Test: t.akustik Vocal Booth, transportable Sprach- und Gesangskabine

9. August 2019

Gesangskabine für das Heimstudio

t.akustik vocal booth

Die wachsende Verbreitung von Heimstudios und die immer größer werdende Beliebtheit von Podcasts hat dazu geführt, dass der Bereich Sprach- und Gesangsaufnahmen inzwischen kein exotisches Special-Interest-Thema mehr ist. Während sich aber der elektronische Teil einer Produktion ja zur Not auch bequem in der Ecke des Wohnzimmers erledigen lässt, braucht es bei Sprachaufnahmen schon etwas mehr, um dem schlechten Raumklang und den gefürchteten Reflexionen zu begegnen und zum gewünschten trockenen Sound zu gelangen.

Möglichkeiten gibt es da viele: Den Raum entsprechend umbauen, die Nutzung von Mic-Screens oder speziellen dynamischen Nahbereichs-Mikrofonen oder – sofern man Platz hat – der Bau bzw. der Kauf einer speziellen Sprach- und Gesangskabine, wie zum Beispiel der t.akustik Vocal Booth. Die wir uns hier dann einmal genauer ansehen werden.

t.akustik Vocal Booth

Die t.akustik Vocal Booth

Intermezzo 1: DIY-Sprach- und Gesangskabine

Meine erste Box baute ich Ende der 1980er Jahre selber: Eine einfache etwa 80 Zentimeter hohe Kiste aus Spanplatten, innen mit Noppenschaum ausgekleidet. Die kam auf den Schreibtisch, Kopf und Mikro rein, fertig – prinzipiell also eine sehr einfache Isovox Mobile Vocal Booth. So produzierte ich damals hin und wieder Beiträge für den SFB oder fertigte Sprachaufnahmen für Videospiele an – irgendwie ging das und fand sogar die Gnade der kritischen Tontechniker-Kollegen beim Hörfunk, die die Sachen abnehmen mussten.

Als ich dann mehr Platz hatte, baute ich mir Mitte der 1990er Jahre eine (ebenfalls recht simple) einfache große Kabine aus Holz mit dickerem Akustik-Pyramidenschaumstoff und Vorhang, in der ich auch stehen und mich etwas konnte, was deutlich komfortabler war. Hier entstanden im Lauf der nächsten gut zehn Jahre nicht nur hunderte (wenn nicht tausende) von Beiträgen für den WDR, HR oder MDR, sondern auch umfangreichere Sprachaufnahmen für Games, auch mit Gastsprechern und bekannteren Stimmen. Sah zwar etwas merkwürdig aus, erfüllte aber ihren Zweck.

Vor ein paar Jahren bin ich dann auf Mic-Screens in Verbindung mit Nahbereichsmikros umgestiegen. Im Einsatz sind da das „Mic Thing“ von SM Pro Audio für die Aufnahmen im Stehen (da klingt die Stimme dann auch einfach besser) und der t.bone Micscreen LE für die schnelle Produktion zwischendurch, den ich bei Bedarf eben auf meinen Produktionstisch stelle.

Auch wenn das in den Ohren von Soundpuristen natürlich wenig professionell klingen mag: Sowohl die anfänglichen Behelfslösungen als auch die späteren Screens haben ihren Zweck erfüllt und den praktischen Anforderungen genügt. Was mich zu der Frage bringt: Was kann die t.akustik Vocal Booth, was meine „Kabinen“ und Schirme nicht können/konnten. Wäre ich damit besser gefahren? Lohnt sich der Kauf? Und wenn ja, für wen?

t.akustik Vokal Booth

So wird die t.akustik Vocal Booth angeliefert

Platz da: Die t.akustik Vocal Booth wird geliefert

Wer sich die Vocal Booth kommen lässt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er dafür a) viel Platz und b) kräftige Arme benötigt. Der Gesamtumfang der Lieferung besteht aus drei Kisten mit einem Gesamtgewicht von 55 Kilogramm; die größere (15 Kilo, 96 x 74 x 36 Zentimeter) enthält die Schaumstoffplatten, die beiden kleineren (je 20 Kilo) die Stahlkonstruktion. Wer noch das Zusatzpaket mit weiteren Schaumstoffplatten (dazu später mehr) dazu  bestellt, kommt sogar auf 70 Kilogramm. Wer vorhat, die Vocal Booth zwischendurch abzubauen, der sollte die Kartons möglichst aufbewahren – damit lässt sich das Material am besten lagern oder transportieren. Dafür wird dann aber auch der entsprechende Platz benötigt.

Geliefert wird per Spedition, üblicherweise „bis Bordsteinkante“ oder „bis zur Haustür“. Wer also nicht ebenerdig wohnt, sollte berücksichtigen, dass er die Kisten irgendwie in die Wohnung schaffen muss. Wer einigermaßen kräftig ist und ausreichend lange Arme hat, sollte damit kein Problem haben; zierlichere Personen kümmern sich aber besser schon vorher um Hilfe aus dem Bekanntenkreis (oder versuchen ihr Glück beim Fahrer) – wäre ja blöd, wenn die Lieferung auf der Straße stehen bleibt (besonders im Regen).

t.akustik Vocal Booth

Und das ist alles drin

Ausgepackt: Der Inhalt der t.akustik Gesangskabine

Die Lieferung besteht aus zahlreichen Einzelteilen. Vorab verschraubt – wie etwa bei meinem Zaor Miza 88 XL Studiomöbel – wurde da nichts. Was aber kein Problem ist.

Zum Lieferumfang gehören acht große Polyurethan-Schaumstoffplatten (93×69 Zentimeter, Wellenform) plus vier kleinere für die Fenster/Deckenkonstruktion, massive Rahmen- und Winkelstangen aus Stahl in Anthrazit-Schwarz, Querverbinder, Flügelschrauben, ein schwarzer Vorhang, eine Plexiglasscheibe, eine LED-Deckenleuchte und eine gedruckte – auch deutschsprachige – Anleitung im DIN-A-4 Format.

Während die Rahmenteile sehr gut verpackt und durch speziell angepasste Styropor-Behältnisse gegen Stöße und Beschädigungen ausreichend gesichert sind, liegen die Schaumstoffplatten ohne weitere Umverpackung lose im Karton. Was unter umwelttechnischen Aspekten natürlich begrüßenswert ist (je weniger Plastikfolie, desto besser). Sollte die Lieferung auf dem Transportweg aber nass werden (kann ja mal passieren), könnten auch die Platten in Mitleidenschaft gezogen werden.

t.akustik Vocal Booth

Verschraubt wird ohne Werkzeug

Licht und Schatten: Der Aufbau der t.akustik Vocal Booth

Der Aufbau ist an sich nicht weiter kompliziert und kann auch alleine gut erledigt werden. Werkzeug wird keines benötigt, sämtliche Flügelschrauben können von Hand eingedreht werden. Beim Testmodell waren alle Bohrungen ok und passgenau, da musste nichts nachgearbeitet werden. Sehr hilfreich ist auch, dass die größeren stabilisierenden Querstangen auf jeder Seite zum einen mit einer Nut eingehängt und zusätzlich darunter auch noch verschraubt werden; das sorgt zum einen für mehr Stabilität und erleichtert auch den Solo-Zusammenbau. Und auch sonst wurde einiges getan, um den Aufbau auch für Ikea-Unerfahrene gut über die Bühne zu bringen: So wurden die senkrechten Rahmenstangen durchnummeriert und mit Aufklebern versehen; deren Position gibt dann an, welche Seite nach vorne muss (was angesichts unterschiedlicher Bohrungen nicht unerheblich ist). Beim ersten Aufbau ist das schon eine Hilfe, später dann weiß man auch so, worauf es ankommt.

So steht die Rahmenkonstruktion mit ihren 28 Einzelteilen dann auch recht zügig; mit etwas Übung ist das locker in einer halben Stunde zu schaffen, mit der Zeit geht das sicher auch noch schneller; trotzdem ist das kein Teil, das man sich für jede Aufnahme „mal eben“ auf- und dann wieder abbaut. Die Schaumstoffplatten werden mit Magneten auf die Rahmenkonstruktion gesetzt, die sich auf querlaufenden dünnen Holzbrettern auf der Rückseite der Platten befinden. Auch das geht eigentlich recht flott. „Eigentlich“, weil die Anleitung mich zum einen bei den „kritischeren“ Stellen – sprich Einbau der Deckenplatten und des Fensters – im Regen stehen lässt („Wie rum müssen die jetzt? Wo kommt das Fenster hin? Wieso passt das jetzt nicht?“), zum anderen aber auch, weil einige der Magneten schlecht oder gar nicht verklebt wurden. So kamen mir die Deckenplatten dann gleich wieder entgegen (während die Magneten oben noch am Rahmen hingen) und auch einige Seitenteile pendelten munter vor sich hin. Also Klebstoff rauskramen, etwas abwarten und erneut probieren. So was sollte eigentlich nicht passieren.

t.akustik Vocal Booth

Einige Magnete sind nicht verklebt worden

Die Plexiglasscheibe kann nach Belieben eingesetzt werden (ebenfalls per Magnet), je nachdem, wo sie gebraucht wird; wer sie nicht benötigt, kann sie auch durch eine weitere Schaumstoffplatte ersetzen. Die LED-Deckenleuchte (200 x 30 mm) wird in eine (recht großzügige) Aussparung in einer der Deckenplatten angebracht. Und ja, richtig vermutet: Auch per Magnet. Lassen Sie sich nicht von der Anleitung irritieren, die behauptet, besagte Magneten seien hier nicht im Lieferumfang enthalten: Doch, sind sie. Der Vorhang (außen glänzend, innen „stoffig“) schließlich wird auf einen Querträger gezogen, der anschließend verschraubt wird.

t.akustik Vocal Booth

Die zusätzliche Nut hilft beim Aufbau und stabilisiert

Passt, wackelt und hat Luft

Völlig stabil steht die Konstruktion nicht, ein wenig wackelt sie schon. Was auch kein Wunder ist, da die Vocal Booth halt zu einer Seite offen ist. Eine weitere Verstrebung unten würde da mehr Halt geben, wäre aber zugegeben auch eine arge Stolperfalle. Aber na gut, dramatisch ist das nicht, das passt schon.

Was weniger passt sind die Schaumstoffplatten, die nicht ganz bündig an den Seiten abschließen. Gut ein halber Zentimeter fehlt da, was dazu führt, dass von außen Licht einfällt – sieht unschön aus. Wen das stört, der muss auch da etwas basteln und zum Beispiel schwarze Klebefilze anbringen.

Und auch der recht dünne Vorhang schließt (naturgemäß) nicht ab, schon wegen seines Faltenwurfs. Eine etwas schwerere Version würde da Abhilfe schaffen.

Intermezzo 2: Akustiklehre für Einsteiger

Der Frequenzbereich der menschlichen Sprechstimme liegt im Bereich zwischen 100 Hz und 5 kHz (im normalen Gespräch bei 250 Hz – ca. 1.500 Hz, beim Gesang kann es bis 10 kHz gehen. Nun hängt der Absorptionsgrad – also wie weit der Schaumstoff die Schallwelle aufnimmt (wobei dann die Bewegungsenergie des Schalls in Wärmeenergie umgewandelt wird, da die Absorptionsfläche porös und weich ist) -von der Dicke (und auch ein wenig vom Raumgewicht) des Schaumstoffes und der Frequenz der Schallwelle ab. Bei 100 Hz beträgt deren Wellenlänge etwa 3,4 Meter, bei 1000 Hz 34 cm und bei 10.000 Hz 34 mm. Vereinfacht gilt: Je dünner das Material, desto weniger werden tiefe Frequenzen absorbiert, je dicker, desto größer die nutzbare Bandbreite. Als Bass-Absorber sind Akustikschaumplatten daher kaum zu gebrauchen, will man sie nicht in annähernder Meterstärke aufbringen. Orientiert man sich an der Faustregel „Plattendicke mindestens 1/10 der Wellenlänge“ (besser aber mehr), so würde man bei einer Frequenz von 50 Hz (Länge 6,8 Meter) auf eine Dicke von 68 Zentimetern kommen. Da kommen dann spezielle Bassfallen zum Einsatz.

t.akustik Vocal Booth

An die 3/8 Schraube kommt das Mikro bzw. der Mikro-Arm

Die t.akustik Vocal Booth in der Praxis

Für die Befestigung eines Mikros/Mikrofonarms ist am Dachquerträger eine Schraube mit 3/8 Zoll Gewinde vorgesehen. Dass der sich nun genau mittig befindet, finde ich eher suboptimal: Entweder versetzt man das Mikrofon mit Schwanenhals oder Mikro-Arm in Richtung Rückwand, um mehr Platz vor dem Mikro zu haben, oder stellt sich gleich ein Stativ mit in die Booth – groß genug dafür ist sie ja.

Die LED-Lampe mit neun Birnen wird von drei AA-Batterien gespeist und besitzt einen Bewegungsmelder, schaltet sich also automatisch ein, wenn jemand die Kabine betritt; alternativ lässt sie sich aber auch von Hand schalten. Die Ausleuchtung ist recht sparsam und verliert sich ein wenig in der schwarzen Kabine. Mir persönlich hat es zur Erhellung meines Manuskriptes nicht gereicht, so dass ich sie durch einen Klemmspot direkt am Stativ ersetzt habe. Mag aber sein, dass Menschen mit besseren Augen das anders sehen.

Der Klang ist – wie zu erwarten – natürlich ein gutes Stück trockener als im „unbehandelten“ Raum und bleibt eigentlich recht neutral; dramatische Einbußen im oberen Spektrum konnte ich dabei nicht feststellen, lediglich vielleicht eine leichte, kaum wahrnehmbare Übertonung im tieferen Mittenbereich. Anders als beim Isovox Mobile Vocal Booth V2 hat der Hersteller hier keine plane Oberfläche für die Akustikschaumstoffplatten gewählt (und auch nicht die beliebte Pyramiden-/Noppenform, die zum Dämpfen mittlerer und hoher Frequenzbereiche besonders geeignet ist), sondern eine dezente Wellenform mit zwei Zentimeter Tiefe im Tal und deren drei auf der Spitze – kleine Wellen also. Das ist schon arg dünn; für Sprache mag das gerade reichen, für Gesang aber ist das m. E. zu wenig; ich persönlich halte da mindestens fünf Zentimeter für das Minimum.

t.akustik Vocal Booth

Die t.akustik Vocal Booth mit dem Expansion Kit

Wer die will, muss mit dem t.akustik Vocal Booth Expansion Kit (für 239 Euro) nachrüsten. Das enthält noch einmal dieselbe Anzahl an Platten, die dann außen auf die Kabine aufgebracht werden (was in meinen Augen nicht so schön aussieht) und die Wandstärke verdoppeln. Aber warum hat man da nicht gleich etwas stärkere Platten gewählt?

Wer mit der Vocal Booth liebäugelt, weil er darin – ohne die Nachbarn zu stören – üben will, sollte sich darüber im Klaren sein, dass, trotz spürbarer Minderung des Geräuschpegels, immer noch einiges nach außen dringt. Was zum einen an den recht dünnen Platten liegt, die zudem wie geschrieben nicht plan abschließen, zum anderen am Faltenvorhang, der ebenfalls einiges an Schallwellen nach außen passieren lässt. Mit abgeklebten Ritzen, Expansion Kit und einem schwereren Vorhang lässt sich da noch einiges herausholen, eine „schalldichte“ Kabine wird das aber trotzdem nicht. Wer dann nachts noch mal die Vocals für seine Heavy Metal Band einschreit, darf sich nicht wundern, wenn die Nachbarn in der Tür stehen.

Mit der Grundfläche von 99 x 99 cm (Innenmaß 93 x 93) bietet die Vocal Booth ausreichend Bewegungsfreiheit (wobei eine quadratische Bauweise einer Sprecherkabine eigentlich nicht der Weisheit letzter Schluss ist, da sich hier Resonanzbäuche wesentlich stärker aufbauen als in ungleichförmigen Grundrissen) und mit einer Höhe von 211 cm (innen 207 cm) auch für größere Sprecher und Künstler genug Luftraum über dem Kopf, ohne sich beengt zu fühlen. Dass es in der Kabine dann nach einiger Zeit ordentlich warm werden kann, liegt in der Natur der Sache. Da helfen dann nur regelmäßige Pausen und durchlüften.

t.akustik Vocal Booth

Die Akustikschaumstoffplatten schließen nicht ganz bündig ab

Die Gretchenfrage – t.akustik Vocal Booth oder mobile Aufnahmebox?

Bleibt die Frage: Für wen ist die t.akustik Vocal Booth gedacht? Die Sache mit der Transportabilität ist kein gewichtiges Argument: Auf- und Abbau nehmen schon einiges an Zeit in Anspruch, zudem müssen die Teile dann auch irgendwo gelagert werden, brauchen also Platz. Und wer den hat, der kann die Booth auch gleich stehen lassen. Dann aber wäre auch eine Selbstbau-Dauerkonstruktion ein Thema: mit dickeren Akustikschaumstoffplatten, an die Räumlichkeiten angepasst und sicherlich auch nicht teurer wäre das sicher eine Option. Denn da es das Expansionkit mit den doppelten Platten für 239,- Euro gibt und die Vocal Booth an sich 699 Euro kostet, lässt sich leicht ausrechnen, dass die Stahlkonstruktion (plus Vorhang) dann alleine mit 460 Euro zu Buche schlägt.

Wer dagegen wenig Platz hat, nur Texte einsprechen will und dabei mit dezenten Außengeräuschen zu kämpfen hat, der wird vermutlich mit der kleinen schon angesprochenen Isovox Mobile Vocal Booth besser bedient sein. Oder wird – bei einer ruhigen Umgebung und einem Raum ohne die Reflektionen eines Kirchenschiffs wie ich zum Nahbereichsmikro mit Mic-Screen greifen, das dann vom Ergebnis auch nicht wesentlich schlechter klingt.

Bleiben also die, die Platz haben, nicht selber basteln wollen (oder können), eventuell auch mal was einsingen oder ihre Akustikgitarre mit in die Kabine nehmen möchten, die auch mal Studiogäste in ihrem Homestudio haben und denen Minikabinen, in die man lediglich den Kopf steckt, zu klein oder zu albern sind.

Fazit

Ja, die t.akustik Vocal Booth erfüllt ihren Zweck und sorgt für einen trockenen Sound ohne Reflektionen, kommt aber auch mit einigen Nachteilen – wie kleineren Mängeln in der Verarbeitung (Magnete, nicht bündige Abschlüsse), recht dünnen Akustikschaumstoffplatten oder dem nicht unerheblichen Platzbedarf. Wer hier und da nacharbeitet und eventuell auch noch ins Expansion-Kit investiert, bekommt eine Sprach- und Gesangskabine, die zwar den Ansprüchen im Heimstudio/Amateurbereich gerecht wird, für die es sicher aber auch überlegenswerte Alternativen gibt.

Plus

  • stabiler Stahlrahmen
  • durchdachte Konstruktion
  • gut aufzubauen
  • ordentliche trockene Sprachaufnahmen im Ergebnis

Minus

  • kleine Verarbeitungsmängel
  • doch relativ dünne Akustikschaumstoffplatten
  • Mikrofonhalterung genau in der Mitte suboptimal
  • eher durchwachsene Geräuschdämpfungseigenschaften
  • Anleitung nicht immer eindeutig
  • „transportabel“ mit Abstrichen

Preis

  • Vocal Booth: 699,- Euro
  • Expansion Kit: 239,- Euro
  • Bunde: 919,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    Dave the butcher  AHU

    Pffff… Also das ist ein schwaches Dingens. Basotect Platten, 7cm, überschlagsmäßig 400euro,, Holzlatten und Schrauben max. 50€, Vorhang wasweißich, 10 Euro max. Da bin ich dann aber bei einer ganz anderen Qualität, basotect kauf ich immer über schaumstofflager.de, sehr zu empfehlen. Auf die 919 Euro ist da noch weit hin, geht sich ein sehr feines Mikro für die Booth aus…

  2. Profilbild
    8-VOICE  AHU

    Sowas wollte ich mir auch mal selber bauen, aber mehr wie ein Riesenhelm mit Licht und Ventilator, der sollte jedoch nicht unbedingt laufen während der Aufnahme…. Oder ein Schallisoliertes Fach im Kleiderschrank. :-) Der Preis für obengenantes Produkt ist mir zu hoch für Privatanwendungen, aber ev. könnte man es kombinieren als Duschkabine.

  3. Profilbild
    Ashatur  AHU

    Der Preis ist für das gebotene schon frech. Da bleib ich bei meinen Wolldecken die über mehrere Mikrofonständer gespannt werden :-D

    • Profilbild
      Franz Walsch  AHU

      Die Lösung nutze ich auch.
      Dazu benutze ich »Stairville Curtain 500g/m² 3.0×3.0m Cream« Akustik-Molton, 85 Euro für 3×3 Meter mit Befestigungsösen.
      Kann man fast überall aufbauen und lässt sich sehr gut und klein für Reisen/Lagerung verstauen.

  4. Profilbild
    Blaues Einhorn

    Gibt es dazu auch Audios ohne bzw. dann in der Kabine?

    Würde gerne hören wie sie sich im Vergleich zur Isovox auf die Aufnahme auswirkt.

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