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Test: Steinberg Dorico, Notationssoftware


Endlich intuitiv notieren?

Dass die Software-Schmiede Steinberg schon länger an einer eigenen Notationssoftware arbeitet, war schon lange kein Geheimnis mehr. Dorico haben die Hamburger ihr neuestes Produkt getauft, in Anlehnung an Valerio Dorico, einem italienischen Buchdrucker aus dem 16. Jahrhundert. Ob sich die Konkurrenz, allen vorneweg die etablierten Notationsprogramme Sibelius und Finale, ab sofort warm anziehen müssen, wollten wir genauer wissen und haben Steinberg Dorico unter die Lupe genommen.

Steinberg Dorico

Installation und Oberfläche

Starten wir unseren Rundgang von Steinberg Dorico mit dem Download und der Installation der Software in der aktuellen Version 1.0.30. Zunächst einmal musste ich mein OSX updaten, denn Dorico benötigt mindestens OSX 10.11 (El Capitan). Bis dato konnte ich noch ungeniert mit 10.10 arbeiten, jetzt stand aber das Update an und ich entschied mich gleich für Sierra 10.12. Das Update klappte einwandfrei. Selbst wenn nicht, wäre mit Sicherheit nicht Steinberg Dorico dran Schuld gewesen. Mit Windows Rechnern arbeitet Dorico natürlich auch zusammen, hier wird Windows 10 (64 Bit) verlangt. Ansonsten lesen sich die Systemvoraussetzungen entspannt, das schafft jeder halbwegs aktuelle Rechner. Verwundert war ich zunächst über die 12 GB Festplattenspeicher, aber siehe da, Dorico kommt in Verbindung mit der Halion Symphonic Orchestra Library daher und die benötigt natürlich Speicherplatz. Dafür hat man danach aber mehr als 100 Orchestersounds auf dem Rechner, um die neu erstellten Partituren auch gleich zum Klingen zu bringen.

Installation abgehakt, starten wir die Software. Steinberg Dorico ist als Single-Window-Software ausgelegt und stammt optisch klar aus den „grafischen Händen“ von Steinberg, die Ähnlichkeit zu Cubase wird schnell klar. Steinberg hat sich für die „Single-Window“ Variante entschieden, damit Dorico auch im mobilen Umfeld auf einem Laptop gut funktioniert und bedienbar ist. Dies betont auch der Produktmanager Daniel Spreadbury im ersten offiziellen Dorico Video anlässlich der Vorstellung der Software. Es lassen sich beliebig viele Fenster öffnen, zwischen denen man per Tab-Taste hin- und her wechseln kann. Partitur, Einzelstimme, Playback – alles nur jeweils ein Tastatur-Shortcut entfernt.

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  1. Profilbild
    Filterpad AHU

    Ich fragte mich eh schon, wann ein Mitbewerber von „Finale“ erscheinen wird. Ich hätte nicht gedacht das dieser von Steinberg kommt.

  2. Profilbild
    BA6

    Wenn die Basisfunktionen etwas vollständiger wären, hätte ich das Programm schon. Im jetzigen Zustand ist es zu lückenhaft, als dass ich damit arbeiten könnte. Schade, denn das Layout und die Idee der Bedienbarkeit bieten erfrischend neue Ansätze.

  3. Profilbild
    hansreumann

    Hallo,
    habt Ihr mal Musescore angesehen? Es ist umsonst (freeware) und für Amateure wohl ausreichend. Ich komme – weil Amateur – gut damit aus!

  4. Profilbild
    OscSync ••

    Presonus Notion hat einen sehr angenehmen und intuitiven Workflow und ist viel günstiger. Gibt´s auch als sehr empfehlenswerte iOS-App!

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Steinberg Dorico

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