Test: Rupert Neve Designs Portico 551, Inductor EQ

29. September 2014

Rupert Neve und der EQ

Mit dem Portico 551 – 500 Series Inductor EQ stellt RND den ersten, speziell für das 500er System konzipierten Neve Equalizer vor. Bedenkt man die vielen Klone, die sich hier tummeln, ist das ein wohlüberlegter Schritt. Und so überschlugen sich die Spekulationen bereits bei Ankündigung in den einschlägigen Foren – man war sich sicher: Das muss gut werden. Also haben wir uns den Rupert Neve Designs Portico 551 einmal genauer angeschaut.

Der Portico 551 Inductor-EQ von Ruper Neve Designs

Der Portico 551 Inductor-EQ von Ruper Neve Designs

Schaut man auf die navy-graue Frontplatte, erkennt man sofort, welches andere Rupert Neve Designs Produkt hier Pate gestanden hat. Es handelt sich um die EQ-Sektion des Shelford 5052. Bis auf die Silk-Schaltung findet man alle Parameter beim 551 wieder. Allerdings handelt es sich nicht um eine reine Auskopplung der Shelford EQ-Sektion, sondern um eine veränderte Entwicklung. Der Grund liegt auf der Hand: Steht für die Shelford Serie eine -24V/+24V  Spannungsversorgung zur Verfügung, muss ein 500er Modul mit einer -16V/+16V Versorgung auskommen. Zudem müssen eben auch die Maße des 500er Standards eingehalten werden, was wiederum das Layout betrifft. Mit einer bloßen Senkung des Headrooms ist es nicht getan, will man den Klang so nah wie möglich an der Shelford Serie halten.

Klangbeispiele
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