Die Infernal Machine 90 als kompromisslose Plug-in-Emulation
Die Publison Infernal Machine 90 ist eines jener legendären Studiogeräte, deren Name bis heute Ehrfurcht auslöst. Passenderweise erschien das Original im Orwell-Jahr 1984 und markierte einen technologischen Höhepunkt der frühen digitalen Audiotechnik. Mit einem damaligen Preis von rund 20.000,- US-Dollar blieb sie jedoch nur wenigen Studios vorbehalten. Im November 2025 erschien mit dem Savant Audio Labs IM90 Plug-in erstmals eine vollständige Software-Emulation dieses Ausnahmegerätes. Exakt 42 Jahre nach dem Original – eine Zahl, die Douglas Adams gefallen hätte. Nach den viel beachteten Emulationen der Quantec Raumsimulatoren QRS und Yardstick war die Erwartungshaltung entsprechend hoch.
- Authentizität: Sehr detailgetreue Emulation inklusive historischer Wandler-, Bit- und Algorithmus-Varianten.
- Pitch-Shifter: Extrem charakterstark, musikalisch und per MIDI spielbar – das klangliche Herzstück des Plug-ins.
- Time & Delay: Ungewöhnliche Zeitmanipulationen und komplexe Feedback-Strukturen für experimentelles Sounddesign.
- Reverb: Eigenständiger Hall mit enormen Decay-Zeiten und klarer Abgrenzung zu klassischen Lexicon- oder EMT-Ästhetiken.
- Fazit: Kein Allrounder, sondern ein hochspezialisierter Kreativprozessor mit einzigartigem Klangcharakter und hohem Inspirationspotenzial.
Inhaltsverzeichnis
- Savant Audio Labs IM90
- Historischer Hintergrund: Publison und die Infernal Machine
- Ausstattung und Plug-in-Umsetzung
- Delay-Sektion
- Pitch-Shifter: Zentrales Klangmerkmal der IM90
- Time-Sektion: Kreative Zeitmanipulation
- Reverb-Sektion
- Settings, Performance und Installation
- Interview mit dem Hersteller
- Alternativen
Historischer Hintergrund: Publison und die Infernal Machine
Der französische Hersteller Publison wurde Ende der 1970er-Jahre von Peter und Dany Dean, Philippe Petitdemange, Bruno Dauchez und Jean-Pierre Lafont gegründet. Bis zur Einstellung der Produktion im Jahr 1997 entstanden dort außergewöhnlich kreative Audiowerkzeuge, die heute als rare Sammlerstücke gelten.
Publison-Geräte fanden sich in namhaften Tonstudios wie den Air Studios London, bei PWL (Stock, Aitken, Waterman), im Umfeld von Sylvia Massey, im Experimentalstudio des SWR sowie bei experimentellen Komponisten wie Luigi Nono. Ihren Kultstatus verdanken sie unter anderem Produktionen von Prince, Madonna, Kraftwerk, Tangerine Dream, Frank Zappa, Brian Eno, ABBA, Cyndi Lauper, Led Zeppelin, Cher und Rick Astley.
Die Infernal Machine 90 knüpfte an den Erfolg des DHM 89 B2 von 1978 an, erweiterte dessen Funktionsumfang jedoch erheblich. Sie war ein vollwertiger digitaler Multieffektprozessor mit modulierbarem Pitch-Shifting, Reverb, komplexen Delay-Strukturen, dynamikabhängiger Zeitmanipulation und Sampling. Besonders bemerkenswert war die Echtzeitfähigkeit von Pitch-Shifting und Time-Stretching, die es erlaubte, Samples tonal zu spielen, ohne deren Abspielgeschwindigkeit zu verändern.
Zahlreiche ikonische Sounds der 1980er-Jahre werden der Infernal Machine zugeschrieben, darunter die wiederkehrende Phrase „Never Gonna“ in Rick Astleys Song „Never Gonna Give You Up“ oder die markante Vocal-Sequenz in Mel & Kims „Respectable“. Auch Frank Farian nutzte das Gerät für Produktionen mit Boney M., Klaus Schulze führte die IM90 als Instrument auf dem Album Dreams, und Prince listete sie mehrfach in seinen Liner-Notes.
Die letzten neuen Infernal Machines wurden 1990 ausgeliefert. Sämtliche originale Schaltungsunterlagen und Software-Bestandteile befinden sich heute im Besitz von Jonathan Prager (Studio Piscine à Tokyo, Lyon), dem letzten offiziell autorisierten Publison-Service-Partner.
Ausstattung und Plug-in-Umsetzung
Das Original verfügte über zwei Mono-Audioeingänge (A und B) sowie zwei zugehörige Stereo-Ausgänge. Zusätzlich existierte eine separate Remote-Einheit mit Display, LED-Metern und Endlos-Drehreglern zur komfortablen Echtzeitsteuerung.
Das Savant Audio Labs IM90 Plug-in orientiert sich konsequent am Layout und Bedienlogik der Hardware, wurde jedoch sinnvoll für die Bildschirmarbeit optimiert. Dedizierte LED-Taster für die Hauptsektionen Delay, Time und Reverb sowie ein frei skalierbares GUI erleichtern die Navigation deutlich.
Über den Bereich Audio Levels lassen sich interne Ausgangspegel, Wet/Dry-Verhältnis und ein globaler Recirculation-Parameter einstellen, der extreme Feedback-Effekte ermöglicht. Zusätzlich können Delay, Pitch-Shifter und Reverb separat deaktiviert werden.
Delay-Sektion
Der Signalfluss der Delay-Sektion des Savant Audio Labs IM90 Plug-in ist logisch aufgebaut. Zunächst wird im globalen Mixer festgelegt, ob das Plug-in als Insert oder Send-Effekt arbeitet. Die Delay-Zeiten für linken und rechten Kanal lassen sich unabhängig oder gekoppelt einstellen, inklusive separater LFO-Modulation.
Feedback und Cross-Feedback stehen im Savant Audio Labs IM90 Plug-in ebenso zur Verfügung wie Hoch- und Tiefpassfilter im Feedback-Pfad. Am rechten Rand wird der Ausgangspegel der Verzögerungsleitung bestimmt sowie der Anteil, der an den Reverb weitergegeben wird.
Pitch-Shifter: Zentrales Klangmerkmal der IM90
Der Pitch-Shifter ist eines der Herzstücke der Infernal Machine. Gesteuert wird er über ein großes Alphadial mit einem Bereich von minus zwei bis plus einer Oktave. Vier Routing-Modi erlauben es, den Pitch-Wert nur auf einen Kanal anzuwenden oder beide Kanäle parallel beziehungsweise invertiert zu modulieren.
Historisch korrekt arbeitet der Regler mit Pitch-Ratios, alternativ stehen Rasterungen in Halbtönen oder Cent zur Verfügung. Der Algorithmus ist auf Frequenzbereiche oberhalb von 100 Hz optimiert und überzeugt besonders bei monophonen Signalen wie Lead-Synths oder Streichinstrumenten.
Der Feedback-Parameter im TIME Fenster gilt im Übrigen auch für den Pitchshifter, da beide technisch eng verknüpft sind. Eigene Spiralling Echos oder Crystallizers gehen damit sehr leicht von der Hand.
Im Settings-Menü des Savant Audio Labs IM90 Plug-ins lassen sich die klassischen Modi Vocal und Strings sowie die modernen Varianten Time und Complex auswählen. Charakteristisch ist die asynchrone Nulldurchgangsdetektion für linken und rechten Kanal, die ein außergewöhnlich breites Stereobild erzeugt. Optional kann diese Synchronisation auch aktiviert werden.
Ein besonderes Highlight ist die artefaktarme MIDI-Steuerung des Pitch-Intervalls, wodurch sich das Plug-in wie ein expressives Echtzeit-Instrument spielen lässt. MIDI-Notennumnern steuern dabei das Intervall, das Modulationsrad die Glide-Geschwindigkeit (default = 1 s, bei Rücksetzen des Modwheels auf CC01 = 0 auch 0 ms!).
Time-Sektion: Kreative Zeitmanipulation
Die Time-Sektion des Savant Audio Labs IM90 Plug-ins ist der experimentellste Bereich des IM90. Savant Audio Labs verzichtete bewusst auf eine vollständige Emulation der historischen Sampling-Funktionen und konzentrierte sich auf ein Destillat der klanglich interessantesten Zeitmanipulationen.
Der Parameter Range definiert die Buffergröße, innerhalb derer Zeitdehnung oder -stauchung stattfindet, bevor das Signal wieder in den Echtzeitbetrieb übergeht. Rate bestimmt die Stärke der Expansion oder Kompression. Zufallsmodulationen, sanfte Übergänge über Change Rate sowie manuelle oder automatische Trigger erweitern die klanglichen Möglichkeiten erheblich.
In Kombination mit Delay und Reverb entstehen komplexe Texturen, die an Granularsynthese erinnern, klanglich jedoch eine eigenständige Ästhetik besitzen.
Reverb-Sektion
Die Reverb-Sektion des Savant Audio Labs IM90 basiert auf einem einzigen Algorithmus, dessen Room-Size-Parameter im Bereich von 1 bis 13 massive Klangveränderungen bewirkt. Kleine Werte erzeugen resonatorartige Strukturen, mittlere Werte simulieren Räume, hohe Werte führen zu Hallen und Kirchen.
Vier einzeln steuerbare Early Reflections lassen sich in Pegel und Zeit unabhängig einstellen, zum Host-Tempo synchronisieren und auch ohne das interne Delay nutzen. Verschiedene Korrelationsmuster ermöglichen zusätzliche Stereobreite beim Einsatz mehrerer Plug-in-Instanzen.
Mit einer maximalen Decay-Time von bis zu 200 s eignet sich der Reverb besonders für Ambient-Produktionen. Aber auch Presets mittlerer Raumgrößen, wie Toulon Opera, Theatre du Capitole oder Salle Gaveau überzeugen durch Dichte, Wärme und Plastizität.
Settings, Performance und Installation
Im umfangreichen Settings-Menü lassen sich Wandlercharakter, RAM-Größe, Pitch-Algorithmus-Varianten anpassen. Historische Revisionen der Infernal Machine können ebenso emuliert werden wie eine modernere High-Resolution-Interpretation.
Die Installation des Savant Audio Labs IM90 Plug-ins verläuft unkompliziert, es werden weder Hardware-Dongles noch zusätzliche Service-Apps benötigt. Die CPU-Last bleibt selbst bei sehr vielen Instanzen moderat. Das sehr gut geschriebene Handbuch liefert nicht nur etliche tolle Bedienhilfen, sondern auch wertvolle historische Hintergründe.
Ausblick
Savant Audio Labs hat die historische Publison Infernal Machine 90 auf überzeugende Weise in die Gegenwart übertragen. In einschlägigen Fachforen wurde jedoch vereinzelt Kritik laut, dass die Sampling-Funktionen der Originalhardware vollständig entfallen sind. Der Hersteller begründet diese Entscheidung nachvollziehbar damit, dass grundlegende Sampling-Aufgaben heute in jeder DAW vorhanden seien und man sich bewusst auf die klangprägenden Aspekte konzentriert habe.
Tatsächlich vermissen manche Anwender dennoch die Möglichkeit, eigene Samples direkt im Savant Audio Labs IM90 Plug-in zu laden und durch die charakteristischen, hervorragend emulierten Infernal-Converter zu schicken, wie man es etwa vom Aly James Labs VPROM kennt. Aus der Praxis betrachtet lässt sich dieses Klanggefühl jedoch problemlos reproduzieren, etwa durch eine vorgeschaltete Sampler-Instanz und das IM90 im Anschluss.
Das Savant Audio Labs IM90 emuliert selbst kleinste Eigenheiten und Unzulänglichkeiten der historischen Vorlage mit bemerkenswerter Detailtreue. Persönlich vermisse ich keine Funktionen – ob zukünftige Updates dennoch Erweiterungen bringen, bleibt abzuwarten.
Interview mit dem Hersteller
Savant Audio Labs zählt zu den wenigen US-Herstellern, die einen ausgesprochen direkten und offenen Austausch mit ihren Anwendern pflegen. Rückfragen zur Software werden vom Firmenchef persönlich beantwortet – eine Erfahrung, die ich bereits bei früheren Produkten wie dem Quantum 2772 Evolution und dem Quantum Room Simulator gemacht habe.
Ziel des IM90 Plug-ins war es, das Originalgerät so präzise wie möglich zu emulieren. Selbst Details wie zusätzliche AD/DA-Wandlungen im internen Routing von Delay- und Time-Sektion in den Reverb wurden berücksichtigt und fließen ins Modeling ein. Wird im Settings-Menü die Ausgangsauflösung auf 16 Bit und der Modus auf Vintage gesetzt, werden auch Verzerrungen und Rauschanteile historisch korrekt nachgebildet. Wer dies nicht wünscht, kann jederzeit auf Modern umschalten. Die optionalen 12-Bit-Modi dienen der Emulation des Klangcharakters des älteren Publison DHM89 Pitchshifters.
Klanglich besonders relevant ist zudem die komplexe Filterarchitektur des Originals. Mehrere Anti-Aliasing-Filter sind an verschiedenen Stellen des Signalwegs aktiv, während an anderer Stelle bewusst darauf verzichtet wurde. So ist der Reverb intern auf eine Bandbreite von 12 kHz begrenzt, während der übrige Signalweg mit 16 Bit und bis zu 50 kHz arbeitet – für die damalige Zeit hervorragende Werte.
Auch der Hall-Algorithmus selbst wurde über die Produktionsjahre mehrfach überarbeitet. Savant Audio Labs entschieden sich für die Emulation jener Version aus den Jahren 1987 und 1988, die für den Großteil der bekannten Produktionen verantwortlich war. Frühere Varianten galten als klanglich noch unausgereift, spätere Revisionen waren nur sehr begrenzt verbreitet.
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Alternativen
Direkt konkurrierende Plug-ins zum Savant Audio Labs IM90 existieren nicht. Die Originalgeräte sind heute derart selten, dass sich bislang kein anderer Hersteller an eine vergleichbare Emulation gewagt hat. Für typische Anwendungsbereiche wie komplexe Multieffektketten aus Pitch-Shifting, Delay und Reverb lassen sich zwar auch mit anderen Plug-ins überzeugende Ergebnisse erzielen.
So liefert etwa ein Eventide Dual H949 in Kombination mit dem D16 Group Repeater und einem Valhalla Vintage Verb hervorragende Resultate für perkussives Material, E-Gitarren oder kreative Vocals. Mit zusätzlichen Tools wie dem DDMF Metaplugin sind sogar ungewöhnliche Feedback-Strukturen möglich, die technisch über die Möglichkeiten des Savant Audio Labs IM90 hinausgehen. Auch im UAD-Ökosystem bieten sich Kombinationen aus AMS DMX und RMX16 an.
Keine dieser Signalketten reproduziert jedoch den spezifischen Publison-Charakter vollständig. Dabei handelt es sich um Klangästhetiken, die aus zahllosen Welthits vertraut sind und sich tief ins kollektive Klanggedächtnis eingebrannt haben. Virtuelle Instrumente wie Linndrum-Emulationen oder ein OB-Xa-VST bringen uns den Soundkosmos von Prince näher – doch erst mit der IM90 wird verständlich, welches entscheidende Puzzleteil bislang gefehlt hat.
Hier noch einige Erklärungen zu meinen Klangbeispielen:
01 – Ambient dry: Ein kurzer, unbearbeiteter Audiotrack aus meinem Savant Audio Labs Quantum 2772 Evolution Test. Klangerzeuger: Arturia V-Collection und Aly James Labs.
02 – Ambient IM90 THh custom preset: Eine von mir erstellte eigene Einstellung; wir hören eine einzelne Instanz der Savant Audio Labs IM90 Infernal Machine, angewendet auf die gesamte Audio-Summe.
03 – Ambient IM90 Finding Nemo: Ein sehr gelungenes Werks-Preset.
04 – OrchHits dry: Ein Tutti-Akkord aus einer von mir erstellten Orchesteraufnahme, viermal hintereinander kopiert.
05 – OrchHits IM90 Custom Preset THh: Ein weiteres eigenes Preset, das die Qualität des polyphonen Pitchshifts demonstriert. Die Emulation der historischen AD/DA-Wandler reagiert hierbei besonders auf den hohen Eingangspegel – die rote Clipping-LED leuchtet und wir erhalten noch lange vor dem Einsetzen von Hardclipping exakt jene wundervollen Sättigungsartefakte, die viele Anwender bereits am Roland S-50 Sampler so geliebt haben. Der Zugewinn an Subbass-„Macht“ ist schlicht ohne Worte.
06 – LinnTrack-dry: Aly James Labs VPROM legt die Prince-typische LinnDrum-Soundgrundlage des Neo-80ies-Clips. Der Polysynth ist die DX7-Emulation Chipsynth OPS7, in zwei leicht gegeneinander verstimmten Instanzen, exakt so, wie man es z. B. auch mit einem Yamaha TX816 umgesetzt hätte. Die Bässe entstammen parallel dem Arturia Jun-6 und dem CS-80 V3.
07 – LinnTrack-wet: Durch Nutzung der Einzelausgänge des VSTi ist es möglich, Snare, Clap und HiHat mit jeweils separaten Instanzen der IM90 zu versorgen. Ja, ich weiß, das erscheint wie ganz schöner Overkill, aber es wird berichtet, dass Prince auf dem Höhepunkt seiner Karriere bis zu 15 Hardware-Exemplare der Infernal Machine besessen haben soll. Der etwas nichtssagende FM-Pluck-Sound à la Ed Sheeran erblüht durch einen 6,5-sekündigen Reverb, ein vorgeschaltetes, moduliertes Achtel-Delay und einen dezenten Detune-Pitchshifter zu einem traumtänzerisch breiten Soundgeflecht. Die Bässe gewinnen an Größe durch einen kurzen Kellerraum, kombiniert mit einer vorgeschalteten Time Expansion im AUTO-Modus. Insgesamt also fünf Instanzen der Savant Audio Labs IM90.
08 – MIDI Pitchmod: Das Waldorf Microwave 1 VSTi liefert mit dem Werks-Preset „White Shadow“ zunächst eine eher einfache Fläche. Ich spiele auf dem VSTi eigentlich nur drei Akkorde: zunächst einen Zweiklang für 10 s, dann einen Dreiklang für 5 s und zum Schluss einen Vierklang. Alle hörbaren weiteren Intervalle und Glides entstehen, indem ich parallel auf einer zweiten MIDI-Tastatur das Pitch-Intervall ändere und mit dem Modulationsrad die Glidetime in Echtzeit anpasse – alles beeindruckend clean und nahezu zippernoise-arm, jedoch zugleich mit der genau richtigen Portion Kultcharakter im Vergleich zu moderneren, oft übersterilen Pitch-Plug-ins.
09 – Classical Trio dry: Das Parzival Trio aus Nürnberg in einer Aufnahme, die wir wiederum schon von meinem Test des Savant Audio Labs Quantum 2772 Evolution kennen.
10 – Classical Trio IM90 Small Room C: Ein Werks-Preset, das für mich wirklich überzeugend klingt, als hätte man das Streichtrio in einem kleinen historischen Schlösschen, gewissermaßen „im roten Salon“, aufgenommen. Beeindruckend, wie natürlich sich der in die Jahre gekommene Algorithmus mit den in der Vorlage stark ausgeprägten Erstreflexionen mischt – ein Effekt, den ich z. B. von älteren Lexicon-Kultgeräten und meinem aktuellen Bricasti M7 so nicht kenne.
11 – Classical Trio IM90 Theatre du Capitole: Ein größerer Raum im Stil eines Opernhauses. Nicht die Ausgeburt höchster Authentizität, aber dennoch sehr attraktiv für diese Aufnahme.
12 – Rockmix full: Ein Ausschnitt aus dem bald erscheinenden Titel „She“ der von mir produzierten Classic-Rock-Band „7 Minutes to Hell“.
13 – Rockmix Drums IM90 toggling: Drums solo, wobei eine Instanz der IM90 auf dem Shure SM57 der Snare liegt. Es handelt sich um ein eigenes Custom Preset, basierend auf dem Reverb #37 „Konzerthalle A“ mit 1,1 s Decay Time. Zur besseren Hörbarkeit beginne ich mit dem Effekt und wechsle nach jeweils vier Snare-Hits auf das unbearbeitete Signal. Die IM90 kann auf wundersame Weise helfen, bei weiten Overhead- und Room-Mic-Stereofeldern die Snare aus ihrer „Punkthaftigkeit“ zu erlösen – sozusagen Mr. Misters 80ies-Hall und Stereoizer in einem Aufwasch.
Weitere Informationen zum Savant Audio IM90 findet ihr auf der Website des Herstellers.
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Es sind derzeit sogar nur 80 USD!
@Svenson73 Danke für den Tipp! Ja, das Gute ist, Savant Audio Labs gehört zu den Herstellern, die öfters mal tolle Aktionspreise machen und trotzdem absolut ausgereifte Endprodukte feilbieten und nicht die erste Welle der Käufer als Betatester degradieren, wie so viele andere.
Hallo Toni, spannend! Hast Du original IM-90 und Plugin verglichen oder basiert Deine Bewertung der Authentizität auf den Demo-Clips des Plugin Herstellers?
Insbesondere die besonders musikalische Qualität des IM-90 Pitchshifters halte ich für schwer simulierbar. Da würde es mich schon sehr interessieren wie nah die Emulation dem Original kommt.
Ich kenne bisher keinen digitalen Pitchshifter der der Infernal Machine das Wasser reichen könnte.
Ein Feature das hier zusammen mit der Sampling Funktion der Infernal Machine zu fehlen scheint, ist die Möglichkeit Zeitkompression und Expansion mit der Tonhöhe der Sample Wiedergabe zu koppeln. Man spielt dann ein Sample dessen Zeitverlauf unabhängig der Tonhöhe konstant bleibt.
Vermutlich bekommt man das mit einem externen sample Zuspieler vor dem Plugin irgendwie hingebastelt aber schade ist es trotzdem.
@ach herrjemine Ich selbst besitze leider keine Infernal Machine. Aber ich hatte 2022 mit Jonathan Prager Kontakt aufgenommen, da ich seinerzeit in einem Forschungsprojekt zum Erhalt aussterbender Technologien arbeitete. Leider konnte er mir damals nicht weiterhelfen bei meinem Versuch die Infernal Machine zurück ins Leben zu bringen. Aber ich hatte damals Alles darüber recherchiert was ich finden konnte und alle Platten gehört, die ich oben genannt hatte. Meine Vergleichsreferenz waren jetzt primär die Videos von Savant Audio Labs. Das macht auch Sinn, da wie erwähnt selten zwei IM90 gleiche Software-Revisionen hatten.
Ich finde der Pitchshifter der Savant Audio Labs IM90 klingt so dermaßen anders als alle, die ich je gehört habe. Und genau diese Andersartigkeit hörte ich eben auch auf diesen Hit-Platten. Interessant ist für mich auch, dass beim Spiel über MIDI mit Controllern und MIDI-Noten-Nummern sich eben NICHT dieses „ich steuere ein Plugin“ Gefühl einstellt. Es wirkt auf mich eher wie das Gefühl, an Klaus Fischers Barth Audios zu sitzen. Der Pitchshifter reagiert sehr direkt und sehr smooth zugleich. Im Interview verriet mir Hans von Savant Audio Labs noch, dass der Algorithmus permanent in Realtime Entscheidungen trifft, die die Gesamtlatenz des Gerätes (Hardware wie auch Emulation) variieren. Das könnte ihn so einzigartig organisch machen.
@t-hiho Das interview mit Hans vom Plugin Hersteller wäre doch eigentlich was für Amazona, oder?
Ich finde Deinen Artikel wirklich super geschrieben. Du kennst Dich offensichtlich sehr gut mit der Materie aus und hast ein Ohr für klangliche Feinheiten.
Dennoch gehört es meiner Meinung nach in einem seriösen Bericht dazu die Beurteilungsgrundlage für den Vergleich von Anfang an klar und offen zu kommunizieren.
Das wird hier auf Amazona leider gerne mal vernachlässigt. Autoren wie costello bilden die löbliche Ausnahme.
Ich stimme Dir grundsätzlich zu und finde das Plungin trifft die klanglich Essenz der Infernal Machine gut.
Aber: Insbesondere die Tiefenwirkung der Hall-Algorithmen und die Integration mit dem Quellmaterial sind nicht so gut getroffen. Der Pitschshifter reagiert auch eher „ähnlich“ auf komplexeres Quellmatierial.
Die klanglichen Unterschiede der firmware-upgrades halte ich für nicht so gewichtig wie hier behauptet. Meiner persönlichen Erfahrung nach wurde mit den Upgrades primär die Funktionalität der IM-90 erweitert.
Kurze A-B Vergleiche wie in den Herstellervideos halte ich für weitgehend ungeeignet subtilere Klangunterschiede zu beurteilen. Man muss schon mit dem Gerät arbeiten um zu hören wie es sich wirklich klanglich verhält. George Massenburg hat das mal irgendwo wahrnehmungspsychologisch erklärt. Wenn ich das Zitat finde verlinke ich es.
@t-hiho Mit Spielgefühl beim Barth Audios meinst Du bestimmt Klaus Fischer’s Neuauflage seines Audios, oder?
Der „Barth Audios“ konnte meines Wissens nach „nur“ über die Potis oder den Internen Step- Sequencer transponiert werden.
Klanglich würde ich den Barth Audios eher der Publison DHM gegenüberstellen, auch wenn diese nicht ganz so smooth klingt.
Die IM-90 ist ja mit ihren DSPs und der Wandlertechnik schon ein bis zwei Generationen weiter.
Ich finde das hört man auch recht deutlich.
@ach herrjemine Savant Audio hat hier ein spannendes Video, wo die Presets von Software und Hardware direkt miteinander verglichen werden. Das ist schon sehr beeindruckend, finde ich. https://youtu.be/tYNA-OUhDLk?si=dwkYNjn9J3VXN7Zi
@UAP danke, aber exakt dieses Video habe ich doch bereits verlinkt gehabt in meinem Artikel!?
@t-hiho Oh, ist mir entgangen. 😅 Aber meinem Vorredner vielleicht auch, denn das Video beantwortet ja seine Frage. …finde ich.
@UAP Das Video kannte ich schon etwas länger. Es steht im Netz seit das Plugin veröffentlicht wurde.
Ich finde es bei so einem akribisch geschirebenen Bericht aber schon wichtig zu erwähnen, ob man die Hardware selber im Studio hat hat oder Aufnahmen des Originals mit dem Plugin vergleicht.
Ein wunderbarer Test, danke dafür!
Ich habe beide Vorgänger Plugins gekauft aber dieses hier noch nicht. Warum?
Ich nutze weder das Quantec noch das Yardstick-Plugin und die beiden verkommen regelrecht auf der Festplatte, obwohl sie auch mit Wine unter Linux fantastisch laufen. Bin doch eher und genrebedingt der Eventide Blackhole-Typ, zusammen mit Valhalla Vintage-Verb und Lexicon Native Reverb sind hier keine Fragen offen.
Aber, die komplexen Delay und Pitchshifter-Algorithmen könnten mich doch begeistern, „asynchrone Nulldurchgangsdetektion“ zur Stereoverbreiterung hört sich jedenfalls nachvollziehbarer an als der heutige Marketingquatsch, den so manche Plugin-Hersteller zum besten geben. Finding Nemo klingt jedenfalls super, wie der Sonnenaufgang über dem Tal nach einer sehr dunklen Nacht, wenn ich das so umschreiben darf.
Die Hallprogramme in den Beispielen hauen mich nicht so sehr vom Hocker. Small Room C erzeugt bei mir an der Wohnzimmeranlage unangenehme Resonanzen, wenn die ERs mit den Instrumenten überlappen. Musiker spielen ja gerne mit dem Raum als eigenes Instrument aber das klingt hier eher unpassend oder man hätte manuell eingriffen müssen.
Ob Prince jetzt 15 Publisons besessen hat, geschenkt. Prince war ein echter Künstler und Musiker, das hat den Unterschied gemacht, nicht die Publisons.
Ich schaue mir das Plugin nochmal an, Delay, Pitchshifter und „asynchrone Nulldurchgangsdetektion“ haben es mir angetan. 😄
@Kazimoto > […] Bin doch eher und genrebedingt der Eventide Blackhole-Typ, zusammen mit Valhalla Vintage-Verb und Lexicon Native Reverb sind hier keine Fragen offen. […]
Aha, interessant. Das »Quantec«-Ding von Savant steht auch auf meiner Liste. Allerdings habe ich ebenfalls das »Valhalla Vintage Verb« und auch das »Arturia LX-24« (Nachbau vom Lexicon 224) … und bin mit denen ebenfalls wunschlos glücklich (selbst wenn es mal ein wenig experimenteller hallen soll).
Aber das »IM90« würde mich auch schon jucken. Einfach auch deswegen, weil es mal was anderes ist.
@Flowwater wie schon erwähnt, Lexicon 224 / Valhalla / EMT 252 Afficionados werden immer modulationsfreien Hall a la QRS, Yardstick, RMX16, Yamaha Rev1, Sony DRE2000, SP2016, Klark DN780 als interessante Ergänzung schätzen. Im direkten AB Vergleich z.B. auf einer Jupiter 8 Fläche wirkt mein Lexicon 200 immer fetter und weiter als mein QRS. Aber das ist genau der Witz am QRS. Letzens bin ich ein großer Fan des Heritage Audio HA 240 Gold Foil Reverb plugins geworden. Mein liebster Knopf darauf ist der Stereo-Spread, der von Mono-Out bis Dual-Mono-Out reicht. Häufig steht er nun in meinen Mixes NICHT in seiner Maximalposition (was die Hardware-authentische-Variante darstellen würde), sondern enger. Oft braucht ein Mix genau das, nämlich etwas „Glue“ zwischen den gepannten Einzelsignalen. Und das liefert mir QRS oft.
@t-hiho Hättest du ein Kammerorchester aufnehmen müssen und es aufpeppen müssen, ich bin mir sicher, der Publison wäre es nicht geworden. Prince wird auch nicht immer einen Publison aufgelegt haben, sondern das was passt und klingt. Ist natürlich beeindruckend, wenn so ein Publison-Rack wie ein Casino leuchtet, muss ein tolles Gefühl gewesen sein, so aus dem vollen schöpfen zu können. Ach ja, Prince. Auf jeden Fall lese ich deine ausführlichen Kommentare/Antworten immer sehr gerne und nehme jede Anregung mit. Schön daß du die Zeit gefunden hattest, wieder etwas zu testen, dazu noch sowas außergewöhnliches. Was machen eigentlich die beiden Entwickler? Oft wird ja in anderer Form weitergemacht. Ich finde keine Infos dazu, außer daß es noch ein Minikeyboard gab um den Publison live zu spielen.
@Kazimoto Nach allem was ich recherchiert hatte, waren es mehr Personen, die am originalen IM90 ihre Finger im Spiel hatten, mindestens vier: Peter und Dany Dean, Philippe Petitdemange, Bruno Dauchez und Jean-Pierre Lafont.
Peter Dean verstarb 2019 an einem Herzinfarkt, kurz nachdem sein enger Freund Philippe Petitdemange ermordet wurde. 2020 schloß die Firma Publison ihren Standort. Dany Dean hat den Nachlass der Firma übernommen und den technischen Service an Jonathan Prager überantwortet. Lafonts Beteiligung ist umstritten. Er war der Entwickler hinter Lafont Audio, einem in den frühen 90ern bedeutenden Europäischen Hersteller von großen Filmkonsolen (z.B. „Privilege“) mit Automation. Er gilt als Entwickler der verbreiteten Optifile / Optimix Automation.
@Kazimoto Danke! Ich denke, ich verstehe, was Du sagst: wenn man den alten Lexiconsound liebt, ist so etwas wie Quantec, AMS RMX16 oder Yamaha Rev1 einfach etwas zu statisch. Da ist man eher bei EMT 250 und 252 zuhause.
Die Beobachtung mit dem Room C teile ich im Grunde auch. Er klingt schon ein wenig offensichtlich nach „unausgewogen massiven Raummoden“ – aber irgendwie mochte ich das hier auf einer emotionalen Ebene total. Vielleicht weil ich es aus Plugins sonst nicht so überzeugend natürlich kenne. für mich klingt das wie ein „echter unausgewogener Raum“. Andere frühe Algorithmen klingen oft wie ungewollte „technische“ Resonanzen. Aber das ist freilich alles sehr subjektiv. Mein liebster Drum-Room ist und bleibt der Sony DRE-2000 aus dem gleichen Grund – er klingt wie ein echter Raum mit all seinen Fehlern. TC ist für mich das Gegenbeispiel: VSS4 macht Räume, die keine Fehler haben. Sowas klingt für mich immer plastikartig.
Und ja, Princes Talent war die Ursache für seinen genialen Output, nicht die Anzahl seiner Outboards, for sure! ;-) Aber wer diesen Sounds nacheifert, wird hier schneller Aha-Erlebnisse erhalten. Und man sollte eben nicht zögern, auch mal etliche Instanzen des IM90 zu öffnen. Es müssen ja nicht gleich 15 sein… (CLA besitzt gemäß eigener Aussage mir gegenüber elf Sony DRE-2000).
@t-hiho Deine Einschätzung zu VSS4 teile ich voll und ganz.
Hallo t-hiho,
meiner Meinung nach ein exzellenter Testbericht (wie schon die vorherigen Savant Audio Testberichte).
Spannend zu lesen und hören … Hut ab!
@rael vielen Dank!
Interessant ist die Publison Infernal Machine 90 ja schon, der derzeit aktuelle Preis liegt umgerechnet knapp unter 68 €, das macht es wirklich verlockend.
Apple überraschte in Vergangenheit jedoch schon einmal mit dem Quantum Room Simiulator. Nachdem Logic Pro 12 veröffentlicht wurde wäre es ja denkbar, dass ……..
@Mixit Ich erinnere mich über meine große Überraschung des Logic QRS. Eher atypisch für die Macher dort. Aber dass das hier sich wiederholt halte ich für ausgeschlossen. Der IM90 Algorithmus ist ein sehr gut gehütetes Geheimnis und die Komplexität der Umsetzung bei Savant Audio Labs ist so hoch, das wir ein DAW Hersteller nicht mal eben nebenher stemmen können. Und ich habe starke Zweifel, dass Apple bei Savant anklopft und lizensiert. Ich halte das Ganze für zu speziell und würde mir das lieber schnell holen, solange es so günstig möglich ist!
@t-hiho Vermutlich hast Du recht, dass sich die Überraschung wie mit dem Logic QRS nicht noch einmal mit dem IM90 wiederholt. Ich hatte einfach den Gedanken 🙂
Der Preis ist derzeit ein guter, da musste ich zuletzt auch nicht mehr lange überlegen….
@Mixit Selbst wenn sich die Logic Nummer wiederholen würde wäre immer noch nicht gesagt dass das Savant Plugin übertroffen wird.
Für meine Ohren klingen die Logic Quantec Plugins nicht annähernd so gut wie die Hardware Vorbilder.
Dafür gibt es natürlich technische Gründe aber es zählt eh nur was hinten rauskommt :)
Prima Artikel t-hiho,
das Plugin klingt wie alles von Savant echt klasse. Steht natürlich auch schon auf meiner Bestellliste :)
Beim Thema Hall bin ich eigentlich ein Freund von alten Lexicons.
Ich liebe mein Lexicon Model 200, PCM 80 und 90 und natürlich 224 und 480.
Quantec wiederum hat einen authentischen Raum, hier wird nichts bewegt keine Modulation was in der Realität auch korrekt ist, da keiner Wände bewegt. Es klingt natürlich dadurch etwas steril aber eben authentischer. Der Roomsimulator eignet sich wunderbar für Summen, dezent angewendet ergibt sich eine tolle Raumakustik. Auf den neuen Wurf bin ich schon sehr gespannt :)
@am.syn Natürlich gibt es in der Realität Modulation. Kleinste Änderungen der Luftfeuchtigkeit und Temperatur erzeugen genau das. Das ist natürlich subtil und klingt dann nicht wie ein 224 sondern eher wie ein 960L.
Genau, dass war einer dieser Goldstäube, von dem wahrscheinlich nur Insider zu dieser Zeit wussten.
Klar gehört zu einem Hit noch deutlich mehr als nur ein paar Effekte, aber man wusste damals möglicherweise schon ziemlich genau, wer diese geheimen Zutaten in dieser Musik-Welt der 80er-Jahre, mischen konnte und durfte.
Okay, die Soundbeispiele klingen so interessant, dass ich mir das Plugin mal genauer angucken muss.