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Test: Sadowsky Onboard Bass Preamp für Jazz Bass

Sadowsky Onboard Preamp – Kultsound für Jazzbässe

3. Februar 2026

Sadowsky Onboard Bass Preamp Aufmacher

Roger Sadowsky und seine Bässe sind längst Legende. Mit dem Sadowsky Onboard Bass Preamp können Bassisten den legendären Sound der New Yorker Manufaktur direkt in ihren eigenen Jazzbass holen – einfach nachrüstbar und voll aktiv.

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Sadowsky Guitars Onboard Bass Preamp

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Kurz & knapp
Worum geht es? Test des Sadowsky Onboard Bass Preamps – vorverdrahteter Aktiv-Preamp für Jazzbässe mit Kultsound aus NYC.
  • Typ: Aktiver Preamp für passive J-Style-Bässe, Plug & Play.
  • Regler: Master-Volume, Balance, Bass/Treble Stack, Vintage-Tone-Control (VTC) mit Push/Pull für Bypass.
  • Sound: Scooped, definierte Höhen, kräftiger Bassboost, typisch Sadowsky.
  • Einbau: Einfacher Austausch in Fender Jazzbässen, Control-Plate aus Metall.
  • Besonderheit: Kultiger NYC-Sound, direkt erkennbar, leicht nachrüstbar.

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Sadowsky Onboard Bass Preamp
Sadowsky Onboard Bass Preamp
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(76)

Sadowsky Onboard Bass Preamp

Roger Sadowsky, Gründer und Chef von Sadowsky Guitars, ist spätestens seit seiner Zusammenarbeit mit Warwick in aller Munde. Seine Bässe „Made in Germany“ erfreuen sich großer Nachfrage, denn sie stehen für gute Qualität und seinen legendären Sound. Der Sadowsky-Preamp, eine 2-Band-„boost only“-Elektronik mit spezieller Höhenblende (VTC), ist das Markenzeichen der New Yorker Firma. Der Sound hat absoluten Kultfaktor und ist sofort und überall wiederzuerkennen. Entsprechend besteht bei vielen Bassisten der Wunsch, diese Elektronik in den eigenen Bass nachzurüsten. Und genau dafür hat die Firma Sadowsky etwas parat!

Test: Sadowsky Onboard Bass Preamp

Specs des Sadowksy Onboard Bass Preamps

  • vorverdrahteter Onboard-Bass-Preamp für J-Style Modelle
  • Control-Plate aus Metall
  • aktiver Preamp für passive Tonabnehmer
  • 4-Knob-Layout mit Regelmöglichkeiten für Master-Volume, Balance, Vintage-Tone-Control (P/P) / Treble und Bass (stacked)
  • Push/Pull-Funktion am VTC-Regler für Preamp-Bypass
  • kann wahlweise mit der Control-Plate oder durch ein Elektronikfach montiert werden
  • Frequenzbereich: 5 – 50.000 Hz
  • +18 dB Boost bei 40 Hz
  • +18 dB Boost bei 4 kHz
  • Eingangsimpedanz: 1 MOhm
  • Ausgangsimpedanz: 1 kOhm
  • Stromversorgung mit 9 V Batterie (nicht im Lieferumfang)
  • Stromaufnahme: 9 mA
  • Einbautiefe: 29 mm
  • Maße Hauptplatine (LxBxT): 30 x 21 x 25 mm
  • bis zu 870 Stunden Batterielebensdauer

Test: Sadowsky Onboard Bass Preamp werkstatt

Aufbau und Verarbeitung

Gleich vorneweg: Ich bin kein Fachmann, was das technische Verständnis von Elektronik angeht. Mit einem Lötkolben kann ich aber umgehen, entsprechend habe ich mir auch zugetraut, diese Elektronik in meinem Fender Jazzbass V Deluxe von 2003 zu verbauen. Der Aufbau des Sadowsky Onboard Bass Preamps ist gänzlich einfach: Auf einer in klassischem Chrom gehaltenen Control-Plate finden wir jeweils einen Regler für Volume, Balance, Vintage-Tone-Control (VTC) und ein Doppelstock-Poti mit Bässen und Höhen. Alle Lötstellen wurden vom Hersteller sauber ausgeführt, die Kabel ordentlich gekürzt und verstaut – rein von der Verarbeitung her gibt es hier nichts zu beanstanden.

Test: Sadowsky Onboard Bass Preamp detail

Einbau des Sadowsky Onboard Bass Preamps

Der Hersteller verspricht dank vereinheitlichter Maße ein einfaches Einsetzen in jeden Fender Jazzbass und behält damit Recht. Die alte Elektronik ist schnell ausgebaut, die Pickups an die neue gelötet, alle Schrauben passen 1:1 ins System. Selbst für handwerklich nur mittelmäßig begabte Zeitgenossen wie mich war dieser Umbau schnell und unkompliziert erledigt – hier braucht man also keinen unnötigen Respekt zu haben. Bei der Gelegenheit habe ich das Elektronikfach auch einmal richtig mit Kupferfolie abgeschirmt; da hätte man im Hause Fender durchaus etwas mehr machen können … aber darum soll es hier nicht gehen!

Test: Sadowsky Onboard Bass Preamp einbau

Der Sound

Optisch passt die neue Control-Plate schon mal stimmig ins Bild – aber klingt sie auch so? Um das herauszufinden, habe ich mal einige Beispiele mit bekannten Bass-Riffs eingespielt: Einmal mit der alten Fender-Elektronik vor dem Umbau, danach mit dem neuen Sadowsky Onboard Preamp. Da der Fender-Bass nur aktiv zu betreiben war, habe ich es auch in diesem Modus belassen, auch wenn der Sadowsky Onboard Bass Preamp mir die Möglichkeit bietet, den Bass passiv zu schalten.

Test: Sadowsky Onboard Bass Preamp

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Bei allen Beispielen hört man zuerst den Sound der alten Elektronik und dann den des neuen Sadowsky Onboard Bass Preamps.

Unabhängig von der Pickup-Einstellung ist zu erkennen, wie unterschiedlich die beiden Elektroniken klingen. Der Sadowsky Onboard Bass Preamp sorgt für einen „scooped“ Sound und stärker ausgeprägtes Knurren, die alte Fender-Elektronik ist da eher auf der cleaneren und neutraleren Seite. Mit der VTC hat man eine wirksame Höhenblende, die mächtig in den Sound eingreift und neue Möglichkeiten eröffnet, wie man es im Beispiel mit dem Neck-Pickup hört.

Test: Sadowsky Onboard Bass Preamp fertig

Die fehlende Möglichkeit, die Mitten zu bearbeiten, gilt als einer der Nachteile der Sadowsky-Elektronik. Mitten sorgen für Präsenz und Ortbarkeit im Bandmix sowie für Durchsetzungsvermögen – sozusagen das Salz in der Suppe. Daher habe ich noch drei Beispiele eingespielt, bei denen diese von Bedeutung sind.

Beim Riff über das Low B kann ich keine Nachteile trotz fehlender Mitten hören. Auch hier kommen die Töne klar und sauber rüber, ich vermisse nichts. Beim Slappen hält der fette Bass-Boost des Sadowsky Onboard Bass Preamps sogar einen Vorteil bereit – nicht umsonst wurde Marcus Miller mit diesem Sound weltberühmt. Einzig beim Jaco-Lick bin ich auf der Seite der alten Fender-Elektronik, die kommt mit dem Sadowsky nicht so schön quakig und nasal rüber wie die Variante von Fender mit Mittenboost.

Auch ist mir da der Bass-Regler etwas zu fett geworden; anstatt es neu einzuspielen, habe ich es aber so gelassen, um den Effekt zu demonstrieren. Da der Onboard Preamp von Sadowsky sehr ordentlich zulangt, muss man wirklich vorsichtig zu Werke gehen, zu schnell hat man sich vergriffen und dann zu viel gegeben.

Alles in allem ist der Sadowsky Onboard Bass Preamp aber eine echt tolle Elektronik mit absolutem Kultfaktor. Wer auf diesen Sound steht, kann mit dem bereits verdrahteten Kit seinen Jazzbass sehr schnell in diese Richtung modifizieren. Und wer das bei einem anderen Instrument machen möchte, für den hat Sadowsky die Elektronik auch als Einzelteile da. Natürlich gibt es da noch die richtigen Bässe aus Markneukirchen oder das Original aus NYC – entweder als Jazzbass mit Splitcoil, mit Single-Coils oder mit Humbuckern.

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Klangbeispiele
Fazit

Gut durchdacht und einfach gemacht: Mit dem Sadowsky Onboard Preamp hat man den legendären Sound von Roger für jeden Jazzbass sofort parat. Dank einheitlicher Größen ist diese bereits vorverdrahtete Elektronik sofort in jeden Jazzbass eingebaut.

Plus

  • bereits vorverdrahtet
  • einfacher Einbau
  • gute Verarbeitung
  • großartiger Sound

Preis

  • 189,- Euro
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Über den Autor
Profilbild

Naris Sebastian Stolz RED

Professioneller Musiker mit Leib und Seele auf Kontrabass, E-Bass und Fretless. Früher als Bassjournalist beim 'Bass Quarterly', heute für amazona.de und bassic.de. Lehrbuchautor und Unterrichtstätigkeit beim VdM, ansonsten internationale künstlerische Tätigkeit im Studio und on tour.

Klangbeispiele
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