Test: Sandberg California ST-H Special, E-Gitarre

13. Mai 2014

Edelstrat aus deutschen Landen

Der Name Sandberg dürfte sicherlich allen Musikern bekannt sein, die auch nur irgendwann mal mit dem Thema E-Bass in Berührung gekommen sind. Richtig, begonnen hat das in Braunschweig ansässige Unternehmen um die Firmengründer Holger Stonjek und Gerd Gorzelke nämlich 1986 mit dem Bau von Bässen, erst seit dem Frühjahr 2010 finden sich auch sechssaitige Instrumente im Angebot. Darunter ein Telemodell und auch eine Eigenkreation mit dem Namen „Florence“. Zugpferd der handgefertigten Instrumente dürfte aber sicher das Modell California Custom sein – eine reinrassige Stratkopie, sollte man auf den ersten Blick meinen. Dass die Sandberg California ST-H Special aber weitaus mehr als die nächste, x-beliebige Kopie der wohl berühmtesten Gitarre der Welt ist, wird der nachfolgende Artikel zeigen.

Front

— Sandberg California ST-H Special —

Facts & Features

Freudige Kunde gleich zu Beginn, denn die Sandberg California ST-H Special erscheint in einem robusten Gigbag. Der besitzt eine Menge Stauraum in Form von Fächern auf der Vorderseite, in einem davon finden sich auch die Tools zum Einstellen des Instruments sowie ein Faltblatt mit nützlichen Infos dazu. Unser Testinstrument ist eine Custom Anfertigung auf Basis des California Modells und verfügt dementsprechend über einige Optionen. Auffälligste ist dabei sicher die Wölkchenahorndecke, die wie der gesamte Body nur matt lackiert wurde und zu den Rändern hin in ein sattes Schwarz übergeht. Und obwohl die Form des Korpus zweifellos an Leo Fenders Meisterwerk erinnert, bemerkt man erst auf den zweiten Blick, dass die Sandberg California ST-H Special etwas größer ausgefallen ist – fast so, als hätte man eine Strat mal kurz auf die Streckbank gelegt und am Rad gedreht. Ihre Form ist allerdings dabei nicht verloren gegangen und wie auch das Original besitzt unser Testinstrument die bekannten und beliebten Fräsungen auf der Vorder- und Rückseite des aus zwei Teilen Mahagoni hergestellten Korpus.

Hals-Korpus

— Angenehm: Hals-Korpus-Übergang —

Der ergonomisch angelegte Hals-Korpus-Übergang ermöglicht zusätzlich eine Erleichterung beim Bespielen des einteiligen Ahornhalses, der mittels vier Schrauben bombenfest im Body verankert wurde. Der Hals unseres Testinstruments besitzt eine auffällig schöne Maserung und ein aufgeleimtes Griffbrett, welches ebenfalls aus Ahorn besteht und in das 22 (mittels PLEK Verfahren abgerichtete) Medium Jumbo-Bünde eingesetzt wurden. Viele Hersteller überlassen mittlerweile einem PLEK-System das Abrichten der Bundstäbchen, für Interessierte Leser gibt es am Ende dieses Artikels einen Link zur Berliner Firma PLEK.

Klangbeispiele
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