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Test: Roland UA-22 Duo-Capture EX, Audiointerface

Praxis

In der Praxis erweist sich das UA-22 als zuverlässig und strapazierbar. Bei den DAW Logic Pro und Ableton Live läuft das UA-22 erwartungsgemäß stabil. Das aufgenommene Rohmaterial klingt kraftvoll und seidig, von Klangfärbung so gut wie keine Spur. Das Rauschen der Pre-Amps wird erst bei voll aufgedrehten Gain-Regler wahrgenommen. Meine Testaufnahmen lagen alle so um den Mittenbereich des Gain-Reglers. Die VS-Pre-Amps machen ihren Job erwartungsgemäß gut.

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Bildschirmfoto 2013-09-19 um 21.28.48

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Der Anschluss am iPad erfolgt über einen USB-Hub, wo außer dem UA-22 auch das Masterkeyboard angeschlossen ist. Vom Masterkeyboard habe ich Arpeggionome Pro getriggert, der diese über den UA-22 via 5-Pin DIN MIDI zum Minitaur sendet. Den Sound Out vom Minitaur wird wieder über das UA-22 in Loopy HD aufgenommen. Dieses funktioniert alles ohne hörbare Latenzen und der schnelle Arpeggio wird ohne Aussetzer übermittelt.

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Fazit

Bei einem Straßenpreis von 149,- Euro und verglichen mit anderen Audiointerfaces in dem Preissegment, hat Roland mit dem UA-22 schon eine Eierlegendewollmichsau auf den Markt gebracht. Der Klang ist gut, MIDI ist mit an Board. Hi-Z,  die 2 XLR Kombibuchsen vorne, Aus- und Eingänge komplett symmetrisch rundet das ganze ab. Für mich ist außer der Sache mit der Batterie – Powered USB-Hub, den wackeligen Klinkenbuchsen hinten und den fummeligen Schaltern nichts zu beanstanden. Volle Kaufempfehlung!

Plus

  • Preis
  • Klang
  • MIDI
  • Ausstattung
  • iPad kompatibel

Minus

  • Klinkenbuchsen hinten geben nach
  • fummelige Schalter
  • iPad Betrieb nur über Batterie oder optionales Netzteil möglich

Preis

  • UVP 177,- Euro
  • Straßenpreis 149,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    SongJoy

    Danke für den Test!
    Hab mir das Teil besorgt und werde es demnächst als Quick-and-dirty-Aufnahmelösung für mich als Singer-Songwriter testen, sowohl für schnelle Skizzen als auch für fertige Aufnahmen ohne PC-Abhängigkeit. Setup: 1x Gesang + 1x Akustikgitarre – letztere mal mit Mikro abgenommen, mal direkt vom Pickup (bestehend aus Piezo und internem Mikro). Das Ganze dann in Verbindung mit Auria (bzw. MultiTrack DAW, Meteor usw.) auf einem iPad 2. Ich melde mich in einiger Zeit mit einem kleinen Bericht.
    Übrigens: Die Soundfilenamen sind vertauscht (Bass und E-Gitarre).

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Danke für den Test.
    Was mich noch interessiert:
    Kann das Teil am iPad dann Audio und Midi oder nur Audio?

    Clemens

    • Profilbild
      Dirk Sandoz AHU

      Hallo villharmonic,

      es geht beides Parallel. Wie beschrieben …Der Anschluss am iPad erfolgt über einen USB-Hub, wo außer dem UA-22 auch das Masterkeyboard angeschlossen ist. Vom Masterkeyboard habe ich Arpeggionome Pro-iPad getriggert, der diese über den UA-22 via 5-Pin DIN MIDI zum Minitaur sendet. Den Sound Out vom Minitaur wird wieder über das UA-22 in Loopy HD – iPadaufgenommen. Dieses funktioniert alles ohne hörbare Latenzen und der schnelle Arpeggio wird ohne Aussetzer übermittelt.

      Gruss

  3. Profilbild
    Filterpad AHU

    Hi Dirk – dein erster VA-Synth ein JP-8000, dass kommt mir doch sehr bekannt vor^^. Sehr interessantes Interface denn ich habe in dieser Preisklasse ein Lexicon „Omega“ und bin ehrlich gesagt noch nie wirklich zufrieden gewesen. Nicht das es schlecht ist aber das schlechte Ansprechen der Regler und das ständige rauschen beim betätigen der Regler machen mich bis heute zu schaffen. Sound und Kompatibilität mit meiner DAW (Cubase) sind soweit gut. MIDI ist auch kein Problem. Welche Erfahrung hast du im Kaltzustand gemacht? …also frisches Einschalten nach ein bis mehreren Tagen. Also meines muss immer erst mal warmlaufen! Lg M.

    • Profilbild
      Dirk Sandoz AHU

      Hallo Filterpad,

      hmm ich muss gestehen da ist mir noch nichts aufgefallen, wobei das Gerät sich eh mit meiner Stromleiste anschaltet. Also Kaltstart in dem Sinne hatte ich noch nicht. Sind aber auch keine Röhren, von daher…
      Gruss

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