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Test: SM Pro Audio – Mic Thing

2. Juni 2008

Mic Thing

The Sound of Silence

Akustische Optimierung eines Raumes? Extra Räume für Aufnahme und Abmischung? Beide Punkte sind für den durchschnittlichen Projektstudiobetreiber nur selten umsetzbar. Da freut man sich auf jede Möglichkeit, dennoch wie ein Profi arbeiten zu können. Nach SE nimmt sich nun SM Pro Audio der mobilen Gesangskabine an.

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Das MicThing mit einem Großmembranmikro. Halb offen gefaltet.

Das MicThing mit einem Großmembranmikro. Halb offen gefaltet.

Konzept

Genau wie der Reflexion Filter von SE besteht die eigentliche Hauptzutat des MicThing aus Akustikschaumstoff. Dieses hoch verdichtete Material fängt den Schall quasi ein und eliminiert ihn. Letztlich sind Gesangskabinen ja mit ähnlichem Stoff gedämmt, nur eben ringsherum. Um dennoch einen Einfluss auf den Schall von der Seite nehmen zu können, lässt sich das MicThing mehrstufig falten, bis es die Form eines U angenommen hat. Auf die Reflexionen von unten und oben gewinnt man natürlich so keinen Einfluss.

Zwei Metallgitter können bei Bedarf über den Schaumstoff gehängt werden, um dem Verlust von Höhen entgegen zu wirken.

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Neben dem eigentlichen Absorber bietet SM Pro Audio auch einen speziellen Mikrofonständer an. Beides kann im Paket erworben werden und stand uns so auch zum Test zur Verfügung.

Praxis

 

Wie schon erwähnt, kam das Amazona Testexemplar des MicThing in zwei Kartons: dem eigentlichen Absorber und dem Mikrofonständer. Bei letzterem handelt es sich um einen Überkopfgalgen. Der Aufbau geht schnell von statten, wirft aber in weniger hohen Projektstudios ein Problem auf: die Konstruktion benötigt einiges an Höhe. Da die Aufhänghöhe des Mikros im Wesentlichen durch den schräg nach oben führenden Galgen bestimmt wird, ragt dieser immer über den Absorber hinüber. Ist die Deckenhöhe kleiner als 2,10 Meter und der Sänger (die Sängerin) größer als 1,80 Meter, muss man schon eine Zeit lang probieren, um den Absorber so zu platzieren, dass das Mikro vorm Mund hängt und der Galgen oben nicht gegen die Decke stößt. Gänzlich versagt bleibt einem dann, das Mikrofon weiter in das „U“ des Absorbers hinein zu versetzen. Eleganter wäre dies mit einer waagerechten Schiene zu lösen, auf der das Mikro befestigt wird. So ließe sich die Arbeitshöhe des Ständers unabhängig von der Position des Mikros innerhalb der Reflexionszone bestimmen.

Links: MicThing / Rechts: waagrechte Verschiebung beim Reflexion Filter

Links: MicThing / Rechts: waagrechte Verschiebung beim Reflexion Filter

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Klangbeispiele
Forum

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