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Test: Takamine Limited 2015 Renge-SO, Akustik-Gitarre

Optisches Highlight – in einer eher dezent gehaltenen Umgebung – sind zweifellos die aufwendig gestalteten Perlmutt-Inlays des feinporigen Ebenholz-Griffbretts. Über deren Qualität kann man wirklich nur staunen: Sind sie nicht nur perfekt gearbeitet, sondern schimmern dazu auch, je nach Lichteinfall, in verschiedenen Farben. Bis zum sechzehnten Bund hinauf rankt sich die „Perlmutt-Pflanze“, wobei die größte Blüte sinnvollerweise in der Oktavlage am zwölften Bund ihren Platz gefunden hat.

Inlays

— Japanisches Meisterwerk —

Zwanzig perfekt eingesetzte und unfühlbar abgerichtete Bundstäbchen warten auf ihren Einsatz. Mit ähnlicher Sorgfalt wurde auch der Knochensattel eingesetzt, dessen Breite von knapp 43 mm niemanden beim Greifen überfordern sollte. Zusammen mit dem moderaten Shaping der Halsrückseite entsteht so eine komfortable Bespielbarkeit. Zumindest dann, wenn dem Setting bei der Auslieferung eine entsprechende Sorgfalt gewidmet wurde.

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Bei unserem Testmodell war dies allerdings nicht der Fall, diesem Problem konnte aber mithilfe des im Zubehör beigelegten Inbusschlüssels schnell zu Leibe gerückt werden. Dennoch ärgerlich bei einem Instrument dieser Preisklasse, keine Frage! Aber zugleich auch wirklich der einzige Kritikpunkt an einem ansonsten perfekt verarbeiteten und gut ausgestatteten Instrument, was uns somit in die Praxis überleitet.

Headstock

— Kopfplatte der Limited 2015 —

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    MidiDino AHU

    Ich fände den Klang der Gitarre mit ‚gut‘ unterbewertet. Das Beispiel ‚EQ flat mit CoolTube‘ ist nach meinem Ermessen sehr ansprechend. Aber ich muss dazu sagen, dass ich eine Piezo-Allergie habe ;-) Der Boost gefällt mir weniger, weil er leicht zu Verzerrungen führen kann – die Rockmusikanten freiliche lieben werden oder zumindest können. Ich würde sie primär fürs Picking und Solospiel empfehlen, Spielweisen, bei denen der vermisste „Schimmer“ sich in Grenzen halten könnte. Die Hölzer gefallen mir auch. Am meisten stört mich das Dekor ;-)

  2. Profilbild
    Nelion5189

    Stephan, erlaube eine kleine Korrektur. Die Renge hat einen etwas vekleinerten Jumbo, einen sog. „Nex-Body“ und keine „Dreadnought-„Bauform.
    Und in der TatEine Saitenlage >2.5mm bei einer Takamine dieser Preisklasse ist sehr ungewöhnlich und sicher nicht der Standard.

    • Profilbild
      Stephan Güte RED

      Hey Nelion,

      vielen Dank für deine Ergänzungen, Nex-Body muss es heißen, klaro! Und wegen der Saitenlage sehe ich genau so: In dieser Preisklasse sollte eigentlich alles stimmen … da muss man im Vertrieb, oder allerspätestens beim Händler vor dem Verkauf, auch einfach noch mal genauer hinschauen.

      Viele Grüße :)

      Stephan

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