Zündet der Rample 2 den Turbo?
Mit dem Squarp Rample Turbo testen wir heute einen Sample Player für das beliebte Eurorack-Format. Den nominellen Vorgänger Squarp Rample, ohne den Zusatz „Turbo“ im Namen, hatten wir bereits im Test und ich konnte da nur Gutes berichten. An dieser Stelle empfehle ich zum Einstieg in die grundlegende Bedienung und Funktionalität des Rample ausdrücklich die Lektüre des damaligen Testberichtes.
- Soundqualität: Deutlich verbesserter DAC, weniger Grundrauschen und präzisere Höhen.
- Latenz: Spürbar schnellere Trigger-Reaktion und optimierte Performance.
- Funktionalität: Vier Kanäle, lange Samples, Multi-Layer, fünf Effekte pro Kanal und vollständige MIDI-Steuerung.
- Firmware 2.0: Verbesserte Effekte, genauere CV-Auswertung und optimierte Parametersteuerung.
- Fazit: Wertiger, leistungsstarker Sampleplayer mit hoher Bedienfreude und klarer Kaufempfehlung.
Inhaltsverzeichnis
- Worum geht es in diesem Test?
- Was ist der Squarp Rample Turbo?
- Squarp Rample Turbo – Lieferumfang
- Haptik des Squarp Rample Turbo
- Wissenswertes über die bisherigen Firmware-Updates
- Aktuelle Firmware: RampleOS 2.0
- Vergleich Squarp Rample vs. Squarp Rample Turbo
- Bietet der Rample Turbo funktionale Verbesserungen?
- Die Bedienung des Sample Players
- Gibt es Alternativen im Eurorack?
Worum geht es in diesem Test?
Da sich, und das kann ich schonmal vorwegnehmen, an der grundlegenden Bedienung und Funktionalität des Squarp Rample Turbo nichts Wesentliches geändert hat, wird es in diesem Testbericht eher um die Unterschiede zum Modul der ersten Generation gehen.
Ich hoffe, ihr seid genauso gespannt wie ich, ob der Rample in Runde 2 wirklich den Turbo zündet und vor allem, was sich hinter dem Namenszusatz an weiteren Funktionen und Neuigkeiten verbirgt, was uns gleich zur ersten Frage bringt:
Was ist der Squarp Rample Turbo?
Der Squarp Rample Turbo ist ein 4-Kanal-Sample Player für das Modularsystem im Eurorack-Format, der Samples mit unbegrenzter Länge abspielen kann und dabei auch Multi-Layer mit bis zu 12 Samples unterstützt.
Die vier Kanäle zum Abspielen der Samples lassen sich über individuelle Gate-Eingänge triggern. Für die Veredelung der Samples bietet das Modul veränderbare Abspielparameter und fünf Effekte pro Kanal. Die abgespielten Samples werden am Mix-Ausgang zusammengeführt, können aber auch über ihre Einzelausgänge aus dem Mix entfernt werden. Die vier Einzelausgänge sind DC-gekoppelt, sodass man mit ihnen auch Control Voltage zur Steuerung anderer Module im Eurorack-System abspielen kann.
Der Squarp Rample Turbo ist vollständig über MIDI steuerbar und erlaubt über MIDI-TRS Polychain mit weiteren Rample-Modulen für mehr Stimmen.
Squarp Rample Turbo – Lieferumfang
Der 14 Teileinheiten breite Squarp Rample Turbo kommt auf Samt gebettet in einer hübsch gestalteten und passgenauen Box mit bereits eingesetzter microSD-Karte und dem gesteckten Ribbon-Kabel für die Stromversorgung im Eurorack-Case.
In der Box finden wir einen microSD-Card-Adapter, ein MIDI-DIN5 zu TRS-Kabel, ein TRS-zu -TRS-Kabel, das übliche schwarze Schraubenset und einen Quick Start Guide. Den Quick Start Guide und das große Bedienhandbuch finden wir auch auf der Website des Herstellers.
Auf der mitgelieferten größeren und schnelleren microSD-Karte finden wir neben der Firmware auch wieder mehr als 200 Samples namhafter Künstler, die zu den ersten Experimenten mit dem Squarp Rample Turbo einladen. Allerdings wartet der hübsche Squarp Rample Turbo nur darauf, eure eigenen Kreationen zu triggern.
Schauen wir bei der Gelegenheit auch gleich mal auf die Rückseite. Dort finden wir keine nach außen ragenden Bauteile, selbst die Stromversorgung wurde versenkt, sodass der Squarp Rample Turbo mit seinen 25 mm Einbautiefe auch prima für die flachen Skiff-Koffer unserer mobilen Euroracker geeignet ist.
An dieser Stelle dann auch gleich die Angaben zum Strombedarf. Auf der +12 V Leitung des Eurorack-Powerbusses sagt der Squarp Rample Turbo mittelprächtige 220 mA, zu denen auf der -12 V Leitung noch einmal magere 40 mA hinzukommen. Die 5 V Leitung wird hier nicht genutzt.
Haptik des Squarp Rample Turbo
In puncto Haptik hat sich bis auf ein paar Kleinigkeiten, die wir später noch klären, auf der Frontplatte nichts verändert. Ich könnte hier meine positiven Aussagen aus dem Testbericht des Rample der ersten Generation ohne Gewissensbisse reinkopieren. 
Wie beim Vorgänger auch, kann ich an dieser Stelle dem Squarp Rample Turbo eine sehr wertige Verarbeitung bescheinigen. Ich habe hier nichts auszusetzen und vergebe die volle Punktzahl.
Wissenswertes über die bisherigen Firmware-Updates
Unser damaliger Test der ersten Generation des Rample fand mit der Version 1.22 im Jahr 2020 statt. Ich denke, es ist sinnvoll, einmal in die Update-Historie zu schauen, was Squarp Industries bis heute in das RampleOS an neuen Features implementiert hat, wobei das nur ein grober Abriss über die wichtigsten Neuerungen sein soll.
Kurz nach unserem Test kam im Dezember Version 1.3 heraus und brachte neue Einstellungen für Layer und Assign mit und verbessertes das Ausblenden der Samples durch Anticlic.
Im Mai des nächsten Jahres folgt mit Version 1.4 dann ein massives Update mit zahlreichen Optimierungen, vielen Bugfixes und neuen Funktionen. Die CV-Eingänge können nun mit 1 V/Oktave betrieben werden, sodass Samples chromatisch gespielt werden können.
Dazu gab es Einstellungen für einen MIDI-Keyboard-Split samt Polyphonie, wobei dann sogar Akkorde mit Stimmendiebstahl abspielbar wurden. Die VU-Meter-Anzeige bekam in diesem Update auch neue Modi und kann nun die Schichten der Layer anzeigen oder eine Explosionsanimation darbieten statt der bisherigen Balkenanimation.
Wesentliche Verbesserungen gab es in der Latenz (Zeit zwischen Trigonometrie und Sample-Wiedergabe) des Rample und auch der Freeze-Effekt wurde verbessert. Darüber hinaus wurde an der Genauigkeit der chromatischen Tonleitereinstellung, der CV-Eingänge (ADC-Umwandlung) und der VU-Meter-Anzeigen gearbeitet.
Im Januar 2022 erschien mit RampleOS 1.43 ein für alle Rample-User empfohlenes Stabilitäts-Update, bei dem kritische Absturzprobleme behoben wurden. Mitte des Jahres folgte dann RampleOS 1.50 mit vielen Optimierungen und auch wieder neuen Funktionen.
Der Code wurde optimiert und es gab wieder neue VU-Meter-Anzeigen inklusive Flip-Option, bei der das Display gedreht werden kann, wenn man das Modul verkehrt herum in das Case einbauen möchte. Da hat sich tatsächlich über die Jahre so richtig was getan unter der Haube des Squarp Rample und nun schauen wir mal auf die …
Aktuelle Firmware: RampleOS 2.0
Die aktuelle Firmware für den Squarp Rample, egal ob für den aktuellen Turbo oder den Vorgänger, ist Version 2.0.
Im Februar 2024 erblickte RampleOS 2.0 das Licht der Welt (wir berichteten). Mit diesem Update verbesserte sich die Latenz des Squarp Rample erheblich. Die Audioeffektparameter durften ab diesem Zeitpunkt mit einer höheren Frequenz moduliert werden. Es sollten nun auch keine Audio-Klicks mehr beim Abspielen eines Samples oder beim Laden von Kits auftreten.
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Auch an den Effekten wurde weiter geschraubt. Der neugestaltete FREEZE-Effekt bekam einen verbesserten granularen Algorithmus, um den Klang weicher und homogener zu machen und der Bitcrusher eine höhere Intensität.
Die Quantisierung chromatischer Noten für die Tonhöhe arbeitet jetzt noch genauer und die Ausgangspegel sind jetzt in dB anstatt der linearen Lautstärke, was eine bessere Dynamik beim Abspielen von Samples mit einem MIDI-Controller ermöglicht, bei dem die Velocity die Lautstärke des Samples steuert.
Die Parameter Start Point und Length können nun auf exponentiell eingestellt werden, was eine präzisere Feinabstimmung ermöglicht, wenn diese Parameter niedrige Werte erreichen. Es ist jetzt möglich, sehr kurze Sample-Längen zu erreichen, um Glitchsounds zu erzeugen.
Das VU-Meter kann mit einer neuen Einstellung nun auch die CV-Eingangsspannungen auf dem Display darstellen. Wenn man nun ASSIGN gedrückt hält und ein zu ladendes Kit auswählt, behält das neue Kit die FX-Parameter des vorherigen Kits bei. Der SLICER bekam eine neue Einstellung und kann nun ein Sample in 128 gleiche Teile unterteilen.
Vergleich Squarp Rample vs. Squarp Rample Turbo
In diesem Abschnitt schauen wir mal auf die Unterschiede der beiden Module. Zuerst auf die offensichtlichen optischen Unterschiede des Squarp Rample Turbo zu seinem Vorgänger und danach werfen wir gemeinsam einen Blick unter die Haube des Probanden.
Nebeneinander eingebaut, erkennen unsere Wimmelbild-Experten sofort den neuen kursiven Rample-Schriftzug im oberen Bereich. Unter den vier Reglern links, die vier kleinen Buttons haben jetzt farbliche Umrandungen, welche die Farben aus dem Rample-Schriftzug oben wieder aufnehmen.
Die Beschriftung dieser vier Buttons unterhalb hat sich geändert und geht nun statt in Weiß in diesem grauen Ton auf der Frontplatte leider völlig unter. Da muss man schon genau hinschauen, dass man da etwas erkennt. Weil man aber diese Beschriftungen für die Arbeit am Squarp Rample Turbo später eh nicht mehr benötigt, da man die Funktionen dann praktisch auswendig kennt, geht dieser kleine Makel für mich nicht in die Bewertung ein.
Die Audioausgänge waren beim Rample der ersten Generation noch auffällig weiß umrandet. Diese Umrandung ist jetzt einem unauffälligen Grauton gewichen. Auch hier fand ich die weiße Umrandung praktischer und auch hübscher, aber das ist ja bekanntlich Geschmacksache.
Auf der Rückseite gibt es auch noch einen kleinen Unterschied. Hier wird die Seriennummer des Squarp Rample Turbo nun edel holographisch abgesetzt.
Bietet der Rample Turbo funktionale Verbesserungen?
Hardwareseitig kommt der Squarp Rample Turbo mit verbesserter Latenz und mit einem komplett überarbeiteten DAC, was auch für die Signalaufbereitung und die analogen Audiopfade gilt. Dies mündet in einer deutlich verbesserten Soundqualität. Diese ist nun präziser, besonders in den Höhen detailreicher und hat ein deutlich reduziertes Grundrauschen, was im Endeffekt für eine größere Transparenz sorgt.
Da ich die beiden Rample nun schon nebeneinander ins Case geschraubt habe, natürlich mit Washer, um die hübschen Frontplatten zu schützen, dachte ich mir, dass wir die Aussagen zur besseren Audioqualität doch gleich mal direkt prüfen sollten.
Erstes Experiment: Grundrauschen. Die Aufnahme erfolgte trocken und direkt aus den Modulen mit gleicher Einstellung und Pegel in das Audiointerface Steinberg UR22C. Es gab hier keine weiteren Bearbeitungen, nur noch den finalen Schnitt mit Steinberg Wavelab Pro 12.
Also die Kopfhörer aufgesetzt: Links im Stereobild ist das Grundrauschen des Squarp Rample und rechts hören wir gleichzeitig den Squarp Rample Turbo.
Ich denke, das Gehörte spricht für sich, oder? Und auch in der visualisierten Waveform des Audiofiles erkennt man, dass der Squarp Rample Turbo (unten) das geringere Rauschverhalten bietet.
Das zweite Experiment: Audioqualität und Latenz. Gleiches Setup, nur diesmal wird ein Sample (Programm A1) getriggert von meinem Robaux SWT16+ auf dem ersten Kanal auf beiden Modulen gleichzeitig abgespielt. Rechts ist dabei wieder der Squarp Rample Turbo zu hören.
Und auch hier ist das Ergebnis ziemlich eindeutig und bestätigt die Aussagen aus der Einleitung dieses Abschnittes.
Ich muss dazu aber auch sagen, dass ich den rauen LoFi-Charme des Squarp Rample der ersten Generation sehr mag, denn er drückt den abgespielten Samples irgendwie einen eigenen Charakter auf, der so ein bisschen an die alten Sampler-Zeiten aus dem vorigen Jahrhundert erinnert, aber das ist natürlich nur mein subjektiver Geschmack.
Zoomt man mal in die Audioaufnahme des zweiten Experiments stark hinein, erkennt man auch, dass der Squarp Rample Turbo (unteres Signal) das Sample minimal eher abfeuert, was für die verbesserte Latenz spricht. Das spielt sich natürlich vollends im unhörbaren Bereich ab, aber ich wollte es erwähnt haben.
Die Bedienung des Sample Players
Die Bedienung des Squarp Rample Turbo hat sich gegenüber dem Vorgänger nicht verändert und beschränkt sich im Wesentlichen auf Funktionsauswahl per Button – Werteanwahl mit Encoder und Druck auf ihn zur Bestätigung.
Bei der Arbeit mit beiden Rample-Modulen hatte ich immer das Gefühl, dass die Turbo-Version einen Ticken schneller auf meine Eingaben reagierte. Besonders zeigte sich das Verhalten bei der Anwahl und dem Laden neuer Sample-Kits.
Das große Handbuch wird man immer dann brauchen, wenn es um die umfangreiche MIDI-Implementation des Squarp Rample Turbo geht. Tatsächlich nutze ich MIDI im Eurorack fast gar nicht. MIDI findet bei mir nur für die Verbindung Eurorack von und zur DAW statt, von daher habe ich dieses Thema hier auch vollends ausgespart.
Ansonsten gibt es bei der Bedienung des Squarp Rample Turbo keine Fallstricke und so wird man mit dem hübschen Modul schon nach kurzer Zeit der Einarbeitung sehr zielführend arbeiten und erste wohlklingende Erfolge feiern.
Gibt es Alternativen im Eurorack?
Als Alternative zum Squarp Rample Turbo als reinen Sampleplayer sehe ich das auch von mir getestete SoundForce Samples II. Mit fünf abspielbaren Kanälen, weniger Teileinheiten Verbrauch im Case und dem geringeren Preis hat es in diesen Punkten sogar die Nase vorn.
Der Squarp Rample Turbo punktet dann wieder mit erweiterter Sample-Wiedergabe (Chordmodus mit Stimmenklau, chromatischer Sample-Wiedergabe), Effekten und MIDI. Beide Module glänzen durch eine intuitive Bedienung und bringen einen sehr hohen Spaßfaktor mit.



















































Für mein erstes Modular-Case bin ich auch am Überlegen, mir den Rample Turbo zu holen. Alternative wäre sonst noch Erica Synths Sample Drum, da gibt es dann zwar nur 2 Sample-Kanäle, dafür aber mehr CV Eingänge und ein richtiges Display.
Mal schauen.
@ollo Kann dir nur empfehlen, dir das Filemanagement im Manual vorab genau anzuschauen. Das Modul zwingt den Benutzer, Samples in Kits zu organisieren, Dateien umzubenennen (!) und in eine feste Ordnerstruktur zu kopieren. Für mich ein Ausschlusskriterium, als ich mir mal überlegt hatte, den Rample zu kaufen. Das Modul an sich ist schon sehr sexy, aber auf das Dateihandling hatte ich ultimativ keinen Bock.
@swellkoerper Hm .. das Dateihandling hat mich jetzt nicht abgeschreckt. Das war doch schon bei Hardware-Samplern so, dass man seine Samples sauber benennt und organisiert, damit man die Übersicht behält – oder?
@Dirk E. aka Xsample Aber dass man in 2026 noch Dateien umbenennen soll fände ich schon auch unschön. Hatte den Rample auch immer wieder im Auge, aber das fände ich sehr nervig. Mein kürzlich erworbener „Raw Waves v2“ (aka Radio Music) kann mittlerweile auch WAV und lange Dateinamen, ebenso ein Quad Drum von VPME. So dass man die auch im Nachgang wiedererkennen kann.
@Dirk E. aka Xsample Gewiss, meine Aussage war auch bewusst sehr subjektiv formuliert. Das mag jeder anders sehen, aber für mich bekommt das einen anderen Stellenwert, da das Modul kein Display und keine eigene Aufnahmemöglichkeit hat. Irgendwelche Sitzungen am Rechner, wo man für ein einziges Modul Dateien organisiert und Batch-Rename-Sessions machen muss, damit das Modul Sound von sich gibt, sind für mich nicht die beste Voraussetzung, um Spass zu haben. Oder eine Textdatei zu editieren.
Solche engen Datei-Konventionen haben mich auch davon abgehalten Module wie z.B. TipTop One oder Endorphin.es Two of Cups zu kaufen.
@swellkoerper Ja, da hast Du völlig Recht .. jeder hat da seine eigene Arbeitsweise. Der Eine mag es, der Andere nicht. Tatsächlich habe ich über diesen Punkt bei dem Test nicht nachgedacht, da es für mich durch die alten Samplergeschichten selbstverständlich ist Samples strukturiert zu organisieren. Und klar, das kann natürlich den kreativen Fluss killen. Solche Sachen mache ich dann, wenn ich ne Blockade habe und irgendwie lösen sich solche Dinge dann genau dadurch immer. :lol:
@swellkoerper Ja, swellkoerper, geht mir genauso. Das ist so unheimlich anstrengend hier den Überblick zu waren, wenn man alles umbennen muss in 1-4. Und dann noch auf das Format achten. Einfach in die Ordner kopieren, wäre viel besser. Bei Bastl Wave bard Modul geht es ja auch super über den Browser. Beim 1010 micro sowieso. Das ist tatsächlich der Grund warum ich den Rample nicht gerne nutze. Ich finde schon, das das ein negativer Punkt ist.
Hinzu kommt dann noch, wenn man Stereo Samples nutzen will. Ganz schwierig!
@[P]-HEAD Da kann man mal sehen, wie subjektiv so ein Test dann doch ist. Der Eine empfindet das als NO-GO und der Andere als so selbstverständlich, dass er es gar nicht hinterfragt. Krass …
@Dirk E. aka Xsample Man kann nicht immer jeden möglichen Blickwinkel bedenken, wenn man ein Gerät testet. Dafür gibts ja hier die Kommentare. Ich denke nicht, das es am Gesamtergebnis was ändert.
Das Update vom Rample überzeugt mich nicht um upzugraden. Wenns plötzlich ein richtiges Display gegeben hätte- wäre es was anderes gewesen, sogar, wenn die Audioqualität gleich geblieben wäre.
Das Bastl Wave Bard Modul hat überhaupt kein Display aber ist genial simpel in der Bedienung.
@[P]-HEAD Danke für Dein Verständnis. Ich denke, Du kennst sowas auch von Deinen genialen Tests. Beim Rample habe ich das Display immer für absolut ausreichend empfunden. Da man sich durch das Filemanagement mit den Kits ausgiebig beschäftigt, braucht man es ja nur zum Anwählen der Kits und für minimale Einstellungen. Ansonsten ist es eher Showeinlage für die Augen. :)
@[P]-HEAD P-Head: der Vergleich mit der 1010bitbox micro ist aber nicht so ganz fair. :-) Die 1010 ist eine andere Liga – obwohl preislich nicht mehr so sehr entfernt wie der Rossum – und ein völlig anderes Konzept. Die Bitbox ist vom Ansatz her erst mal ein Sampler der „traditionellen“ Art (mit dem sich natürlich auch abgefahrene Dinge anstellen lassen) – der RAMPLE dagegen verfolgt, wenn ich den Test richtig lese, gleich vom Anfang an das eher Aleatorische und erst in zweiter Linie das Sortierte. :-)
Andererseits _kann_ die bitbox micro in Sachen Dateihandling aber auch sowas von einer Mimose sein. Diese ganzen Dinger sind offensichtlich dermaßen Open Source, dass sie am liebsten nur mit U*X-Shell beladen werden möchten … mittels SUDO cp -r am besten auch noch… (Nicht, dass ich es *nicht* versucht hätte!)
Manche Dateien oder sogar Ordner (obwohl technisch anscheinend passend) zeigt auch die bitbox einfach nicht an. Alles in allem ist die bitbox micro aber noch das am wenigsten Benutzerfeindliche, was ich auf dem Gebiet bislang gefunden habe. :- )
@swellkoerper Das mit dem File-Handling scheint sowieso eine für viele Sample-Player / Sampler verbreitete Seuche. Der Pestdoktor schlechthin ist und bleibt für mich der BOSS RC-505. Jo, der Klassiker. Den hatte ich vorletztes Jahr ein paar Wochen lang in meinem Hobbystudio, daraufhin frustriert weiterverkauft. Nicht nur hatte das Ding sehr, sehr enge Anforderungen an geladene Files, nein, der nahm auch Dateien, die anscheinend perfekt an den RC-505 angepasst waren, gern mal einfach nicht an. _Das_ er sie nicht annahm, sah man erst, *nachdem* die Files hochgeladen waren. Das ist Pest und Cholera in einem! Verstehe nicht, warum der 505 so beliebt war. Da ist Samples II, aber auch z.B. das Pico Drums von Erica, die Benutzerfreundlichkeit in Person.