Test: SSL X Logic G Series Compressor, Stereo-Kompressor

3. August 2020

SSLs legendärer Bus-Kompressor

SSL X Logic G Series Compressor test

SSL X Logic G Series Compressor, Stereo-Kompressor

Der SSL X Logic G Series Compressor ist eine Neuauflage des berühmten Stereo-Kompressors der SL 4000 G Konsole, die Solid State Logic Mitte der 80er Jahre herausbrachte. Zu dieser Zeit hieß er noch „Quad Compressor“, da sich die vier Busse dieser Mischpulte mit ihm bearbeiten ließen. Auch in den späteren J-, K- und XL-Serien war er in technisch modernisierter Form stets mit an Bord.

Den prominenten Klang dieses VCA-Dynamikprozessors kennt einfach jeder, denn er hat den Sound unzähliger Aufnahmen geprägt – egal ob er nun das Summensignal einer Tonmischung mit etwas „Glue“ zusammen führt, poppende Transienten aus einem Schlagzeug herauskitzelt oder ein Raumsignal vollkommen überkomprimiert.

SSL G Series Compressor

SSLs legendärer Bus-Kompressor

Auf den ersten Blick

Der SSL X Logic G Series Compressor hat eine Breite von 19 Zoll mit eine Höheneinheit, trotz der nicht geringen Einbautiefe von rund 33 cm (ohne Anschlusskabel) beträgt sein Gewicht überraschenderweise nur 3,3 kg. Rundum ist der Verarbeitung des Stahlblechgehäuses sehr solide, das dicke Frontpanel macht einen robusten und langlebigen Eindruck, ebenso wie die überschaubare Anzahl an Bedienelementen.

Ganz links ist ein beleuchtetes VU-Meter eingelassen, das ausschließlich das Maß der Pegelreduktion anzeigt. In der Mitte liegen die fünf Regler zum Einstellen des Kompressors, dazu zählen Threshold, Attack (0,1, 0,3, 1, 3, 10 und 30 ms), Ratio (2:1, 4:1 und 10:1), Release (0,1, 0,3, 0,6, 1,2 Sek. und Auto) und Makeup-Gain (- 5 bis + 15 dB).

SSL G Series Compressor

Die Bedienelemente

Direkt daneben befindet sich noch die Side-Chain- und Auto-Fade-Funktion. Letztere dient zum Ein- und Ausblenden eines Signals, die dafür wählbare Zeitspanne erstreckt sich von 1 bis 60 Sekunden.
Sowohl der Kompressor, der externe Side-Chain-Eingang als auch die Fade-Funktion lassen sich über separate, quadratische Taster aktivieren, die im Stil der Solo- und Cut-Buttons der SL 4000 G Konsole gehalten sind.

Auf der Rückseite des G Series Compressors sind sämtlich Anschlüsse untergebracht.
Für die Audioverbindung verwendet SSL zwei Ein- und Ausgänge von Neutrik im XLR-Format, auch der Anschluss des Key-Input erfolgt über eine weitere XLR-Buchse, so dass das monophone Side-Chain-Signal gleichermaßen auf beide Stereokanäle einwirkt. Neben der obligatorischen Kaltgerätebuchse für die Stromversorgung des internen Netzteils – auf einen Ein- und Ausschalter wurde übrigens verzichtet – gibt es noch einen neunpoligen D-Sub-Anschluss, mit dem eine ferngesteuerte Bedienung der Fade-Funktion möglich ist.

SSL G Series Compressor

Anschluss für Key Input und Remote

Technische Details

Im Inneren kommt eine VCA-Schaltung ohne Übertrager zum Einsatz, die nicht nur für den typisch klaren und transparenten Klang, sondern auch für das überaus schnelle und druckvolle Ansprechverhalten sorgt.
Der SSL X Logic G Series Compressor ist ein reiner Stereo-Kompressor und lässt sich nicht dual-mono nutzen, da stets die höchste Pegelspitze eines Kanals auch die Kompression des anderen bestimmt, mal abgesehen davon gibt es auch nur eine übergeordnete Klangregelung. Dennoch kann man ihn natürlich für eine einfache Monoanwendung einsetzen, sofern an dem zweiten Kanal kein Signal anliegt.

Auch wenn die offizielle Produktbeschreibung ausschließlich die Verwandtschaft zu dem Bus-Kompressor der SL 4000 G Konsole preist, so wird in der Bedienungsanleitung erläutert, dass sich das Schaltungsdesign zwar an der G-, J- und K-Serie von SSL anlehnt, letztendlich aber auf der Centre Sektion der XL 9000 Konsole basiert.
Wie am Anfang erwähnt, hat der Bus-Kompressor von Serie zu Serie immer einen leichten technischen Wandel durchlebt, so dass die aktuellen Versionen zwar auf den originalen Schaltungen der 80er-Jahre beruhen, aber mit der patentierten, hauseigenen SuperAnalogue-Technik gebaut werden. Klanglich haben die unterschiedlichen Revisionen grundsätzlich die gleichen Eigenschaften, dennoch soll gerade der Charakter der ursprünglichen Versionen etwas eigenständiger sein. Wie groß die Unterschiede sind, kann in diesem Test nicht beantwortet werden, da es keine Vergleichsmöglichkeit mit einem Original gab.

SSL G Series Compressor

Ein- und Ausgänge im XLR-Format

SSL bietet den G Series Compressor derzeit in drei verschiedenen Varianten an, die sich in ihren Ausstattungsmerkmalen leicht unterscheiden:

  • SSL 500er-Series Bus Compressor MKII: Ein Modul für die 500er API Racks mit erweiterten Ratio- und Release-Einstellungen, sowie einem internen Sidechain-Filter,
    Preis: 2244,- Euro
  • SSL X-Rack Stereo Bus Compressor Modul: Ein Einschub für das hauseigenen X-Rack-Format, ebenfalls mit erweiterter Ratio- und Release-Einstellung, externen Stereo-Side-Chain-Eingängen und sogar Total-Recall-Funktion in Verbindung mit dem großen X-Rack,
    Preis: 2048,- Euro, Mynx Gehäuse: 516,- Euro, X-Rack Gehäuse: 1075,- Euro
  • SSL X Logic G Series Compressor, die hier getestete 19 Zoll Version mit einfacher Ratio- und Release-Regelung wie beim Original, Mono-Side-Chain-Eingang und Auto-Fade-Funktion, Preis: 3509,- Euro

Etwas irritierend sind jedoch die Preisunterschiede: Das X-Rack Modul bietet gegenüber dem 500er Modul einen größeren Funktionsumfang, ist allerdings rund 200,- Euro günstiger. Selbst wenn das X-Rack Modul nur in dem kleinen Mynx Gehäuse von SSL untergebracht wird, beträgt die Differenz zu der teureren 19 Zoll Version immer noch stolze 945,- Euro, die sich nur durch die zusätzliche Auto-Fade-Funktion erklären lässt.

SSL G Series Compressor

Bypass und Side-Chain

Praxis

Angesichts der geringen Anzahl von fünf Reglern gestaltet sich die Bedienung des SSL X Logic G Series Compressors recht simpel. Wenn der Threshold vorübergehend stark abgesenkt wird, lässt sich das Verhalten von Attack und Release sehr gut hören und entsprechend schnell findet sich eine brauchbare Einstellung.

Die drei wählbaren Ratio-Setups sind im Verhältnis zu anderen Kompressoren nicht sehr umfangreich, aber in der Praxis völlig ausreichend: 2:1 ist prädestiniert für den gemäßigten Einsatz, 4:1 liefert schon deutlich kräftigere Kompressionsergebnisse und 10:1 eignet sich für Limiter-Anwendungen.

SSL X Logic G Series Compressor test

Charakteristisch wird der Klang des SSL Stereo-Kompressors nicht durch eine besondere Färbung, sondern durch die kräftige Art der Kompression, die gleichzeitig eine starke Transparenz im Klang gewährleistet. Dabei lassen sich Transienten wunderbar herausarbeiten, da sie eine sehr eigenständige Form erhalten, die im Studio-Volksmund auch besser bekannt ist als „SSL-Pop“.

Ein überaus wichtiges Feature ist der externe Key-Input, dank dem sich der Bus-Kompressor wesentlich flexibler verwenden lässt. Wenn es nur darum geht, den Bassbereich aus der Kompression herauszunehmen, ist natürlich ein internes Filter, wie das der 500er Modul-Variante, bequemer und praktischer. Dennoch ergeben sich mit dem externen Side-Chain-Eingang deutlich mehr Möglichkeiten, so dass neben Filtering auch z. B. Ducking- oder De-Essing-Effekte realisiert werden können. In einem analogen Setup ist dafür natürlich das entsprechende Outboard notwendig, in Verbindung mit einer DAW braucht man nur einen freien Ausgang am Audiointerface, das Filtering kann mit jedem einfachen EQ-Plugin realisiert werden, zumal es nur als Trägersignal dient.

SSL G Series Compressor

Auto-Fade-Funktion

Klangbeispiele

Alle Klangbeispiele sind wieder wahlweise im WAVE-Format (44,1 kHz, 24 Bit) oder als MP3 (320 kBit/s) aufrufbar.

Los geht es mit einer Schlagzeugaufnahme, die zuletzt bei dem Test des Manultec MT-E.8012 bearbeitet wurde.

Drum-Bus: Glue

In der ersten Einstellung soll nur etwas „Glue“ erzeugt werden, sprich die Aufnahme erhält einen etwas kompakteren Rahmen, in dem die einzelnen Instrumente ein bisschen mehr miteinander verschmelzen. Dafür wird eine relativ kurze Attack-Zeit angewählt und die Auto-Release aktiviert, die stets ein sehr natürliches Regelverhalten an den Tag legt, das kaum wahrnehmbar ist.

Einstellung: Attack: 3 ms, Release: Auto, Ratio: 2:1, max. GR: 2 dB

Smashed Drum Room

Als nächstes soll ein altbewährtes Stilmittel demonstriert werden, das auch heute noch bei Produktionen zum Einsatz kommt: das völlig überkomprimierte Raum-Signal.
An dieser Bearbeitungstechnik scheiden sich die Geister, die Befürworter berufen sich auf den klassischen Sound von unzähligen Rock-Aufnahmen, die Kritiker bemängeln den hohen Dynamikverlust und die unnatürlich Raumdarstellung.

Da der Tiefbassanteil in der unkomprimierten Version komplett herausgefiltert ist, dominiert die Snare das Klangbild der Raummikrofone. Mit einer Limiter-Einstellung und einer überaus extremen Pegelreduktion wird die Snare nun auf das gleiche Niveau der Bass-Drum und der Overheads gesetzt.
Die Durchschnittslautstärke der unkomprimierten Raum-Spur beträgt -45 Lufs, bei dem Beispiel mit dem komprimierten Raum wurde sie auf -47 Lufs herabgesetzt, wobei sie eigentlich immer noch viel zu laut ist, aber für diesen Test darf das Ergebnis ruhig etwas plakativer sein.

Einstellung: Attack: 0,1 ms, Release: 0,3 s, Ratio: 10:1, max. GR: 18 dB

SSL G Series Compressor

Klangregelung des Kompressors

Drum-Bus: Kompression

Zurück zu dem Summensignal der Schlagzeugaufnahme: Nun wird eine Ratio von 4:1 angewählt und das Drum-Kit in zwei verschiedenen Stärken komprimiert. Bei dem ersten Beispiel beträgt die maximale Reduktion 4 dB, das Ergebnis ist schon etwas kräftiger, aber noch gemäßigt. Dabei fällt auf, dass vor allem der Bassbereich deutlich geringer ist als zuvor, was auch ein stückweit dem typischen 80er-Jahre Drum-Sound entspricht.

Bei dem zweiten Beispiel beträgt die Reduktion 9 dB. Dadurch kommt wieder recht plakativ der typische SSL-Charakter zum Vorschein, allerdings ist der Klang durch die lange Attack und kurze Release schon etwas unruhig. Bei diesem hohen Kompressionsmaß wäre eine Mix-Blende zwischen dem unbearbeiteten und komprimierten Signal sehr nützlich und spannend. Mit Sicherheit würden in der heutigen Zeit auch deutlich mehr Anwender diesen Regler anstatt der Fade-Funktion nutzen.
Interessant ist – gerade im Vergleich zu dem Smashed-Drum-Room – wie die Raummikrofone hervorgehoben werden und gleichzeitig mit den Direktsignalen verschmelzen.

Einstellung: Attack: 10 ms, Release: 0,1 s, Ratio: 4:1, max. GR: 4 dB (1. Beispiel) / 9 dB (2. Beispiel)

Infos zur Aufnahme:

Schlagzeuger: Christoph Eggener
Schlagzeug: Pearl Masters Custom Maple Shell
Cymbals: Custom Crash 16“, K Ride 20“, K Dark Crash Thin 14“, Oriental China Trash 16“, Sabian HHX 10“ Splash, Paiste 14“ Signature Dark Energy MK1 Hihat
Mikrofone:
Bass Drum: Electro-Voice RE 320 (Kick Drum Mode)
Snare: Shure SM 57
Overheads: 2x Sennheiser MKH 40
Close Ambiance: 1 x Sennheiser MKH 40
Room: 2x Sennheiser MKH 40
Vorverstärker: UnderToneAudio MPDI-4, MPEQ-1, Studer 962 (Room)
Nachbearbeitung: Manultec MT-E.8012 ORCA BAY

SSL G Series Compressor

Funktionstasten

Jomox XBase 09

Nach dem akustischen Schlagzeug geht es weiter mit einer Drum-Machine, der Jomox XBase 09.
Die verwendete Aufnahme ist recht roh, ohne Effekte und wurde lediglich vorsichtig mit einem Equalizer bearbeitet und entzerrt.

Jomox XBase 09: Glue

Wie zuvor soll als erstes die Aufnahme dezent abgerundet werden, dabei beträgt die maximale Pegelreduktion wieder 2 dB. Das Ergebnis wirkt etwas kompakter, vor allem verliert aber die dominante Bass-Drum ein Stück von ihrem übermäßigen Lowend, das jetzt besser dosiert und definierter klingt.

Einstellung: Attack: 0,1 ms, Release: 0,3 s, Ratio: 2:1, max. GR: 2 dB

Jomox XBase 09: Kompression und Limiting mit Side-Chain-Filter

Um den Tiefbass aus der Kompression zu nehmen, wird die rohe Stereo-Spur in Pro Tools über einen zusätzlichen Bus gesplittet und in Mono gewandelt. Ein einfaches Hochpass-Filter mit einer Flankensteilheit von 12 dB/Oktave dämpft den Tiefbassanteil bis 100 Hz. Anschließend wird das Signal über einen separaten Ausgang am Audiointerface in den Key-Input des G-Series Compressors geschickt und die Side-Chain-Funktion aktiviert. Nun bearbeitet der Kompressor nicht mehr die tiefen Frequenzen, sondern nur noch den Bereich oberhalb der Grenzfrequenz des Hochpass-Filters. Somit kann er kräftiger zugreifen, ohne dass die Bass-Drum ihr Fundament verliert.

Bei den nächsten beiden Beispielen sollen die Transienten kurz und spitz geformt werden, daher liegt die Attack bei nur 0,1 ms. Um diesen Effekt zu verstärken steht die Release in mittlerer Position, während die Ratio 4:1 beträgt.
Damit das Ergebnis gut hörbar ist, wird das Beispiel in zwei verschiedenen Stärken komprimiert.

Einstellung: Attack: 0,1 ms, Release: 0,6 s, Ratio: 4:1, max. GR: 4 dB (Beispiel 1), 8 dB (Beispiel 2), Side-Chain-Hochpass-Filter: 100 Hz

Unverändert bleibt das Side-Chain-Filter auch bei den letzten beiden Beispielen eingeschaltet, diese sollen noch einmal das Limiting an Hand der XBase 09 demonstrieren.
Um den Transienten wieder etwas mehr Raum zu geben, wird die Einregelzeit auf 3 ms erhöht und die Release in den Auto-Modus geschaltet, der wieder auf recht entspannte und natürliche Weise zu Werke geht.

SSL X Logic G Series Compressor test

Einstellung: Attack: 3 ms, Release: Auto, Ratio: 10:1, max. GR: 4 dB (Beispiel 1), 8 dB (Beispiel 2), Side-Chain-Hochpass-Filter: 100 Hz

Infos zur Aufnahme:

Klangerzeuger: Jomox XBase 09
Preamps: Studer 962

Alle Klangbeispiele zu dem Test wurden mit dem Lucid 88192 aus Pro Tools in den SSL X Logic G Series Compressor geschickt, anschließend wieder aufgenommen und nicht weiter nachbearbeitet. Nur die Lautstärken der Audiofiles sind aufeinander angepasst.

SSL G Series Compressor

VU-Meter in Aktion

Fazit

Der SSL X Logic G Series Compressor ist ein Stereo-Kompressor, der den klassischen SSL-Trademark-Sound erzeugt. Dieser zeichnet sich nicht durch eine besondere Klangfärbung, sondern durch seine druckvolle Kompression und gleichzeitig starke Transparenz aus.
Völlig zu Recht genießt dieser Bus-Kompressor den Status einer Studio-Ikone, da er die einzelnen Elemente eines Summensignals auf sehr musikalische Art und Weise zusammenführt und ein kompaktes, rundes Ergebnis liefert.

Wer grundsätzlich Interesse an dem G Series Compressor hat, sollte sich gut überlegen, welche Features gebraucht werden. Wenn die analoge Fade-Funktion der 19 Zoll Version nicht von Nöten ist, lässt sich mit dem X-Rack Modul inklusive Mynx-Gehäuse fast 1000,- Euro sparen.

Plus

  • SSL-Trademark-Sound
  • sehr kraftvoller, transparenter Klang
  • externer Side-Chain-Eingang

Minus

  • hoher Preis im Vergleich zu den Modul-Varianten

Preis

  • 3.509,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Florian Anwander  RED

    Ich finde den Preis nicht nur hoch im Vergleich zu den Modulvarianten. Ein Stam SA4000 Mk2 kostet $990, mit den Modifikationen ggf. $1300. Ein Prime 4000e kostete mal zu teuersten Zeiten 800 Euro (ich habe selbst Jahre lang auf 4000G Pulten gearbeitet und besitze den Prime, der steht/stand dem Original in nichts nach). Selbst wenn man sich bei SSL den Namen bezahlen lässt, sollten da nicht mehr als 1500 Euro auf dem Preisschild stehen.

  2. Profilbild
    Jante Loven  

    Ich habe den Dramastic Audio Obsidian, ein SSL Klon, der nicht nur den klassischen SSL Glue Sound bringt, sondern auch noch ein unglaubliches Stereospektrum bewahrt! Unbedingt mal antesten. Ich würde ihn auf der Summe nie mehr ersetzen! Und er hat noch einen Highpass, um den Bass unbearbeitet „durchzulassen„. Deshalb ist er auch bei EDM Produzenten so beliebt.
    Feine Maschine!

    • Profilbild
      undertheecho  

      Ich bin ein großer SSL Fan gerade was die EQs anbelangt, aber der SSL G Comp hat mich noch nie begeistert bis ich den Dramastic Audio angetestet hatte. Einen feinen Comp hast Du da. Der ist sein Geld wert, wenn man sich das Innenleben und die aufwendige Schaltung anschaut. Eine gelungene Weiterentwicklung sag ich mal!!!

      • Profilbild
        Jante Loven  

        Ich bin ja so gar kein Techniker und das Innenleben würde mir so gar nichts sagen. Aber der Sound auf der Summe ist für mich schon mit das beste was ich kenne. Ich habe einige high end Summenkompressoren getestet. Teuer ist er leider schon, aber der SSL und andere in der Liga ja auch.

  3. Profilbild
    justme  

    Für mich, als auf diesem Gebiet ausgewiesenem Nicht-Fachmann, stellt sich nur die Frage, ob der Bus-Comp im Six dann eigentlich Schrott sein müßte ?
    Klar hat diese Unit dezidierte Parameter, die im Comp des Six fehlen. Nur bewirbt man dort ja auch die SSL-Schaltkreise und dann frage ich mich schon, wie man den als Baustein in ein 1.400Euro-Mixer bekommt und diese Hardware 3,5K kosten muss.
    Klar kann man die nicht direkt vergleichen, dieses hier ist ein komplettes Werkzeug, trotzdem driftet mir das vom Verständnis her weit auseinander.
    Ein direkter Vergleich mit dem kürzlich vorgestellten WarmAudio-Pendant wäre extrem interessant…

  4. Profilbild
    nativeVS  AHU

    Ausser dem hohen preis fehlt meiner meinung nach auch ein high pass im sidechain, sowas sollte heute einfach nicht mehr fehlen; ja, man kann sich das natuerlich extern reinhaengen, aber dann brauch ich ja noch einen mono bus und filter.

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