Test: Soundcraft Si Impact, Digitalmixer

Die vier Effekteinheiten beherbergen 29 verschiedene Effekte. Davon sind allein 21 Reverb- und Delay-Algorithmen. Obwohl man nicht die Parametervielfalt eines ausgewachsenen Effekthalls erwarten darf, sind die Reverb-Algorithmen mit zwölf verschiedenen Parametern gut aufgestellt. Hier dürfte jeder nach ein wenig Schrauben und Hören den idealen Hall für jeden Einsatz finden. Und dass hier Lexicon die Finger mit im Spiel hatte, kann man den Hallräumen sehr leicht anhören. Hier gibt es kein Flirren oder Flattern, jeder Hall klingt in seinem Grundklang natürlich. Zusätzlich gibt es für jeden Effektblock noch einen Tempo-Tap-Taster für die Delays.

analoge Verbindung satt: 32 analooge Ins und 16 analoge Outs

Analoge Verbindung satt: 32 analoge Ein- und 16 analoge Ausgänge

 

Der Klang der EQs ist analytisch und so kein bisschen analog, wartet jedoch in vier verschiednen Frequenzbändern mit einer vollen Parametrisierung auf. Das Gate bietet bis auf Hysterese oder RMS-Funktion die gebotenen Funktionen, wozu auch ein LF/HF-Filter für die Gate-Signal-Isolierung gehört. Der Kompressor, für dessen Algorithmen sich dbx verantwortlich zeichnet, ist, obwohl nur mit den fünf rudimentären Steuerungsparametern ausgestattet, erstaunlich vielseitig. Von einer dezenten Pegelreduktion bis zum Effektähnlichem Stakkato gelingt ihm alles. Zusätzlich sitzt in den meisten Kanälen noch ein grafischer 48-Band-EQ, der über die Mischpult-Fader gesteuert wird. Und in allen Ausgangsbussen ist ein 28-Band BSS FCS960 Grafik-EQ, zusätzlich zum 4-Band parametrischen vorhanden.

die Dynamik/EQ-Sektion der einzelnen Kanäle

Die Dynamik/EQ-Sektion der einzelnen Kanäle

Klangbeispiele
Forum
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    Atarkid  AHU

    Hätte ich nicht schon ein Pult, dieses hier würde mich total reizen. Aber kaufen würd ich es dann aus 2 Gründen trotzdem nicht…
    4 Taptaster sind schon wirklich der Hammer, allerdings fehlt mir Midi um Delays direkt mit meinen Sequenzern zu synchronisieren. Das 2te ist dann die Sache mit der Android-App… Behringer hat gezeigt, dass das geht.

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      gaffer  AHU

      Ja, irgendwann wird sich das erledigt haben, aber zunächst gilt: Google gibt sich keinerlei Mühe, musikalische Anwendungen bei Android zu unterstützen. Solange wirst du damit leben müssen, dass der eine oder andere Herstelle einfach Android aussen vor lässt. Aber was soll’s, iPäds gibt’s auch gebraucht und sie sind nicht teuer.

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        vssmnn  AHU

        Wenn es dann so ruckelt, wie die mackie app, kann man vor älteren ipads nur warnen.
        Haben ipad 2 im einsatz und nach jedem update der app sank die Performance drastisch.

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      TobyB  RED

      Hallo Atari,

      da frag ich mich erstmal wie kommunizieren App und Mixer. Der Gag ist das es viele Sachen in Android einfach noch nicht gibt. Und hier kostet das entwickeln Mannstunden und somit Geld. Android kennt Midi erst ab Marshmallow. Und ausser JUCE gibt es derzeit auch noch kein anständiges Crossplattform SDK für RTA/RTM/DSP Google OS. Und Google hält sich da zurück. Desweiteren ist bei Android das Forken der Hardware ein echtes Problem, so lange da keine Struktur rein kommt. Kann eine App auf Modell A laufen auf Modell B stürzt sie ab.

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        Atarkid  AHU

        Dass Android in Sachen Audio so nützlich ist wie ein totes Pferd in der Garage, ist klar. Das steuern eines Mixers scheint aber nicht so das Problem zu sein.
        Wie das jetzt technisch realisiert wird, weiß ich natürlich nicht. Aber genau das ist der Punkt. Ich seh es gibt für die Behringer Pulte und Kleinmixer Android-Apps. Mehr will und muss ich als Kunde doch auch gar nicht wissen… Das beeinflusst ganz direkt meine Kaufentscheidungen. Wer würde sich denn beispielsweise einen Synthesizer kaufen bei dem es einen Browser und Internet bräuchte um Presets zu speichern… :) Man stelle sich mal so einen Unsinn vor.

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          TobyB  RED

          Hallo Atari,

          der war gut :-) Ich habs nicht so mit Signalverarbeitender Software. Was ich dir aber sagen kann Software Entwicklung für Android ist wie Kreuzschmerzen. Ich weiss das du das aus Käufersicht betrachtest und das dann auch haben möchtest. Aber der Vergleich Behringer und Soundcraft hinkt. Die Music Group hat wenigstens ein dediziertes IT Department, während Harman hier keines hat, ich sehe zumindest keins. Für mich sind Bedienung mit Tablets primär erstmal Goodies. Ich lege wert darauf alle Funktionen am Gerät zu steuern, für mich das Kriterium. Ich habe z.b schon Geräte nicht gekauft weil für Setup und Konfiguration ein Tablet nötig war. Und es etliche Funktionen gab die im Betrieb nur über Tablet zu erreichen sind. Einige Produkte von Motu sind hier vorne dabei.

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    AQ  AHU

    Interessantes Pult und guter Repport. Was ich nicht verstehe ist, warum man bei einem Digitalpult den Kunden im Bezug auf die Daten des Pultes im Regen stehen lässt. So nach dem Motto „wir bieten Dir ein gutes Pult an – wies funktioniert geht Dich nichts an“. Da sind doch Wandler drin, nur gibt es nirgendwo eine Angabe dazu! Wenn ich das in einer bestehenden 96kHz Umgebung einsetzen möchte – geht den das? Sogar das Usermanual welches ich eben runtergeladen habe gibt keine weiteren Auskünfte.

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    DJ Ronny  

    Da muss ich Atari Kids recht geben. Keine Android App no go. Mir geht es so mit Hk nano 608i. Würde ich gerne kaufen. Nur über I Pad zu steuern.

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    Armin Bauer  RED

    Ich habe mir den Mixer nur mal ganz kurz angesehen. Aber wenn ich es recht verstanden habe gibt es keine Möglichkeit seine eigenen Kanalpresets zu speichern. Das ist völlig unverständlich und wiegt m.M deutlich schwerer als nicht erhätliche Apps auf einem Betriebssystem.

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    tenderboy  

    Wird eigentlich das „Display“ halbwegs genutzt für Information?

    Beim Expression treibt es mich zur Weissglut das zb. der Name des selektierten Kanals nicht angezeigt wird im Display….

    Wird bei gelinkten Kanälen der Gain mitgelinkt?

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