Hat sich das Warten gelohnt?
Spectrasonics Omnisphere 3 ist das aktuelle Flaggschiff unter den Software-Synthesizern von Spectrasonics. Das Instrument kombiniert mehrere Synthesearten – darunter Wavetable-, Sample-, FM- und Granular-Verarbeitung – mit einer sehr großen internen Soundbibliothek. Omnisphere 3 ist in einer Instanz bis zu achtfach multitimbral, jedes Patch verfügt über bis zu vier Layer und die Engine kann sowohl reine Synthesizer-Klänge als auch komplexes, samplebasiertes Material verarbeiten.
- Umfangreiche Neuerungen: Über 600 neue Wavetables, 35 Effekte, Patch-Mutation, Quadzone-Modulation und MPE-Support.
- Erweiterte Soundlibrary: 18 neue Collections mit tausenden Presets und remastertem Material – verlustfrei komprimiert.
- Workflow & Hardware: Verbesserte Browser-Struktur, Adaptive Global Controls und über 300 neue Hardware-Profile.
- Fazit: Extrem leistungsstark, aber auch preisintensiv – ideal für alle, die sich auf ein einziges Synth-Plug-in konzentrieren wollen.
Inhaltsverzeichnis
- Spectrasonics Omnisphere 3
- Spectrasonics Omnisphere 3
- Was ist neu an Spectrasonics Omnisphere 3?
- Nochmals deutlich gewachsene Soundlibrary
- Patch-Mutation & Quadzone-Modulation
- Neue Synthese- und Effektengines
- Hardware-Integration & MPE-Unterstützung
- Workflow-Optimierung
- Ein Versuch, das Gesamtpaket zu erfassen
- Welches Synth-Plug-in für die einsame Insel?
- Spectrasonic Omnisphere 3 auf YouTube
Spectrasonics Omnisphere 3
Ein kleiner Rückblick
Spectrasonics wurde 1994 von Eric Persing gegründet, der zuvor viele Jahre als Sound-Designer für Roland gearbeitet hatte. Dort prägte er etliche legendäre Preset-Sammlungen und Factory-Sounds – unter anderem für Geräte wie den Roland D-50, JV-1080 und JD-800. Diese Arbeit machte seinen Namen in der Synth- und Produktionsszene früh sehr bekannt. Mit Spectrasonics konzentrierte sich Persing zunächst auf samplebasierte Klangbibliotheken und spezialisierte Software-Instrumente.
Besonders das Plug-in “Atmosphere”, ein auf Pads, Soundscapes und sphärische Synth-Flächen spezialisiertes Instrument, wurde weltweit enorm populär und entwickelte sich für Filmkomponisten zu einer Art Standardwerkzeug für Film- und TV-Musik. Michael Strauch hatte 2003 Spectrasonics Atmosphere auch für AMAZONA.de getestet – übrigens aus historischer Sicht ein wirklich interessanter Report. Klickt mal rein.
Vor allem aus diesem Vorgänger – und einigen weiteren Instrumenten – entstand später Omnisphere: eine komplett neu entwickelte Plattform, die die Klangästhetik von Atmosphere aufgriff, technisch jedoch weit darüber hinausging. Blickt man auf einen Screenshot des Originals, erkennt man sofort die Reminiszenz, die durch Omnisphere bis heute bewusst gepflegt wird.
Als Omnisphere 2008 erstmals auf den Markt kam, hätte wohl niemand geahnt, dass diese Plattform – sie ist tatsächlich weit mehr als ein klassisches Synth-Plug-in – auch 17 Jahre später noch immer für Furore sorgen würde.
Trotzdem muss man zugestehen, dass sich der Plug-in-Markt stark verändert hat. Hochwertige Software-Synthesizer sind heute deutlich zahlreicher verfügbar, während die Preise im Vergleich zu damals spürbar gefallen sind. Die Vollversion von Omnisphere kostet weiterhin 499,- US-Dollar und selbst für das Update werden noch 199,- US-Dollar fällig. Diese Preise relativieren sich allerdings, wenn man bei der Vollversion den enormen Mehrwert gegenüber vielen Einzel-Plug-ins berücksichtigt – und beim Upgrade die Tatsache, dass Spectrasonics über die Jahre eine große Zahl kostenloser Updates veröffentlicht hat.
Wer nun neugierig geworden ist, welchen enormen Umfang und welche Möglichkeiten Omnisphere bietet, den bitte ich, die folgenden Testberichte zu lesen:
Befassen wir uns also im Folgenden vor allem mit den Neuheiten, die Omnisphere 3 zu bieten hat:
Was ist neu an Spectrasonics Omnisphere 3?
Zunächst ist festzuhalten, dass Spectrasonics selbst keine vollständige, detaillierte Liste aller Neuerungen veröffentlicht hat. Bei einem Software-Synthesizer dieser Größe ist ein exakter 1:1-Vergleich mit Version 2.6 für einen Autor kaum leistbar – sonst käme ich nicht mehr zum Schreiben meiner Bücher. Also habe ich mich durch Foren, Nutzerberichte und technische Beschreibungen gearbeitet und – ich gestehe es – auch ChatGPT bemüht, was sich weitgehend als unbrauchbar erwiesen hat, da dort nur unzureichend zwischen Versionsnummern unterschieden wird. Auf diesem Weg entstand folgende Zusammenstellung:
- Adaptive Global Controls: Neue Makro-Steuerungen für Klangfarbe, Ambience, Filter, Envelope und weitere Grundparameter.
- Patch Mutation: Automatische Erzeugung und Speicherung musikalisch sinnvoller Klangvarianten.
- Quadzone Modulation: Vier Layer pro Patch können separat über Velocity, Keyboard-Zonen, MIDI-Fader oder MPE gesteuert werden.
- 36 neue Filtertypen und eine neu modellierte Sättigung innerhalb der Filtersektion („Circuit Modeled Saturation“).
- Vintage Oscillator Drift: Gezielte Instabilität und analog anmutende Schwankungen digitaler Oszillatoren.
- Dual Frequency Shifter mit polyphonem Verhalten und Keyboard-Tracking.
- Über 600 neue Wavetables und eine stark erweiterte Wavetable-Basis insbesondere für moderne elektronische Genres.
- 35 neue Effekte sowie ein vollständig nutzbares FX-Rack als eigenständiges Plug-in.
- Vollständige MPE-Unterstützung für multidimensionale Ausdruckssteuerung.
- Erweiterte Hardware-Integration mit über 300 neuen Synthesizer- und Controller-Profilen.
- Überarbeitete Bibliothek mit 18 neuen Collections, remasterten älteren Patches und effizienterer interner Datenkompression.
Die 5 wichtigsten neuen Features im Einzelnen:
Nochmals deutlich gewachsene Soundlibrary
Die Factory-Bibliothek von Omnisphere 3 wurde massiv erweitert: Es sind 18 neue Collections enthalten, ausgestattet mit tausenden frischen Presets und remasterten älteren Patches. Dank einer neuen verlustfreien Optimierung („lossless optimization“) nimmt die Bibliothek dennoch nicht mehr Festplattenspeicher ein als die Vorgängerversion. Neu organisiert wurde auch der Browser – mit sauberer Verzeichnishierarchie, Schlagwörtern (Tags) und Unterkategorien für schnelleren Zugriff.
Kreative Werkzeuge:
Patch-Mutation & Quadzone-Modulation
Eine bedeutende Neuerung ist die Patch-Mutation: Mit einem Klick erzeugt man automatisch neue, sinnvolle Varianten eines geladenen Sounds – von subtil bis radikal – und kann diese speichern. Parallel ermöglicht die Quadzone-Modulation, die vier Layer eines Patches getrennt zu steuern, über Keyboard-Zonen, Velocity oder MIDI-Fader zu überblenden und so komplexe Layer-Konstruktionen leichter zu realisieren. Diese Werkzeuge eröffnen neue Wege im Sounddesign und Live-Einsatz.
Neue Synthese- und Effektengines
Omnisphere 3 bietet zahlreiche neue Synthese-Features: unter anderem 36 neue Filtertypen mit modellierter Sättigung („circuit-modeled saturation“), eine Vintage-Oscillator-Drift-Funktion für gezielte Instabilitäten, einen Dual Frequency Shifter mit polyphonem Tracking und über 600 neue Wavetables. Zudem wurde der Effektbereich stark ausgebaut: Es gibt 35 neue Effekte und erstmals ein FX-Rack als eigenständiges Plug-in, sodass die Effekte von Omnisphere auch separat in der DAW genutzt werden können.
Hardware-Integration & MPE-Unterstützung
Spectrasonics Omnisphere 3 erweitert die Hardware-Integration deutlich: Mehr als 300 neue Profile für Synthesizer und MIDI-Controller wurden hinzugefügt. Hier meine 10 Favorites:
-
- Access Virus Indigo 2
- Alesis Andromeda A6
- Behringer DeepMind
- Moog One
- Nord Lead 4
- Roland Juno‑106
- Korg Minilogue XD
- Roland JP-8000
- DSI Prophet 08
- Roland JD-Xi
Kurz nochmals zur Auffrischung: Mit diesen Profilen werden Hardware-Synthesizer zu Controllern der internen Klangerzeugung. Eine simple, aber geniale Idee, die mit dem Update 2.5 (2018) eingeführt wurde. Seitdem können unzählige Keyboards im Studio mit all ihren Fadern und Knöpfen einen Hardware-Controller ersetzen. Die Idee ist nicht neu, aber wo man sich bislang selbst Verknüpfungen zwischen Soft- und Hardware programmieren musste, gibt es nun eine wachsende Preset-Library.
Zugleich wurde die volle Unterstützung für MIDI Polyphonic Expression (MPE) implementiert, sodass eine Noten-für-Note-Steuerung von Pitch, Timbre und Modulation möglich ist. Damit wird Spectrasonics Omnisphere 3 zur echten Schnittstelle zwischen Software- und Hardware-Welt.
Workflow-Optimierung
Der Arbeitsablauf wurde mit Spectrasonics Omnisphere 3 spürbar verbessert. Die neuen Adaptive Global Controls ermöglichen sofortige Eingriffe in zentrale Klangparameter wie Tonalität, Filter, Ambience oder Unison – ohne tiefes Editieren. Auch die Navigation durch die enorme Preset-Bibliothek wurde beschleunigt. Tests berichten in diesem Zusammenhang von „modernen Workflows“, die das Arbeiten mit Sounddesign und Sessions effizienter gestalten.
Ein Versuch, das Gesamtpaket zu erfassen
Spectrasonics Omnisphere 3 ist wirklich ein leistungsstarkes Paket – aber tatsächlich war es das auch schon in den vorherigen Versionen. Die Frage lautet daher wirklich: Lohnt sich das Upgrade? Ich würde behaupten: ja. Denn die Kosten für das Update werden dem gewachsenen Funktionsumfang absolut gerecht.
Das Problem ist nur und das habe ich mit vielen Updates im MI-Software-Bereich: Werde ich all die neuen Features jemals nutzen, wo ich doch schon beim letzten Update nur einen Bruchteil der Funktionen verwendet habe?
Um ein Beispiel zu geben: Der Umfang der Klänge beträgt laut Spectrasonics nun bei Omnisphere 3 gewaltige 41.000 Sound-Presets. Davon sind mit der aktuellen Version allein 26.000 neue Presets hinzugekommen. Tatsächlich sind diese Presets aber wirklich wunderbar programmiert und man findet in diesem Wust dank der neuen Browser-Features schnell den passenden Sound.
Ich habe mir z. B. alle Sounds angehört, die mit dem CS-80 erstellt wurden bzw. auf den Tag „Vangelis“ reagieren. Was soll ich sagen – die Sounds haben mich echt weggeblasen und wirklich überzeugt. Die Frage ist nur: Wer will da noch Klänge selbst programmieren? Omnisphere 3 ist zwar alles andere als eine Preset-Schleuder – denn die Engine hinter den Sounds ist wirklich gewaltig –, aber Gelegenheit macht auch Diebe, wie es heißt. Und der Tisch ist hier einfach extrem reich gedeckt.
Und noch etwas ist mir bei meinem eigenen Nutzerverhalten in den letzten Jahren aufgefallen: Das GUI von Omnisphere ist nicht sexy und triggert mich überhaupt nicht, um selbst Patches zu basteln. Ich weiß, es gibt unter den Usern unzählige, die nach klaren, übersichtlichen GUIs verlangen. Dazu gehöre ich jedenfalls nicht. Ich mag DIVA und viele andere Plug-ins mit abgefahrenen Oberflächen – gerne auch 3D –, solange sie nicht zu klein und fummelig werden.
Ich persönlich brauche einfach das Gefühl, vor einem waschechten Synthesizer zu sitzen. An dem GUI von Omnisphere hat sich im Look and Feel seit der Erstausgabe (siehe oben) nicht wirklich etwas getan. Nun – Geschmäcker sind eben unterschiedlich.
Welches Synth-Plug-in für die einsame Insel?
Müsste ich mich für EIN Synth-Plug-in entscheiden, das ich mit auf die einsame Insel zum Produzieren mitnehmen dürfte, wäre die Antwort tatsächlich ganz einfach: Spectrasonics Omnisphere.
Am Ende gebe ich mich dann eben auch geschlagen – von der Menge und der Qualität der Klänge sowie von den unendlichen Möglichkeiten. Wer Nerven aus Drahtseilen hat und sich denkt: „Ein Plug-in und das für den Rest aller Tage“, dem empfehle ich definitiv Spectrasonics Omnisphere 3. Für alle anderen, die beim Anblick neuer Plug-ins regelmäßig GAS verspüren, gilt: Den Kauf sollte man sich zweimal überlegen. Denn dafür, dass Omnisphere 3 ungenutzt im DAW-Slot verstaubt, ist es einfach zu teuer – und wirklich auch zu schade.
Spectrasonic Omnisphere 3 auf YouTube
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Ein toller Synth mit einer umfangreichen Library. Der Preis bei Neuanschaffung geht in Ordnung.
Als Käufer des Upgrades ist der aufgerufene Preis von € 199,- jedoch etwas viel, finde ich. Man bekommt, ein neues Filter, neue FX, viele neue Sounds und einen Randomizer. Alles gut, aber € 100,- hätten es auch getan, finde ich. Ein großes Update, was eine 3 rechtfertigt, ist es meiner Meinung nach nicht.
@Klangzaun Mir geht es ähnlich. Abgesehen davon, dass mir „sexy“ als Qualitätstandard nicht wirklich reicht, ist es schon ein ordentlicher Schritt in die richtige Richtung! Seit 2015 gibt es die 2er-Version… Ja, toll, die Verbesserungen, nur bedenke man die Weiterentwicklungen des Marktes und die von Spectrasonics aufgegriffenen Elemente. Somit ist der Preis für Massivnutzer sicher okay, weil hier die Qualität tatsächlich DURCHGEHEND stimmt, soweit ich es bis jetzt nachvollziehen kann.
Danke dafür!
100 Euro als Update für die Software selber und dann gerne die 99 für das Effekt Rack in der DAW 😅 so rechnet es sich für mich.
Und das neue Reverb 😍
Jetzt kan ich auch direkt auf die Effekts der Sonic Extensions zugreifen 🦄🌈
Dafür verzichte ich gerne auf die 99 für Absynth 6
@Leuchter Hi Leuchter,
hast Du Sonic Extensions gekauft? … oder sind die Effekte, zB Sky Verb oder Unclean Verb, so mit an Bord?
Danke.
@maulwurf Hallo Maulwurf. Ich habe mir als sie rauskamen Nylon Sky, Unclean Machine und Undercurrent gekauft. Deren FX sind nun auch in Omni3 FX in einem separaten Reiter enthalten, Viele Grüße
@Leuchter Danke.
Erwähnenswert wäre noch, dass Spectrasonics auch für das gute alte Atmosphere Plugin noch eine Upgrademöglichkeit auf O3 anbietet ($249). Ich habe diese Möglichkeit gern genutzt 😎
@AK-DeMus … bei Stylus RMX wird wohl nichts mehr passieren …
Ist bestimmt sehr gut. Aber mir persönlich zu einheitlich im GUI und zu viel Zeug (zusätzlich zu meinen jetzigen Softwaresynthesizern). Aber bei der Vorgängerversion hagerte ich sehr lange mit dem Kauf. Vermutlich werde ich es nicht mehr kaufen und stattdessen eher einen einzelnen weiteren Softwaresynthesizer oder Effekt von Firmen, von denen man eh schon etwas besitzt. Aber Omnisphere wird von allen gelobt. Also müssen sie was richtig machen.
Ich bin des Updates wegen doch kurz ins Grübeln betreffs Anschaffen gekommen. YouTube zu Rate gezogen und entschieden wozu? Bleibe lieber beim Klavier, das kann auch voluminös, klein, süß, Rhythmus, groß und noch und mehr und lässt mich nicht verlieren in die Presetstepperei meiner vergangenen Tage! Trotzdem tolles Update für den, der es braucht! Kompliment!
@hejasa Witziger Vergleich. Aber ja, ich bin absolut bei dir! Und apropos „verlieren in Presetstepperei“: es sind insgesamt 41.405 Presets enthalten laut info auf der website. Würde man jedes 10 Sekunden lang anhören und das täglich – sagen wir mal 4 Stunden – machen, bräuchte man in etwa einen Monat 🤯
@Gero van Apen Gero – kuck mal nach: Vellislav Producer’s Heaven >>> 63kPresets >>> heftig.
Ich kann das Fazit gut nachvollziehen. Diese monumentalen Synth powerhouses sind immer wieder verlockend, aber ich spiele einfach zu gerne mit vielen Spielzeugen rum. Ob Falcon oder Omnisphere, oder Halion – für mich eher nicht. Zebra oder Pigments sind mächtig genug, ansonsten nutze ich auch eher tendentiell „einfache“ Sounds, dafür aber mehr Spieltechnik und gaaanz viele Effekte.
Das Update bringt aber die FX-Sektion des Omnisphere separat als Plug-in. Dies lässt relativiert den stolzen Preis, denn die Effekte sind super!
Ich verwende Omnisphere hauptsächlich als Rompler. Für das Programmieren von Synth Sounds ist mir das GUI zu kompliziert. Außerdem hab ich dafür sowieso lieber Hardware Synths mit Knobs&Buttons. Die Samples sind dafür oft wirklich gut.
Ich überlege auch noch, ob ich das Update mitnehme. In der letzten Zeit kam er dann doch nicht mehr so oft zum Einsatz.
Die Ladezeit der Samples emfand ich gelegentlich etwas zäh, viele Sounds sind wirklich gut, viele nutze ich jedoch gar nicht. Der Ominisphere will es halt allen Recht machen, das ist vielleicht so ein bischen seine Schwäche.
41K Sounds ist eher ein Grund es nicht zu tun, bis ich den passenden Sounds unter deart viel Presets gefunden habe, weiß ich schon gar nicht mehr, welche Sounds es am Anfang der Suche waren.
Das durchstöbern der Soundbänke könnte sich als sehr zeitaufändig erweisen. Auf der anderen Seite kenne ich auch die Qualität der Sounds, leicht wird es diesmal wohl nicht. 🙂
Das gute an Spectrasonic ist, dass es keine Sales-Tage gibt und man sich daher mit der Überlegung Zeit lassen kann.
Vorab: Ich bin ein Fanboy von Omnisphere – seit vielen Jahren
Und: Ja,ich habe das Upgrade gekauft
Die GUI finde ich durchdacht und verständlich, weswegen ich ihn exzessiv zum Sounddesign nutze. Meist arbeite ich mit den Waves und selten mit den Samples.
Wenn ich mit Samples arbeite, dann mit eigenen, Aufnahmen in Parks/City/etc. Spaß macht auch extreme Soundmoves von Massiv X o. Zebra HZ als Samples zu nutzen.