platz und Geld dafür.

    Sehr schöner Test schonmal, trotz der etwas eiernden Grammatik (a la „Die Roland … verliert aber auch etwas von seiner …“, „Die Roland … richtet sich nicht an …, dafür ist seine Struktur zu tief“).

    Aber sehr gut und detailliert vermittelt!

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      Numitron AHU

      @Eibensang im Rap wurde die 808 schon in den 80ern oft benutzt. leider wird das oft Verschwiegen. passt halt nicht zur Märchen Story 😄

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        Eibensang

        @Numitron Rap wurde, soweit ich es mitbekam, erst in den frühen 90ern in D-Land ein Thema: dies vor allem durch den innovativen Erfolg von Fanta 4. In den Discos lief mit „Rappers Delight“ von der Sugarhill Gang 1979 ein erster Rap Hit, aber zumindest in der deutschen Provinz wurde das nicht wirklich verstanden: „Die quasseln ja bloß, da singt doch keiner!“

        Ich sah die 808 erstmals in kleinen Studios 1984, dies jedoch in Gegenden, wo HipHop noch kein Begriff war (ich benutzte ihn eingangs der 80er in ersten deutschen Rap-Texten, aber noch 1985 verstand so gut wie niemand, was das sollte).

        „Richtige“ Musiker (was immer die Eigenbezeichnung aussagen sollte) wiederum rümpften gern die Nase über die 808, weil die „nicht wie ein Schlagzeug“ klänge. Korrekt, das hat sie nie getan und wird sie nie tun. Aber auch im Publikum weit verbreitete Aversionen gegen Maschinenbeat als solchen – womit ich in den Anfängen meiner Performerlaufbahn immer wieder konfrontiert war – nahm erst in den 90ern ab und ist, so wie es mir begegnet war, erst im 21. Jh. ganz verschwunden.

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          Numitron AHU

          @Eibensang ich wollte auch nicht dich direkt angreifen, hab das aber schon öfters gelesen. auch bei einer Dame die einen Channel auf Instagram hat und sicher eher um die 30 ist. Also sie hat es wahrscheinlich nicht gewusst. hab’s aber eh in ihren Kommentaren geschrieben. blöderweise glauben das dann alle, und es verbreitet sich.

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            Eibensang

            @Numitron Kein Problem, angegriffen fühle ich mich nicht so schnell! Sehe das hier als schöne, sachliche Diskussion – auch wenn ich es bin, der sich mal wo irrt. Soll menschlich sein, hatte ich gelesen (lächel). Danke für die Anmerkung, ich verstehe die Intention und kann sie nachvollziehen.

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            Numitron AHU

            @massenvernichtungswaffe.de es gab advanced chemistry (torch, Toni l& linguist) die eigentlich zu den ersten deutschen Rappern zählen.
            die Medien haben alle gemeint die fantas haben deutschen Rap erfunden.

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            Mac Abre AHU

            @massenvernichtungswaffe.de Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Was ist schlimmer als Hiphop? Deutsch-Hiphop.

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              Numitron AHU

              @Mac Abre vor den möchtegern Gangsta Rappern aus Berlin gab’s viele gute Sachen..
              jetzt mehr versteckt im Untergrund.
              Ein Grund für mich nimmer den deutschen Rap zu hören.

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        Round Robin AHU

        @Numitron Richtig, in Rap und auch in Soul/Funk, Electro Funk, Miami Bass. Sogar im Album Electric Cafe von Kraftwerk war die 808 im Einsatz.

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          Numitron AHU

          @Round Robin genau. deswegen gibt’s den Clone namens „Miami“
          früher ist mir das gar nicht aufgefallen, aber gestern erst einen Kraftwerktrack mit 808 gehört.
          bei denen klang sie aber etwas anders.

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      dilux AHU

      @Eibensang ich glaub, das verwechselst du mit der 909, die 808 war von anfang an sehr erfolgreich und hat gleich mehrere genres (r&b, hiphop, electro, house) elementar beeinflusst.

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        Eibensang

        @dilux Das habe ich live mitbekommen, mal so und mal so: Ich kannte ein Studio, wo ich das Teil das erste Mal sah und hörte, andererseits hörte ich in den frühen 80ern viel Geläster über die 808. Der Betreiber jenes anderen Studios, das mir eigene Aufnahmen ermöglichte, hatte keine 808, weil er den Sound nicht mochte.

        Jahre bis Jahrzehnte später las ich immer wieder, dass erst HipHop auch die 808 (nicht nur die 909) groß gemacht hätte. Was ich nicht beurteilen kann: Ich hörte etwa 1984 auf zu rappen (als mutmaßlich erster Deutsch-Rapper), und HipHop wurde in D-Land erst in den frühen 90ern zum Thema (als Fanta 4 populär wurden).

        Andererseits stimme ich Deiner Kritik zu: Ich hab’s ein bissi arg generalisiert und vereinfacht oben!

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          Round Robin AHU

          @Eibensang Es kommt natürlich ganz auf den Schwerpunkt des Tonstudios an. Wenn es eher in die Rock-Richtung ging, dann war die TR-808 für Rockmusiker vielleicht etwas zu dünn und elektronisch. Für New Yorker Rap wurde dann oft die DMX verwendet, wie zum Beispiel bei RUN D.M.C.

          Wenn man sich aber eher für Rap, Electro und Soul/Funk Music interessierte, dann war die TR-808 einfach der Star. Bands wie Loose Ends und S.O.S. Band hatten mit der 808 in den 80ern riesigen Erfolg. Im Rap-Bereich war sie auch unschlagbar. Keine Bassdrum geht so tief wie die 808. Deshalb waren dann Miami Bass und Bass Music quasi vorprogrammiert und haben die heutige Musik stark beeinflusst. Ende der 90er war dann die AUX 88 am Start und hat Detroit Electro weltweit bekannt gemacht. Anfang der 2000er kam dann Electro Bass / Florida Breaks auf. Und dann waren wieder die Miami Bass-Artists dabei. Vor allem waren neue Gesichter wie Hydraulix, Analog To Future, DJ Icey und auch Herr Rother mit Larry McCormick (DJ Exzakt) am Start. Und seitdem ist die 808 einfach nicht mehr wegzudenken.

          Für mich war es Mitte der 90er klar, dass für meine Produktionen eine 808 ins Studio musste. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Die 808 ist immer am Start. Bass, Boom, Bottom…

  11. Profilbild
    Anthony Rother AHU

    TR-8S und TR-6S sind Ok.
    Wer aber am Limit von Klangqualität und Lautheit produziert für den sind diese Maschinen nicht ausreichend.
    😀

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      Atarikid AHU

      @Anthony Rother Limit von Lautheit und Klangqualität ist wie Currywurst und drei Sterne Gastronomie. Nicht falsch verstehen, mir ist die Currywurst auch lieber ^^. Aber wer audiophil produziert, legt unter anderem höchsten Wert auf Dynamik. Limit von Lautheit ist da eher der Feind…

  12. Profilbild
    Alexander Ewald

    Entscheidend bei einer x0x-Drummachine ist für mich inzwischen, wie gut ich die Basisklänge verformen und verfremden kann. Eine „pure“ 808 und 909 würde ich nicht mehr nutzen wollen, weil sie mir zu stark mit historischen Referenzen aufgeladen sind und Tracks schnell in bestimmte Genres und Kontexte setzen. Die TR-1000 scheint das gut hinzukriegen: Der originale Sound für Puristen, Layering, erweiterte Parameter, zusätzliche Engines und Effekte für Schrauber. Wenn die Bedienung flüssig von der Hand geht (was bei Roland leider nicht immer der Fall ist), dann ist es die Drum Machine fürs kommende Jahrzehnt. Wird auf jeden Fall angetestet.

  13. Profilbild
    massenvernichtungswaffe.de AHU

    Ich lasse mal ein paar Sachen hier, die im Test wohl nicht aufgefallen sind, die der User aber derzeit für 2699€ mitkauft, wenn er denn überhaupt ein Gerät bekommt:

    -8ms Sekunden Delay bei eigenen gelayerten Samples.
    -bei externem Sync Jitter und Drift. Latenz bis zu 50ms.
    -Audio Gap beim Patternwechsel

    (10ms sind deutlich hörbar, bis 5ms fällt es in der Regel nicht auf.)

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      Filterpad AHU

      @muram Ich denke du müsstest genauer definieren wo und was du meinst. Viele abstrakte Klänge, wie zum Beispiel ein distortionartiges Delay nach einer (sauberen) Kick, sind natürlich Absicht und gehören zur Klangästhetik des Machinchen. Meinst du zum Beispiel eher Rauschen oder klirren etc? Im Song selbst (DAW) würde ich bei den TR-1000 Samples definitiv nach Störgeräuschen bzw. entwaigten Frequenzanteilen suchen.

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        muram

        @Filterpad nur mal ein Beispiel
        Roland TR-1000 – CR-78 jam

        da hört man Geräusche, als ob da ein Modem ständig dazwischen funkt.

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          Filterpad AHU

          @muram OK überzeugt und ist tatsächlich so! Wirklich sehr interessant und sollte vielleicht der Hr. Brockmann aufklären. Die Frage ist: Hat dies die Original CR-78 auch oder gehört dies tatsächlich nicht hin? Aber es stimmt und es hört sich wie ein laufendes Modem an. Sehr kurios und Überraschung vollends gelungen.

      • Profilbild
        Timm Brockmann RED

        @Filterpad Hallo muram,

        danke für den Hinweis! Den Störgeräuschen werde ich nachgehen, in den Originalfiles sind diese nicht enthalten, es muss demnach beim Upload/Player entstanden sein.

        Viele Grüße

  14. Profilbild
    Dayflight

    Roland hat sich wohl gesagt, nun zeigen wir es allen Anderen mal so richtig. Technik, Sound, Funktionalität, Preis,…..

    Erika mit Perkon, Elektron Analog Rhytm und nun HexDrum (ca. € 1200) und Jomox Alpha Base MK 1 +2 (€ 1900) sind schon technoide Boliden.

    Nun ja, der Markt wird entscheiden, ob sich die TR-1000 an die Spitze setzt.

  15. Profilbild
    Herr Mikrobi AHU

    Da ist er, der heilige Gral, auf den alle Rolands gewartet haben…und er klingt zum einschlafen langweilig. Viel Spaß Euch.

  16. Profilbild
    mtotheb

    Das verstehe einer wer will , die Maschine wird für Sounds abgefeiert, die in der Vergangenheit von den allermeisten als ausgelutscht bezeichnet wurden, was schon wieder eine 909 Kick, gähn.
    Seis drum , wer 2,5K dafür locker dafür machen kann , dem sei es gegönnt.
    Ich persönlich verstehe den Hype nicht, wer 90er Techno produziert oder sonst Retro Sounds mag , perfekte Maschine, für kreatives Drum Sounddesign bekommt man günstigere Geräte.
    Wie sagten schon Public Enemy : Don’t believe the Hype . In diesem Sinne..

  17. Profilbild
    krawallo

    ich hab GAS aber wo anders…….wir haben 2025 und immer noch bei 808/909 hängengeblieben ? Rückschritt durch Technik ? Zum Glück gibt’s sehr sehr gute Alternativen……ABER

    Ich gönne jedem seinen Spass mit der Kiste. Hauptsache happy beim Mucke machen ,) alles gut……

  18. Profilbild
    Marco Korda AHU

    Wenn man das hier so liest, muss man fast an Shitstorm denken, denn es wird ja kaum ein gutes Haar an dem Teil gelassen. Finde ich deswegen befremdlich, weil jahrelang die Kommentare der Internetgesellschaft so geprägt waren, dass eine analoge Drummaschine von Roland sehnlichst herbeigewünscht (ich auch…) wurde. Hätten die nun das Teil ohne 808/909 herausgebracht, wäre ebenfalls ein Shitstorm über sie hinübergegangen.
    Ich finde übrigens, dass durch Layering und Tweaken der Sounds eine 808 oder 909 so verändert werden kann, dass man die nicht mehr wieder erkennt und daher kann man sich weit genug davon entfernen. Dann wäre noch gemeckert worden, wenn die Samplingoption gefehlt hätte, und, und, und.

    Da wird mir wieder klar, man kann es einfach nicht allen recht machen. Leute, freut Euch doch, dass ein Teil der Musiker mit einer tollen Hardware mit unfassbar vielen Features bedient wird. Wenn ihr es nicht seid, dann aus Gründen, die nachvollziehbar sind. Andere haben genau auf sowas gewartet und vielleicht ist auch die Zeit der Mondpreise für die Originalen 808 und 909 damit vorbei?

    Ich kann Anthony Rother nur recht geben und stimme mit ein, dass es sich um ein professionelles Gerät handelt, hoch wahrscheinlich mit einer überzeugenden Technik. Daher ist es nicht „für Jedermann/-frau“, der Preis ist ohnehin ein Killer für sehr viele Menschen.

    Peace!

    • Profilbild
      frankste

      @Marco Korda Genau meine Gedanken. Es ist ein Phänomen der der heutigen Zeit, das alles schlecht ist, was nicht genau meinen Vorstellungen entspricht, der Hersteller nicht passt, wenn ich gar kein potenzieller Kunde bin oder das Gear für Musik verwendet wurde/wird die ich nicht mag.
      Wer nur eine weitere 909 Kick sieht, hat sich kaum, mit den Möglichkeiten der TR1000 auseinandergesetzt.

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          Round Robin AHU

          @Numitron Die SOMA Pulsar-23 ist mit 2100 Euro ist auch schon teuer. Aber manchmal sind die Sachen halt einfach teurer. Wenn es dir aber nur um die 808/909 Sounds und Sampling geht, dann ist die TR-8S echt super für dich geeignet. Die hat auch die CR-78, 606, 707 und FM Drums mit on Board.

          • Profilbild
            Numitron AHU

            @Round Robin danke!
            hab die tr6s die ich liebe!
            ich denke nur, viele Leute ärgert es.
            wenn ich etwas haben will, und es geht sich nicht aus…

          • Profilbild
            Mac Abre AHU

            @Round Robin Soma führt ja wahrscheinlich auch einen Teil an den armen Putin ab, damit er seinen tollen Krieg führen kann. Der Laden wird an mir niemals einen Cent verdienen.

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      mtotheb

      @Marco Korda Da kann ich mich nur wiederholen, don’t believe the Hype, der eine nennt es Shitstorm der andere kritisches Hinterfragen, das mit dem sehnlichst herbeiwünschen muss wohl Anfang der 2000er gewesen sein zumindest bis die MD auf den Markt kam , wenn ich etwas tweaken will bis vom originalen Sound nix mehr übrig bleibt wozu dann eine Maschine, die mit originalen Sound wirbt, finde den Fehler.

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        Marco Korda AHU

        @mtotheb Ich hab überhaupt nix gegen kritisches Hinterfragen, das ist immer sinnvoll. Einen Fehler finde ich in meiner Argumentation allerdings überhaupt nicht, denn diese Maschine ist darauf ausgelegt, die Klassiker UND – sofern gewollt – andere Drums zu erzeugen mit den genannten Methoden. Was soll daran falsch sein? Das wünschen sich viele (du vielleicht nicht) oder aber man legt sich auf eine Maschine fest, die limitiert ist und arbeitet dann nur damit. Völlig legitim.

        btw: das Herbeiwünschen ist nur abgeebbt, weil keiner mehr dran geglaubt hat, dass es noch passiert.

  19. Profilbild
    SuArt

    Danke für den Test. Danke ROLAND TEAM für dieses Hammergerät !!
    Da wollte ich für November bestellen und der Liefertermin ist jetzt frühsten im Januar :-(
    Wem das Video von Loopop zu kurz war , dem empfehle ich das Deep Dive Video von Roland.
    3,5 Stunden !!!
    https://www.youtube.com/watch?v=BnW4jgnBOc0

  20. Profilbild
    tob4545

    Bei dem negativen Kommentaren kommt mir die Redewendung „Dem Fuchs hängen die Trauben zu hoch“ in den Sinn.

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    krawallo

    Ich versteh nur nicht wieso alles 808/909 basiert sein muss. Wenn das hingegen für den Musiker Neuland ist, null problemo. Für nen Faltensack wie mich ist es nach 35 Jahren halt nicht mehr aushaltbar…..nix für ungut.

    Sorry möchte keinen Shitstorm. Eigentlich sollte ich die Klappe halten und der Freude der Anderen nicht im Wege stehen. Hoffe, dass ich falsch liege und der Sound mächtig formbar ist !

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      Dayflight

      @krawallo Ja, Roland hat sicherlich ein sehr gutes neues Instrument für Drums & Co. herausgebracht. Den Shitstorm verstehe ich so, dass viele davon enttäuscht sind, dass es eben nicht nur € 700 kostet, sondern ehrliche € 2600. Denn Design, Entwicklung, Produktion, Werbung, Vertrieb und Services inkl. Weiterentwicklung kostet nun mal sehr viel.

      Behringer wird das wohl demnächst in China „klonen“ und für z. B. € 850 anbieten.

      Nur, wenn wir nur noch „billig“ kaufen, dürfen wir uns nicht mehr wundern, dass bald keine Firma außerhalb von China irgendwas Innovatives mehr baut.

      Ich möchte das Geschrei nach der vergangenen Zeit dann nicht mehr hören.

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        krawallo

        @Dayflight für 2600.00 sollte es schon mehr als nur 809 können. Da sind wir uns alle einig ? Am Besten ist immer noch das Testen am Gerät eine gute Tat 😉

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        Roy Fatty

        @Dayflight Natürlich. Weil die analogen Stimmen und das ACB-Gedöns von Roland erst noch entwickelt werden musste, genauso wie die Funktionen des Samplers. „Ehrliche € 2600“ – oké. :-))

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          Numitron AHU

          @Roy Fatty es ist die sp404 mk2 engine eingebaut.
          aber trotzdem etwas Entwicklung notwendig wahrscheinlich 😁

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        Mac Abre AHU

        @Dayflight Wo, glaubst Du, lässt Roland herstellen? Von Geishas in Edelmanufakturen in Kyoto? Die Teile kommen genauso aus China wie alles andere.

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    Anjin Sun AHU

    Schickes Teil … aber warum definiert sich Roland innerhalb dieser Maschine klanglich nicht neu? Der Preis ist mir für kalten Kaffee zu hoch, und jetzt feiern, dass es gefühlt nach 30 Jahren analoges Recycling gibt? MÄH !!! Der Fader ist von Elektron geklaut, wo sind die ClonBlöker? 1500€ absolute Obergrenze für gebotenes, die Fertigungsmethoden einst sind nicht mehr vergleichbar. Das System 500 wird nicht mehr hergestellt, Face it Roland!

    @Anthony
    Dein Argument erschließt sich mir nicht, und ich hatte org. 808 & habe 909.

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        Anjin Sun AHU

        @Anthony Rother Zitat: TR-8S und TR-6S sind Ok.
        Wer aber am Limit von Klangqualität und Lautheit produziert für den sind diese Maschinen nicht ausreichend.

        TR-8S und TR-6S kenne ich nicht, mir ging es um die Aussage von „Klangqualität und Lautheit“, da eine org. 808 und 909 nie die von dir erwähnten/hörgewohnten Parameter ohne Nachbearbeitung erreicht. Da ist viel Mixing, Equing und Kompression erforderlich! Die „analoge“ Lebendigkeit ist ein anderer Parameter, die aber sicherlich eine TR 1000 (SMD/ohne humanen Eingriff/gedrehe/denke ich) nicht erreichen wird!
        Respektvolle Grüße

        (p.s. wahrscheinlich wird mein kommentar wieder 24 std. zur freischaltung benötigen)

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          Anthony Rother AHU

          @Anjin Sun Damit ist gemeint:
          Klangqualität: z.B. die Bassdrum hat den vollen Klang und man muss idealerweise an manchen Frequenzen eher reduzieren, es fehlt nichts um eine harte Kick zu formen.
          Der TR-8S Bassdrum fehlt etwas, das kann man leider nicht mit einem EQ bearbeiten.

          Lautheit: Ich muss die Bassdrum von der TR-8S 3dB lauter machen damit sie vom Höreindruck genau so laut ist wie die Bassdrum von der analogen 8raw8.

          Das sind zwei Beispiele, es gibt selbstverständlich noch andere aber das ist für mich ein Faktor beim produzieren von Club Musik, das ist mit Limit gemeint, etwas das an der Grenze liegt und nicht jeder benötigt.
          😃

  23. Profilbild
    Anthony Rother AHU

    Ich finde es interessant dass sich einige wundern das 808 und 909 Sounds immer noch so beliebt sind.

    Dafür gibt es historische Gründe aber auch Gründe die mit aktuellen Musikgenres zu tun haben und sogar technische Gründe was die Qualität von Drum Sounds und dem idealen Drum Sound für bestimme Musikgenre betrifft.

    Das ist kein Zufall sondern für diese Beliebtheit gibt es gute Gründe.
    😃

  24. Profilbild
    Toni

    Die Reproduktionen der alten 808 und 909 klingen absolut fantastisch. Zwar nicht hundertprozentig wie die Originale aber trotzdem genauso gut wie die besten Drummaschines aus den 80ern. Ich hätte allerdings zusätzlich noch eine neu entwickelte analoge Drum-Engine eingebaut um das Ganze mit einer frischen Alternative zu erweitern, damit man nicht ausschließlich auf altbekannte Klänge reduziert ist.
    Auf FM-Synthese hätte ich hingegen verzichtet und dafür die Sampling-Sektion auf MPC-Niveau hochgeschraubt. Am meisten würde ich aber am Bedienkonzept ändern. Zum Beispiel das Gerät nach oben etwas erweitern und ein großes Farbdisplay einbauen in dem alle Parameter eines Sounds ohne Untermenüs direkt per Touch bedient oder auf die darunter befindlichen Regler gelegt werden könnten. Die verschiedenen Engines würde ich zudem im Display farblich absetzen, etwa Grün für Analog, Rot für Modelling, Gelb für Samples etc., so das man sofort erkennen könnte aus welchen Engines man sich gerade bedient bzw. einen Dual-Layer-Sound zusammenbastelt. Das i-Tüpfelchen wären dann noch große, anschlagdynamische Drumpads die gleichfalls in der Farbe der aktuell angewählten Sound-Engines leuchten würden. Zeitgemäß wäre auch eine integrierte Künstliche Intelligenz die einen bei der Bedienung unterstützt oder bei Bedarf aus einem einfachen Pattern einen virtuosen Groove zaubert.

  25. Profilbild
    Viertelnote AHU

    mir reichen RD-8 und RD-9 völlig. Für mich klingen die Maschinen gut.Punkt.
    Ich bin da bestens bedient. Und warum ist die TR-1000 nur was für Profis?
    Wenn ich sie will, dann kaufe ich die.

    Nur eine Sache fällt mir auf, daß hier einige sagen „klingt zwar nicht 100% wie das Original…“
    Andere Hersteller werden aufgrund dieser Tatsache regelrecht zerscherbelt. Roland
    wird es wohl verziehen, das klingt etwas seltsam. Aber bitte versteht das nicht als Angriff oder
    Lostreten des selben Bashingthemas. Mich wundert es nur.

    Die TR-1000 klingt gut. Ich strenge aber auch nicht meine Goldöhrchen
    an, die ich vielleicht gar nicht habe:-)

    freundlichst netter Gruß🙂

    • Profilbild
      Round Robin AHU

      @Viertelnote Ich verstehe, was du meinst. Es gibt keinen einzigen, eindeutigen TR-808 Sound. Stell dir vor, du hast fünf Roland TR-808 im Studio – jede wird für sich anders klingen. Das ist bei Analog-Synths einfach so. Das habe ich auch mit den Roland SVC-350 erlebt. Jeder SVC hat seinen charakteristischen Grundklang, aber im direkten Vergleich gibt es schon Unterschiede. Mein SVC klingt zum Beispiel brillanter in den Obertönen und etwas schärfer oder sägender. Der SVC eines Freundes klang im Vergleich etwas dumpfer, braver und wärmer. Außerdem verändern sich alte analoge Geräte im Laufe der Jahre klanglich – das ist völlig normal.

      Ich persönlich finde die TR-1000 echt klasse. Das Klangbeispiel „Slicing Madness“ hat mich total begeistert. Aber der Preis ist mir persönlich zu hoch. Trotzdem wird sie sich sicher gut verkaufen, gerade wenn man sich die Gebrauchtmarktpreise der 808/909 ansieht.

      Die Beispiele, die ihr hört, sind die unbearbeiteten, rohen Klänge der Kiste. Diese Version wird nicht als Single etc. veröffentlicht. In der Produktion werden die Klänge dann in der Dynamik angepasst und mit Effekten versehen. Im fertigen Mix hört man das dann nicht mehr heraus. Am Ende zählt der Track und wie gut er produziert wurde.

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      Numitron AHU

      @Viertelnote weil sie teuer ist
      aber wer das Geld hat, kann sie ja kaufen.😁
      die meisten mit soviel Kohle sind halt Profis.

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        Kazimoto AHU

        @Numitron Weißt du was mich stört? Die Zielgruppe, solvente Pros oder Hobbyisten/Musiker mit Geld, sind meist doch etwas älter. Ich stelle immer wieder fest, daß mein Hirn, Augen und Finger mich unglaublich limitieren. Schlecht lesbare Kontraste bei mittleren Lichverhältnissen und kleine Encoder gehen mir unglaublich auf den Sack. Sogar beim Erica Hexdrums sind die Encoder mir zu eng beieinander. Wenn ich schon Musik mache, dann entspannt und intuitiv bei gedämmten Licht. Alles möglichst blind und komfortabel bedienen zu können sollte m.M.n. neben dem Sound eine höhere Prio haben. Abgesehen davon, irgendwie klingt doch alles nach µ-Tonic. 😄

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          Numitron AHU

          @Kazimoto da hast du Recht!
          hab sogar extra ein Overlay für die tr6s bestellt.
          nicht billig und aus den USA …..
          aber deutlich besser lesbar!

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    Anthony Rother AHU

    Ein Techniker hat mir am Wochenende folgendes erklärt (ich weiß nicht ob das stimmt aber da er für einen bekannten Synthesizer Hersteller arbeitet denke ich das seine Aussagen der Wahrheit entsprechen)

    Analoge Geräte mit THT (Through Hole Technology) so wie die TR-808 klingen verschieden.
    Analoge Geräte mit SMD-Technik (Surface Mounted Device) klingen alle gleich, ich gehe davon aus dass die TR-1000 mit SMD-Technik gebaut wurde.

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      Atarikid AHU

      @Anthony Rother Da ist was dran… Die Bauteiltoleranz war in den 80ern anders, bei SMD ist die kleiner! Und ich denke, dass alte Bauformen (Kondensatoren, Widerstände, Transisoren) anders altern, und sich die Toleranzen aufaddieren. Bei SMD dürfte das sehr viel geringer ausfallen. Aber in 20 Jahren wissen wir mehr! ^^…

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          Ashatur AHU

          @Anthony Rother Na das sich durch die Alterung auch smd eventuell im Klang verändert. So habe ich es jedenfalls verstanden 😉
          Die Frage wäre nur ob wir in 20 Jahren noch dazu in der Lage sind 😀

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            Anthony Rother AHU

            @Ashatur Die Aussage von dem Techniker bezog sich auf Neugeräte.
            THT Geräte klingen von Anfang alle verschieden.
            SMD dagegen nicht.
            Die Veränderungen durch die Alterung kommen dann bei THT noch dazu. Der Effekt der Alterung bei SMD ist angeblich sehr gering.
            🙂

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              Maffez

              @Anthony Rother Da hat deine Technikperson ziemlich grob verallgemeinert. Bauteilgrößen sagen erstmal nix über Toleranzen (dh Klangvariation aus). Alterungseffekt bei tht und smd ist ebenso ziemlich gleich. ‚Gute‘ Schaltungen sind tolerant, was leichte Abweichungen angeht, nur sind die alten Schaltungen von Roland nicht gut in diesem Sinn :) und heute designt man oft etwas langweiliger/ weniger gewagt, was das angeht.

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          TobyB RED

          @Anthony Rother , Alterung und Korrosion von Hardware Komponenten. Ein zu heiss verlöteter Tantal Kondensator oder Kondensatoren mit flüssigem Dielektrikum, mögen die Hitze beim Lötvorgang nicht. Und sterben dann vor der Zeit. Golddrähte reissen gerne bei spontanen Temperaturwechseln. ICs altern auch, wenn sie nicht innerhalb ihrer Parameter betrieben oder verarbeitet werden. Wasserdampf, PVC und ein Wafer reagieren zusammen recht gut. Platt gesagt, in eine finnische Dampfsauna gehört keine Elektronik. Praktisch kann man auch eine SMD Schaltung so bestücken und fertigen, dass sie uns überlebt Voyager 2 funkt ja auch noch. Und das seit 1977. SMD wurde ja entwickelt um größerere Packungsdichten zu erreichen.

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            Viertelnote AHU

            @TobyB ja, das leuchtet ein. An Bauteiltoleranz habe ich natürlich nicht gedacht,
            daß da Abweichungen sein können, aber ist das so extrem, bzw. daß man
            das sofort klar hört?

            Du hast von Packungsdichte geschrieben:
            Viel Bauteil auf wenig, engstem Raum, kommt das so in etwa hin?
            Gibt es da nicht „übersprechen“ (auch wenns blöd klingt)?

            danke🙂

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              TobyB RED

              @Viertelnote , also da treffen jetzt zwei Welten aufeinander. Der Techniker hätte gerne ein perfektes Gerät. Nun gibts aber „leider“ die dummen Kaufleute und Marketingexperten die mitreden. Da werden dann Diskussionen übers Budget und Geld geführt. Da muss der Techniker dann schon mega Argumente haben, wenn 5 % Toleranz um 25 % teurer sind, wie 10 % Bauteiltoleranz. Und am Ende der Kette sitzt dann ein Kollege, der die Toleranz wegkalibrieren darf.

              Das Übersprechen heisst wirklich so. Aber das bekommt man mittlerweile durch CAD und Elektrotechnik Basics gut wegkompensiert. Die Anordnung der Baugruppen auf einer Platine hat ja einen Sinn. Und je höher die Packungsdichte wird, desto wichtiger wird das. Audiosignale kannst du ja auch als Niederfrequente Wechselspannung/Strom betrachten. Und da gibts viel was man beachten muss und sollte. Das kann man zu Hause mit einem modularen System gut nachvollziehen, wenn man zB Audiosignale als CV Steuersignale „benutzt“.

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            Atarikid AHU

            @TobyB Da muss nicht mal was kaputt gehen, der natürliche „Drift“ tut da seinen Job. Verunreinigungen im Material und was es da nicht alles gibt. SMDs werden ja schon unter anderen Bedingungen hergestellt, ich weiß gar nicht ob es da auch diverse Toleranzreihen gibt wie bei den konventionellen Bauteilen. Somit ist es auch logisch, dass die Neugeräte alle etwas näher beieinander liegen im Klang. Aber alt wird alles auf kurz oder lang ^^… Selbst wir, wer hätte das gedacht?

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              TobyB RED

              @Atarikid , die Toleranzen bei SMD können geringer sein, müssen aber nicht. Das ist am Ende eine Kostenentscheidung, wie doll es driften darf. Andererseits ich glaub nur wir „Verrückten“ kaufen einen Synth, weil das leierige VHS Pad gleich eingebaut ist. Ich hab einen BARP 2600 so gelassen wir der aus der Tüte kam und finds gut das der YMO Bass nicht so kalibriert klingt wie bei der „perfekt“ kalibrierten Weihnachtsbaum Edition vom BAR2600. Allerdings möchte ich keinem zumuten die Kiste zu kalibrieren. Ich hoffe das uns die Altersdrift nicht so hart erwischt. Ich wollte mit 80 schon noch an den Knöppen drehen. Und meine Umwelt mit Musik erfreuen. Prost.

  27. Profilbild
    Atarikid AHU

    Ich finde die TR-1000 super, aber sie kommt ein Stück zu spät, zu teuer! Sie wird ihre Liebhaber finden, aber die meisten arbeiten mit Alternativen, die in den fertigen Tracks amtliche Ergebnisse liefern. Nachdem man eine 808/909 ohne Outboard heute nicht mehr hören wird, ist’s einfach egal! (in den 80ern gab es Platten mit Loops für DJs, da war die eine oder andere, fast unbearbeitete 808 dabei).

    Ich denke unterm Strich wird man mit der TR-1000 unfassbar viel Spaß haben, wenn man auf die Sounds steht. Ich glaub zwar, dass die Entwicklung der 1000er nicht billig war, aber mit dem entsprechenden Preis, wär die wahrscheinlich weggegangen wie warme Semmeln. Ich bin ganz froh, dass ich sie nicht brauche. Ändert aber nix, es ist ein geiles Stück Drummachine!

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      Ashatur AHU

      @Atarikid Vor ein paar Jahren wäre es wohl für so einige der heilige Gral gewesen. Ich hätte wohl ein Jahr auf gutes essen verzichtet um mir das Geld anzusparen. Aber nachdem Roland solange keinen Geistern nachrennen wollten gibt es genug Alternativen die gut klingen.
      Was ich aber echt toll finde das es nicht nur Analog ist sondern auch VA und Sampling bereit stellt. Da sollte man mit etwas schrauberei immer den perfekten Klang finden.

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        Atarikid AHU

        @Ashatur Auf jeden Fall! Aber weil Roland einfach nicht in die Gänge gekommen ist, haben das andere Firmen und Boutique-Anbieter übernommen. Das ist der Grund warum ich sie nicht mehr brauche, und viele andere auch nicht. Selbst Rolands TR8s ist super und gut zu gebrauchen.

        Das Geld für die TR-1000 würd ich auf jeden Fall ansparen wollen, wenn ich nicht schon genug Elektrotrommler hätte ^^… (Mich juckts schon sehr, aber das wär einfach nur vorsätzliche Geldvernichtung)

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      Numitron AHU

      @Atarikid bei der Musikmesse konnte ich Mal eine echte testen.
      und war Recht erstaunt, wie sie ohne Effekte klingt 😊

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        Atarikid AHU

        @Numitron Ich hab die 909 und die 808 in den 90ern sogar verkauft, weil ich das Outboard-Equipment nicht hatte um sie gut klingen zu lassen… Mit dem Mischpult alleine war das einfach nicht zu bewerkstelligen. Ahnung hatte ich zu der Zeit auch keine ^^.

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          Numitron AHU

          @Atarikid oje. 😀
          ich kenne einen Drummer der hatte auch Mal eine.
          😀
          dann mit einer Korg kpr zufriedener gewesen. die hat er noch. 😀

  28. Profilbild
    plumperquatsch AHU

    Vor 30 Jahren wäre ich ausgeflippt und hätte im Kreis getanzt. 🤔
    Heute denk ich, keine Velocity-pads, nicht mal eins, soll das ein Witz sein?
    Der Rest der Welt entdeckt gerade MPE. Hier gibts nicht mal Velocity.
    Physical Modeling Sounds gibts auch keine.
    Das Zauberwort „MIDI 2.0“ hab ich auch nicht gehört.
    „We design the Future“? Wohl eher nicht. 🤭
    Was rauchen die bei Roland?

    • Profilbild
      Numitron AHU

      @plumperquatsch sp 404 mk2 engine ohne Fette pads ist etwas nutzlos..
      dafür hat akai einen stepsequencer und neue Pads!
      andere Hersteller auch interessantes! 😉
      muss man sich gut überlegen!

  29. Profilbild
    Maffez

    Ich findeden Grundklang super. Sound engines könnten erwas mehr wagen, aber das ist schon ne feine Basis!

  30. Profilbild
    SuArt

    Nachtrag… wäre schon schön wenn ihr beim nächsten Test auch mal die Midi Sync Grundfunktionen testet. (USB MIDI -DIN Master / Slave ) und die negativen Punkte auch mal als Negativ Punkt aufführt.
    Einfacher Blick in die Foren hätte schon gereicht…Frage mich, wie sowas bei so vielen Beta Testern passieren kann ???
    Riesen Problem im Midi Slave Modus… Out of Clock !!
    Master Clock wohl ok ..
    Kann wohl laut vielen Besitzern nicht richtig im Setup genutzt werden .
    Gut das ich sie (noch) nicht gekauft habe…

  31. Profilbild
    Roy Fatty

    Die Nachfrage muss riesig sein. Seit Wochen überall ausverkauft. Oder hat Roland Lieferprobleme?

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