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Test: San Disk DJ Flash Drive, USB-Stick für DJs

Der schnellste USB-Stick für DJs?

4. Dezember 2025
Test: San Disk DJ Flash Drive, USB-Stick für DJs

Test: San Disk DJ Flash Drive, USB-Stick für DJs

San Disk DJ Flash Drive – unter diesem Namen gibt es jetzt einen USB-Stick, der die Anforderungen von DJs berücksichtigen soll. Dahingehend arbeitete San Disk mit Rekordbox zusammen und das Ergebnis ist ab sofort erhältlich. Wir gucken uns an, was der San Disk DJ Flash Drive kann, für wen er sich eignet und wie er sich mit anderen USB-Sticks vergleichen lässt. Also legen wir direkt los.

Kurz & knapp
Was ist es? San Disk DJ Flash Drive – ein speziell für DJs entwickelter USB-Stick, optimiert für rekordbox und Pioneer/AlphaTheta Geräte.
  • Design & Anschlüsse: Robustes Metallgehäuse mit USB-A und USB-C – flexibel nutzbar ohne Adapter.
  • Geschwindigkeit: Schreibgeschwindigkeit bis 900 MB/s, Lesegeschwindigkeit bis 1000 MB/s – ideal für große Musikbibliotheken.
  • Extras & Preis: 3 Monate rekordbox Creative Plan & 2 Jahre Rescue Pro Deluxe inklusive; 512 GB für 90 €, 1 TB für 159 Euro.

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Der San Disk DJ Flash Drive im Überblick

Mit einer Länge von 8 cm und einem Gewicht von 35 g natürlich portabel, wie ein solcher USB-Stick sein soll. Das Schöne ist, dass die Außenhülle, aus der man den Stick herausdreht, aus Metall besteht. Hier gibt es natürlich auch die Möglichkeit, den San Disk DJ Flash Drive an einem Schlüsselbund zu befestigen. Da zeigt sich einmal mehr der Vorteil von Metall, bei unseren USB-Sticks, die wir sonst im Einsatz haben, ist dies aus Kunststoff und bricht leicht ab.

Designtechnisch ist das Speichermedium sonst recht unspektakulär und minimalistisch gehalten. Lediglich die Schriftzüge von sowohl San Disk auf der einen und Rekordbox auf der anderen Seite sind hier vorzufinden.

Der San Disk DJ Flash Drive verfügt sowohl über einen USB Typ A als auch einen USB Typ C Anschluss. Bei beiden Anschlussvarianten rastet der Stick in seiner Metallhülle leicht ein und wirkt wertig.

Test: San Disk DJ Flash Drive, USB-Stick für DJs

Klein, aber oho – der San Disk DJ Flash Drive

Dass wir beide Anschlussarten haben, ist für uns natürlich von Vorteil und das aus mehreren Gründen.

Die meisten aktuellen Rechner verfügen mittlerweile nur noch über USB-C Anschlüsse und bisher durften wir beim Synchronisieren unserer USB-Sticks daher immer noch einen Adapter raussuchen. Schön, dass man sich das sparen kann, da man hier eine Fehlerquelle eliminiert und eine Sache weniger vergessen kann. Zudem verfügt ja der neueste Multimedia-Player, der AlphaTheta CDJ-3000X, dessen Test ihr hier lesen könnt, auch über einen USB-C Anschluss.

Aber sowohl der CDJ-3000X als auch sämtliche anderen CDJs oder Standalone-Geräte mit USB-Anschluss setzen bislang immer noch auf den gut bewährten USB-A-Anschluss. Mit dem San Disk DJ Flash Drive kriegen wir als DJ also die Flexibilität, die wir benötigen.

Test: San Disk DJ Flash Drive, USB-Stick für DJs

Egal, ob USB-C oder USB-A – hier geht beides

Natürlich ist dann noch die Größe des Speicherplatzes eines USB-Sticks für DJs wichtig und den San Disk DJ Flash Drive gibt es in zwei Varianten: einmal mit 512 GB Speicher und dann noch in der 1 TB Variante. So sollten auch größere Musikbibliotheken ohne Probleme komplett auf den USB-Stick synchronisierbar sein. Man hat also nicht vorab, sondern erst auf der Bühne die Qual der Wahl, welcher Song gespielt werden kann.

Was genau muss ein USB-Stick für DJs denn überhaupt können?

Das ist recht simpel zu beantworten, abseits davon, dass der Stick selbstverständlich zuverlässig laufen muss und im Leben auf Tour oder illustren DJ-Booths mal eben kaputt geht, ist zum Auflegen selbst die Lesegeschwindigkeit wichtig und beim Vorbereiten via rekordbox und dem Synchronisieren eurer Tracks auf den USB-Stick natürlich auch die Schreibgeschwindigkeit.

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Gerade die Schreibgeschwindigkeit bringt viele an ihre Nerven, da man vor dem Gig noch schnell eine neue Playlist erstellt hat und entweder vor dem Aufbruch zur Venue oder sogar noch in der DJ-Booth schnell auf den USB-Stick ziehen möchte.

Wir kennen das und mit rekordbox kann so etwas gern mal dauern.

Test: San Disk DJ Flash Drive, USB-Stick für DJs

Der San Disk DJ Flash Drive macht auch angeschlossen am Rechner eine gute Figur

Der San Disk DJ Flash Drive soll in beiden Disziplinen punkten: Mit einer Schreibgeschwindigkeit von 900 MB/s und einer Lesegeschwindigkeit von 1000 MB/s sollen diese Probleme der Vergangenheit angehören. Das möchten wir euch aber noch ein bisschen besser einordnen.

Der bislang von uns verwendete USB-Stick desselben Herstellers galt damals als recht schnell, liefert laut Datenblatt jedoch lediglich eine Transferrate von 100 MB/s. Unser zuletzt gekaufter Stick erreichte eine Geschwindigkeit von bis zu 150 MB/s. Also, haben wir hier einen ersten Platz? Auch unsere bisherige Liste an vorgeschlagenen USB-Sticks, die ihr hier findet, überholt das aktuelle Modell, aber wie sieht das in der Praxis aus?

Der San Disk DJ Flash Drive in der Praxis

Der Hersteller schreibt, es sei ein Praxisbeispiel auf der Produktverpackung aufgeführt: 34 GB Musik sollen in einer Minute auf den San Disk Flash Drive übertragen werden können. Das testen wir doch einmal direkt. Bei dieser Angabe dachten wir, dass wir doch direkt mal unsere gesamte Musikbibliothek mit dem USB-Stick synchronisieren können. 65 Playlists mit insgesamt 188,2 GB.

Also heißt es jetzt: anschließen, dank USB-C ja auch ohne Adapter und im Anschluss die Synchronisation via Rekordbox starten.

Was sollen wir euch sagen? Der gesamte Export dauerte lediglich 5:32 Minuten. Ein Wert, den wir mit unseren regulären USB-Sticks definitiv nicht mal im Ansatz erreicht haben.

Laut Webseite und der Ankündigung von AlphaTheta ist der San Disk DJ Flash Drive mit Pioneer DJ und AlphaTheta Produkten getestet worden und daraufhin optimiert. Was den Export angeht, so können wir nur sagen, ja, hier läuft alles perfekt. Die Herstellerangabe kommt also wirklich hin und wir haben an dem Speichermedium keine Zweifel. Die Frage für uns bleibt jedoch, ob der Flaschenhals beim Synchronisieren nicht teilweise die Software Rekordbox an sich ist. Hier hatten wir öfter mal Hänger beim Übertragen von Songs, auch wenn es sich dabei um eine Playlist mit um die 30 Tracks gehandelt hat.

Test: San Disk DJ Flash Drive, USB-Stick für DJs

Alt trifft neu – der San Disk DJ Flash Drive am CDJ-350

Dann bleibt natürlich noch die andere Seite zu testen: die Lesegeschwindigkeit. Aktuell haben wir leider kein aktuelles Gerät von Pioneer DJ oder AlphaTheta hier, um den Stick damit zu testen, jedoch haben wir unseren Pioneer CDJ-350 ausgepackt und waren uns erst nicht sicher, ob ein so neuer USB-Stick mit einem so großen Speicher überhaupt erkannt wird. Aber siehe da, der San Disk DJ Flash Drive wurde erkannt und das Auflegen funktioniert ohne Probleme. Im Vergleich zu anderen Sticks, die wir damit verwendet haben, sind die Ladezeiten der Tracks und auch das schnelle Durchscrollen von Playlisten ohne Ausfälle oder anderweitige Errors möglich.

Natürlich verfügte der CDJ-350 nicht mal über USB 3.0, aber im direkten Vergleich zu unserem älteren San Disk Modell merken wir, dass dieser gerade beim Scrollen durch unsere Playlisten und dem Laden von Songs deutlich langsamer ist als der San Disk DJ Flash Drive. Also, von uns aus gibt es hier nur Daumen hoch für die Performance des kleinen USB-Sticks.

Als Beigabe gibt es beim Kauf noch zwei Goodies. Zum einen bekommt ihr drei Monate umsonst den rekordbox Creative Plan. Damit habt ihr nicht nur Zugriff auf den Performance Modus oder die Möglichkeit, rekordbox als DVS-Software zu verwenden, sondern darüber hinaus auch die Option, die eigene Musiksammlung über die Cloud auf mehreren Geräten zu synchronisieren. Dabei werden selbstverständlich alle Meta-Daten, Waveforms, aber auch eigens gesetzte Informationen wie Cue-Points mit synchronisiert. Zum anderen gibt es mit Rescue Pro Deluxe für zwei Jahre lang gratis eine Datensicherungs-Software, mit der ihr versehentlich gelöschte Dateien hoffentlich wiederherstellen könnt.

Letztlich haben wir auch nochmal mit dem Black Magic Speed Test den USB-Stick auf die Probe gestellt:

Test: San Disk DJ Flash Drive, USB-Stick für DJs

Das Ergebnis kann sich doch sehen lassen, oder?

Die Zielgruppe des USB-Sticks

Der San Disk DJ Flash Drive richtet sich natürlich an alle Nutzer von rekordbox, die die DJ-Software dazu benutzen, ihre Musiksammlung im Vorfeld von Auftritten zu analysieren und im Anschluss mit einem Speichermedium synchronisieren. Durch die angebotenen Größen mit 512 GB und 1 TB sollte man hier auch genügend Speicherplatz haben, um auch große Bibliotheken vollständig mit sich führen zu können. Selbstverständlich lässt sich der Stick als generelles Speichermedium für alle digitalen Inhalte nutzen, ist jedoch in Zusammenarbeit mit rekordbox gerade für DJs optimiert worden.

Der Preis des San Disk DJ Flash Drive

Der Preis des San Disk DJ Flash Drive: Preislich unterscheidet sich der San Disk DJ Flash Drive nach den beiden verfügbaren Speichergrößen. Die 512 GB Variante kostet 90,- Euro und die 1 TB Variante ist für einen Preis von 159,- Euro erhältlich. Das ist nicht günstig, der von uns bisher verwendete San Disk Ultra liegt bei 512 GB bei einem Preis von 37,- Euro. Der San Disk Ultra Dual Drive Go, der auch sowohl USB-C als auch USB-A anbietet, liegt bei 1 TB bei einem Preis von 73,- Euro, liegt dafür mit der Schreibgeschwindigkeit von 150 MB/s deutlich unter der Leistung der DJ-Ausführung.

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Fazit

Mit dem San Disk DJ Flash Drive bekommt man einen USB-C und USB-A Stick mit erstaunlich schnellen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten und einem großen Speicher von wahlweise 512 GB oder 1 TB, der von San Disk in Zusammenarbeit mit rekordbox getestet und optimiert wurde. Selbst eine gesamte Musikbibliothek konnten wir in unserem Test in Windeseile mit dem USB-Stick synchronisieren, und durch die Lesegeschwindigkeit kommt es auch zu keinerlei Verzögerungen beim Durchscrollen von Playlisten und dem Laden von Songs. Preislich liegt die 512 GB Variante bei 90,- Euro und die 1 TB Variante bei 159,-. Beides nicht billig, allerdings geht euch bei diesen Größen sicherlich nicht schnell der Speicherplatz aus und wenn wir daran denken, dass unser aktueller USB-Stick seit sechs Jahren im Einsatz ist, mag sich ein solcher Kauf doch für einige rechnen.

Plus

  • schnelle Übertragungsgeschwindigkeiten
  • USB-C und USB-A
  • stabiles Gehäuse aus Metall

Preis

  • 512 GB: 90,- Euro
  • 1 TB: 159,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    Filterpad AHU

    Der Preis ist grob vergleichbar mit einer mobilen Festplatte, nur eben auf spezielle Bedürfnisse zugeschnitten. Ich brauche es nicht (bin kein DJ), aber wer Sicherheit und Geschwindigkeit im Club möchte, für denjenigen geht das meiner Ansicht nach klar! Ein vernünftiges Pult kostet auch richtig Geld und dafür hat man es auch parat. Als Resident im kleineren Cityclub würde ich nicht zögern, diesen zuzulegen. Leider macht auch in unserer Gegend das Clubsterben keinen Halt. Die, die übrig bleiben sind sehr angagiert und erfolgreich. Aber die typische Dorfdisco geht deginitiv immer mehr zurück. Aber genau diese halte ich kulturell für sehr wichtig! Na ja, abgesehen vom gruppenorientierten Alkoholkonsum aka Coyote Ugly-Party (= Junge Girls auf Tresen schütten Alkohol in die Mäuler junger Boys). Ob das der Mensch braucht?

    • Profilbild
      Numitron AHU

      @Filterpad bin mir nicht sicher.
      der Preis wirkt wie Abzocke, ähnlich wie microsd Karten von Sandisk für die Nintendo Switch mit Nintendocharakteren. man zahlt für ein anderes Design mehr.. aber vielleicht kann jemand einen Vergleichstest machen. es gilt die unfugsvermutung.

      • Profilbild
        Filterpad AHU

        @Numitron Ja wäre durchaus möglich. Ich werde nie vergessen als das Nintendo 64 Expansion Pak erschien. Nahezu zeitgleich mit der Kiste. Statt 4 MB auf 8 MB. Damals unverschämt teuer (meine so um die 70 DM) und bis heute bin ich mir nicht sicher, ob das Ding seinen angeblichen Zweck erfüllt. 30 Jahre später (vor ein paar Jahren oder so) hab ich erst mal gegoogelt, was dieses Teil überhaupt sein soll. Heute zweifle ich immer noch an dessen Funktion. Aber die Kiste habe ich verliehen. Gut so, weil dadurch wird sie weiterhin benutzt, inklusive dem ominösen Expansion Pak. Da wusste Nintendo wirklich, wie man mit Zubehör einen „Reibach“ macht – Ihnen ist es zweifelsfrei gelungen.

        • Profilbild
          Numitron AHU

          @Filterpad stimmt.
          angeblich, war die Speichererweiterung für das 64dd gedacht.
          das kam aber nur in Japan, deswegen haben die späteren N64 Versionen den unteren Port nicht mehr aber die Speichererweiterung.
          laut rare gab’s bei dk64 einen Bug, der nur mit der Erweiterung lösbar war.
          deswegen war die dann bei d64 dabei.
          😃

  2. Profilbild
    Markus Galla RED

    Für den Preis bekommt man eine gute SSD und ein passendes Metallgehäuse. Da muss man sich um Lese-/Schreibgeschwindigkeiten keine Gedanken machen. Richtig formatiert funktionieren die überall dort, wo auch ein USB Stick läuft. Das Gehäuse kauft man nur einmal. Wenn die SSD am Ende ihrer Lebenszeit ist, baut man eine neue ein.

  3. Profilbild
    lookandlisten

    Ich kann nur den Kopf schütteln. USB-Ports lieben so lange Hebel ganz besonders. Ein DJ Setting findet selten in ruhiger und beschaulicher Umgebung statt.
    Wenn sich Oma Erna also nach dem fünften Eggnog „Bauch Beine Po“ wünscht und leicht wackelig am DJ-Tisch abstützen möchte, macht es sicherlich schnell mal knickknack…

    Ich empfehle da lieber eine Samsung T7 Shield. 1 TB, etwas schneller, IP-zertifiziert (IP65) und sturzsicher bis zu 3m Fallhöhe für ca. 120 EUR. Oder eine Crucial X10 mit doppelter Geschwindigkeit – ebenfalls IP65, 1TB und Sturzhöhe von 3m für nur 105 EUR. Bei Crucial sollte man schnell sein, da der Hersteller Micron den Con- und Prosumer-Markt nicht mehr bedienen wird.

  4. Mehr anzeigen
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