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Test: sonible smart reverb 2, Reverb-Plug-in

KI-Reverb mit kreativen Extras

5. September 2025
sonible smart reverb 2 test

sonible smart reverb 2, Reverb-Plug-in

Der österreichische Hersteller sonible ist bekannt für innovative Audio-Tools wie smart:EQ, smart:comp und smart:limit, die alle auf KI-gestützten Algorithmen basieren und Produzentinnen und Produzenten weltweit unterstützen. Mit sonible smart:reverb 2 knüpft das österreichische Unternehmen nahtlos an diesen Ansatz an und liefert erneut ein Plug-in, das Technologie und Kreativität vereint. Die zweite Version des KI-gestützten Reverbs deckt die Kernfunktionalität klassischer Hall-Plug-ins ab, geht aber mit einem völlig anderen Ansatz an das Thema: statt technischer Parameter wie Decay und Pre-Delay stehen perzeptive Steuerung und kreative Freiheit im Mittelpunkt.

Kurz & knapp

    • Intuitives Design: Die Reverb-Matrix und das X/Y-Pad ermöglichen schnelles Arbeiten ohne Preset-Wüste.
    • KI-Anpassung: Passt den Hall gezielt an das Audiomaterial an und sorgt für klare, transparente Mixes.
    • Group Mode: Vernetzt mehrere Instanzen für homogene Tiefenstaffelung und effiziente Kontrolle.
    • Kreativ-Tools: Manual Override und Creative Modes bieten Spielraum für Sounddesign und Effekte.
    • Fazit: Natürlichere Klangqualität, flexiblere Steuerung und starkes Preis-Leistungs-Verhältnis.
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Bewertung

sonible smart:reverb 2

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Erster Eindruck: Frischer Workflow statt Preset-Wüste

Das GUI des smart reverb 2 wirkt aufgeräumt und lädt zum Experimentieren ein. Statt Preset-Listen gibt es die Reverb Matrix: Ein 2D-Pad für das stufenlose Überblenden zwischen Room, Hall, Plate und Spring.

Sonible smart reverb 2 - Ansicht beim ersten Öffnen

Sonible smart reverb 2 – Ansicht beim ersten Öffnen

Schon beim ersten Öffnen des Plug-ins fällt auf: sonible smart reverb 2 will nicht einfach ein weiterer Preset-KI-Hall sein, sondern ein Werkzeug, das Musikerinnen und Musikern erlaubt, den Hall im Kontext zu gestalten. Die Arbeit mit dem X/Y-Pad wirkt angenehm intuitiv – gerade in hektischen Sessions ein echter Zeitgewinn.

KI-Learning: Reverb, der zuhört

sonible smart reverb 2 nutzt eine Content-Aware-KI, die den Hall gezielt an das Audiomaterial anpasst. Wählst du z. B. Vocal, Snare oder Universal und klickst auf „Learn“, analysiert das Plug-in Spektrum, Dynamik und Charakter der Spur. Am Ende erzeugt die Engine ein maßgeschneidertes Reverb-Profil – abgestimmt auf dein Signal, ohne Maskierung oder zusätzlichen Matsch.

Sonible smart reverb 2 - Der Learn-Prozess

Sonible smart reverb 2 – der Learn-Prozess

Der zentrale Slider „Source Adaption“ bestimmt, wie stark die KI-Anpassung wirkt (0 % = neutraler Reverb ohne KI-Fokus, 100 % = maximale Anpassung und bei mehreren Instanzen Cross-Channel Unmasking). Im praktischen Group-Modus werden Analysedaten gruppenübergreifend geteilt – das sorgt für eine einfache, cleane Tiefenstaffelung und einen homogenen Hallraum, perfekt für dichte Mixes. Arbeite mit verschiedenen Source-Adaption-Werten – etwa 50 % für subtile Unterstützung, 100 % für kraftvolle Tail-Optimierung.

Wichtig: Die KI liefert keine Lösung für alles, sondern eine solide Basis. Ihr behaltet die volle Kontrolle über Distance, Color, Clarity & Co.

Distance statt Dry/Wet – eine andere Denkweise

Statt eines klassischen Dry/Wet-Reglers bietet sonible smart reverb 2 den Parameter „Distance“. Dieser mischt nicht nur das Dry- und Wet-Signal, sondern passt auch Diffusion und Höhenfilterung an. So entsteht ein realistischer Eindruck von Nähe und Entfernung im Mix.

Wenn ihr puristischer arbeiten möchtet, lässt sich das Distance-Filter deaktivieren, wodurch der Parameter als reiner Dry/Wet-Regler arbeitet.

Im praktischen Einsatz zeigt sich: Mit Distance lassen sich Instrumente mühelos im Raum staffeln. Eine Kick kann vorne bleiben, während Snare und Vocals sanft nach hinten rücken – ohne lange mit Predelay zu arbeiten.

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Sonible ersetzt die Decay-Time durch den Parameter Size, der je nach gewähltem Reverb-Typ (Room, Hall, Plate, Spring) unterschiedlich interpretiert wird. Pre-Delay-Funktionen sind in Distance integriert – je weiter hinten eine Quelle platziert wird, desto mehr „Pre-Delay“ wird automatisch eingerechnet.

Hier könnt ihr die Klangbeispiele für die vier verschiedenen Halltypen Hall, Room, Spring und Plate hören:

Für mich bedeutet die Arbeit mit Distance: weniger Parameter-Tuning und mehr Fokus auf den Gesamtklang. Besonders auffällig ist dabei die Geschwindigkeit, mit der man von einem trockenen, nahen Signal zu einem satten, weit entfernten Raum wechseln kann.

Group Mode: Alleinstellungsmerkmal des smart reverb 2

Im Group-Modus lassen sich mehrere Instanzen von sonible smart reverb 2 vernetzen. Das ermöglicht eine zentrale Steuerung aller Gruppenmitglieder aus einem einzigen Plug-in-Fenster. Praktisch: Größe und Entfernung mehrerer Spuren können per Multi-Slider gemeinsam angepasst werden. Zudem kommunizieren die Instanzen untereinander, um Überschneidungen im Nachhall zu vermeiden (Cross-Channel Unmasking).

Sonible smart reverb 2 – Group Mode

Hier habe ich den sonible smart reverb 2 auf ein simples heruntergestripptes Projekt mit den verschiedenen Einstellungen für jedes Instrument angewendet. Es war sehr interessant, welche Einstellungen mir das Plug-in vorgeschlagen hat.

Tipp: Regelmäßiges Überprüfen der Gruppenzuordnung und schnelles Neupositionieren via Rechteckauswahl spart Zeit in komplexen Produktionen.

Manual Override & Creative Modes – mehr als nur Raum

Mit dem Manual Override Panel des sonible smart reverb 2 lassen sich die Decay-Kurven für Low-, Mid- und High-Band separat formen. Hier entstehen auch Klassiker wie Gated-Reverb-Effekte oder moderne Tail-Duckings. Für Sounddesignerinnen und Sounddesigner ist diese Tiefe Gold wert.

Sonible smart reverb 2 – Manual Override am Beispiel einer Gated Snare, hier die Gated Snare im Klangbeispiel. Wie oben zu sehen, habe ich dabei mit Manual Override gearbeitet und den Tail des Reverbs bei 0,5 Sekunden abgeschnitten und die Höhen betont, wodurch ein typisches 80s-Hall-Gefühl entsteht. Hier könnt ihr es hören:

Die drei Creative Modes erweitern das Plug-in um Sounddesign-Tools:

  • Infinite: friert den Hall-Tail ein und verwandelt ihn in ein endloses Pad
  • Reverse: lässt den Reverb rückwärts einziehen – perfekt für Übergänge.
  • Bounce: erzeugt rhythmische Bewegungen im Hall, ideal für Percussion

Im Test entstanden so z. B. interessante Reverse-Snare-Effekte und der Infinite Mode erzeugte atmosphärische Klangteppiche. Auch auf Vocals schafft der Bounce-Modus interessante Reflektionen.

Color und Clarity gezielt einsetzen

Die Parameter Color und Clarity sind ideale Werkzeuge, um den Hall mit dem sonible smart reverb 2 schnell und effektiv an den Mix anzupassen.

Color steuert die Klangfarbe des Nachhalls – von warm und dunkel bis hell und glockig. Für dunkle Vocals oder organische Instrumente wählt ihr wärmere Einstellungen, während helle, perkussive Sounds von einem erhöhten Color profitieren.

Clarity wirkt wie ein Schärferegler: Bei zu matschigen oder dicht komponierten Parts hebt es die Transienten hervor und schafft mehr Durchsetzungskraft im Mix. Besonders hilfreich bei Snare und HiHats, die im Hall sonst schnell „verschwimmen“.

Zusammen bieten Color und Clarity eine schnelle Möglichkeit, den Hall perfekt an den Charakter der Quelle anzupassen, ohne lange mit EQ oder anderen Effekten rumzubasteln.

Automationen für mehr Bewegung

Der sonible smart reverb 2 lebt davon, dass seine Parameter nicht statisch sind. Gerade Distance lässt sich wunderbar automatisieren, um Instrumente im Arrangement lebendig zwischen Nähe und Ferne zu bewegen – etwa ein Vocal, das im Vers nah und präsent ist, im Refrain aber in einen großen Raum eintaucht. So gewinnt dein Mix an emotionaler Dynamik und räumlicher Tiefe.

Auch die Creative Modes sind prädestiniert für Automationen: Zum Beispiel kann man in Breakdowns den Reverse-Mode sanft hochfahren, um einen mysteriösen Hall-Rücklauf zu erzeugen, der vor dem Drop wieder abflaut. Oder mit Infinite in Pads arbeiten, um während eines Builds endlose Klangflächen zu erzeugen, die beim Übergang in den Drop abrupt ausklingen.

Achtet aber darauf, dass bei Mode-Wechseln der Hall-Tail kurz abgeschnitten wird – das kann man kreativ nutzen, aber auch ungewollt störend wirken. Eine geschickte Automation mit Fadeouts auf anderen Spuren hilft, die Schnitte zu kaschieren.

Insert-Effekt mit Wet-Option für Sends

Aktiviert man den Wet Mode, liefert das Plug-in ausschließlich den Hall-Anteil – ideal für klassische Send/Return-Setups. Diese Flexibilität erlaubt es, den Reverb sowohl in minimalistischen Arrangements als auch in komplexen Mixing-Szenarien einzusetzen.

Sonible smart reverb 2 – Wet Mode

CPU-Performance – moderat, aber beachten

Die KI-Analyse und Gruppenkommunikation verursachen mehr Rechenlast als bei traditionellen Reverbs. Auf älteren Systemen (wie meinem MacBook Pro aus 2019, 2,3 GHz 8-Core Intel Core i9) sollte die CPU-Auslastung im Blick behalten werden, insbesondere bei hohen Size-Werten und aktivem Group Mode. Besonders bei komplexen Automationen im Creative Mode sollte man darauf achten, dass die CPU nicht an ihre Grenzen kommt.

Vergleich mit anderen Reverb-Plug-ins

Im Vergleich zu klassischen Hall-Plug-ins wie Valhalla Vintage Verb oder FabFilter Pro-R bietet sonible smart reverb 2 einen anderen Workflow. Während Valhalla durch sofortige Klangcharakteristik überzeugt und FabFilter maximale Feineinstellungen bietet, punktet sonible mit KI-gestützter Anpassung und Gruppierung mehrerer Instanzen.

Für große, dichte Mixe oder orchestrale Anwendungen stellt das Plug-in eine innovative Alternative dar.

Für rein kreative Soundeffekte bleibt für mich Eventide Blackhole unangefochten (das ist aber Geschmackssache), während smart reverb 2 stärker auf realistische Räumlichkeit und Mix-Transparenz abzielt.

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Klangbeispiele
Fazit

Im Vergleich zur ersten Version hat sonible smart:reverb 2 konsequent weiterentwickelt: Die Hall-Engine klingt nun deutlich natürlicher, fügt sich harmonischer in den Mix ein und vermeidet den etwas synthetischen Charakter der ersten Generation. Die neue Reverb-Matrix, die zusätzlichen Parameter wie Color und Clarity sowie der Group Mode mit Cross‑Channel Unmasking sorgen für ein flexibleres, praxisnäheres Handling, das besonders in dichten Produktionen punktet.

Statt klassischer Reverb-Parameter setzt smart:reverb 2 auf perzeptive Steuerung, die den Hall im Mixkontext denkbar einfach macht. Der Group Mode vereinfacht komplexe Setups, während Creative Modes und Manual Override ganz neue Möglichkeiten im Sounddesign eröffnen – von subtiler Tiefe bis zu experimentellen Hall-Effekten. Wer Decay-Fader und Preset-Browsing sucht, muss zwar umlernen, bekommt dafür jedoch ein Tool, das moderne Workflows perfekt unterstützt.

Als Teil der smart-Serie von Sonible (u. a. smart:EQ, smart:comp, smart:limit) zeigt das Plug-in erneut, wie KI-gestützte Algorithmen die Arbeit im Studio vereinfachen können – ohne dabei kreative Freiheit einzuschränken.

Mit 89 Euro Einführungspreis (regulär 129 Euro) ist smart:reverb 2 ein starkes Angebot für alle, die einen Reverb mit musikalischem Fokus suchen – sei es für realistische Räumlichkeit, cleane Mix-Transparenz oder kreative Sounddesign-Experimente.

Plus

  • Intuitive Bedienung dank perzeptiver Parameter (Distance, Size, Color, Clarity) statt technischer Regler wie Decay oder Pre-Delay
  • Group Mode erlaubt zentrale Steuerung mehrerer Instanzen und verbessert Mix-Transparenz (Cross-Channel Unmasking)
  • Creative Modes (Infinite, Reverse, Bounce) bieten großes Potenzial für Sounddesign und Experimente
  • KI-Learn-Funktion liefert maßgeschneiderte Reverbs als Ausgangsbasis – besonders hilfreich in komplexen Mixes
  • Flexible Einsatzmöglichkeiten: als Insert-Effekt oder im Wet Mode für klassische Send/Return-Setups

Minus

  • Kein klassischer Dry/Wet-Regler – Umgewöhnung für traditionelle User nötig
  • Creative Modes beim Umschalten mit hörbaren Tails-Cuts
  • CPU-Last etwas höher bei vielen Instanzen und aktivem Group Mode auf älteren Systemen

Preis

  • 125,- Euro
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Über den Autor
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Juliane Wolf RED

Ich bin Musikproduzentin, DJ, Coachin für Musikproduktion und Labelbesitzerin von Wizarding Wolf. Als Künstlerin stehe ich für eine inklusive, diverse Musik- und Audioszene, die Platz für alle Perspektiven bietet.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Flowwater AHU

    Das »smart:reverb« von Sonible habe ich schon eine Weile auf dem Schirm. Nicht unbedingt wegen der KI-Fähigkeiten, die angeblich den richtigen Raum für jede Art und Eingangsmaterial herausfindet und bla blub. Sondern wegen der kreativen Fähigkeiten. Ich habe von denen schon das »true:balance« (großartige Orientierungshilfe zum Abgleichen von für Frequenzbänder, insbesondere für verschiedenen Tracks eines Albums) und das »smart:limit« (noch gar nicht eingesetzt). Deswegen mache ich mir keine Sorgen, dass das »smart:reverb 2« auch gut einsatzbar ist.

    Gekauft habe ich es deswegen noch nicht, weil ich immer noch über beide Ohren (harr harr) in das »LX-24« von Arturia verliebt bin (Nachbau des Lexicon 224), und natürlich in das »VintageVerb« von ValhallaDSP. Immer schön eine Komponente nach der anderen. Außerdem gibt es ein paar ganz ganz großartige und bewusst für den kreativen Einsatz gedachte kostenlose (!) PlugIns für Reaper (in JSFX programmiert), die ich auch noch ausgiebig testen möchte.

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        Flowwater AHU

        @Filterpad Mag schon sein, mich ganz privat persönlich interessiert es nur nicht (oder sagen wir mal: nicht sonderlich). Warum will ich denn einen natürlichen passenden Raum haben, wenn die Sounds bei mir alle komplett elektronisch erzeugt sind? Ja, OK, dass da irgend welche Frequenzen durch den Raum nicht zumatschen, verstanden. Aber klingt das dann auch interessant? Ich vertraue da erst mal meinen Ohren.

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        Flowwater AHU

        @geryzenz Ist bei mir gar nicht so wild: Der PlugIn verlangt bei mir zwischen 4,5 % und 5,5 % der PC-Leistung. Das ist also bei meiner Uralt-CPU von AMD mit 8 Cores knapp die 1/2 der Leistung eines CPU-Cores. Da ich den »LX-24« immer nur als Send-Effekt/Bus verwende und maximal zwei Instanzen davon einsetze (kurzer Hall und langer Hall, ganz klassisch also, zumindest wenn man in der analogen Welt den Luxus von zwei Lexicon »224« hatte, hust keuch) und eben nicht auf jedem Instrument eine eigene Instanz habe (klingt im Mix sowieso deutlich schlechter), entstehen damit keine Probleme. 🙂

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          masterBlasterFX AHU

          @Flowwater „klingt im Mix sowieso deutlich schlechter“

          Das finde ich eine gewagte These.

          Zumindest ist es so „einfacher“, da in zwei Instanzen weniger Parameter aufeinander abgestimmt werden müssen, als wenn ein Effekt pro Klang/Spur verwendet wird – das ist sicher 😉

          Freundlich grüsst
          masterBlasterFX

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            Flowwater AHU

            @masterBlasterFX Mei, wer’s anders macht und damit zufrieden ist, der soll’s so weiter machen. Ich werde garantiert niemanden bei der Reverb-Mixing-Polizei anzeigen, weil er es anders macht als ich. Aber schon bei nur 10 Spuren in der DAW sehe ich nicht so recht den Sinn darin, auf jeder Spur ein eigenes Reverb zu haben.

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              masterBlasterFX AHU

              @Flowwater Die Reverb-Mixing-Polizei gibt es doch gar nicht….

              Hätte gern etwas zu „klingt im Mix sowieso deutlich schlechter“ gehört.

              Mein Motto: In der Musik ist alles erlaubt – nur das Resultat (Klang) zählt.

                • Profilbild
                  masterBlasterFX AHU

                  @Flowwater Im letzten Jahr habe ich mich total overgear’d.
                  Anfang dieses Jahr war ich überzeugt das Vorhandene produktiv zu nutzen.
                  Dann „musste“ ich trotzdem plötzlich 2 DAWs updaten …., das hilft mir ja dann produktiver zu sein – ja klar sowieso.
                  …und noch ein neues PlugIn und noch dieses PlugIn usw. usw.
                  Finanziell, ja, äh…

                  Gegenüber der HW, da keine Flaggschiffe, brauche ich für die umfangreichen und vielseitigen PlugIns noch mehr Zeit um sie effektiv einsetzen zu können. Hätten wir doch nur mehr davon – ich meine Zeit….oder ich mehr Disziplin.
                  Auch ich bin voll bei dir.

    • Profilbild
      masterBlasterFX AHU

      @Flowwater Das legendäre Lexicon 224 Digital Reverb ist etwas ganz feines.

      Die Emulation einer Hardware von 1978, ich arbeite mit dem Universal Audio Lexicon 224 Digital Reverb das klanglich dem Original sehr nahe kommt, ist nicht mit dem sonible smart reverb 2 zu vergleichen.
      – Umsomehr ergänzen sie sich.

      Und für die, die es interessiert:
      Das Universal Audio Lexicon 224 Digital Reverb gibt es zur Zeit im Sale für 69 Dollar anstatt 349.-

      Da würde ich zuschlagen, hätte ich es nicht längst.

      • Profilbild
        Flowwater AHU

        @masterBlasterFX Das hoffe ich doch, dass der »LX-24« von Arturia nicht mit dem »smart:reverb 2« von Sonible vergleichbar ist. Sonst wäre letzteres gleich weniger interessant und es stünde eher nicht auf meiner Einkaufsliste. Ich erwarte vom »smart:reverb 2« durchaus ungehörten Output.

        Darum ging es mir auch gar nicht. Mir geht es um MEINEN Zeitaufwand, mich mit den Produkten zu beschäftigen. Und wenn ich ein Produkt habe, für das ich sowieso schon schwärme und welches für meine Ohren hervorragend zu meiner Musik passt, und diese sogar aufwertet, warum soll ich dann trotzdem zu einem anderen Produkt schwenken? Antwort: Ganz klar, weil es mein Möglichkeiten erweiterte. So weit ja wunderbar. Aber im Moment verwende ich die Zeit, die ich benötigte, um mich in das »smart:reverb« einzuarbeiten lieber dazu, um neue Tracks oder vorhandene fertig zu machen. Außerdem müsste ich ja schon wieder Geld ausgeben. Irgend wann muss man die Tools, die man bereits besitzt und für die man schon Geld investiert hat (und für mich ist das eine Investition), auch einfach mal nutzen.

        • Profilbild
          masterBlasterFX AHU

          @Flowwater Das verstehe ich.
          Trotzdem ist das Thema hier das sonible smart reverb 2.
          Wenn du weitere PlugIns im Kommentar einbeziehst sollten sie im Kontext zum letzt genannten sein.

  2. Profilbild
    masterBlasterFX AHU

    Da wird das sehr komplexe Reverb PlugIn einfach verständlich vorgestellt.
    Sehr guter Test samt ebensolchen Klangbeispiele.

    Vielen Dank Juliane Wolf.

    Mit diesem und auch den anderen erwähnten PlugIns von sonible ist den Österreichern ein wirklich grosser Wurf gelungen.

  3. Profilbild
    CDRowell AHU

    Schon länger nutze ich die smart EQs der Ösis! Ich finde es sehr ansprechend was die Plugins leisten. Aktuell ist bei mir sonible smart reverb 2 für 79€ zu haben… Das ist mal ne gute Sache, obwohl ich kein Reverb-Produkt von sonible besitze, erhalte ich nen Rabatt. Prüft, ob ihr auch Prozente bekommt!! 😬👍

    • Profilbild
      masterBlasterFX AHU

      @CDRowell Hallo CDRowell

      Habe nicht gewusst, dass du PlugIns verkaufst.
      Ab jetzt kauf ich alle bei dir – versprochen 👍 😍
      Wieviel Prozente gibst du mir ? 😉

      • Profilbild
        CDRowell AHU

        @masterBlasterFX Treffer! 🫣

        Da gehört eindeutig eine erklärende Ergänzung zum tatsächlichen Sachverhalt hin!!

        Ergänzung:
        „bei mir zu sehen, im Account von sonible.“

        Wenn ich nich alles mit voller Konzentration und Verstand prüfe…😱

        Also Angebote von mir kannst Du zu sonible-Produkte leider NICHT erhalten.😬👍

        • Profilbild
          masterBlasterFX AHU

          @CDRowell Mein Kommentar war nur ein Versuch dir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern 🙂

          Jeder normale Mensch würde dein Kommentar richtig interpretieren – in diesem Fall sogar ich.

          Und: Den Rabatt, den du erwähnt hast, geben mittlerweile viele „gute“ Firmen.

          Ich denke:
          1. Die Firma zeigt damit, dass vertrauen in ihr Produkt geschätzt und belohnt wird
          2. Wenn du ein weiteres Produkt kaufst, indirekt der Firma deine Zufriedenheit bestätigst
          = win win

          Gruß masterBlasterFX

          • Profilbild
            CDRowell AHU

            @masterBlasterFX Aua, jetzt hast Du mich erwischt.

            Momentan bin ich so unlustig, dass es der Katz graut.

            Da habe ich Dich richtig ernst genommen! Tut mir leid, wird nie wieder vorkommen!🤪👍

  4. Profilbild
    CDRowell AHU

    Ein guter Moment den Firlefanz ganz zu lassen und alles ohne FX-Umwege „fresh into the face“ zu präsentieren! 🤟

    • Profilbild
      CDRowell AHU

      @CDRowell Oha! Dann bin ich meiner Zeit voraus…🫣

      Mir kommt es vor, als würden wir schon länger in der Suppe des unmusikalisch flächenhaft abgeflachten Grundrauchens der Tonalsuppe angekommen sein…

      Nein, auch ich kann mich nicht herausnehmen… Die umgebende Verbreiung der Musik ist im Grunde zum Rauschen verkommen und sucht immer häufiger Musikalität, getränkt in spürbarer Dynamik und klarer Tonalarbeit, mit viel Sinn und Ruhe im Zwischenraum!

      Ist da noch wer, der sich für bahnbrechende Akzente interessiert?! – Ja, es gibt noch Menschen, die die Essenz von Musik rezipieren können. Nur sind sie weniger durch einheitsrauchenden Radiokonsum modelliert. Und von denen gibt es weniger.

      Ob ich selbst verstehe, was ich da geschrieben habe? – Jepp!

      „Musikmachen ist, auch leise zu sein!“

      • Profilbild
        masterBlasterFX AHU

        @CDRowell Auf jeden Fall 👍

        Der Laie sagt: Der Ton macht die Musik.
        Der Profi sagt: Die Pausen zwischen den Tönen macht die Musik.

        Gruss masterBlasterFX

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