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Test: Rupert Neve Designs Portico 5015, Channelstrip

Schweres Teil

Schon der erste haptische Eindruck schafft Vertrauen. Das kompakte Gerät bringt immerhin 2,3 kg auf die Waage, was bei dieser Größe nicht gerade wenig ist. Die Frontblende ist massiv gearbeitet und das stabile Metallgehäuse schirmt gegen äußere Störeinflüsse ab. Wegen der robusten Bauweise lässt sich dieser Channelstrip auch gut auf dem Desktop einsetzen und ist für den rauen Bühnenalltag ebenfalls gerüstet. Die Frontpartie teilt sich in zwei Bereiche: Mic Pre und Compressor; in diesem speziellen Fall untereinander angeordnet. Beide Funktionen können einzeln eingesetzt werden und auch gekoppelt.

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Der Mic-Preamp im Portico 5015

Der Mic Preamp im Portico 5015

 

Beim Vorverstärker sorgt ein 12-stufiger Drehregler, jeweils in 6 dB-Stufen einrastend, für einen weiten Verstärkungsbereich von 0 bis 66 dB. Die Feinjustierung wird mit dem Trim-Regler vorgenommen. Er lässt sich stufenlos von -6 dB bis +6 dB einstellen. In Kombination der beiden Potis können somit einmal vorgenommene Einstellungen jederzeit wieder reproduziert werden. Eine kalibrierte LED-Kette mit acht Segmenten gibt Auskunft über die Stärke des Ausgangssignals in dBu. Mit etwas Rechenaufwand kann sogar die Stärke des Eingangssignals bestimmt werden. Darüber gibt die englischsprachige Bedienungsanleitung Auskunft.

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Der dritte Drehregler in diesem Bereich ist ein variables High Pass-Filter. Es greift in einem weiten Bereich von 20 Hz bis 250 Hz, doch zuvor muss zunächst der Schalter HPF gedrückt werden, ansonsten ist das Filter nicht in den Signalfluss integriert. Als weitere Schalter finden sich +48 Volt Phantomspeisung, Phasenumkehr, (Main Output) Mute und To Buss. Letzterer leitet das Signal auch an den Kompressor weiter. Sind die Schalter nicht gedrückt, halten sie sich dezent zurück. Wird ein Druckknopf aktiviert, macht er mit einer leuchtenden Farbe auf sich aufmerksam. Das ist so gut gemacht, dass selbst in hellen Umgebungen eindeutig erkannt werden kann, was gerade gedrückt ist und was nicht.

Eine besondere Bedeutung hat der Schalter Silk, zu Deutsch Seide oder seidig. Damit soll der Sound ein wenig in Richtung Vintage-Modul getrimmt werden. Die Bedienungsanleitung formuliert es ganz passend: So könnte über diese Schaltung jetzt eine Menge geschrieben werden, doch man sollte Silk einfach ausprobieren und sich selbst ein Urteil bilden. Bei den Hörproben findet sich auch ein Beispiel mit aktivierter Silk-Schaltung.

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    TobyB  RED

    Hallo Peter,

    meine Bessere Hälfte schüttelt immernoch den Kopf, wenn ich die Doku Soundcity anführe und meine so soll das mal irgendwann klingen ;-) Davon ab ist diese Doku wirklich sehenswert, da Meister Neve seine Karten etwas lüftet und seine Ideen erklärt. Der CS ist zwar noch out of Budget aber jeden Cent wert.

      • Profilbild
        TobyB  RED

        Hallo Sigi,

        ich hab dich am Mittwoch vermisst ;o) Ich hab die DVD schon etliche Male gehört, es macht einfach nur Spass, Dave Grohl und Rupert Neve hören.

        Gudde ToB

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