Neue Funktionen für Audio-Postproduktion
Kommt ein Cubase-Update meist in der Vorweihnachtszeit, geht der große Bruder meist zu Ostern in die neue Runde, so ist es auch diesmal mit Steinberg Nuendo 15. Die Neuerungen aus Cubase 15 sind uns ja bereits bestens bekannt, so dass nun ein Blick auf die spezifischen Nuendo-Neuerungen ansteht. Allerdings: Ein paar der neuen Verbesserungen in Nuendo wurden mit dem letzten Cubase-Update mit übernommen. Aber alles der Reihe nach.
Was ist es? Steinberg Nuendo 15, Audio-Postproduktion-DAW für professionelle Medien- und Audioproduktion.
- Update-Fokus: Erweiterungen bei Automation, Analyse-Funktionen und Medien-Import/Export.
- Automation: Neue kompakte Ansicht, „Write on Play“ und Mixer-Steuerung erleichtern den Workflow spürbar.
- Analyse-Track: Erweiterter Loudness-Track zeigt zusätzlich die Sprachverständlichkeit visuell an.
- Medien-Features: Verbesserter Video-Export, MXF-Import und neue Dateikonvertierung für mehr Praxisnutzen.
- Fazit: Sinnvolles Update mit echten Zeitersparnissen, besonders für bestehende Nutzer klar empfehlenswert.
Inhaltsverzeichnis
Get in Touch: Steinberg Nuendo 15
Die Systemvoraussetzungen für Steinberg Nuendo 15 haben sich im Vergleich zum Vorgänger kaum verändert. PCs sind ab Windows 10 Version 22H2 (oder höher) sowie Windows 11 Version 24H2 (oder höher) im Spiel. Auf der Mac-Seite muss Ventura draußen bleiben, offiziell werden nur macOS Sonoma, Sequoia und Tahoe unterstützt. Selbstverständlich ist Nuendo 15 auch auf Silicon nativ lauffähig. Der PC ist ab i5 (8. Generation) bzw. AMD Ryzen ab der 3000er-Serie mit dabei. Windows on ARM wird auch nativ unterstützt.
Generell krankt das Windows-on-ARM-Projekt nicht an dem Support von Microsoft, sondern eher am 3rd-Party-Support. So gesehen der richtige Schritt in die richtige Richtung von Steinberg. Apple-Rechner sind auch ab einem i5 mit dabei bzw. ab Apple Silicon. Generell sollten es mindestens 4 CPU-Kerne sein, 8 GB RAM und 100 GB Massenspeicher (HDD oder SSD).
WXGA+ ist die Minimalauflösung (1.440 x 900). Für Windows sind prinzipiell Grafikkarten mit nativem Windows-Support möglich, empfohlen wird jedoch AMD R oder RX bzw. NVIDIA 700er-Serie oder höher. Mac-User brauchen eine Grafik mit Metal-Unterstützung, alles wie gehabt.
Wer auf Linux hofft, wird hier nicht fündig. Wie Steinberg bereits auf Anfrage mitteilte, ist hier nichts geplant. Schade, denn Bitwig Studio, Reaper etc. machen es vor!
Plug-ins, die auf VST2 basieren, werden schon längere Zeit nicht mehr (offiziell) unterstützt. Wer Intel-basiert arbeitet, kann den VST2-Support (ohne Garantien seitens Steinberg) aktivieren (Windows wie macOS), die native Apple Silicon App muss ohne diese Plug-in-Schnittstelle auskommen.
Die deutlich bessere Lösung ist klar: VST3. Und bevor wir das Fass mit VST2 wieder aufmachen, es ist wirklich folgerichtig, VST2.X ist seit über 10 Jahren veraltet und bei der Entwicklung eher Ballast. Plug-in-Hersteller sollten längst umgestellt haben. Für wichtige, ältere Schätzchen aus der Plug-in-Kiste gibt es Wrapper (wie beispielsweise das Metaplugin von DDMF).
Beim ersten Start von Nuendo 15 zeigt sich der neue Steinberg HUB, wie dieser bereits aus Cubase 15 bekannt ist. Diese Variante ist eine eindeutige Verbesserung zum Vorgänger, der aus meiner Sicht nicht ganz logisch strukturiert war. Ansonsten halten sich die GUI-Änderungen in sehr engen Grenzen. Das ist insofern angenehm, da keine große Umgewöhnung von Nöten ist. Alles findet sich (auch) an vertrauter Stelle, gut so.
Automationen in Steinberg Nuendo 15
Das Automationsfenster in Steinberg Nuendo 15 wurde um eine neue kompaktere Ansicht erweitert. Diese Ansicht spart (etwas) Platz und zeigt die wesentlichen Bedienelemente an und das (neue) Fenster lässt sich nun direkt am Mix-Fenster (bzw. Arrangier-Fenster) im rechten Bereich andocken.
Das gefällt, da es so schlicht übersichtlicher wird im Alltag; das schwebende Fenster (das bisherige) ist auch noch verfügbar, kann aber ab jetzt getrost ignoriert werden.
Bei den alten Cubase/Nuendo-Versionen konnten im Stop-Betrieb keine Parameter in die Automation geschrieben werden, das geht nun endlich und die Funktion nennt sich „Write on Play“. Somit lassen sich quasi Startwerte für eine Parameterfahrt vor der Aufnahme derselben schon mal schreiben. Sehr gut, das erleichtert die Arbeit.
Auch eine gute Idee ist, dass beim Schreiben von Automationsdaten das rote „W“ orange leuchtet. So gibt es jetzt ein eindeutiges Feedback, ob (tatsächlich) Daten geschrieben wurden.
Ebenso eine überfällige Neuerung ist, dass die Automationsmodi direkt über den Mixer umgeschaltet werden können, so wie das bereits von Avid Pro Tools bekannt ist.
Ebenfalls neu sind spezielle Befehle zum Kopieren und Einfügen von Automationsdaten. Wie oft das der eine oder andere Nutzer in der Praxis braucht, ist eine andere Sache, denn oft sind die Situationen doch etwas anders und die kopierten Daten müssten dann noch etwas – oder eben etwas mehr – angepasst werden. Wenn der Zielbereich allerdings zu groß oder klein ist, werden die Automationsdaten abgeschnitten oder entsprechend verlängert. Nett, aber eher nicht allzu wesentlich.
Als richtiger Timesaver in der Praxis hat sich die Option entpuppt, den letzten angeklickten (berührten) Parameter einer Spur (oder eines dort insertierten Plug-ins) als erstes auszuklappen, wenn die Automations-Lane ausgeklappt wird. So muss das sein, denn das verkürzt Klickerreien und Arbeitswege innerhalb von Steinberg Nuendo 15 erheblich!
Das Schöne an diesen Verbesserungen: Sie finden sich auch in Cubase mit dem letzten Update (15.0.20) wieder!
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Analyse-Funktionen
Der Loudness-Track war schon länger ein Alleinstellungsmerkmal von Nuendo, da dieser nicht Usus bei den Marktbegleitern ist. In Steinberg Nuendo 15 wurde jetzt noch eine Schippe draufgelegt, denn die Spezialspur mausert sich nun zur Analyse-Spur: Es wird nicht nur die Loudness angezeigt, es wird auch die Sprachverständlichkeit direkt in der Spur visualisiert.
Dazu werden die drei Farben genutzt, die aus der Verkehrsampel bestens bekannt sind: Ein grüner Balken bedeutet, dass die Sprachverständlichkeit gut gegeben ist, ein gelber Balken warnt vor nicht optimaler Sprachverständlichkeit und der rote Balken weißt auf Probleme hin, alles schön übersichtlich.
Nuendo kann schon länger die Sprachverständlichkeit von Projekten recht effizient messen. Angezeigt werden kann das auf Wunsch in dem Plug-in Supervision – wie gesagt – bereits schon länger. Genutzt wird dazu eine Technik basierend auf Technologie des Fraunhofer IDMT. Neu in Steinberg Nuendo 15 ist die Möglichkeit, dieses im Loudness-Track – pardon – der Analyse-Spur anzuzeigen. Auch schön: Die Analyse-Spur kann (nun auch) Offline-Analyse. Zu hoffen bleibt, dass hier noch mehr kommen wird.
Im Test ist es vorgekommen, dass Passagen ohne Sprache analysiert wurden und Passagen mit Sprache wurden nicht analysiert (im Bild zu erahnen). In der Gesamtbetrachtung erscheinen diese Fehler nur für sehr kurze Passagen und sind aus meiner Sicht vernachlässigbar.
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Steinberg Nuendo 15 goes Cubase? (Und wieder zurück?)
Selbstverständlich wurden die Verbesserungen, neuen Plug-ins und neuen Features aus Cubase 15 in Steinberg Nuendo 15 ebenfalls integriert. An dieser Stelle wird darauf nicht näher eingegangen, sondern auf den entsprechenden Testbericht verwiesen.
Es gibt ein paar Neuerungen und Verbesserungen, die nun in Cubase 15 per Update parallel mit dem Nuendo Release nachgereicht wurden (wie bereits bei den Automationsneuerungen erwähnt).
So gibt es einen verbesserten Video-Export in Steinberg Nuendo 15 (und in der Pro-Version von Cubase 15). Es lässt sich detailliert einstellen, was wie exportiert wird, sogar Inhalte aus Markerspuren und ADR-Daten lassen sich ins Video einbrennen. Somit kann (für Previews) der Umweg über eine Videoschnitt-Software entfallen. Gerade für Komponisten und Engineers aus dem Mediensektor ein große Vereinfachung, gut so.
WaveLab Go & Spectral Layers Go liegen Steinberg Nuendo 15 (und Cubase) ab sofort bei. Es handelt sich hierbei um abgespeckte Versionen der großen Vorbilder.
Eine neue und interessante Idee ist es, den Ordner-Spuren auf Wunsch auch die Funktion einer Gruppe zuzuweisen. Somit entfällt das Anlegen von Gruppen- UND Ordner-Spur. Gefällt mir sehr gut, da so die ganze Angelegenheit übersichtlicher und kompakter wird.
Wer die neue Gruppen-Funktion in Ordner nutzen möchte, muss diese entsprechend einschalten (oder die Spur gleich so anlegen). Wer also lieber wie vorher weitermacht und Gruppen-Spuren und Ordner-Spuren getrennt handhaben möchte, kein Problem. Es gibt durchaus einen Grund so vorzugehen. Die automatischen „Parts“ in der Gruppenspur, die quasi als „Übersichts-Parts“ fungieren, entfallen, wenn die Ordner-Spur auch Gruppen-Spur-Funktion übernimmt.
Weitere neue Features in Steinberg Nuendo 15
Ein paar kleinere und mittlere Verbesserungen bzw. Neuerungen haben die Entwicklerinnen und Entwickler von Steinberg noch zu Nuendo 15 hinzugefügt. Für die unter uns, die viel mit Kopfhörern arbeiten, dürften sich über neu vermessene Modelle in Headphone Match freuen. Mit diesem Werkzeug lassen sich die Klangeigenschaften von Kopfhörern, die beim Mix zu stark verfärbend wirken würden, neutralisieren. Gut, dass Steinberg dieses Feature pflegt und immer mehr Kopfhörer in das System erfasst – es dürften derzeit knapp 500 Modelle sein.
MPEG-H Komponenten lassen sich nun auch komfortabel importieren: So lassen sich mit dem Import von MPF- und MXF/S-ADM-Daten alle Szenen-Metadaten in die Session übernehmen. MPEG-H ist hierzulande (noch) kein großes Thema, könnte aber eines der beherrschenden TV- und Streaming-Formate der näheren und mittleren Zukunft werden. In Südkorea ist es beispielsweise für UHD-TV schon seit Jahren gesetzt und Teil der Medienrealität.
Viele – vor allem größere – Medienhäuser arbeiten mit MXF-Containern als Austausch- oder auch Archiv-Format. Es ist nun möglich MXF-Video- und Audiospuren direkt aus OP1a-Containern zu importieren. Somit ist Steinberg Nuendo 15 kompatibel zu AVC Intra 50/100/200 und den MPEG-2-Codecs. Das ist – in dieser Form – längst überfällig, da so eine nahtlosere Integration in den Datenaustausch mit größeren Medienhäusern (klassisch wie neu) möglich wird.
Ach ja, das ADR-Panel ist optisch reorganisiert. Für mich alles andere als die dringendste Baustelle, aber gut, dass Steinberg die Produktpflege etwas mehr fokussiert, als dies früher der Fall war.
Ein Feature, das laut Steinberg auf zahlreiche Nutzerwünsche zurückgeht, ist die Datei-Konvertierung. Es lassen sich nun Stereo- und Mehrkanal-Spuren in Einzelspuren aufteilen und umgekehrt. Das Feature funktioniert und ist mehr als nützlich, fühlt sich aber etwas unelegant an. Wie es besser zu lösen wäre? Mehr Drag’n’Drop? Schwer zu sagen, aber evtl. passiert das in Nuendo 16.
Schade ist, dass es noch immer keine Skript-Schnittstelle mit tiefgreifenden Möglichkeiten gibt, weder in Cubase noch in Steinberg Nuendo 15. Ärgerlich, denn zum einen gibt es Mitbewerber, die das so anbieten (Reaper …), zum anderen könnten so eigene Befehle oder Tastaturbefehle realisiert werden, die nicht mit Auto Hot Key oder Touch Portal umsetzbar sind (setzen von Artikulationen im Key-Editor etc.). Steinberg, bitte denkt darüber nach, es wäre zeitgemäß.
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Was für ein immenser Aufwand, diese 2 Boliden parallel zu entwickeln, pflegen und zu vertreiben.
Ich finde es gut, was Steinberg seit Jahrzehnten für diese 2 zuverlässig für Arbeit bietet.
Danke für Diesen Artikel!
@CDRowell Naja… immerhin basieren die beiden Programme aufeinander. Nuendo hat eben „nur“ mehr Funktionen. Wenn Nunendo einfach nur Cubase PostPro heißen würde… ;)
LG
F
PS Danke fürs Danke 😎
@Florian Scholz Das ist ja, was mich seit Jahren stutzig macht. Eigentlich nur eine Marketing-Strategie? 🙄
@CDRowell Stutzig? Das Ganz große Cubase heißt halt „Nuendo“. Als es mit Nuendo losging, war Cubase noch auf dem VST-Programmcode. Die Programme haben sich massiv unterschieden. Das ist heute natürlich nicht mehr so. Die ganz große Version von Samplitude heißt „Sequoia“. Das ist eine vergleichbare Situation.
Warum Steinberg das so macht und warum Steinberg auch die Releases nicht parallel macht, ist eine Frage, die nur aus Hamburg verlässlich beantwortet werden kann. Ich hätte das zu 99% nicht so gemacht, aber das ist ja auch schon ziemlich egal, was ich würde und was nicht ;-)
LG
F
@CDRowell Also, vielleicht geht es ja nur mir so: Aber ich habe irgendwie nie so richtig den Unterschied kapiert: Für wen genau ist eigentlich Nuendo gedacht (bitte Stellenbeschreibung!)? Ich verstehe, dass es ein paar Funktionen mehr hat, als Cubase Pro (welches ich nutze), aber ich verstehe NULL, warum man daraus einen anderen Produktnamen oder gar eine andere Zielgruppe ableiten sollte. Auch immer diese Betonung auf „Post-Produktion“ erschließt sich mir nicht. Wenn ich das richtig sehe, dann kann ich alles, was ich mit Cubase machen kann (also auch Aufnahme von Anfang an) mit Nuendo machen. Und dann gibt’s da ja noch WaveLab, welches ein Tool ist, das ich schon eher als dedizierte „Postproduktions-Software“ einordnen würde.
@UAP Moinsen,
also Du kannst mit Nuendo Sachen machen, die Cubase nicht oder so nicht kann. Bspw. kann es ,ehr Surroundformate und es kann auch MPEG-H. Das ist ein Streamingformat, welches bspw. in Südkorea (?) für alle HDTV-Sender Pflicht ist. MPEG-H kennt nicht nur Boxen an der Decke, sondern auch auf dem Boden, kann also drei Layer. Es hat noch zig weitere Funktionen, was es somit besser geeignet für Liveübertragungen macht als bspw. DTS:X und Dolby Atmos. Das kann Cubase gar nicht. Es gibt noch den ADR-Taker und ein paar Plugins, die leider nichtmal in Cubase laufen. Auch sind DEUTLICH mehr Impulsantworten in Nuendo dabei, als in Cubase (Fahrsthl, Hotelsuite, EIngangsbereich, versch. Autos usw). Daneben supportet Nuendo noch Machine-Control (das ist NICHT identisch mit MIDI Machine Control) usw. usf.
Warum das einen eigenen Namen braucht, das kann nur Steinberg beantworten. Nuendo hat auch eine dezidierte Schnittstelle zu Wwise (eine Middleware, die im Gamingsektor verbreitet ist). Nuendo ist das Post-Production-Werzeug, WaveLab ist ein sehr luxuriöser Audioeditor.
LG
F😎
@Florian Scholz vor allem das Plugin Voice Desinger macht Spaß finde ich :) So nahtlos hätte ich die zusätzlichen Funktionen nicht aufzählen können glaube ich, Hut ab!
PS: Schön dass wir uns auf der SB mal kennengelernt haben! Hoffe du hattest noch einen schönen Freitag!
@UAP Es geht mir mit gleicher Frage ähnlich. Ist schon etwas verwirrend. Beim Musikproduzieren bin ich bei CBpro noch nicht auf Anforderungen gestoßen, die außerhalb der DAW liegen. 🥲
Daher wird NUENDO wohl kaum mein Lizenzeigentum werden…🙃
@CDRowell Huí… da gibt es schon welche, die bei Cubase an Grenzen stoßen (auf die eine oder andere Art). Da gehöre ich (in mindestens 99% der Zeit) auch nicht dazu, aber wer weiß ;) Wer Musikprojekte in MPEG-H realisieren will, kommt mit Cubase nicht weit, auch wenn es ausgewuchste, seltene, exotische etc Mehrkanalformate sind.
LG
F😇
@Florian Scholz 🤣👍
@CDRowell Kostet ja auch.
@Filterpad Das ist der Prunkt, inzwischen erschleicht sich mehr und mehr das Gefühl diese Marketing-Entscheidung bringt mehr, als noch eine CB??-Version, weil es glaubwürdiger klingt als CB bei noch einem Bereich zu versorgen…😗
CBpro war und bleibt ein massiv umfangreiches Produktionswerkzeug. Da hat Mensch anscheinend genug zu kämpfen…🤣