Der Süchtigmacher von SPL
Der SPL BiG Studio ist der neue Stereo-Expander der Studio-Spezialisten aus Niederkrüchten in NRW. Wobei „Expander“ dem Gerät nicht gerecht wird, denn er bietet neben der Verbreiterung der Stereobasis noch einige Funktionen, die nicht nur aufhorchen lassen, sondern tatsächlich süchtig machen können! Warum ich als Tester dieses feinen Geräts kaum wieder clean wurde, erfahrt ihr im folgenden Artikel.
- Stereoweite: Präzise Erweiterung der Bühne ohne Phasenfehler durch analoges Filternetz.
- Röhrenklang: Die Harmonics-Funktion liefert angenehm musikalische Obertöne bis hin zu deutlicher Verzerrung.
- Bassanhebung: Die AirBass-Schaltung setzt bei 42 Hz an und verleiht Signalen ein stabileres Fundament.
- Praxisnutzen: Ideal für Mix-Bus, Instrumentengruppen und Mastering mit hohem Suchtfaktor im Klang.
Inhaltsverzeichnis
Was ist der SPL BiG Studio?
Die Sound Performance Labs rund um die Master Minds Hermann Gier und Wolfgang Neumann nennen das neue 19″-Gerät aus der Studio-Serie einen „Stereo Image Bigger Maker“. Auch diese Bezeichnung wird dem Gerät – ebenso wie der eingangs bereits erwähnte Ausdruck „Expander“ – nicht gerecht. Denn hier wird nicht mit irgendwelchen Phasentricks eine breitere (und meist verwaschene) Stereobreite erzeugt, sondern ein analoges Filternetz bearbeitet ein Differenzsignal und mischt dies dem Original wieder bei. Denn anders als einer Mid/Side Bearbeitung, entstehen hier keine Phasenfehler und so soll das Klangergebnis stabil, fokussiert und in der räumlichen Abbildung exakt bleiben.
Dazu verfügt der SPL BiG Studio über eine Vakuumröhre, die hinter dem zentralen Gitter gelblich leuchtet. Diese kann bei Aktivierung der „Harmonics“-Taste und den entsprechenden Regler zusätzliche harmonische Verzerrungen hinzufügen und so insbesondere in den mittleren und oberen Lagen einen wunderbaren Schmelz hinzufügen.
Zusätzlich kann man mit dem schlicht „Bass“ genannten Schalter eine Bassanhebung aktivieren. Auch hier haben wir nicht einfach eine digitale Bassanhebung, sondern diese wird durch ein komplexes passives Equalizer-Filter erzeugt. Dieses basiert auf der AirBass-Funktion des SPL IRON Mastering Kompressors (5.949,- Euro). Dieser erhöht den Bass im Bereich von 42 Hz um maximal 2 dB.
Die Ausstattung des SPL BiG Studio
Den Range Regler auf der linken Seite der Frontplatte stellt man sich wie ein Frequenzfenster vor. Je weiter der Regler aufgedreht wird, desto mehr Frequenzen werden vom SPL BiG Studio bearbeitet.
Der Stage-Regler beeinflusst die Stereoabbildung in der Tiefe. Das bearbeitete Signal wird also entweder direkt vor den Lautsprecher projiziert oder in die Tiefe dahinter.
Erst mit dem Bigness-Regler wird die Stereobreite beeinflusst – von einem engen Signal in der Mitte, bis hin zu einer weit aufgefächerten Abbildung mit viel Raum zwischen den Schallquellen.
Möchte man dem Signal noch die Oberwellen der Vakuumröhre hinzufügen, nutzt man hierfür die Röhrensektion: Nach dem Einschalten blinkt die „Harmonics“-Taste blau, bis die Röhre auf Betriebstemperatur ist. Hört das Blinken auf und die LED leuchtet konstant, kann man mit dem Tube Harmonics Regler die Menge der Obertöne vergrößern.
Anschlüsse
Auf der Rückseite befinden sich die Buchsen für Ein- und Ausgang, jeweils als XLR und TRS mit sauberer Beschriftung, die auch zusätzlich kopfüber vorhanden ist, um bei der Verkabelung von oben sofort Bescheid zu wissen – allein dafür könnte ich die Ingenieure und Produktdesigner von SPL herzlich drücken. Nicht nur als Testautor hat man manchmal wenig Platz und muss dann noch umdenken. Mit dieser Beschriftung fällt das Verkabeln deutlich einfacher.
Verarbeitung
Wie bei den Spezialisten aus Niederkrüchten üblich, ist der SPL BiG Studio perfekt verarbeitet. Eine schwarz eloxierte Frontplatte aus Aluminium im pulverbeschichteten 19″-Gehäuse wurde für die Ewigkeit gebaut und aus dem Vollen gefräste Aluminiumknöpfe und verschraubte Buchsen machen klar: So sieht höchste Qualität aus. Dies belegt auch der Ground-Schalter, der die interne Masse vom Gehäuse trennt und so Brummschleifen vermeiden hilft.
Die Platine ist mit Durchsteckmontage (THT) bestückt. Dort finden sich beste Bauteile. Wie bei SPL üblich, arbeitet der SPL BiG Studio mit einer erhöhten Betriebsspannung von +/-18 V, was nachweislich klangliche Vorteile mit sich bringt. Durch die erhöhte Spannung wird die Dynamik deutlich erhöht und die Verzerrungen weiter in den unhörbaren Bereich verschoben.
Die technischen Daten des SPL BiG Studio
Das Gerät benötigt 1 HE im Rack und wiegt 3,85 kg. Die technischen Daten sind über jeden Zweifel erhaben – typisch SPL:
- maximaler Ein- und Ausgangspegel: 22,5 dBu
- Eingangsimpedanz: 20 kΩ
- Ausgangsimpedanz: 112 Ω
- Frequenzgang: 10 Hz – 200 kHz
- THD + N (0 dBu, 10 Hz – 22 kHz): 0,0035 %
- Rauschen (A-bewertet): -97,5 dBu
- Dynamikumfang: 120 dB
- Bass Frequenz: 42 Hz
- Bass Anhebung: 2 dB
Der SPL BiG Studio in der Praxis
Vorab darf ich behaupten, dass ich mit meinen KS Digital C88 Reference und dem Universal Audio Apollo X6 klanglich gut ausgestattet bin und bisher dachte ich, dass dieser pure und ehrliche Klang perfekt für die Beurteilung von Audiosignalen und Studiogeräten ist.
Das stimmt auch weiterhin, aber SPL hat mir mit dem SPL BiG Studio ein Gerät zur Verfügung gestellt, das mich klanglich doch sehr überrascht hat. Denn damit zog etwas in mein Studio ein, das eine außergewöhnlich starke und nachhaltige Wirkung auf mich hatte.
Mit dem SPL BiG Studio klingt plötzlich alles … schöner. Die Bühne ist breiter und tiefer und der Bass-Schalter gibt dem Klang einen kaum wahrnehmbaren Schub, der dem Signal irgendwie ein solideres Fundament gibt. Wenn man zuerst an den Range- und Stage-Reglern dreht, dann scheint sich tonal nichts zu verändern und doch bekommen die Interpreten mehr Raum und Luft zum Atmen.
Mit dem Bigness Regler wird dann die Illusion einer Bühne perfekt und das letzte bisschen Gegenwehr verschwindet, wenn man mit der Harmonics-Funktion die Röhren ins Spiel bringt. Sanft und fast liebevoll schmeichelt der Klang dann um die Ohren!
Beim Deaktivieren des SPL BiG Studio kommt dann die Ernüchterung: Die geliebte Aufnahme verliert den Glanz und die Weite, dieses warme und angenehme, dieses Größere verschwindet. Puh, ich schalte es lieber wieder ein – und versinke im Nebel des Klangs.
Nein, ich bin nicht verrückt geworden und der innere Kampf aus einerseits „das ist doch so nicht richtig, es ist viel zu schön, zu weit, zu gut!“ und andererseits „aber genauso wollte es der Toningenieur und so ist es richtig“ führt fast zu einer Glaubenskrise.
Nun ist der SPL BiG Studio aber nicht zum Verschönern der eigenen Plattensammlung konstruiert worden, sondern als Studioeffekt. Und hier liegt die Gefahr! Denn man verliert sich wahnsinnig schnell im „viel hilft viel“. Es bedarf schließlich einer gewissen Reife und Erfahrung, nicht aus jeder Produktion ein 3D Dolby Atmos Wide Screen Erlebnis zu machen.
Das Gegenteil ist der Fall: Durch das zurückhaltende Drehen an den Aluminiumknöpfen findet man meist einen Sweetspot aus einem leicht erweitertem Stereospektrum und einer leichten Modifikation durch die Röhrenschaltung. Der Bass Schalter darf trotzdem – abhängig von der Signalquelle – in den meisten Fällen aktiviert bleiben.
In meinem Audiobeispiel habe ich einen recht simplen Track, bestehend aus einer Gibson Les Paul, einem Rhodes Piano und je Drum und Percussion anfangs ohne Klangbeeinflussung durch den SPL BiG Studio geschickt und dann sowohl Range als auch Stage etwa auf Stufe 6, die Bigness auf 7 und zuletzt den Tube Harmonics voll aufgedreht und dann zurück auf Stufe 5. Am Ende des Tracks stehen alle Einstellungen wieder auf Minimum oder wurden deaktiviert. Dies soll im Wesentlichen die Wirkweise des SPL BiG Studio demonstrieren.
Bei voll aufgedrehter Röhre wird das Signal harsch und man dreht gleicht einer Kameralinse wieder zurück, bis es „scharf“ ist. Im Studioalltag hört man bei hohen Röhrenlevel ein recht deutliches Rauschen.
Beim Anhören empfiehlt sich ein guter Kopfhörer oder die Positionierung im Stereodreieck der Monitore, um einen guten Eindruck der klanglichen Veränderungen durch den BiG Studio zu bekommen.
Wie setze ich den SPL BiG Studio im Studio ein?
Die Möglichkeiten des SPL BiG Studio sind vielfältig und natürlich gilt die Regel, das alles erlaubt ist, was gefällt. Trotzdem empfehlen sich aus meiner Sicht zwei Szenarien ganz besonders:
Im Mix Bus der Drums oder bei jeglichen Instrumenten Gruppen (Bläser, Streicher, etc.). Hier zaubert der SPL BiG Studio auf wunderbare Weise Luft zwischen den einzelnen Instrumenten, ohne diese zu verschmieren. Durch den gezielten Einsatz des Range Reglers findet sich sehr schnell der perfekte Bereich, in dem die Filter den Klang unterstützen.
Dies gilt auch für das Szenario Nummer zwei, beim Mastering. Der Expander ist, neben dem EQ und einem Kompressor, grundsätzlich ein gern verwendetes Instrument im Mastering Prozess. Der SPL BiG Studio bewirkt auf der Stereo-Summe Wunder und macht den Unterschied, zwischen einer guten und einer großartigen und sehr emotionalen Aufnahme aus. Durch die Stage-Funktion kann man die Bühne genau nach Wunsch positionieren und mit der Bigness die Stereo-Weite skalieren.
Im direkten Vergleich gibt es am Markt kaum etwas, dass dem SPL BiG Studio irgendwie gleicht, denn die Art und Weise der Stereo-Verbreiterung, in Kombination mit einer Röhrenstufe, kenne ich so sonst nicht.
Es sei aber angemerkt, dass es von SPL bereits das API 500er Modul „BiG“ gibt, das bis auf das Format und die fehlende Röhrenstufe identisch mit dem BiG Studio ist. Allerdings ist hier zum Kaufpreis von 485,- Euro noch ein anständiges Rack im API 500 Format dazu zu rechnen, das gerne 350,- Euro oder mehr kostet.
Da es zum Testzeitpunkt noch keine weiteren Videos des SPL BiG in der 19″-Studioversion gab, hier ein YouTube Video mit sehr schönen Klangbeispielen mit dem SPL BiG in der API 500 Variante:
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Vielen Dank, sehr interessanter Artikel.
Ich habe vor kurzem das SPL BIG PlugIn im Sale gekauft, um es im Vergleich zum Vitalizer MK3 PlugIn zu testen.
Dennoch interessiert mich der Vergleich zwischen der 19″ Variante des SPL BiG Studio und dem SPL BIG PlugIn, es werden sicherlich Qualitätsunterschiede zugunsten der Hardware bestehen, dennoch interessiert es mich wie nah die PlugIn variante an die Rackversion heranreicht.
Vielelicht gibt es ja bald einen Vergleich, wäre schön.
@Mixit Da ich mich tatsächlich eher für die Plugin-Versionen als für die Hardware interessiere: Wie würdest du den Vergleich zwischen den SPL BIG und Vitalizer Plugins zusammenfassen?
Wie schätzt du alternative Plugins (ich denke z. B. an Arturia Bus Exciter) im Vergleich zu den SPL Plugins ein?
@Dizzy Vielen Dank für deine Einschätzung! Ich nehme mit: Wenn es in die Richtung SPL Plugin geht, dann erstmal Vitalizer 😊
Ein anregender Test mit einem überzeugend ehrlichen, begeisternden Charme. Vielen Dank dafür – den BiG Studio möchte ich unbedingt einmal selbst hören. Aber das mit dem Vergleich zum PlugIn würde mich ebenso interessieren.
Mich würde auch noch ein Kommentar zum Vitalizer in Bezug auf den BIG interessieren. Ergänzen sie sich ggf. Oder gibt es eine große Quersumme im Hinblick auf Funktion und Wirkung.
@42day @ Vitalizer, Soft- oder Hardware?
Sofern ich es in den kommenden Tagen schaffe, kann ich gerne ein paar Zeilen zum Vergleich zwischen dem Vitalizer MK3 PlugIn und dem Big PlugIn schreiben, hoffe ich bekomme es zeitlich hin…
Den Vitalizer in Hardware habe ich nicht.
@Mixit Oh, das wäre Klasse. Den Vitalizer mk3 hatte ich schon für den Masterbus im Visier. Nun komme ich etwas ins „Wanken“. Danke.
@Mixit Ich denke doch, das ein Vergleich von Plugin zu Plugin auch Rückschlüsse auf Hardware zu Hardware zulässt. Danke.
Der SPL Vitalizer Mk. 3 ist mir hier als Vergleich auch sogleich eingefallen.
Ich habe das Plugin und bin absolut begeistert was damit möglich ist !
Das BIG-Plugin habe ich ebenfalls, muß da wohl mal vergleichen.
SPL – immer wieder gut !
… und „Made in Germany“ 🤙
Wie funktioniert der Röhreneffekt mit einer Röhre auf einem Stereo-Signal?
@Piet 👍 Danke!
Hatte den Vitalizer Mk2 als Hardwear. Ein tolles Gerät mit dem man viel veredeln aber auch viel Übertreiben kann und das recht schnell. Ich habe meinen nach einem Jahr wieder verkauft. Ich fand ihn ein „hit and miss“ wie die meisten Stereoizer Effekte die ich bis jetzt ausprobiert habe. Meistens zermatschen sie dann doch den Song oder Track und man merkt es erst zu spät. Zumindest ich habe es oft zu spät gemerkt.
Zu den Kommentaren hier bezüglich Plugins. Ich habe Plugins und Hardwear und bin wirklich kein Hardwear Fetischist. Das ist einer der fälle wo die Plugin version nicht wirklich die Hardwear gut nachahmt mmn. Bei Kompressoren sind mittlerweile plugins verdammt gut geworden und da ist mir gleich ob es das letzte 2% 3D nicht schafft. Beim Vitalizer jedoch sind 2-3% ein Riesiger unterschied denn er kann nur das und dann ist das schwerwiegender.
Spl Big + Vitalizer plugins klingen in sich ziemlich gut, können aber wenig mit der Hardwear mithalten.
Ein super Vergleichsvideo ist auf YT. Heisst
„Hardware vs Plugin Spl Vitalizer MK2-T (Ultimate Test)“ da hört man genau was ich meine.
Abgesehen davon, Spl Big 500. Da klingt das Plugin auch ,,,meh.
Ich persönlich bin kein fan von 3D künstlich nachzurüsten denn es hat immer sein Preis.
Ich kann aber jeden der sich interessiert empfehlen es selber auzuprobieren. Verlasst euch nicht auf die Meinungen von anderen. Man weiss eh nie mit wen man da redet und wie gut die sind
@pytrel Da ich beides hatte bzw Hard+Software kann ich nur sagen, mag sein das das video nicht perfekt ist jedoch was man hört ist eindeutig nicht nur Lautstärke unterschied sonder es klingt komplett anders. Ich bin wirklich kein Hardwear Mönch der sie religiös schützen versucht . Es ist aber einer der fälle wo der unterschied zu groß ist.
Konverter,,, diesen Klangunterschied verursacht kein Konverter Baujahr nach 2000 ausser er ist müll
In kurz, genau wie man sich fühlt wenn man das video anhört so hat es sich auch in Realität
angefühlt da ich es hier bei mir A-B verglichen habe. Nicht nur mit 1/1 Regeln sondern ich konnte einfach nicht die hardwear mit dem Plugin nachmachen. Egal mit welchen einstellungen.
„Und natürlich gibt es einen Unterschied zwischen Hardware und Softwear“ das habe ich auch nie bezweifelt.
Es gibt Sachen jedoch in Softwear die mittlerweile nicht schlechter sondern anders als Hardwear klingen. Ein beispiel wären SSL Bus Compressor Emulationen. Sie sind mittlerweile so gut das ich persönlich bei plugins nichts vermisse wenn ich „diesen“ sound will.
Im falle Vitalizer klingt das Plugin mmn einfach schlechter als die Hardwear nicht nur anders. Ich würde das Plugin nie auf der summe benutzen.
Aber in Kurzfassung, das ist auch nur meine Meinung. Jeder darf seine eigene bilden.
Wichtiger ist das wir jetzt schöne Feiertage haben
@pytrel Es gibt schon das Vitalizer Mk3 plugin. Ich denke das ist neuer als das ursprüngliche. Aber auch das Spl Big plugin finde ich langweilig klingend.
Ich weiss nicht an was es liegt aber die bekommen noch nicht hin die art der Stereoverbreitung der Hardwear nachzubilden. Bei compressoren höre ich mittlerweile immer kleinere unterschiede zu hardwear aber diese stereotools die klingen radikal anders.
Da ich das glück habe das ich mit meiner eigenen Musik arbeite kann ich viel mehr im mix machen als im Nachhinein breite rein zu „zaubern“ die trotzdem nicht so gut klingt wie im mix gelöst. Aber für mastering engineers die einen 2d mix oder einen zu flach klingenden mix bekommen denke ich mir kann sowas helfen.
Danke für das Gespräch. 🖖
Erstmal danke an die Gemeinschaft hier für den Hinweis auf die Plugin-Version. Nachdem bei mir der PassEQ und IRON, manchmal auch PQ und punktuell Vitalizer (den hab‘ ich sogar in echt) und Ranger feine Dienste leistet, klingt das wie ne nette Anschaffung.
In dem Zusammenhang ist es schön, wie verschiedene Leute Dinge verschieden sehen:
Amazona: „mit einer erhöhten Betriebsspannung von +/-18 V“, eine Anwendung fürs Mastering wird nahegelegt.
Plugin Alliance: „an important tool for winning the loudness wars“
SPL: listet das nicht in der Kategorie „Mastering“. Warum? Wahrscheinlich wegen der reduzierten Betriebsspannung von +/-18V, weil für anspruchsvolle Sachen verwendet man ja +/-60V
😂
Vielleicht sollte man noch etwas zum Signalweg sagen. Alles auch die Röhre bearbeitet NUR das Seitensignal. Direkt vor dem Ausgang liegt dann die Big Funktion und die ist wieder LR.
Die Hardware klingt übrigens besser als das Plugin. Damit ist es leicht, eine Stimme einzubetten.