Test: Steinberg Cubase Pro 10, Digital Audio Workstation

Was fehlt in Steinberg Cubase Pro 10?

Eine ARA-Schnittstelle fehlt mir in der Tat noch in Cubase Pro 10, diese soll aber – möglicherweise schon im Januar – nachgereicht werden und das wohl ohne Extrakosten, da freue ich mich drauf.

In Dorico 2 und Halion haben die Hamburger Software-Schmiede ja schon bewiesen, dass sie Script-Schnittstellen realisieren können, warum denn nicht auch in Cubase? Reaper hat schon lange eine LUA-Schnittstelle, die dem geneigten Anwender alles ermöglicht, was eben diesem fehlt. Bitte, liebe Steinberger: eine LUA-Schnittstelle für Cubase!

Steinberg Cubase Pro 10 - Update

Optisch ist da was verrutscht

Auch habe ich den Eindruck, dass viele Punkte nicht weiterverfolgt werden. So hat VST-Expression noch immer die gleichen Kinderkrankheiten seit Einführung (ich habe dies hier mehrfach erwähnt und beschrieben). Auch ein Video-Export findet sich in Cubase nicht mehr und den, den es mal gab, konnte ich nicht als zuverlässig bezeichnen.

Generell könnte Cubase noch punkten mit ein paar speziellen Funktionen für Medien-Komponisten (Film, Game etc.).

Steinberg Cubase Pro 10 - Hub

Auch der HUB ist grau …

Könnte man nicht den Installer um eine Option erweitern, die keinerlei Content und hauseigene Plugins installiert? Ich bin der Meinung, wer das tut, verpasst was, aber manche User hätten das gerne.

Steinberg Cubase Pro 10 - Projektfenster
Mich persönlich stört, dass meine Cubase-Installationen – und auch Cubase 10 – die Input-Konfiguration immer wieder verliert: Steinberg: Bitte nachbessern!

Steinberg Cubase Pro 10 - Download

Über 20 GB warten auch den User

Teuer, teurer Cubase?

Im Vorfeld hat die Kostendebatte bei Cubase etwas frischen Wind erfahren. Früher wurde der Steinberg-User nur bei Major-Releases zur Kasse gebeten, derzeit hat auch der halbe Versions-Schritt immer Kosten zur Folge. Das ist schade, denn andere Hersteller lösen das gänzlich anders.

Wer jedes Update mitmacht, hat alle 4-6 Jahre ein komplettes Cubase Pro neu bezahlt. Einerseits müssen die neuen Features ja finanziert werden, andererseits wird Cubase auf Dauer so zu einem teuren Spaß – eine zweischneidige Sache.

In den letzten Jahren empfand ich die Update-Kosten zwar (meistens) gerechtfertigt, das sehen aber bei Weitem nicht alle Cubasianer so!

Steinberg Cubase Pro 10 - Facelift

Einige Plugins mit Facelift!

Fazit

Knapp 100,- Euro für ein Update, das schon einiges zu bieten hat, gehen für mich in Ordnung. Es gibt viel Kosmetik und Design-Updates, die keine neue Funktionalität bieten. Allerdings haben die Hamburger ihrem Sequencer Flaggschiff auch einige tiefgreifende Facelifts beschert.

So wurde die Audio-Engine auf 64 Bit Float aktualisiert. Sicherlich nichts, was – aus rein technischer Sicht – dringend notwendig gewesen wäre. Da andere Sequencer auch eine 64 Bit Float Engine nutzen, kann das Cubase 10 aber nicht schaden.

Das neue Audio-Alignment ist eine richtig gute Sache und kann sich hören lassen, auch die Bedienung weiß zu gefallen. Alleine diese Funktion ist als Plugin schon locker doppelt so teuer wie das Cubase-Update. Richtig gut gefällt mir das VariAudio-Update. Das Handling, die Optionen und somit der Klang hat sich nach vorne entwickelt.

Die Snapshot-Funktion im Mixer sollten ruhig noch Automation beinhalten, das wäre schon ein Killer-Feature. Durch den MPE-Support ist für Nutzer dieser Technologie quasi „Updatepflicht“ angesagt, denn MPE wird noch lange nicht weitreichend genug unterstützt.

Alles in allem halte ich das Update für gelungen, auch der Preis von knapp 100,- Euro für das Update von der Vorversion auf Cubase Pro 10 geht für mich in Ordnung. Ob die 5 GB Sound-Material wirklich notwendig sind, sei dahingestellt. Besonders die Loops sind eher eine nette Dreingabe, mehr aber auch nicht.

Klare Kaufempfehlung für MPE-User, ebenso für Anwender, die sich eine externe Lösung wie Audio Alignment anschaffen wollten.

Plus

  • Neuerungen in Vario Audio 3
  • neues Sidechain-Interface
  • Gruppenspuren auch aus dem Projekt gleich zuweisen
  • Latenzzeiten werden nun prominent angezeigt
  • Sound-Library
  • HiDPI-Support (Retina)
  • ARA-Support angekündigt
  • qualitativ hochwertige Plugins im Lieferumfang
  • MPE-Support sehr ausgefuchst
  • VR-Integration
  • AAF-Support
  • neue Impulsantworten für Reverance

Minus

  • HiDPI unter Windows 10 noch eingeschränkt
  • ARA-Support wird noch nachgereicht
  • kein LUA-Support
  • einige alte Baustellen sind noch unbearbeitet
  • deutsche Software/englisches Handbuch & Online-Hilfe
  • Crash bei Reverance

Preis

  • Steinberg Cubase Pro 10: 569,- Euro (boxed)
  • Steinberg Cubase Artist 10: 329,- Euro (boxed)
  • Steinberg Cubase Elements 10: 99,- Euro
Klangbeispiele
Forum
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    nativeVS  AHU

    Als 9.5 user nicht sehr interessant aufgrund des relativ hohen upgrade preis, aber waer ich no auf 7 wuerde ich definitiv zugreifen. Meiner meinung nach ist Steinbergs update politik akzeptabel so lange man sich nicht gezwungen sieht jeden sprung mit zu machen.
    Was mich am meisten stoert ist wie sie seit version 8 versuchen jeden subtil zum one-window-workflow zu bekommen.

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      chk  

      Wobei das immer eine Sache war, die ich bei Cubase nie so recht gemocht habe. Die zig Fenster, die sich öffnen. Das macht Studio One z.B. Einfach besser, von daher bin ich eigentlich froh, dass Steinberg Anstrengungen unternimmt, in Richtung weniger Fenster zu kommen.

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        Florian Scholz  RED

        Dem einen Leid ist dem anderen Freud – sagte meine Musiklehrerin immer ;)

        Ich mag dieses One-Windows-Zeugs auch nicht, aber das kann man sich ja einstellen. Von daher ist das doch eher praktisch, oder?
        LG
        Florian

  2. Profilbild
    schreiti

    Perfekte Zusammenfassung. Den Crash-Dump hatte ich bereits zweimal direkt nach der Installation. Außerdem wurden einige Plugins wie zB. M-Tron Pro oder Native Instruments nicht erkannt. Also manuell wieder die VST-Pfade hinzufügen und scannen.
    Optisch finde ich die 10er Version sehr gelungen, klanglich empfinde ich einen großen Unterschied zu 9.5, aber ob besser oder schlechter kann ich leider nicht sagen. Irgendwie dumpfer und gleichzeitig seidiger. Vielleicht muss ich nochmal fein tunen – Ich arbeite mit dem Steinberg (Yamaha) UR824.
    Vari Audio fand ich schon immer gut. Schnell, einfach, gutes Soundprocessing. Und jetzt in der neuen Version erst recht.
    Steinberg‘s Preispolitik? Wirklich ärgerlich. Ich empfinde auch die kostenpflichtigen 0.5er Updates als Nötigung. Aber letztendlich bin ich seit der 4er Version dabei. Magix Samplitude pro hat mich in der Wahnsinn getrieben und für Ableton Live bin ich schlichtweg zu doof. Also ärgern und schön jedes Update von Cubase kaufen, da weiß man, was man hat ;-) ach ja, und direkt in ein neues Steinbrink-Video Tutorial investiert das lobenswerterweise zeitgleich erschien. Das ist wie immer absolut genial gemacht.

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      Florian Scholz  RED

      Interessant, Klanglich habe ich bei meinen Testprojekten nichts bemerkt!
      Plugins wurden bei mir brav erkannt, das war problemlos!
      LG
      F

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      AMAZONA Archiv

      schreiti: „klanglich empfinde ich einen großen Unterschied zu 9.5“
      Das fällt dann unter den Punkt Einbildung. DAWs klingen nicht, sie nehmen eins zu eins das, was sie vom Audiointerface digital erhalten. Auch bei der Wiedergabe ist das Interface für den Klang zuständig. Beim Mixdown werden die Daten der einzelnen Spuren mathematisch addiert, da kann sich auch nichts geändert haben.

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        Florian Scholz  RED

        Ich würde sagen: Eine Software SOLLTE nicht klingen. Was auf jeden Fall klanglich in Erscheinung treten KANN ist die Audio-Engine. Zwar sollte Sie mathematisch addieren, aber hier gibt es den Punkt der Genauigkeit zu beachten. Eine 16BIT-Engine wird hörbar anders klingen als eine 64BIT-Float. Außerdem ist auch Latenz-Kompesnation ein Thema, welches klanglich Auffallen KANN.
        LG
        Florian

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          AMAZONA Archiv

          Da bei einer reinen Addition – und genau darum handelt es sich bei einem Mixdown – keine Rundungsungenauigkeiten auftreten können, spielt es überhaupt keine Rolle, ob mit der Sample-Auflösung oder mit 64-Bit-Float gearbeitet wird. Die Auflösung der Engine macht sich erst bei deutlich komplexeren Nachbearbeitungen bemerkbar. Im übrigen hatte Cubase schon in der Version 9.0 (evtl. sogar früher) eine 64-Bit-Float-Engine, diese kann also nicht für den subjektiv empfundenen Klangunterschied verantwortlich sein.

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    eikendrup

    Viele Screenshots in Relation zum Text: finde ich gelinde gesagt dürftig.
    Vielleicht habe ich es ja übersehen, aber es wird mit keinem Wort die Integration von Ambisonics erwähnt. Da dieses im neuen Cubase sogar 3rd Order (16 Audiokanäle) vorhanden ist, das Programm aber immer noch nur 6 Ausgangskanäle besitzt, frage ich mich (und Euch) wie das gehen soll? Im Handbuch (offensichtlich 1:1 aus Nuendo übernommen) ist die Rede von einem Mixdown auf z.B. 5.1.4 : das ist doch in Cubase gar nicht möglich! Irgendetwas stimmt da nicht!?!?
    Dafür ist der Steinberg-Support wirklich vorbildlich: vor ca. 2 Wochen angeschrieben und bis heute keine Antwort erhalten!

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      Florian Scholz  RED

      Stimmt, der Ambisonics-Support wurde nur unter „Plus“ mit „VR-Integration“ subsumiert. Auch die Verbesserungen der Video-Engine sind zu kurz gekommen. Das ist – zum einen – der Zeit geschuldet zum andern – wie Du ja absolut korrekt andeutest – der Komplexität der Materie. (Zumal ich Ambisonics nicht für den „großen Wurf“ halte, aber das ist ein anderes Thema).
      Der Test selbst ist aber recht ausführlich mit über 1.500 Worten…
      LG
      F

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    tantris  

    Sowohl der Support als auch die Preispolitik von Steinberg sind ein Ärgernis. Der Support betrachtet zahlende Kunden wohl nur als lästiges Beiwerk, das habe ich schon oft erleben müssen.

    Um die ständigen Updatekosten zu umgehen, empfehle ich, einzelne Updates auszulassen, und zu warten bis die Preise älterer Versionen fallen. Diese gibt es dann oft inklusive kostenlosem Upgrade auf die neueste Version.

    Beispiel : Cubase 10: 569 Euro. Cubase 9.5: 489 Euro (inklusive Updateoption auf Version 10). Kunden, die regelmässig Updates kaufen, werden mit dieser Preispolitik über den Tisch gezogen.

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    Marco Korda  AHU

    Ich bin noch bei 8.5 stehen geblieben, auch, weil ich damit ganz zufrieden war. Alles darüber hat mich bisher nicht gerockt. Alignment ist aber sehr reizvoll, weil das echt Zeit sparen kann. Das manuelle Geschnippel ist manchmal doch nervig.
    VariAudio fand ich immer eine ausgesprochen gute Lösung (mit den genannten Einschränkungen). Wenn das jetzt noch verbessert wurde, ist der Reiz schon wieder höher. Die MediaBay geht bei mir regelmäßig an, aber seltener benutze ich die mitgelieferten Samples. Warum ich auch noch auf 8.5 bin ist, dass VSTs mit 32bit noch unterstützt werden. Ich mag integrierte Lösungen lieber und finde es unverständlich, dass das nicht unterstützt wird. Die kosmetischen Sachen, naja, ganz hübsch, keine Frage, aber ob ich die hochpreisig bezahlen will?

    Alles in allem eine schwierige Entscheidung. Die Preispolitik finde ich auch Brechreiz erregend. Wenn man so fett am Markt ist, darf man das auch reizvoller gestalten, auch wenn die Entwicklung und Aufrechterhaltung ne Stange Geld kostet, das ist schon klar. Besonders die .5-er sollten kostenlos sein, das können andere schließlich auch. Der Ärger darüber augmentiert sich schon länger und wird – wer weiß – mich vielleicht doch mal zu einem Fremdgänger machen…

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      AMAZONA Archiv

      Marco Korda: „Besonders die .5-er sollten kostenlos sein, das können andere schließlich auch.“
      Allerdings! Reaper kostet 60 USD inklusive zwei Major-Updates (also sogar vor dem Komma). Wer immer noch denkt, Reaper könne aufgrund des niedrigen Preises Cubase und Co. nicht das Wasser reichen, hat das Programm noch nicht getestet. Ich selbst benutze Reaper nur deswegen nicht, weil Cubase besser zu meinem Workflow passt. Allerdings überlege ich, wieder zurück zu Cakewalk zu gehen.

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        Marco Korda  AHU

        Inzwischen sind doch die meisten „erwachsenen“ DAWs mit allem ausgestattet, was man so braucht. In Cubase jedenfalls benutze ich viele Sachen nicht, sicherlich werden auch Dinge dabei sein, die ich womöglich umständlich anders mache (z.B. MIDI-Shuffle/Quantisierung – ich spiele einfach selbst ein… haha). Aber ich habe weder Lust noch Zeit mich durch das gesamte Manual zu quälen. Zumal es da auch nicht immer praxisnah oder gar verständlich erklärt wird.

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        Florian Scholz  RED

        Einerseits.
        Andererseits sind die 0.5-Schritte schon nicht gerade klein! Als die 0,5er noch kostenfrei waren, waren die Sprünge meist nicht so groß. Ich glaube, dass Steinberg eher die Zählung ändern wird als die Preisgestaltung. Und, wie gesagt: Audi-Alignment ist alleine das Update wert. Wer es nicht braucht, wird uU nicht updaten.
        Echter Zwang entsteht nur, wenn man zwingend kompatibel sein muss und daher updaten MUSS.
        Ich erinnere nur an einen ProTools-.Major-Release (bei Reason hatten wir das auch), wo praktisch gar nichts ernsthaft verändert wurde….
        Ich bin da – wie gesagt – sehr zwiegespalten!

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          AMAZONA Archiv

          Florian Schulz: „Audi-Alignment ist alleine das Update wert“
          Warum? Andere haben das schon viel länger.

          Florian Schulz: „Wer es nicht braucht, wird uU nicht updaten“
          Oder wer eine andere als die Pro-Version verwendet, denn diese habe Audio-Alignment überhaupt nicht.

          Ich fände es übrigens nützlich, bei einem Test auch kleinere frei käuflche Versionen mit einzubeziehen, bei Cubase also Artist und Elements.

  6. Profilbild
    cher  

    Das Wort Kinderkrankheiten fällt mir als erstes ein… Leider wird da wieder ein völlig unfertiges Produkt verkauft, wer ernsthaft arbeiten will, wird wie ich beim 9.5 bleiben, zum herumspielen vielzu teuer… Keine deutsche Anleitung, Abstürze, inkompatibilität zu PlugIns, mit denen 9.5 keine Probleme hatte… Sogar ein Cubase-eigenes „Externes plugin“ ist inkompatibel… Alte Projekte lassen sich tlw. nicht öffnen… Würde ersteinmal abwarten, ein schnelles Update war aus meiner Sicht ein Fehler… Positiv ist, daß man beide Versionen, 9,5 und 10 nebeneinander installieren kann.

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      Florian Scholz  RED

      Kinderkrankheiten ? Entweder habe ich nur „Glück“, oder Du nur „Pech“ (oder bei einem von uns stimmt im System was nicht), ich habe nur den Crash gehabt, sonst (noch) nichts an Problemen…

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        defrigge  AHU

        Dann habe ich wohl auch nur Glück. Probleme mit der neuen Version waren bei mir bisher minimal (hauptsächlich UI Glitches wie das Fehlen des Metronoms im frei schwebenden Transportfenster), und insgesamt ist es das mit Abstand(!) stabilste Ganzzahl-Update seit langem hier.
        Auch das immer wiede anzutreffende Gemecker am Preis kann ich nicht nachvollziehen: ich arbeite viel lieber mit der deutlich und m.E. weitgehend sehr sinnvoll überarbeiteten Oberfläche, und allein das neue Vari-Audio (samt der Midi-Einblendung) wäre mir den Preis wert, von den meist sehr sinnvollen anderen Verbesserungen zu schweigen. Profis sollten übrigens mit dem einmal angelernten Workflow-Verbesserungen die 100€ innerhalb weniger Arbeitsstunden durch Zeitersparnis wieder raus haben. Am meisten begeistert mich aber das Tandem Groove Agent 5 (Beat Agent) / Cubase 10, das für mich den besten Groove-Bau und Songschreiben- Workflow ergibt, den ich je hatte. Bei mir sind deshalb Maschine und Battery 4 jetzt seit einer Woche in Rente (bis auf den weiter in GA verwendeten Content), weil ich das alles jetzt einfacher und praktischer in einem gut integrierten Paket habe.

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          AMAZONA Archiv

          Cubase ist kein schlechtes Programm. Jeder entwickelt halt seinen eigenen Workflow und kann glücklich damit werden. GUI-Glitches habe ich auch mit 9.5 am 2K-Monitor. Kürzlich musste ich einen Kondensator am ADA-8000 austauschen und konnte plötzlich die letzten der 24 Eingänge nicht mehr anwählen, egal wie sehr ich das Fenster getreckt habe. Lustig ist auch das Fenster wie Audiokonfig und Performancemeter, sofern diese einmal angewählt und geschlossen wurden, beim nächsten laden des Projects wieder fröhlich aufpoppen. Was mich auch stört, will ich in der IO-Konfig neue Namen vergeben muss ich das an zwei weiteren Stellen (Mixer, Track) ebenfalls tun. Das geht besser! Sobald das alte Project durch ist starte ich Cubase 10 zum ersten mal. Padshop lädt Cubase 9.5 jetzt schon nicht mehr nach dem „Dual-Update“. Meintet ihr dieses Plugin? Ich hoffe es hat sich gelohnt schwach geworden zu sein. Eye-Candy nehme ich leider immer gerne mit, das wissen die bei Steinberg. :)

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        twrstudio

        Ich muss auch sagen das ich in den letzten Jahren keine Probleme mit Updates hatte.
        Habe allerdings einen D.A.X. Rechner (WIN7) auf dem ausschließlich Cubase und Wavelab Läuft.

  7. Profilbild
    Mick  AHU

    Tolle neue Features drin, leider auch viel Halbgares!
    Die Hamburger haben dieses mal Retourekutsche betrieben, und bei den andere Hamburgern gemopst!
    Leider viele Bugs drin besonders bei der Grafik in den Untermenüs, AudioAlign und Schriftschärfe.
    Die neue Farbauswahl für Spuren ist zudem kontraproduktiv, da hätte ich gerne Strg+linke Maus zurück.
    Ansonsten, wenn Steinberg jetzt schnell reagiert, ein tolles Update und zig mal lohnenswerter als die letzten Beiden!

  8. Profilbild
    dr noetigenfallz  

    Hat schon jemand intensiv mit dem neuen VariAudio experimentiert? Ist das nur einfacher zu bedienen, oder hat sich da auch vom Sound was verbessert?

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      Florian Scholz  RED

      Dadurch, dass die Bedienung so erweitert / geändert wurde, sind neue Arbeitsschritte möglich. Alleine durch diesen Umstand ergeben sich klangliche Verbesserungen!

      LG
      F

  9. Profilbild
    Mjusick73

    Viele Cubase-User hätten sich über Ableton Link gefreut….
    Ich hoffe das kommt noch!
    Ansonsten gute neue Features.
    Kaufen werde ich das Upgrade aber vorerst nicht.
    (Wenn Ableton Link dabei gewesen wäre, dann sofort…)

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