Test: Sennheiser DrumMic’a!, Sample Library

25. November 2013

Sennheisers Beitrag zum Guerilla-Recording

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Mit DrumMic’a! stellt der Mikrofongigant und Audioinnovator Sennheiser erstmalig eine kostenlose Sample Library für den Kontakt Player von Native Instruments vor, die den direkten Vergleich verschiedener Mikrofone und deren Positionen erlaubt. Aber nicht nur das: Das Programm liefert 9 GB mit knapp 13000 Drumsamples in 24-Bit-Qualität, hinzu kommen ca. 1400 MIDI-Grooves verschiedener Stilistiken. Die Software kann standalone oder als Plug-in betrieben werden. Es gibt sogar MIDI-Mappings für GM-kompatible Drummachines wie Roland V-Drums und die Plug-ins EZ Drummer, Addictive Drums, Superior Drummer. Für die Produktion der Samples wurde das abgebildete Acryldrumset der Firma Wahan, Schlagzeughersteller aus Mainz, und Becken von Sabian eingesetzt. Als Mischpult kam ein SSL 4064 E zum Einsatz, weitere Effekte wurden nicht benutzt. Es gibt jedoch einen integrierten Mischer, mit dem Effekte wie Hall, Kompressor und EQ eingebunden werden können. Um ein natürliches, möglichst humanoides Klangerlebnis zu ermöglichen, liegen alle Samples in 25 Anschlagstufen vor.

Die herunterzuladene ZIP-Datei ist 4,73 GB groß und es hat ca. eine halbe Stunde über meine 16000kB/s-Leitung gedauert, bis der Download abgeschlossen war. Es besteht ebenso die Möglichkeit, sich eine DVD nach der Registrierung zuschicken zu lassen. Man benötigt nicht nur eine Registrierung bei Sennheiser, sondern auch bei Native Instruments, um Sennheiser DrumMic’a unter allen gängigen Software-Sequencern starten zu können. Als standalone ist Letzteres nicht erforderlich, zumindest war es bei mir so. Die Lizenz besteht in einem Aktivierungscode und ist personenbezogen. Das bedeutet, dass man sich mit einem Namen über die Internetseite von Sennheiser registrieren muss. Eine Anmeldung ist selbstverständlich auch anonymisiert möglich, das ist für diejenigen unter uns wichtig, die einem vernetzten Computer misstrauisch gegenüber stehen. Zur Installation muss man an dieser Stelle nicht mehr viel sagen. Hat man erst einmal den Registrierungscode, verläuft die Installation wie bei anderen Instrumenten für den Kontakt-Player auch. Zur Not gibt es einen FAQ-Bereich auf der Internetseite und ein Handbuch im PDF-Format.

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