Test: Sugar Bytes DrumComputer, Sequencer & Synthesizer iOS

11. November 2020

Sternstunde der iOS-Drum-Sequencer

Test: Sugar Bytes Drumcomputer

Test: Sugar Bytes Drumcomputer

Das Sugar Bytes DrumComputer-Plugin für Desktops ist ja schon eine geraume Zeit erhältlich, nun haben Sugar Bytes die iOS-Version des All-in-one-Schlaggeistes herausgebracht als Standalone-App und mit  AUv3-Unterstützung.

Auch wenn das Plugin zuerst da war, wurde es laut Sugar Bytes schon von Grund auf mit Hinblick auf den Touchscreen designt, nur war es dann doch so, dass schon die stufenlose Skalierbarkeit der HD-Bedienoberfläche sehr CPU-intensiv war und auf „älteren iPads“ Probleme verursachen könnte. Dies wurde nun aber offensichtlich gelöst und DrumComputer, die mindestens iOS13 erfordert, läuft auf meinem 1. Gen iPad Pro unter AUM bei ca. 30 % DSP-Leistung. Das ist ordentlich, aber handhabbar, obwohl damit komplexe Setups bei mir kaum drin sein werden. Ein iPad mit A12 oder neuer darf es also schon sein.

Sugar Bytes Drumcomputer, Sequenzer & Synthesizer iOS

Sugar Bytes Drumcomputer, Sequencer & Synthesizer iOS

Wie das genau auf dem eigenen iPad aussieht, lässt sich gefahrlos herausfinden, denn die Grundversion von DrumComputer ist kostenlos. Per In-App-Kauf von 29,99 Euro können dann Audio Unit-Unterstützung, Speichern, Session-Wiederherstellung, iCloud-Sync, Audio- und MIDI-Export sowie alle Presets freigeschaltet werden. Mit der kostenlosen Version kann mal also schon umfassend und ausführlich testen, was DrumComputer bietet und ob es auf dem eigenen iPad läuft. Vorbildlich.

Klangerzeugung des Sugar Bytes DrumComputer

Sugar Bytes DrumComputer bietet einen Drum-Synthesizer und einen Drum-Sequencer mit acht Intrumeten bzw. Spuren und 16 Patterns. Wobei DrumComputer auch fähig ist, Bässe zu erzeugen. Die acht Instrumente sind alle identisch aufgebaut und die Klangerzeugung besteht aus fünf Oszillatormodellen, von denen drei gleichzeitig aktiv sein können.

Resonator

Sugar Bytes Drumcomputer, Sequenzer & Synthesizer iOS

Exciter-Quellen

Da wäre zuerst der Resonator, inspiriert vom TR-808 Bridged T-Network-Oszillator, also einem fast selbstoszilliationsfähiges Multimode-Filter. Um hier die Selbstoszillation anzuregen, bedarf es eines Exciters, dem 4 Modelle zur Verfügung stehen. Da wären Envelope und „Noise+Envelope“ (eignet sich am besten für Snares. „Wavetable/Analogue“ sowie „Resynth/Sampler“ nehmen als Quellen die Schwingungsform von den entsprechen Oszillatormodulen.

Wobei das Resonator-Modell auch Teiltöne (PARTIALS) erzeugen kann. Mit den beiden interagierenden Parametern RESONANCE und DECAY werden die Hüllkurven festegelegt, wobei hier, anders als bei den anderen Oszillatoren mit DECAY, die Länge des Exciter-Signals und mit RESONANCE die Länge des angeregten Signals festgelegt wird. Außerdem legt hier PITCH die Cutoff-Frequenz des Multimode-Filters fest.

Sugar Bytes Drumcomputer, Sequenzer & Synthesizer iOS

Wavetable-Import

Das zweite Klangerzeugermodul lässt sich zwischen einem Wavetable- und einem analogen Oszillator umschalten, wobei mit dem Hauptregler die Schwingungsformen durchfahren werden. Der Wavetable-Osc kann auch mit eigenen Samples beschickt werden. WAV-Dateien werden beim Import dabei automatisch in Wavetables mit 16 Schwingungsformen zerlegt, die von einer gleichmäßig verteilten Auswahl des importierten Materials stammen. Die generierten Wavetables werden auch automatisch gespeichert und in User-Ordnern abgelegt.

Sugar Bytes Drumcomputer, Sequenzer & Synthesizer iOS

LFO-Signalformen

Weitere Klangformungen gibt es hier mit Frequenzmodulation und bipolarer Ringmodulation. Über den FM-Parameter wird dabei die Modulationstiefe zwischen dem Resonator und dem Wavetable-Osc eingestellt, während der RM-Parameter die Amplitude des WT-Oscs moduliert. Als Quelle der Ringmodulation dient dabei ein interner Sinus-Osc, dessen Tonhöhe über den RM-Parameter im Verhältnis zur Tonhöhe des WT-Oscs eingestellt wird. Dabei sind +/-50 % eine Oktave Verstimmung.

 Der analoge Oszillator funktioniert genau so wie der WT-Osc, nur dass hier die synthetisierten analogen Grundschwingungsformen benutzt werden.

Resynth/Sampler

Sample-Import

Sugar Bytes Drumcomputer, Sequenzer & Synthesizer iOS

Sample-Import

Der Resynth-Osc ist quasi das Gegenteil des WT-Oscs, denn er erzeugt nicht-harmonische Wavetables, hier „Noise Tables“ genannt. Auch hier können WAV-Samples importiert und umgewandelt werden und eignen sich besonders für Snares und Metallwerk.

Der Sampler im Sugar Bytes Drumcomputer spielt schließlich ein importiertes Sample so ab, wie es geladen wurde, es lassen sich hier jedoch Startpunkt und Loop-Größe festlegen.

 Für alle Klangerzeuger gibt es je Stimme noch zwei Hüllkrvengeneratoren, die sich auf ca. 40 Modulationsziele anwenden lassen, ein Multimode-Hauptfilter, Verzerrereinheit inklusive Kompressor mit wählbarer Side-Chain, einen semi-parametrischen 2-Band-EQ und eine vierfache Modulationmatrix mit 20 Quellen und denselben Zielen wie bei den Hüllkurven.

Sugar Bytes Drumcomputer, Sequenzer & Synthesizer iOS

Master-Filter

Ein kleiner Kritikpunkt wäre hier, dass das Erkennen des Zusammenspiel der Parameter teilweise recht idiosynkratisch ist und man einfach lernen muss, wie etwas zusammenhängt, doch mit etwas Einarbeitung gewöhnt man sich schnell dran. Auf jeden Fall gibt das englischsprachige PDF-Handbuch auf 52 Seiten Antworten auf diverse Fragen.

Die Kits im Sugar Bytes DrumComputer

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Limiter

Der Klangerzeugung folgt die Kit-Seite zum finalen tonalen Abgleich, Einstellen der Abklingzeit und dem sehr umfangreichen Zufallsgenerator. Bei diesem lässt sich nicht nur der Grad des Zufalls der Klangveränderung einstellen, sondern auch mit acht Kategorien festlegen, wohin das Ergebnis gehen soll. Die Seite ist wohl hauptsächlich für die Live-Performance gedacht, denn zur reinen Klanganpassung wäre sie obsolet. Außerdem gibt es hier noch einen sehr guten, musikalisch klingenden Finalizer, bestehend aus Limiter und Saturierung.

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Klang-Presets

Der Drum-Sequencer der iOS-App

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Sequencer und Keyzones

Neben der exzellenten Klangerzeugung ist der Sequencer ein echtes Highlight – nicht nur für DrumComputer, sondern für alle Drum-Sequencer, die es für iOS gibt!

Der Sequencer hat zwar nur 16 Steps, dafür individuelle Tempoeinstellungen und Laufrichtung von 1/1 bis 1/64 inkl. Triolen pro Spur, kann also Polyrhythmus.
Unter dem Sequencer befinden sich die die Regler zur Modifizierung der Steps, Anschlagstärke, Wahrscheinlichkeit, Offset, Abklingzeit, Tonhöhe und Modulation. Die letzten drei können dabei als Modulationsquelle in der Mod-Matrix angewendet werden und mit der Pitch-Lane lassen sich auch begrenzt Bässe oder Stabs etc. tonal spielen.

Der Hingucker ist aber hier die Offset-Lane, mit der sich eine Note um +/- 99 % verschieben lässt, was in etwa den üblichen 960 PPQNs von MIDI entspricht. Effektiv ist die Auflösung aber geringer, da die Schrittgröße sich nur in 0,7er Schritten und auch nicht extern einstellen lässt. Aber das Timing ist immer noch fein genug und kann zusätzlich mit Swing und Humanize weiter modifiziert werden. Zusammen mit dem sehr guten Wahrscheinlichkeitsgeneratoren und -Lanes kommen Kreativlöcher so gar nicht erst auf.

Der Sequencer ist einfach hervorragend in der Bedienung. Das aufgeräumte Hantieren mit einer ganzen Menge von Parametern wird so übersichtlich dargestellt, wie nur möglich. Einen besseren Drum-Sequencer bietet sonst keine Drum-Computer-App unter iOS. Da muss man schon bei Korg Gadget suchen, um etwas potentiell Umfangreicheres zu finden. Beatmaker 3 und Patterning 2 wäre noch Alternativen, machen aber nur Samples und Elastic Drums hat zwar die umfangreichere Klangerzeugung, aber nur 16 Steps. So gesehen ist DrumComputer das jeweils Beste aus all diesen Apps zu einem absolut stimmigen Ganzen zusammengesetzt,
 ganz ohne diese zu kopieren.

Was es sonst noch gibt im Sugar Bytes DrumComputer

Sugar Bytes Drumcomputer, Sequenzer & Synthesizer iOS

AUv3 Multiout

Neben einem komfortablen, separat speicherbaren Pattern-Chaining mit einer einfachen Copy-Funktion, lassen sich auch MIDI-Key-Zones für Instrumente einfach per Ziehen-Geste frei festlegen sowie Pattern- und Voice-Mute-Aktivierung und auch per MIDI-Noten aufrufen. MIDI-Program-Changes werden ebenso unterstützt und fast alle Parameter lassen sich per MIDI-CC-Zuweisung von außen steuern.

Sugar Bytes Drumcomputer, Sequenzer & Synthesizer iOS

AUv3 Multiout

Als AUv3-Plugin lassen sich auch wahlweise die Stereosumme oder bis zu 16 Audioausgänge separat von der Host-Software abgreifen, damit stehen einem alle Möglichkeiten der Nachbearbeitung offen. In der Standalone-Version gibt es dagegen nur den CoreAudio-Stereoausgang.

Beim Export von Audio und MIDI kann die Länge zwischen 1 und 64 Takten ausgewählt werden. Leider wird bei Audio anscheinend immer nur die Summe exportiert, ein Einzelspurenexport wäre also sehr willkommen. Auch gibt das iPad beim Export keinerlei Rückmeldung über den Status aus und erweckt den Eindruck, es sei eingefroren. Hier sollte eine Vorgangsanzeige dringend nachgereicht werden, sonst wirkt das sehr irritierend. Auch ein paar Parameter-Locks, ganz besonders für die Master-Lautstärke beim Patch-Wechsel, hätte auch nicht geschadet.

Sugar Bytes Drumcomputer, Sequenzer & Synthesizer iOS

Audio/Midi-Export

Und noch eine tollte Funktion for die Live-Performance ist die Remix/Auto-Funktion, die temporär und über den Touchstrip in der Intensität kontrollierbar das aktuelle Pattern etwas aufmischt.

Fazit

Sugar Bytes DrumComputer ist eine fantastische App fürs Programmieren und für die Live-Performances, die nicht nur mit einer fetten, flexiblen Klang-Engine, 99 prozentiger MIDIfikation und AU-Multiausgängen aufwarten kann, sondern ist die einzige Drum-Sequencer-App mit brauchbarem und vor allem live und leicht zugänglichen Micro-Timing, wie es keine andere App zu bieten hat. Deshalb bekommt DrumComputer in der Kategorie Drum-Sequencer nicht nur den 1. Platz, sondern auch den Best-Buy!

Plus

  • Micro-Timing
  • Klang
  • Zufallsgeneratoren
  • AU-Multiout-Unterstützung
  • MIDI-Anbindung

Minus

  • keine Statusanzeige beim Export (V1.0.0)
  • kein Export Einzelspuren (V1.0.0)
  • "nur" 16-Pattern-Chaining (V1.0.0)
  • kein Parameter-Locks für die Lautstärke

Preis

  • Grundversion kostenlos
  • Vollversion-Unlock: 29,99 Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Henrik Fisch  AHU

    Und wieder bin ich neidisch, weil es die Software nicht …

    … äh … nee, Moment mal …

    … das GIBT es ja auch für Windows und Mac. *freu* 🤩

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          AMAZONA Archiv

          Schön für Dich. Aber Desktop bedeutet mitnichten Windows, genausowenig wie Linux.

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            Markiman  

            Richtig, sondern Desktop bedeutet stationärer Computer, womit für die Meisten klar ist, dass es sich nicht um ein Tablet-Version handelt.
            Ich wollte damit nicht sagen, dass Du es nicht blickst, sondern dass es im ersten Satz zumindest angedeutet ist.

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        Markus Schroeder  RED

        Titelbild: Sugar Bytes DrumComputer, Sequencer & Synthesizer iOS

        Überschrift: Sternstunde der iOS-Drum-Sequencer

        Wie viele „HInweise“ brauchst Du denn noch?

        :)

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          AMAZONA Archiv

          Wenn überall iOS steht, soll das ein Hinweis sein, dass es die Software auch für Windows gibt? Komische Logik.

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            Markus Schroeder  RED

            den Test zur „Desktop“-Version hatten wir schon im Februar dieses Jahres und ist in der ersten Zeile verlinkt.

            Nebenbei, Ich benutze „Desktop“ als Abgrenzung zu allem was kein „Tablet“ ist seit ich über iOS schreibe (2010).

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          Larifari  AHU

          @markus ….jetzt verwirrst du :

          „Titelbild: Sugar Bytes DrumComputer, Sequencer & Synthesizer iOS
          Überschrift: Sternstunde der iOS-Drum-Sequencer
          Wie viele „HInweise“ brauchst Du denn noch?
          :)„

          Was bitte an dieser Aussage/Tatsache weist auf die Desktop Version hin ?

  2. Profilbild
    gaffer  AHU

    Habs mal geladen. Klingt wirklich gut. SugarBytes hat offensichtlich ihr Vorgehen geändert. Ich glaube für Aparillo und Factory habe ich etwa einen Zehner für die iOS Version bezahlt. Gleichzeitig war die MacVersion um Faktor 10 teurer. Bei gleichem Umfang. Jetzt werden die iPad Apps auch auf den M1 Macs laufen. Da ging das dann nicht mehr.

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      freeldr77  

      Apple bietet den Developern ein Opt-out an.
      Die können also selber bestimmen, ob eine mobile App auch auf dem Desktop funktionieren darf oder nicht.
      So können die etablierten Marktpreise dann auch in Zukunft bestehen.

      Für eine vollständige DAW oder ein Plugin zahlst du halt am Desktop meist 10x mehr als am iPad.

      Wer da sparen möchte, macht halt ein Hybrid Setup und steuert die günstigen iOS Apps auf dem iPad/iPhone per Ableton Sync vom Desktop aus. ;)

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        gaffer  AHU

        Schreibe gerade einen Text über das Thema. Kommt eventuell die Tage hier an. Ich bin in der guten Lage Logic User zu sein. Da werden iOS Devices direkt über das Lightning Kabel im Programm eingebunden, wie ein PlugIn oder externer Synth.

        Ich weiß, dass die Entwickler die Chance haben das zu verhindern. Allerdings würde ich gerne mal Zahlen dazu hören ob bei einem 10 € PlugIn auch 10 mal so viele Apps verkauft werden. Bei mir ginge die Rechnung auf.

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          MrKatz

          Bei einem Verkauf über den AppStore fallen aber auch 30% Provision für Apple an. Bei einem Direktvertrieb über die eigene Webseite ist dies nicht der Fall. Für Apps die IAP anbieten, könnte der zusätzliche Vertrieb auf dem MacBook lukrativ sein.

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          El Pony  

          Darf ich fragen, wie das funktioniert? Habe dafür eine zusätzliche App und eine Bridge genutzt, bis eben dies nicht mehr unterstützt wurde.

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            gaffer  AHU

            Falls ich damit gemeint war; starte Audio-MIDI Konfiguration, verbinde das iOS Device mit dem Computer, das Gerät wird in der Liste links angezeigt, klicke auf Aktivieren. Danach ist es dem System bekannt und kann innerhalb Logic einfach als Gerät ausgewählt werden. Ich selbst nehme immer zwei Spuren, eine mit den MIDI Daten die an das Gerät gehen, eine mit dem resultierenden Audiosignal. Die ganze Kommunikation MIDI und Audio findet über das Lightning Kabel statt. Beide Wege, also hin und zurück.

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                Markus Schroeder  RED

                @El Pony Zusätzlich zu dem was gaffer gesagt hat: Ich nehme man an Du hast studiomux oder musicIO meinst.

                Ich möchte nur Anfügen, dass IDAM (Inter Device Audio MIDI), also das iPad direkt am Mac anschließen „nur“ eine 2×2 Audioanbindung und einen MIDI-Port zur Verfügung stellt, wo die beiden Apps halt 16×16 konnten.

                2×2 reicht für das allermeiste, aber wenn Du mehr willst – und wie Du gesagt hast wird studiomux musicIO & nicht mehr wirklich gepflegt – dann wird es teuer.

                Das geht zur Zeit nur über Hardware wie mit iConnectivity Audio2+/4+ und MIDI2+/4+, die Metric Halo 3d interface und (theoretisch) das RME USB-AVB.

                greetz,
                Markus

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                  gaffer  AHU

                  Wusste ich auch nicht, danke, Markus. Erklärt vielleicht die Schwierigkeiten beim Anmelden von 2 iOS Devices, die sich bei mir immer wie eines verhalten.

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            Affe06

            Um meinen Mac mit 10.9.5 / Ableton 8 mit den IPAD-Apps bzgl. Clock via USB zu syncen nutze ich die Midimittr-APP .

            Funktioniert mit der Korg-Electribe-Wave-App reibungslos.

            Mit der free-Version von Drumcomputer klappt das irgendwie nicht.
            Wisst Ihr ob die host-clock-Funktion erst mit der full-version unterstützt wird?

            Viele Grüße!

            • Profilbild
              Markus Schroeder  RED

              Hi Affe06,

              sorry für die späte Antwort.
              Mac oder PC? Also bei mir funktioniert MIDI-Sync/Clock über IDAM perfekt in der Vollversion.

  3. Profilbild
    CloudSounds  

    Die App ist wirklich mal ein Kracher. Klingt super, tolle Presets, klasse Möglichkeiten, am Sound zu basteln, toller Sequencer ( u. a. mit Automation diverser Parameter und Probability) und AUv3.

    Großes Kino! Klar, 30 Tacken sind für eine iOS-App eine Menge Holz, aber die Möglichkeit die App kostenlos zu laden, um das Gros der Funktionalitäten zu testen und sämtliche Features mittels iAP freizuschalten ist fair… und im Vergleich zu einem PlugIn für Mac oder Win ist das immer noch günstig.

    Ich hab Spaß damit und kann DrumComputer ehrlich empfehlen.

    Und… schöner Test!

  4. Profilbild
    anttimaatteri  

    die vst version hängt schon seit ewiger zeit in meinem pluginboutique waiting room. leider steht der klassiker vor der nase, microtonic^^. definitiv eine der besseren virtuellen drummachines. aber apple? ne thx. für apple pad user jedenfalls nen dickes pfund an sounderzeugung :D. hf

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      Larifari  AHU

      Interessant dass du das erwähnst. Microtonic ist so ein sympathischer Underdog. Hab damit viel gearbeitet, dann vergessen und mit dem PO Hardware Tonic wiederentdeckt. Die Kombi ist wirklich nice.
      Aber – gerade wenn du ein Microtonic Fan bist, kannst du dem Sugar Bytes Plugin eine Chance geben.
      Mein erster und zweiter Eindruck war nämlich genau der eines Microtonics auf Steroiden.

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      basemaker

      eine „vernünftige“ Kick (fett, knackig u. druckvoll) mit Drumcomputer hinzukriegen, ist mir bei der Demo nie richtig gelungen. Der Sequencer aber ist herausragend.

  5. Profilbild
    dirkfwalther  

    Ich finde die App großartig, und – wie jemand oben schreibt – man kann sie über das iPad auch in einem DAW Kontext ansteuern, zB auch über bluetooth. Im Vergleich zur Desktop Version zu 120€ ist das sehr gut gelöst.

    Eine Sache vermisse ich, bzw. habe ich das vielleicht in aller Anfangsbegeisterung beim Jammen „übersehen“, gibt es keine Recording Funktion, dass ich die Instrumente in den Sequencer per Hand einspielen kann? Oder kann ich die Noten direkt in den Sequencer eingeben, aber nicht einspielen?

    So oder so – klasse App.

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      Hi dirkfwalther,
      ja da hast Du vollkommen recht. Es lassen sich Sequenzen nur entweder programmieren oder die Stimmen per exterem MIDI auslösen. Dazwischen gibt es nichts.

      Bei der umfassenden Komplexität des Sequenzers aber auch nachvollziehbar finde ich.

      :)

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