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Test: Rupert Neve Designs RNHP, Kopfhörerverstärker


Hör mal besser ab!

Der Name Rupert Neve steht seit vielen Jahren für hochwertige Produkte, egal aus welchem Bereich sie auch kommen mögen. Ab sofort gehört nun der Kopfhörerverstärker RNHP zum Portfolio der zugehörigen Firma Rupert Neve Designs. Mit rund 570,- Euro kein Schnäppchen, aber wer die Produkte des Herstellers kennt, wird erahnen, dass hier womöglich wieder etwas ganz Hochwertiges herausgebracht wurde. Ab zum Test des Rupert Neve Designs RNHP.

Rupert Neve Designs RNHP

Rupert Neve Designs RNHP

Erster Eindruck

Hält man den RNHP zum ersten Mal in der Hand, weiß man schon mal, wo ein Teil des Anschaffungspreises hingeflossen ist. Voll aus Metall gefertigt, bringt der RNHP mit seinen Maßen 165 x 117 x 48 mm rund 1 kg auf die Waage. Für ein solch kompaktes Gerät schon ordentlich Gewicht. Das Gehäuse besteht zum einen Teil aus einem schwarzen Metallrahmen, an das die hellblaue/graue Vorder- und Rückseite eingeschraubt ist. Dabei fällt auf, dass die Vorderseite etwas zurückgesetzt eingebaut wurde. Somit ist der rote, ebenfalls aus Metall gefertigte Potiknopf durch den Rahmen geschützt, ebenso die drei Taster und der Anschluss für den Kopfhörer. Mehr gibt es auf der Vorderseite nicht zu vermelden, weiter geht’s mit den Anschlüssen auf der Rückseite.

Auch diese Seite wurde etwas zurückgesetzt in den Rahmen eingeschraubt, sehr schön. An Anschlüssen bietet der Rupert Neve Designs RNHP zunächst zwei symmetrische XLR-/Klinke-Combobuchsen aus dem Hause Neutrik (Eingang A). Alternativ stehen entweder zwei unsymmetrische Cinch-Buchsen (Eingang B) oder eine 3,5 mm Stereoklinkenbuchse (Eingang C) zur Aufnahme von Signalen bereit. Während die XLR-/Comboanschlüssen mit +4 dBu arbeiten, arbeiten die Cinch-Buchsen mit -10 dBV.

Die Vorderseite ist etwas zurückgesetzt im Rahmen eingebaut

Die Vorderseite ist etwas zurückgesetzt im Rahmen eingebaut

Abgeschlossen wird die Rückseite mit einer Netzteilbuchse für das externe Netzteil sowie einem Power-On/Off im Mini-Format. Dass man bei RND auf ein externes Netzteil setzt, wird sicherlich nicht jedem Kunden gefallen. Für den internationalen Vertrieb ist dies natürlich deutlich kostengünstiger, denn das Netzteil lässt sich so im Handumdrehen für die jeweiligen Steckdosen umrüsten.

Rupert-Neve-Designs-RNHP-6

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  1. Profilbild
    DJ Ronny ••

    Hallo, erst mal danke für den Test. Aber jetzt mal ehrlich, geht das nicht langsam in den Bereich : ich höre das Gras wachsen.? So was habe ich ende der Siebziger selbst gebastelt. Sah fast genau so aus, das Gehäuse war nur aus Plastik und das Netzteil war eingebaut. Das ganze Teil hat ca. 50 DDR Mark gekostet. Gut ich weiß nicht wie die Schaltung heute aufgebaut ist, aber sicher nicht komplizierter als damals. Aber gutes Marketing wird es schon ermöglichen, das es gekauft wird.
    Nehmt es mir nicht krumm, das musst ich aber mal los werden und ich bin kein ( Geiz ist Geil ) Typ.

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      digital-synthologie ••••

      Du würdest es aber nicht umsonst für andere zusammenschrauben. Jetzt zieh mal die Mwst ab, die Händlermarge, die Vertriebsmarge, Materialpreis (ist eben keine Plastikkiste), Löhne für den Löter, den Einpacker, der Vertriebler, und dann bist du schon ganz woanders. Und innen drinn wird es auch nicht so aussehen, wie bei deiner Bastelarbeit. Nimm es mir nicht krumm, das musst ich aber mal los werden und du bist also doch der Geiz-ist-geil-Typ.

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        utopia3000

        Es kommt darauf an wie und wo gebaut wurde. Die meisten Geräte kommen aus China und werden günstig zusammengeschraubt. Genaueres weiß man dann auch nur wenn man ein Teardown vornimmt.

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    Vati

    So , wie das Gehäuse aussieht, gehe ich mal davon aus, dass Herr Thoma das Gerät selbst designt und mit selektierten , sauerstoffarmen Lötzinn handverlötet hat (mal keine billige Chinakopie). Diese Kisten kenne ich auch noch aus den 80er Jahren. Ein Foto vom Innenleben wäre sehr hilfreich. Ich habe es vor kurzer Zeit an anderer Stelle geschrieben: „Mit Retro-Design lässt sich viel Geld verdienen und dann hören nur noch die Augen“.
    Gruß von Vati

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      Loom9-Studio

      Ja, ein Foto vom Innenleben wäre wirklich schön gewesen. Aber das dürfte mit dem Aufschrauben von Testgeräten immer so eine Sache sein. Mal wird man es dürfen und mal nicht.
      Glücklicherweise gibt es ein Bild. Wenn man in der G00gle-Bildersuche mal nach „rupert neve designs rnhp“ sucht findet man eins. Viel SMD-Technik, d.h. für mich Maschinenfertigung.
      Ebenso gut wäre mal ein Foto vom Netzteil. Wird denn das dem aufgerufenen Preis gerecht?

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    maddin808

    Wir diskutieren nicht wirklich darüber, dass ein Preamp von Rupert Neve teurer ist, als ein xbeliebiger, oder?

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      el_dani

      ja, aber es ist auch kein Preamp, der schwache Signale verstärken soll..

      ifi micro idsd ist übrigens eine tolle Option, die auch ein bisschen mehr fürs Geld bietet..

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        maddin808

        also für mich wäre der auch zu hoch gegriffen und etwas Esoterik steckt schon drin. Aber wer viel Bang for the Buck will, ist bei Neve ja kategorisch falsch :o)

        Für mich tut es ehrlich gesagt ein Behringer HA400 oder mein Fireface.

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    pytrel

    Naja. Das hat ja nur line eingänge. Also wird es nur so gut spielen wie der Vorverstärker,Soundkarte oder was auch immer ihn mit signal verspeist. Ich finde es heutzutage schon gut wenn ein guter D/A wandler in so einen gerät eingebaut wird. Es gibt ja schliesslich auch Highresaudio und das ist nunmal erstmal digital bevor es Kopfhörer findet

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      a.e.neumann

      Unlogisch.
      Der RNHP wird erfahrungsgemäss viel länger state-of-the-art bleiben als ein DAC. Modularität ist viel sinnvoller.

      Es bringt nichts, in einer einzigen blechkiste technologien mit allzu unterschiedlichen verfallszeiten unterzubringen.
      Sofern man auf qualität und werthaltigkeit setzt.

      Gerade Hi-Res zeigt, worum es geht: vor 5 jahren konnten die wenigsten DAC mit DSD umgehen oder DSD zu PCM konvertieren und bei 384 kHz verarbeiten. Oder es war bei DSD 64 sense.
      Heute kann das jeder mittelprächtige DAC (oder vielleicht gerade die mittelprächtigen, weil das ein verkaufsargument ist…)

      Der RNHP wird in 5 jahren immer noch in vorderster reihe sein, während der heutige über-DAC dann in die zweite garnitur abgestuft wird. (Oder alle welt nur noch AAC über BlueTooth hört und qualität eh keine rolle mehr spielt.)

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        pytrel

        Wie weisst du aus eigener Erfahrung das er lange „state of the art“ bleiben wird? Kommst du aus der Zukunft? :-) Unlogisch ist die analog Romantik. Man kann einen Steckplatz für einen D/A Wandler haben den man für die nächste 2000 Jahre upgraden kann. Ist das nicht modular genug? Andere art zu Denken und Prioritäten vielleicht. Unlogisch eher weniger. Die digital Parallelwelt zu ignorieren weil sie nach 5 Jahren zu große schritte macht, ist … naja mir fällt keine Beschreibung ein. Und „state of the art“ finde ich amüsant. Als wären die transistor Schaltkreise von heute futuristischer als vor 50 Jahren. Analoge KH Verstärker (Sehr Gute)… Das gab es schon und gibt es immer noch in (teueren) massen. Jetzt noch einer. Echt RE-VO-LU-TION-NÄHER. State of the art wird sein wenn Digital und Analog verschmelzen und eine Harmonische Einheit bilden . Alles andere ist „History Refurbished“

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Rupert Neve Designs RNHP

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