Der perfekte Controller für Minimoog-Plug-ins?
Mit dem SFC-mini V4 bringt der Hersteller Soundforce eine neue Version seines MIDI-Controllers auf den Markt, der speziell auf die Steuerung von Minimoog Plug-ins ausgerichtet ist. Wir haben den Soundforce SFC-mini V4 für euch getestet und verraten euch, was sich der Entwickler für die vierte Version des Controllers ausgedacht hat und wie sich der Controller im Tonstudio einsetzen lässt.
- Ausrichtung: Speziell auf Minimoog-Software abgestimmter Controller mit fester Regleranordnung.
- Verarbeitung: Massives Metallgehäuse mit Holzelementen und sehr guter Haptik.
- Funktion: Class-compliant, umfangreiche Plug-in-Mappings und erstmals bidirektionale Kommunikation.
- Praxis: Deutlich intuitiveres Arbeiten mit Software-Synthesizern als mit Standard-MIDI-Controllern.
- Fazit: Hochwertige, durchdachte Lösung mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis für Minimoog-Fans.
Inhaltsverzeichnis
Überblick: die Firma Soundforce
Hinter der niederländischen Firma Soundforce steckt kein großes Team mit Entwicklern, Marketing, Sales und Geschäftsführer, sondern lediglich Nicolas Toussaint, der in seiner Position alle Bereiche des Unternehmens abdeckt. Bei der 1-Mann-Firma handelt es sich also um eine Boutique-Firma, die beachtlicherweise bereits seit mehr als einem Jahrzehnt besteht.
Bekannt ist Soundforce vor allem aufgrund vielfältiger Controller, die zur Steuerung von Software-Synthesizern genutzt werden können. Dabei legt Nicolas Toussaint hinsichtlich der Bedienelemente einen großen Wert auf eine perfekte Abstimmung, d. h. er bildet Hardware-Synthesizer mit ihren Fadern, Schaltern und Potis in Form eines Controllers nach. Diese lassen sich dann mit den entsprechenden Software-Emulationen nutzen, so dass im besten Fall ein echtes Analog-Feeling aufkommt.
In den letzten Jahren hat Soundforce sein Angebot stetig erweitert, so dass es neben MIDI-Controllern mittlerweile auch zahlreiche Eurorack-Module von Soundforce zu kaufen gibt. Hier geht es zu unserem Testberichten der beiden Module Chorus 6 und uChorus 6.
Übersicht: Soundforce SFC-mini V4
Wie eingangs bereits erwähnt, wurde der Soundforce SFC-mini V4 zur Steuerung von Minimoog Plug-ins entwickelt, lässt sich aber aufgrund der universellen USB-Controller-Eigenschaften grundsätzlich auch für alles andere verwenden, nur passen die Bedienelemente des SFC-mini V4 dann eben nicht mehr zwangsläufig zum Plug-in.
Die Controller von Soundforce arbeiten alle class-compliant, benötigen also keine zusätzlichen Treiber und lassen sich daher auch beispielsweise mit einem mobilen Endgerät nutzen. Sie senden MIDI-Control-Change-Befehle und lassen sich so per MIDI-Learn an jedes Plug-in anpassen – ob Minimoog oder nicht.
Rein technisch unterscheiden sich die Soundforce Controller zunächst einmal also nicht von universell einsetzbaren Controllern, wohl aber hinsichtlich der Bedienelemente, deren Anordnung und der passenden Farbgebung.
Bevor wir zum Einsatzgebiet und den Steuerungsmöglichkeiten des Soundforce SFC-mini V4 kommen, hier zunächst die wichtigsten Informationen zum Controller. Der SFC-mini V4 weist eine Größe von 370 x 140 x 60 mm auf und bringt 1,4 kg auf die Waage. Er steckt in einem Metallgehäuse, das aus zwei Teilen besteht (Unterschale plus Bedienoberfläche), die mit acht kleinen Inbusschrauben miteinander verbunden sind. An den Seiten befinden sich Abschlussleisten aus Holz, die das Gehäuse schützen und gleichzeitig eine optische Verbindung zum Minimoog herstellen.
Insgesamt bietet der Soundforce SFC-mini V4 36 Drehregler, zahlreiche kleine schwarze, rote und blaue Buttons sowie LED-Lämpchen. Soundforce stellt hier eine optische Verbindung zum Minimoog her, so wie man es beispielsweise auch beim SFC-OB Controller (Oberheim) getan hat:
Der Controller fühlt sich haptisch sehr gut an und macht einen soliden Eindruck. Die Kombination aus Metallgehäuse und Holzelementen gefällt mir und der Soundforce SFC-mini V4 könnte ohne Weiteres auch als echter Desktop-Synthesizer durchgehen. Lediglich die rückseitige USB-B-Buchse lässt sofort erkennen, dass man es hier lediglich mit einem Controller zu tun hat.
Anschluss und Inbetriebnahme
Viel anzuschließen gibt es beim Soundforce SFC-mini V4 nicht. Einfach das beiliegende USB-Kabel mit dem Rechner verbinden und schon kann es losgehen. Ein gedrucktes Handbuch gibt es für den Controller nicht, dieses stellt Soundforce auf seiner Website zum Download bereit.
Für die vierte Version des SFC-mini hat sich Soundforce ein sehr gutes neue Feature ausgedacht, denn ab sofort arbeitet der Controller bidirektional, d. h. er kann ein unterstütztes Plug-in nicht nur über MIDI-CCs steuern, sondern auch Daten von diesem empfangen. Dies bringt den Controller natürlich einen guten Schritt in Richtung Hardware-Feeling. Aktuell ist dies jedoch nur mit dem Arturia Mini V4 möglich, der auch zu Arturias V-Collection gehört.
Ändert man eine Einstellung, lädt eine Plug-in-Instanz auf eine neue Spur oder verschiebt einen Parameter mit der Maus, synchronisiert sich der Controller und seine LEDs selbst und speichert die Poti-Daten im eigenen Speicher. Verstellt man einen Regler, kann es allerdings zu ungewollten Parametersprüngen kommen. Für diesen Fall stellt Soundforce drei Optionen zur Auswahl, die dem Ableton-Takeover-Modi ähneln: Jump, Pick-up und Smoothing.
- Jump: Bewegt man einen Regler am Controller, wird dieser sofort gesendet. Unter Umständen kann das zu ungewollten Parametersprüngen führen.
- Pick-Up: Bewegt man einen Regler am Controller, wird der entsprechende Wert erst gesendet, wenn die Position des Reglers mit der Position des Reglers im Plug-in übereinstimmt.
- Smoothing: Sollten die Reglerpositionen von Hard- und Software nicht übereinstimmen, werden die Werte skaliert, um sanfte Übergänge zu ermöglichen. Stimmen die Werte überein, ist die Smoothing-Funktion nicht aktiv.
Nach dem Anschluss des Soundforce SFC-mini V4 an den Computer kann es nach ein paar zusätzlichen Schritten mit der Steuerung eines Software-Synthesizers losgehen. Da es wie gesagt zahlreiche Minimoog-Nachbildungen in Software-Form gibt, hat sich Soundforce dazu entschieden, die Mappings, die sich unweigerlich von Plug-in zu Plug-in unterscheiden, über eine Web-App zu konfigurieren. Hierüber lassen sich die MIDI-Zuweisungen des SFC-mini V4 mit einem einzelnen Mausklick umschalten, der Controller synchronisiert sich danach selbst.
Für folgende Plug-in hat Soundforce Mappings erstellt:
- Arturia Mini V4 (Default Plug-in Mode, wird automatisch vom Controller erkannt)
- Arturia Mini V3
- Arturia i-Mini iOS
- GForce Minimonsta 2
- Native Instruments Monark
- Synapse The Legend HZ
- Use Audio Plugiator Minimax
- Universal Audio Minimoog
- Moog Minimoog (iOS/Mac)
Darüber hinaus gibt es einen generischen Modus, der für alle anderen Plug-ins dient. So beispielsweise für den Cherry Audio Miniverse oder den Softube Model 72.
Beim erstmaligen Einsatz eines Plug-ins mit dem SFC-mini V4 muss zunächst das entsprechende Mapping, das man in der sehr gut geschriebenen Online-Anleitung von Soundforce findet, in das Plug-in importiert werden. Danach ist das Plug-in fertig gemappt und reagiert sofort passend auf den Controller.
Über die Web-App lässt sich ohne Probleme zwischen mehreren Plug-ins hin und her wechseln. Wer also zwei oder weitere Minimoogs in Software-Form besitzt, kann den Soundforce SFC-mini V4 ohne Weiteres für all diese nutzen.
Praxis
Sind Controller und Plug-in miteinander verbunden, kann es dann endlich losgehen. Relativ schnell merkt man, wie viel Spaß die Arbeit mit einem Software-Synthesizer machen kann. Denn wer Parameter und Funktionen mit echten Potis und Buttons verändern kann, arbeitet meiner Meinung nach deutlich intuitiver mit Klangerzeugern, als wenn alles mit Mausklicks und Eingaben über die Computertastatur erfolgt.
Im Grunde nutzen viele User ihre Plug-ins zunächst ja mit einem der vielfältigen Presets, arbeiten von dort aus und passen den Sound an ihre eigenen Vorstellungen an. Am Klang ändert der Soundforce SFC-mini V4 natürlich nichts, ebenso wenig klingt das Plug-in durch den Controller besser. Dafür ist die Arbeitsweise deutlich intuitiver. Der höhere Spaßfaktor verleitet zudem dazu, sich klanglich einfach einmal treiben zu lassen.
Wer sich die Bedienoberfläche des Soundforce SFC-mini V4 genauer anschaut, wird einige Bedienelemente entdecken, die es so nicht beim Original und auch nicht bei jedem Plug-in gibt. So verfügt der Controller beispielsweise über einen Pan-Spread-Regler. Dieser findet sich u. a. beim Gforce Minimonster wieder und sorgt dafür, dass Noten im Stereofeld verteilt werden können. Auch der LFO-Rate-Regler links daneben (samt Sync- und Shape-Button) gehören nicht zur Ausstattung aller Minimoog-Software-Synthesizer, sind aber mit den entsprechenden Plug-ins gemappt, so dass man auch diese Funktionen vom SFC-mini V4 steuern kann.
Bleibt die Frage: Kann man das alles nicht mit jedem Controller? Vielleicht sogar mit einem, der deutlich günstiger als der SFC-mini V4 ist?
Grundsätzlich natürlich ja, aber die Optik, die Anordnung und die feste Zuweisung der Bedienelemente des Controllers, gepaart mit den passenden Mappings, sind nicht mit denen eines Standard-Controllers zu vergleichen.
Verbesserungen und die Frage des Preises
Ist der Soundforce SFC-mini V4 Controller also die perfekte Lösung zur Steuerung eines Plug-ins? Im Grunde schon, denn wer regelmäßig mit einem Plug-in arbeitet und dieses nicht nur zum Abrufen von Presets nutzen möchte, sondern Sounds und deren Klang in Echtzeit bearbeiten möchte, wird die Kombination aus sehr gut verarbeiteter Hardware und Software-Klangerzeugung schnell zu schätzen wissen.
Verbesserungen könnte ich mir lediglich in Form von LED-Kränzen vorstellen, so dass Parameterwerte auch optisch dargestellt werden können.
Ist der Controller den aufgerufenen Preis wert? Ja, die Verarbeitung ist top und sowohl bei der Installation als auch beim Einsatz in der Praxis gibt es keine Kritik. Alles funktionierte während des Tests einwandfrei. Entsprechend bietet der SFC-mini V4 ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis.
Zum Preis des Controllers muss man natürlich noch den des Plug-ins hinzurechnen. Da ist man dann schnell bei 550,- bis 600,- Euro und das nur für ein einzelnes Plug-in! Das ist schon eine Ansage. Das sich viele Nutzer diesen Luxus nicht leisten können/wollen, ist vollkommen verständlich. Daher empfiehlt sich der Soundforce SFC-mini V4 vor allem für diejenigen, die bewusst die Vorzüge einer Software-Klangerzeugung mit einem soliden Hardware-Controller verbinden möchten und den Controller wohlmöglich auch mit einem zweiten oder dritten Minimoog-Plug-in nutzen wollen.










































Jeder soll Musik machen wie er möchte und jedes Produkt hat seine Fans und Abnehmer. Aber es gibt Produkte, da kann ich trotz großer Anstrengung meinerseits den Sinn nicht ganz verstehen. Das liegt zum einen an günstiger Hardware wie dem Poly D, der in der Summe preislich gesehen in etwa identisch ist wie ein SFC-mini V4 inklusive VST und natürlich auch die Tatsache, wie grob zum Beispiel ein Monark bezüglich Regler und generell in der Bedienung ist. Weiteres baut auch Moog wieder Synthis in allen Preisklassen. Es macht natürlich Sinn das Soundforce als etablierter Modul,- und auch Softwarehersteller MIDI-Controller baut. Ich besitze selber Software von denen. Dennoch: Manchmal ist der Einzelhandel schon komisch, wie auch das angepriesene Gedöns von der bekannten Löwen-Sendung auf VOX. Hier verstehe ich weder Einschaltquoten noch die vorgestellten Produkte. Ich muss mich wieder beruhigen und vielleicht doch einen Leviasynth kaufen.
@Filterpad Der Sinn ist doch recht offensichtlich: Stell Dir vor, Du bist in einer Situation, in der Du Software benutzen musst, aber auf die haptische Bedienung von Hardware nicht verzichten möchtest. Das trifft auf Hobby-Musiker natürlich in den seltensten Fällen zu. Wer allerdings beruflich Musik für Werbung, TV, Film, Games, Libraries oder Labels produziert und dabei auf volle Automation, Total Recall und schnelle Turnarounds angewiesen ist, kann einen solchen Controller unter Umständen sehr gut gebrauchen. Auch Livemusiker gibt es, die lieber einen Laptop & Controller mit ins Flugzeug nehmen als einen Minimoog, weshalb man die Soundforce-Controller nicht selten auf Bühnen sichtet. Es ist ein extremes Nischenprodukt, aber in seiner Nische das Beste.
@Alexander Ewald Für all das gibt es den Poly D, der ist noch zuverlässiger als ein Lappy. xD
@Filterpad Wie ich geschrieben hab, geht es um Leute, die Software nutzen MÜSSEN. Der Poly D hat keinen Preset-Speicher, keine MIDI-CC-Automation und jede Spur muss in Echtzeit gebounced werden. Für bestimmte Produktionsumgebungen ist er (und jeder ähnliche Hardware-Synth) damit völlig ungeeignet. Es hat seine Gründe, dass Soundforce seine Controller seit mehr als zehn Jahren erfolgreich am Markt anbietet ;)
@Alexander Ewald Kann ich voll unterschreiben.
@Alexander Ewald ich verstehe beide von euch!
Hansi hat bestimmt einige im Zimmer! 😉
@Alexander Ewald mir erschließt sich der sinn der kiste auch nicht
wenn man plugins benutzt dann wohl nicht nur ein mini Moog plugin …
für alles andere fehlt dann gleich schonmal ein release kopf pro hüllkurve …
in welchen workflow soll das bitte reinpassen?
man benutzt nur ein minimoog plugin und sonst nix?
wer macht denn so eingeschränkt Musik am Computer??? ;)
klaviatur gibts auch keine, kann also nur zweit oder dritt controller sein …
pfff, ein türstopper für 400€ 🤷🏻♂️
@plumperquatsch Ich kenne Menschen in der Werbemusikproduktion, die seit 20 Jahren in praktisch jeder Produktion einen Minimoog bzw. ein entsprechendes Plugin einsetzen, wenn denn ein Synth benötigt wird. Für die ist das „der eine Synth“, der Prophet-5 ist „der andere Synth“, und mehr brauchen und wollen sie nicht. Die haben die beiden Geräte oft als Hardware im Studio stehen, damit die Kunden sich freuen, machen aber alle Tracks bis zur Reinzeichnung (und oft genug inklusive) mit Plugins. In diesem Kontext ergibt der Controller durchaus Sinn und wird seit über 10 Jahren gerne gekauft und genutzt. Wer ihn braucht, der weiß warum.
@Alexander Ewald wenn ich mal bewusst in den Werbeblock reinhöre, höre ich davon nix.
was da rausgepurzelt kommt hört sich an als hätte jemand mit N.I. complete spaß gehabt, was ich auch für viel wahrscheinlicher halte ;)🤷🏻♂️
@Filterpad Seit ein paar Monaten hab ich auch einen Controller von Soundforce – den SFC-60 und überlege mir auch den SFC-Mini V4 zu kaufen. Warum? Weil Filmmusik mein Brotberuf ist. Ich hab zwar einige Vintage-Synths, aber für mich macht es überhaupt keinen Sinn, diese auch für Scores zu verwenden. Das ganze Produktionsprozedere würde dadurch letztlich nur unnötig kompliziert, unflexibel und auch deutlich zeitaufwändiger werden. Ich verwende z.b. auch meinen Minifreak nur dafür, um auf der Hardware Sounds zu programmieren, die ich dann für Produktionen ausschliesslich über die Softwarevariante des Minifreaks verwende. Sounds mit der Maus am Rechner zu programmieren mach ich natürlich auch, aber es macht halt deutlich weniger Spaß und ist oft auch wenig intuitiv als mit einem Controller wie dem SFC-60 oder auch dem Minifreak. Super angenehm finde ich dabei auch die Tatsache, nicht ständig auf den Computerbildschirm starren zu müssen.
@FloH Interessant und hätte ich zugegeben niemals gedacht, sprich: Das vorhandene Hardware absichtlich durch Software ersetzt wird. Unglaublich wie weit Softwaresynthesizer vorangeschritten sind.
@Filterpad Ich denke, dieses Phänomen zieht sich heute durch viele Bereiche professioneller Musikproduktion und Audioproduktion allgemein. Viele Mixing Engineers die gut im Geschäft sind, können es sich heute oft schon aus Workflowgründen nicht mehr leisten mit echter Hardware zu mischen – auch wenn die echte Hardware vorhanden ist. Sie arbeiten in der Regel einfach an zu vielen Projekten gleichzeitig. Falls vorhanden ist die alte analoge SSL-Konsole heute oft nicht mehr als eine Tastaturablage, stattdessen wird beim Mixing auf Software-Emulationen der SSL-Channelstrips zurückgegriffen. Ob Softwareemulationen ganz gleich wie die Hardware klingen, ist letztlich auch egal, solange sie gut klingen.
@Filterpad Hardware ist Software auf keinen Fall per se überlegen. Ich finde, es ist oft umgekehrt. Ich habe einen Korg Odyssey und einen Behringer D, beide Hardwaresynths verwende ich so gut wie gar nicht. Mal um rumzududeln. Den Moog Mini und den Soft Odyssey jedoch sehr gerne. Ich glaube, die Unterscheidung in Produktion und Spielen trennt da schnell die Spreu vom Weizen. FloH hat da auch schon alles gesagt. Umständlich, zeitaufwendig und oft nicht wiederholbar/editierbar.
@Filterpad Profis verwenden fast alle nur softsynths und anderes in the Box.
nur wir nerds verwenden die Geräte!
@Numitron Mag sein. Aber vor gut über 10 Jahren hätte dein Kommentar hier n‘ Shitstorm ausgelöst. 😂
@Filterpad echt?
aso, sorry.
ich mache ja auch nur dawless ham mit Jam 😎😃
ohne uns würde alles zerbrechen😉
love Machines Not war. oder so🔥🎉🥁
@FloH Ist bei mir genauso. Ich hab Hardware zu Hause, weil es Spaß macht, aber meine Audio-Post- & Produktions-Jobs sind 100% in the box. Anders wären Revisionen unter Zeitdruck bei komplexeren Aufträgen gar nicht realisierbar.
@Filterpad Ja, kauf mal etwas.
@masterBlasterFX Erst vor kurzem (2-4 Tage) den LION Softwaresynthesizer. Man muss aber schwer darauf achten, wo er am günstigsten ist. Die Preise variieren hier über 60€ für selbiges Produkt. Der Leviasynth muss sehr gut überlegt sein. Ich bräuchte ein neues Interface (wegen 1 Paar zusätzlichen Stereoeingang) und am besten hochwertige Kabel dazu. Das ist unglaublich viel Geld und in Zeiten von guter Musik-Software stellt sich eben die Frage!
@Filterpad Das ist so.
Habe 2024 viel HW gekauft und 2025 (nur) viel SW, unter anderem Cubase auf Pro Upgradet.
Bis jetzt bin ich 2026 total clean.
Als Musiker und Technikfan finde ich die die Diskusion pro/kontra HW/SW sehr müssig.
Mein Vorgänger Interface war auch ein Focusrite, da konnte ich per Digital-Eingang für mehr Input Kanäle sorgen.
Beim Lion war wohl das Demo „Supersaw Trance Lead“ unter anderem für den Kauf entscheidend, das verstehe ich als Prg/Psy Trance Fan.
@masterBlasterFX Dieser hat allerdings den schlechtesten Trancelead. Da gibt es besseres. Aber diesen Demotune kenne ich auch und er klingt klasse. Ist aber ausschließlich der Melo geschuldet. 🫠
@Filterpad Sehr schönes Thema.
Trance ist natürlich so gut, btw. Dream Trance so Sachen mit
viel Gefühl und eher bpm 100 mag ich. Wie könnte man das Dreampiano interessanter so machen. Also ich meine mit den gestackten Elements Piano Choir Pad Strings Oktave +- . Mallets Elements in Quarte oder Quint klingt nicht übel aber passt nicht so recht und ist ja schnell verbraucht, auch Effects wie Reverb Chorus Delay wie man sagt verpufft da schnell. Fällt Dir da noch was ein Martin?
lg🙂
@Viertelnote Transienten anheben kommt gut. Dann verpufft nichts.
@Filterpad thx:-) Du meinst Attack?
@Viertelnote 👌🤟
@Filterpad merci beaucoup🎸
@masterBlasterFX Was ist denn so das Merkmal das zum LION führt? Ich meine wenn man schon sehr viele Trancehupen im Sortiment hat und Vital, Phaseplant, Serum dazu? Das Patching, der Sound?
Edit:
„Requires Plugin Alliance account.“
Ok, habe ich nicht und fehlender Linux-Support dazu macht ein klares nein.
@Kazimoto Da verwechselst du was.
Habe tausende Accounts, null Problem.
@Kazimoto Falls du es selber nicht herausfindest:
Der Lion habe ich nicht.
Lese nochmal langsam was ich geschrieben habe 🤟
@masterBlasterFX Hörte sich so an als ob die Demo auch dich zum Kauf verführt hat.
@Kazimoto Bei mir war es nicht die Demo. Ich hatte einfach Bock zu kaufen. 😎
@Filterpad Das mit „Bock zu kaufen“ kenne ich zu gut 👍
@Kazimoto Kann sein.
Wenn du auf den Kommentar schaust, auf den ich geantwortet habe, ist es aber klar 😎
@Filterpad apropos kaufen!
bei Action gibt’s um etwas 7€ ein kleines Case mit griff, da passt der Protein& Kabel schön rein.😎
@Numitron Zuschlagen 👋
@Filterpad aua…😁
@Filterpad hab’s ja eh schon 😀
@Filterpad Ich denke da komplett anders als du… 🙂
Der Poly-D ist monophon (paraphon), monotimbral, nicht speicherbar, sendet kein MIDI… Das sind doch alles große Nachteile, die du bei der Software/Controller Variante nicht hast. Da hast du massig Stimmen und Parts und kannst alles automatisieren und easy abspeichern…
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der Poly-D besser klingt als der Synapse The Legend.
Zum spontanen Jamen, macht der Poly-D wahrscheinlich mehr Spaß. Beim Songs in der DAW erstellen würde ich persönlich den Controller bevorzugen…🙂
Ich finde das Konzept gar nicht mal so uninteressant. Gerade für Synapse The Legend HZ finde ich das super, mit einem Controller noch twas tiefer in die Klanggestaltung einzutauchen. Auch den Minimoog per Controller zu bedienen ist verlockend.
So schön Plugins auch sind, machmal ist das geklicke schon etwas flach, mit etwas Haptik durch einen Controller kommt da durchaus etwas mehr Montivation auf, den Sound noch etwas mehr zu formen.
Ich kann mir gut vorstellen den Controller einzusetzen. Da ist meine Überlegung einen Moog zu kaufen zunächst doch etwas überholt, auch wenn das Setup im Detail nicht vergleichbar ist.
Was den Preis anbetrifft bin ich über die Preispolitik von Soundforce nicht auf dem Laufenden, vielleicht gibt es in absehbarer Zeit ein Angebot.
was macht ihr denn im Flugzeug?
Da spielt man Schach, Catan oder zockt Karten oder hört zu, wie so man
hört Probleme anderer Menschen.
ich möchte da, so man sagt gefälligst, beachtet werden😉wenn Du schon
mit mir fliegst.Erlaube Dir da nichts anderes Eye to Eye😀
Okay … Ernst jetzt: ich gebe Filterpad recht, da ich nehme Nanoloop oder Korg Volca.
Producing und Total recall im Studio ist etwas anderes und ich muß zugeben ich bin da
so sagt man schneckenlahm ohne PC und man verliert Zeit, das ist auch wieder richtig.
Außerdem: Heute ist Valentinstag. Eure Partner oder Partnerin warten. Blumen. Ich will kein
Smartphone sehen🙂 Ihr habt einen Mund und den benutzt ihr heute mal richtig. Ich übernehme
Controlling.
einen schönen Valentinstag Euch allen😜
@Viertelnote Wenn man eine bessere Hälfte hat, ja! Bei mir ist es der Synthesizer. 😎
@Filterpad Same here.
der läuft nie weg…
außer irgendjemand klaut in. 😉
@Numitron Für Dich natürlich auch die so eine schwarze Iris🎸 gib sie dem Synthesizer und er
gibt Dir ein Warm Pad zurück
PS: Wieso gibt es hier keine Blume als Emojis? fehlt definitive
@Viertelnote Eine Blume kannst du einfügen über die normalen Emojis. 🌺🌻🌼🌷🪻⚘️💐🌸🪷🏵
Aber danke für die Iris.
@Filterpad eine schwarze Iris für dich und dem Synthesizer🎸
@Viertelnote nanoloop am Gameboy? oder die iPadversion?
ich hab 2 alte Module bekommen. nanoloop für GB Classic und eins für GBA. 😀
@Numitron GameBoy Classic schade so, daß Konzept wurde nicht weitergedacht.
Wenn ich nicht schlafen kann … Nanoloop und Gameboy mit Lupe
@Viertelnote Habe auch noch irgendwo Game Boy Classic mit der Nanoloop Cartridge.
Heute wären meine Arme zu kurz um den GB, mit dem Bildschirm in Briefmarkengrösse, so weit
entfernt halten zu können um es „gut“ zu sehen.
Oder den Augenarzt konsultieren.
@Viertelnote nice! hab einen Pocket, color, GBA sp, Micro und die Switch Lite ..😀
es gibt von little Sound DJ noch immer Updates und es ist gratis..hab’s aber einmal probiert im es auf einer Multicart für den GBA zu laden..hat nicht funktioniert. sollte aber eigentlich gehen.
da muss man sein minimoog plugin aber sehr lieben 😂
für die hälfte der kohle gibts da echte Hardware bei B.
das Model D von Behringer + analog overdrive der wahl knallt hier immer noch jedes plugin weg, ist aber mehr Zeitaufwand und hm ortsgebunden 🙂🤷🏻♂️
Wer einen Hardware-Synth sein eigen nennt, der Midi CC Daten ausgibt, kann damit auch mal probieren, Software-Synths zu steuern. Bei meinem System-1 klappt das am besten mit Roland-Nachbildungen, bei anderen wie Moog stößt das zT an seine Grenzen, man hat aber mehr direkte Regler, als bei gängigen allgemeinen Midi-Controllern. Ist dann eher etwas für Leute, die die Möglichkeiten ihrer schon vorhandenen Hardware erweitern wollen. Ansonsten finde ich es immer gut, wenn Firmen spezialisierte Controller wie diesen hier rausbringen. Das kann Sounddesign und Produzieren am Computer ungemein bereichern.
@Modellwelle Guter Kommentar.
Die Novation Bass Station 2 benutze ich sehr gern um diverse SW Synths anzusteuern.
Nicht nur wegen den vorhandenen Schieberegler.
Finde die angebotenen Controller von soundforce, hier der SFC-mini in Version 4, innovativ und durchdacht.
Auch das Design und die Seitenteile gefallen mir.
Für mich wäre das nichts, weil das Gerät den Nachteil, dass die Regler nie richtig stehen auf Software überträgt.
Ist wohl nur was für Leute, die damit von Null auf Sounds schrauben, die dann als Preset speichern aber nie wieder mit dem Controller laden, weil dann ja alle Werte nicht mehr stimmen.
@ollo X Akt das denke ich immer, wenn ich höre, dass jemand mit Hardware Synths Musik macht.
Aber ich denke dass die, die sowas einsetzen, das anders sehen.
1. einen Sound from scratch erstellen oder
2. einen Sound wählen und dann zB. lediglich Decay anpassen, oder weniger Reso. Dazu reicht es, den einen Poti anzufassen und einmal drehen und dann nach Gehör anpassen