Test: Roland, UA-55 Quad-Capture, USB-Interface mit Digital I/O

Cakewalk Sonar LE

Für mich persönlich ein Highlight ist die Zugabe: Cakewalk Sonar X1 LE. Neben einer wirklich gelungenen und anwenderfreundlichen Oberfläche („Skylight“) bietet diese Version des amerikanischen Sequencers auch feine Extras und vor allem ernstzunehmende Features. Mit bis zu 32 Audio- und 64 MIDI-Spuren, bis zu acht adressierbaren physikalischen Ausgängen, VST- und Rewire-Unterstützung sowie einer intelligenten „MIDI-Learn“-Funktion für alles Wesentliche („Active Controller Technology“) ist Sonar  X1 LE einfach ein moderner, guter Sequencer. Kein Wunder: Essentiell ist es ja schon Version 21 von Cakewalk, namensgebendem Vorläufer des Programms (falls den noch jemand hier kennen sollte, die Wende zu Sonar ist schon eine Weile her). Ist also ein sehr, sehr altgedientes Programm und war eigentlich der erste richtige PC-Sequencer. Nette Dreingaben sind um die 350 Loops, ein virtuelles Drummodul, Square 1 (ein netter-aber-alter VST-Synthesizer von RGC Audio), diverse Effekte, Quicktime-Unterstützung zur Vertonung und viele, viele MIFI-Files und einiges mehr. Damit ist Sonar auch hier ideal als sehr solider Einstieg in die Welt echter DAWS. Mehr Sequencer für umsonst&nebenbei gab es noch nie.

Forum
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    fantomxs

    Hallo,
    ich verwende das Interface seit ca. 4 Wochen in Verbindung mit meinem Mac und Cubase. Qualität und Verarbeitung sind sehr gut. Kaufgrund war vor allem der rückseitige Digitaleingang, um einen entsprechenden Synthesizer digital zu verbinden.

    Im Test steht, die Samplerate sei softwareseitig nicht zu ändern, dies stimmt zumindest bezogen auf mein System nicht, ich kann kann jederzeit die Samplerate in Cubase direkt verändern (MacOSx Lion)

    Auf jeden Fall ist das Teil für kleinere Setups im Homestudio absolut zu empfehlen.

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    gaffer  AHU

    Zitat:
    Die – auch per Software genau einstellbaren – integrierten Kompressoren sind gut. Sie unterstreichen den gehoben semiprofessionellen Anspruch des Gerätes, denn letztlich hilft nachträgliche Kompression nicht bei vorher übersteuertem Eingangsmaterial. Im Regelfall will man ja das Signal vor der Wandlung verdichten, nicht danach. Trotzdem gelungen, denn Sinn macht es allemal, und nicht jeder hat tolle Kompressoren im Arsenal.
    Zitat Ende

    Ja, hat er nun die Kompressoren vor oder nach dem Wandler? Das „trotzdem“ deutet auf danach, das ist aber nicht klar und das finde ich auch wichtig.

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      sir stony

      Auf der Homepage ist eindeutig zu lesen „digital compression“.
      Eigentlich schade, denn schon die Vorfahren UA25 und UA25EX hatten analoge Limiter bzw. Kompressoren, m.E.n. einer der stärksten Bonuspunkte dieser Interfaces.

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    microbug  

    Wenn ich mir das Flußdiagramm auf dem Bild so anschaue, steht da nichts von einer Treiberinstallation, weder auf Mac noch auf Windows, es ist also Class compliant. Du schreibst aber etwas von mitgelieferten Treibern. Die sind dann offenbar keine, sondern nur optionale Utilities. Das kommt im Text leider nicht so deutlich raus.

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    W.Karp

    Hallo zusammen!

    Ich benutze dieses Audio-Interface mit Windows 7 Ultimate und Cakewalk Sonar X1 Studio … völlig problemlos. Ein Vorteil sehe ich auch darin, dass dieses Teil kein seperates Netzteil benötigt – USB 2.0 reicht hier völlig für die Versorgung aus .. und es ist ein Plus für all die jenigen, die einen Laptop oder ähnliches ihr Eigen nennen. Am Digitaleingang habe ich ein kleines „M-10DX“ (auch von Roland)Digitalmischpult angeschlossen. Auf diese Weise bekomme ich von einem zweiten PC (Atomteilchen) die Midiausgabe (als Audio) meiner betagten „Yamaha SW 1000XG“ in die DAW Wer ein unkompliziertes Audio Interface sucht, der liegt mit diesem Teil genau richtig.

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    harrymudd  

    leider wird im Test nicht der brummende Instrumenteneingang erwähnt, welcher so stark mit einem internen ~62Hz Störgeräusch verseucht ist, dass die Verwendung von Amp-Simulationen vereitelt wird:-(
    (Problem ist dem deutschen Roland Support bekannt)

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    boxtoear

    Hallo, mich würde interessieren, wieviel teurer war der TLAUDIO Preamp – welcher ist es?

    Und besonders würde mich die klangliche Einordnung zu Apogee One, Duet und anderen bis zur 500 Euro Region interessieren. Kommt er da ran oder lohnt es sich, die 333 für ein Duet zuum Abverkaufspreis auszugeben? Rein klanglich.

    Klingt besser als Einsteiger Interfaces – welche Preisregion ist damit gemeint?

    Über eine Antwort würde ich mich freuen, danke für den ansonsten informativen Test.

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    markusd

    Ich muss die Erfahrungen von Harrymudd leider bestätigen. Nach anfänglicher Euphorie, fiel mir auch das extreme Nebengeräuschproblem auf, das eben besonders beim Hi-Z Eingang zu Tage tritt. Das digitale Brizzeln ist immer vorhanden, egal an welchem Rechner oder USB-Hub. Mit Aktivierung des Hi-Z Eingangs kommt eben auch noch das 62Hz Brummen dazu.

    Zudem hat es ein Mikrofonie-Problem wie ein alter Röhrenamp: Dreht mal den Gain-Regler bei aktivierten Hi-Z und den Kopfhörerausgang auf und klopft links auf das Gehäuse: Ergebnis ist ein deutliches Klingeln im Kopfhörer.

    Hier schwingen scheinbar die Kontakte der Kombibuchsen und wirken beim hochohmigen Hi-Z Modus wie Mikrofone.

    Schade um dieses tolle Konzept, aber die Nebengeräusche sind so nicht hinnehmbar.

    • Profilbild
      gomfist

      Hi, darf man fragen bei welchem Interface du nun gelandet bist?
      Bin selbst auch auf der Suche – kann mich nicht zwischen extern und intern entscheiden und auch sonst nicht.

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