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Test: Takamine EAC 48C Santa Fe, Westerngitarre

-- die Santa Fe im mitgelieferten Luxus-Case --

— die Santa Fe im mitgelieferten Luxus-Case —

Selbstverständlich verfügt auch dieser PreAmp über einen eingebauten, chromatischen Tuner. Diesen aktiviert man auf Knopfdruck, was auch automatisch den Audioausgang der Gitarre stummschaltet. Ein weitererer Tastendruck schaltet den Ausgang wieder an – für den Fall, dass man doch einmal hörbar stimmen möchte. Ein dritter Druck auf die Taste schließlich deaktiviert den Tuner. Sollte man dies doch einmal vergessen, so schaltet sich das Gerät nach einigen Minuten von selbst aus um die Batteriereserven zu schonen – praktisch!

-- die Schöne in der Frontansicht --

— die Schöne in der Frontansicht —

Der einteilige Mahagonihals mit seinem Ebenholzgriffbrett ist in Höhe des 15ten Bundes perfekt mit dem Korpus verleimt. Mit seiner abgeflachten D-Form und seinen sehr bequemen Maßen von 42,5mm am Sattel und 53,3mm am 12ten Bund bietet er ideale Vorraussetzungen für ein bequemes Spiel und ist zudem durch die geschmackvollen Inlays, die als Positionspunkte dienen, sehr schön anzusehen. Die Bundstäbchen sind sauber eingefasst und dank des großzügig gearbeiteten Cutaways ist der Hals bis zu seinem höchsten Punkt – dem 21ten Bund – mühelos zu bespielen.
Eine Neuentwicklung stellt die Kopfplatte dar. Die Santa Fe hat wie alle japanisch gefertigten Instrumente eine etwas schlankere und längere Kopfplatte als bisher, was einen geraderen Saitenzug ermöglicht und sich somit u.a. auf die Stimmstabilität positiv auswirkt.
Bei früheren Serien wurden zusätzlich an den Seiten des Headstocks Holzstücke angeleimt um die Mechaniken weiter nach aussen zu führen. Bei meinem Testinstrument ist jedoch der Hals und die Kopfplatte aus einem Stück Mahagoni gefertigt. Das Design wirkt meiner Meinung nach „frischer“und moderner als bisher und trägt zu diesem edlen Gesamteindruck bei, den die Takamine Santa Fe vermittelt.
Last but not least ist das gesamte Instrument sauber mit einem Klarlack überzogen, der es vor Witterungseinflüssen schützt.

Sound/Bespielbarkeit

Die Takamine Santa Fe besitzt einen sehr seidigen, warmen und runden Klang. Im reinen Akustikbetrieb kann man sich über eine erfreulich direkte Tonansprache sowie eine gute Bespielbarkeit erfreuen. Die Gitarrenbauer aus dem fernöstlichen Sakashita haben mit der Tonholzauswahl mal wieder ein glückliches Händchen bewiesen. Die Kombination Fichte als Deckenmaterial sowie Palisander für Boden und Zargen scheint hier wunderbar zu funktionieren. Diese Materialien sorgen für drahtige, knurrige Bässe, durchsetzungskräftige Mitten sowie eben diese seidigen Höhen, die mich am meisten faszinieren. Diese Gitarre wartet geradezu auf einen virtuosen Spieler – so sehr unterstützt sie den Ausdruck des Musikers. Deadspots, schnarren oder ähnliches ist beim bespielen des gesamten Halses nicht auszumachen, und wie ja bereits weiter oben erwähnt ist der Hals sehr griffig und dürfte auch dem verwöhntesten „Stromgitarristen“durchaus gefallen.

-- Headstock mit Tunern --

— Headstock mit Tunern —

Klangbeispiele
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