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Test: Sirus DI USB/BT, DI-Box mit USB, Bluetooth und Akku

Preiswerter Alltagshelfer mit USB und Bluetooth

11. Juli 2024
Sirius DI USB/BT DI-Box Aufmacher

Test: Sirus DI USB/BT, DI-Box mit USB, Bluetooth und Akku

Wer kennt es nicht? Man möchte vor einem Konzert in der Location Musik abspielen oder seiner Band im Proberaum kurz eine neue aufgenommene Songidee zeigen. Hierbei muss man sich jetzt nicht mehr auf wackelige Miniklinken-Kabel verlassen und das Handy muss auch nicht mehr an das Mikro gehalten werden, um die abgespielte Musik laut hörbar zu machen. Dank der akkubetriebenen Sirus DI USB/BT DI-Box können Songs und alles weitere Beliebige direkt über Bluetooth oder vom Laptop aus per USB auf die Anlage gespielt werden. In diesem Testbericht dreht sich alles um die Frage, was die Sirus DI USB/BT DI-Box so besonders und vielseitig anwendbar macht.

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Sirius DI USB/BT DI-Box mit Antenne, Bluetooth, USB

Die Sirus DI USB/BT DI-Box im Bluetooth-Betrieb

Anschlüsse und Funktionen der Sirus DI USB/BT DI-Box

Im Namen Sirus DI USB/BT stecken schon wichtige Hinweise auf die Schnittstellen des handlichen Gerätes: Direct Injection, USB und Bluetooth. Und diese Schnittstellen fallen auch optisch sofort auf. Auf der schmalen Vorderseite finden wir ein Gewinde für die Antenne, mit der Bluetooth-Signale in der Version 4.0 empfangen werden sollen. Sie lässt sich bis maximal 90 Grad aufrichten und in ihrer seitlichen Neigung beliebig verstellen. Dass die Antenne abgenommen werden kann, ist in Sachen Transport und Verstauen ein großer Pluspunkt. Unter der Antenne befindet sich ein Anschluss im Format USB-C. Hierüber lässt sich zum einen Musik von einem Laptop oder anderen Geräten mit USB-Anschluss in der Version USB 2.0 über die Sirus DI USB/BT DI-Box abspielen. Dabei hilft das im Lieferumfang enthaltene Kabel, das von USB-C auf den klassischen Anschluss USB-A umpolt. Dankenswerterweise ist es mit seiner Länge von zwei Metern flexibel einsetzbar. Gleichzeitig lässt sich das akkubetriebene USB-/Bluetooth-Interface über diesen Anschluss aufladen, was allerdings bis zu sechs Stunden dauern kann, und mit einem USB-Adapter im Netzbetrieb betreiben. Beides funktioniert sogar parallel zum Abspielen von Musik.

Sirius DI USB/BT DI-Box, Regler, Schalter, Front

Die Sirus DI USB/BT DI-Box von vorne

Optisch auffallend sind zwei Potis am linken Rand der Vorderseite. Hiervon steuert einer die Lautstärke des Bluetooth-Signals, wohingegen der andere die Lautstärke des Signals regelt, das per USB zugespielt wird. Unter den Potis befinden sich noch einrastende Knöpfe jeweils zum Ein- und Ausschalten der Bluetooth-Funktion und zum Zurücksetzen und gleichzeitigen Trennen von bestehenden drahtlosen Verbindungen zur Sirus DI USB/BT DI-Box. Besonders praktische Funktionen sind in der Mitte der Vorderseite zu finden: Hier geben zum einen zwei LEDs Aufschluss über den Ladebetrieb des Akkus und den Status der drahtlosen Bluetooth-Verbindung zu Geräten. Zum anderen lässt sich das zugespielte Audiosignal über einen 3,5 mm Anschluss ausgeben, was besonderes praktisch sein kann, wenn man per Kopfhörer in die angespielte Musik reinhören möchte.

Eine weitere praktische Funktion ist das Umschalten zwischen dem Stereo- und Dual-Mono-Betrieb mittels eines Schalters neben der Antenne. So lässt sich das Audiosignal der jeweiligen Umgebung und Veranstaltung problemlos anpassen. Alles an zugespielter Musik, ob über Bluetooth oder per USB, wird über die XLR-Outputs ausgegeben, die sich auf der Rückseite der Sirus DI USB/BT DI-Box befinden. Wie man es von einer DI-Box kennt, lässt sich die Abschirmung des Audiosignals dank des Ground-Lift-Schalters unterbrechen, um Brummen zu vermeiden. Abgerundet wird das praktische und handliche Design des USB-/Bluetooth-Interfaces durch kleine Bügel an den Außenkanten der schmalen Seiten, auf denen sich die Anschlüsse befinden. Sie bilden einen Stoßschutz für die Potis und Schalter. Außerdem gewährleistet der Schaumstoff auf der Unterseite einen sicheren Stand.

Die USB-/Bluetooth DI-Box in der Praxis

Beim Auspacken der Sirus DI USB/BT DI-Box fällt mir sofort die robuste Verarbeitung des Geräts auf. Es liegt gut in der Hand und überzeugt mich sofort mit seinem geringen Gewicht und dem übersichtlichen Design. Sowohl die Potis zum Einstellen der Lautstärke, als auch die Schalter und Knöpfe fühlen sich hochwertig an und machen einen langlebigen Eindruck.

Sofort nach dem Anschrauben der Antenne und dem Anschließen an zwei XLR-Kabel verbinde ich die Sirus DI USB/BT DI-Box über das mitgelieferte Kabel von USB-A auf USB-C mit meinem Laptop und die Charge-LED lässt mich wissen, dass das Gerät nun seinen Akku auflädt.

Sirius DI USB/BT DI-Box Rückseite, Anschlüsse

Die Sirus DI USB/BT DI-Box von hinten

Verbindung über Bluetooth

Im ersten Schritt meines Praxistests möchte ich Musik von meinem Handy über die Bluetooth-Schnitstelle der Sirus DI USB/BT DI-Box abspielen. In den Bluetooth-Einstellungen finde ich das USB-/Bluetooth-Interface sofort unter seinem Namen und kann dem Gerät nach dem kurzen Verbindungsvorgang sofort drahtlos Musik zuspielen. Die Klangqualität der abgespielten Musik per Bluetooth ist einwandfrei. Selbst bei Liedern mit satten Bässen und definierten Höhen ist auch auf unterschiedlichen Abhörmöglichkeiten kein Verlust von Dynamik oder Frequenzen zu erkennen. Gleiches gilt auch, wenn ich Studiokopfhörer in den Audioausgang der Sirus DI USB/BT DI-Box stecke und die drahtlos zugespielte Musik hierüber abhöre. Das Abspielen von Musik über die Bluetooth-Schnittstelle funktioniert also auf Anhieb makellos. Auch die vom Hersteller angegebene Reichweite von 10 Metern kann problemlos eingehalten werden und selbst bei 12 Metern Entfernung zum Gerät wird die Verbindung nicht unterbrochen.

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Verbindung über USB

Im nächsten Schritt des Praxistests möchte ich Musik über das USB-Kabel von meinem Laptop aus an das USB-/Bluetooth-Interface schicken. Auf meinem MacBook lässt sich das Gerät sofort in den Audioeinstellungen als Ausgangsgerät anwählen und das ohne vorherige Installation eines USB-Treibers. Nach dem Aufdrehen des Lautstärkereglers erklingt sofort Musik aus meinen Boxen. An dieser Art, der Sirus DI USB/BT DI-Box Musik zuzuspielen, ist in Sachen Klangqualität ebenfalls nichts zu beanstanden. Auch das Umschalten zwischen dem Stereo- und Dual-Mono-Betrieb funktioniert hervorragend und ohne nerviges Kratzen oder Knacken beim Umlegen des Schalters.

Wozu der Dual-Mono-Betrieb? Ein typisches Beispiel dafür wäre das Zuspielen von Backing-Tracks vom Laptop. Ein Kanal führt dann den Monomix und ein weiterer Kanal einen Click. Diese kann man dann getrennt voneinander an das Mischpult ausspielen und den Click entsprechend auf IEM-Hörern ausgeben, während das Playback auf die FoH-Boxen und IEM-Hörer gelegt wird.

Der Härtetest

Der dritte und letzte Schritt des Praxistests soll das Maximum aus der Sirus DI USB/BT herausholen. Hierzu werden alle Schnittstellen gleichzeitig genutzt: Das Zuspielen von Musik per Bluetooth und USB und das Ausgeben von dieser Musik per XLR-Outputs und Kopfhörerausgang. Dazu verbinde ich das Interface per Bluetooth mit meinem Handy, per USB mit meinem Laptop und spiele zeitgleich jeweils unterschiedliche Musik ab, die nun als eine Art akustischer Brei aus meinen Lautsprechern ertönt. Allerdings funktioniert der simultane Betrieb hervorragend und beide abgespielten Lieder werden jeweils ohne Aussetzer gleichzeitig abgespielt. Zusätzlich zu den per XLR angeschlossenen Lautsprechern, ertönt dieser Brei auch aus den Kopfhörern, die an den 3,5 mm Ausgang angeschlossen sind. Das zeigt mir: Die Sirus DI USB/BT DI-Box hat auch den Härtetest mit simultanem Zuspielen und gleichzeitigem Abhören über zwei Abhörgeräte bestanden und ist damit für viele unterschiedliche Anwendungsbereiche vielseitig und krisensicher einsetzbar.

Doch wozu soll das gut sein? Ein typisches Beispiel wäre die Hochzeits-Band oder der Hochzeits-DJ, die eine Sirius DI USB/BT DI-Box zum Einspielen von Pausenmusik vom Laptop verwenden. Oft kommen Hochzeitsgäste mit eigener Musik für Aktionen, die sie vorbereitet haben und die dann zugespielt werden soll. Gerne wird dafür heutzutage das Smartphone genutzt. Kein Problem für die Sirius DI USB/BT: Ohne die Verbindung zum Laptop zu trennen klingt sich das Smartphone einfach für den Zeitraum der Aktion in die DI-Box ein. Selbstverständlich sollte die Musik vom Laptop in diesem Moment ausgeschaltet bleiben und das Smartphone später dringend wieder von der Sirius DI USB/BT getrennt werden, um unliebsame Überraschung während der eigenen Performance bei zu Scherzen aufgelegten Gästen mit ordentlich Alkohol im Blut zu vermeiden.

Sirius DI USB/BT DI-Box mit USB und Bluetooth, XLR-Anschlüsse, Produktfoto

Die XLR-Ausgänge der Sirus DI USB/BT DI-Box

Alternativen zur Sirus DI USB/BT DI-Box

Eine Alternative zur USB-Schnittstelle wäre das Nutzen eines kleinen USB-Interfaces. Ein USB-Interface, das sich hervorragend zum Einspielen von Musik über einen Laptop eignet, ist beispielsweise das Focusrite Scarlett 2i2, das in er dritten Generation 116,- Euro kostet. Hier lässt sich ähnlich wie bei der Sirus DI USB/BT DI-Box Musik per USB-C über das Interface auf eine Anlage übertragen und zusätzlich mit Kopfhörern abhören. Allerdings verfügt dieses Interface über keine Bluetooth-Schnittstelle.

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Focusrite Scarlett 2i2 3rd Gen
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Kundenbewertung:
(2297)

Diese Funktion bietet aber das Klark Teknik DW 20BR Air Link. Ein leistungsstarker Bluetooth-Empfänger mit bis zu 30 Metern Reichweite, der das empfangene Audiosignal per XLR ausgeben kann. Für 89,- Euro bekommt man hier ein live-fähiges Gerät in solider Bauweise. Jedoch verfügt dieses Gerät über keinen USB-Eingang oder Kopfhörerausgang und ist im Gegensatz zur Sirus DI USB/BT DI-Box nicht akkubetrieben.

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Klark Teknik DW 20BR Air Link
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Kundenbewertung:
(96)

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Fazit

Die Sirus DI USB/BT DI-Box hat mich auf ganzer Linie überzeugt! Nicht nur in den Punkten Design, Robustheit und Anwenderfreundlichkeit, sondern auch vielmehr in der soliden Klangqualität und dem unkomplizierten und schnellen Verbinden mit Geräten über die möglichen Schnittstellen. Vor allem wegen der Möglichkeit, Musik per Bluetooth und USB über diese DI-Box der Anlage zuzuspielen, ist die Sirus DI USB/BT für viele unterschiedliche Anwendungsszenarien problemlos einsetzbar. Hinzu kommen noch der praktische Betrieb im Akkumodus und das sinnvolle Abschrauben der Antenne für einen sicheren Transport. Für 79,- Euiro erhält man mit der Sirus DI USB/BT DI-Box eine kleine Wunderwaffe, die den Alltag von Musikern und Tontechnikern erheblich erleichtert.

Plus

  • abnehmbare Antenne
  • Status-LED
  • lange Laufzeit des Akkus
  • Ground-Lift-Schalter
  • simultaner Audiobetrieb

Minus

  • lange Ladezeit des Akkus

Preis

  • 79,- Euro
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Sirus DI USB/BT
Sirus DI USB/BT
Kundenbewertung:
(51)
Forum
  1. Profilbild
    j.keys

    Das Problem mit Bluetooth Empfängern ist fast immer die mangelhafte Codec-Unterstützung. Der alte SBC Codec klingt leider unterirdisch schlecht, zumindest AAC ist ein absolutes Muss. Und deswegen sind die billigeren Kandidaten bei meiner Suche damals alle ausgeschieden und es ist dann eine gebrauchte Radial BT Pro geworden. Die kann man praktischerweise via Phantom Power speisen. Natürlich kein USB, war bei mir aber auch keine Anforderung.

    • Profilbild
      TomH

      @j.keys Ja das ist so ein Problem mit Bluetooth. Welcher Codec wird unterstützt?

      Ich hatte das Gerät letztes Jahr auch angesehen. Ich habe damals nicht herausgefunden welche Bluetooth Codecs unterstütz werden, Auch heute sehe ich keine Info dazu.
      Da Bluetooth 4.0 doch schon relativ alt ist und ich einen Zuspieler für Studio Monitore zuhause suchte, ist es dann Arylic S50 Pro+ aus dem Consumer Bereich geworden. Fernbedienung und WLAN waren dann ausschlaggebend, ich suchte halt mehr ein Multiroom System.
      Zwei pro snake TPA 1003 MR Adapterkabel dienen zur Verbindung von Cinch zu XLR und ich kann keine Nachteile erkennen, zumindest für zu Hause.
      Für den rauen Bühnenalltag würde ich meine Lösung aber nicht einsetzen.
      Mit dem Heritage Audio RAM 1000 und dem Monkey Banana Zookeeper gibt es heute aber recht interessante Profilösungen mit aktuellerer Bluetooth Version und einer breiten Bluetooth Codec Unterstützung. Zumindest das Heritage Audio RAM 1000 ist aber in einer anderen Preisregion angesiedelt. Beide haben keinen Akku, so dass man ggf. auf eine Powerbank zurückgreifen müsste.

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