Test: Soundcraft Si Impact, Digitalmixer

Viele Funktionen, die bei anderen Digitalmischern in Menüs vorgenommen werden müssen, finden beim Si Impact über Buttons direkt an der Konsole statt. Um den Funktionsumfang noch zu erweitern, gibt es dann auch noch einen CLR- und einen ALT-Button, wobei man allerdings schon ein wenig affengriffmäßig hantieren muss, um die entsprechende Funktion auszulösen (z.B. „ALT + CLR + COMP: Clear all Compressor section parameters across the whole console.“).

Fazit

Mit seinem Ladenpreis von 3390,- Euro bietet das Si Impact alles, was man von einem Mischpult der oberen Mittelklasse erwartet. Die vorinstallierte MADI/USB-Karte bietet bereits Anbindung für Stageboxen und Rechner und ein weiterer Slot kann noch eine Erweiterungskarte der ViSi-Serie aufnehmen. Der Sound lässt nicht zu wünschen übrig und die Halleffekte und der Kompressor sind gut. Hat man die Einstellungen für eine bestimmte Show erst einmal getätigt, greift das analoge Bedienkonzept. Man ist so gut wie gar nicht mehr in den Menüs unterwegs, die wegen ihrer flachen Hierarchie sowieso angenehm über das Touch-Display zu bedienen sind. Ein echtes Arbeitspferd.

Plus

  • gute Dynamik-Effekte (dbx), gute Effekt-Sektion (Lexicon)
  • 32 analoge Eingangskanäle
  • Masterbusse komplett in LCR ausgeführt
  • durchsetzungsfähiger Klang
  • analoges Bedienungsparadigma
  • Erweiterbarkeit

Minus

  • keine UNDO-Funktion für Copy & Paste

Preis

  • Ladenpreis: 3390,- Euro
Klangbeispiele
Forum
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    Atarkid  AHU

    Hätte ich nicht schon ein Pult, dieses hier würde mich total reizen. Aber kaufen würd ich es dann aus 2 Gründen trotzdem nicht…
    4 Taptaster sind schon wirklich der Hammer, allerdings fehlt mir Midi um Delays direkt mit meinen Sequenzern zu synchronisieren. Das 2te ist dann die Sache mit der Android-App… Behringer hat gezeigt, dass das geht.

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      gaffer  AHU

      Ja, irgendwann wird sich das erledigt haben, aber zunächst gilt: Google gibt sich keinerlei Mühe, musikalische Anwendungen bei Android zu unterstützen. Solange wirst du damit leben müssen, dass der eine oder andere Herstelle einfach Android aussen vor lässt. Aber was soll’s, iPäds gibt’s auch gebraucht und sie sind nicht teuer.

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        vssmnn  AHU

        Wenn es dann so ruckelt, wie die mackie app, kann man vor älteren ipads nur warnen.
        Haben ipad 2 im einsatz und nach jedem update der app sank die Performance drastisch.

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      TobyB  RED

      Hallo Atari,

      da frag ich mich erstmal wie kommunizieren App und Mixer. Der Gag ist das es viele Sachen in Android einfach noch nicht gibt. Und hier kostet das entwickeln Mannstunden und somit Geld. Android kennt Midi erst ab Marshmallow. Und ausser JUCE gibt es derzeit auch noch kein anständiges Crossplattform SDK für RTA/RTM/DSP Google OS. Und Google hält sich da zurück. Desweiteren ist bei Android das Forken der Hardware ein echtes Problem, so lange da keine Struktur rein kommt. Kann eine App auf Modell A laufen auf Modell B stürzt sie ab.

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        Atarkid  AHU

        Dass Android in Sachen Audio so nützlich ist wie ein totes Pferd in der Garage, ist klar. Das steuern eines Mixers scheint aber nicht so das Problem zu sein.
        Wie das jetzt technisch realisiert wird, weiß ich natürlich nicht. Aber genau das ist der Punkt. Ich seh es gibt für die Behringer Pulte und Kleinmixer Android-Apps. Mehr will und muss ich als Kunde doch auch gar nicht wissen… Das beeinflusst ganz direkt meine Kaufentscheidungen. Wer würde sich denn beispielsweise einen Synthesizer kaufen bei dem es einen Browser und Internet bräuchte um Presets zu speichern… :) Man stelle sich mal so einen Unsinn vor.

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          TobyB  RED

          Hallo Atari,

          der war gut :-) Ich habs nicht so mit Signalverarbeitender Software. Was ich dir aber sagen kann Software Entwicklung für Android ist wie Kreuzschmerzen. Ich weiss das du das aus Käufersicht betrachtest und das dann auch haben möchtest. Aber der Vergleich Behringer und Soundcraft hinkt. Die Music Group hat wenigstens ein dediziertes IT Department, während Harman hier keines hat, ich sehe zumindest keins. Für mich sind Bedienung mit Tablets primär erstmal Goodies. Ich lege wert darauf alle Funktionen am Gerät zu steuern, für mich das Kriterium. Ich habe z.b schon Geräte nicht gekauft weil für Setup und Konfiguration ein Tablet nötig war. Und es etliche Funktionen gab die im Betrieb nur über Tablet zu erreichen sind. Einige Produkte von Motu sind hier vorne dabei.

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    AQ  AHU

    Interessantes Pult und guter Repport. Was ich nicht verstehe ist, warum man bei einem Digitalpult den Kunden im Bezug auf die Daten des Pultes im Regen stehen lässt. So nach dem Motto „wir bieten Dir ein gutes Pult an – wies funktioniert geht Dich nichts an“. Da sind doch Wandler drin, nur gibt es nirgendwo eine Angabe dazu! Wenn ich das in einer bestehenden 96kHz Umgebung einsetzen möchte – geht den das? Sogar das Usermanual welches ich eben runtergeladen habe gibt keine weiteren Auskünfte.

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    DJ Ronny  

    Da muss ich Atari Kids recht geben. Keine Android App no go. Mir geht es so mit Hk nano 608i. Würde ich gerne kaufen. Nur über I Pad zu steuern.

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    Armin Bauer  RED

    Ich habe mir den Mixer nur mal ganz kurz angesehen. Aber wenn ich es recht verstanden habe gibt es keine Möglichkeit seine eigenen Kanalpresets zu speichern. Das ist völlig unverständlich und wiegt m.M deutlich schwerer als nicht erhätliche Apps auf einem Betriebssystem.

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    tenderboy  

    Wird eigentlich das „Display“ halbwegs genutzt für Information?

    Beim Expression treibt es mich zur Weissglut das zb. der Name des selektierten Kanals nicht angezeigt wird im Display….

    Wird bei gelinkten Kanälen der Gain mitgelinkt?

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