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Test: Tascam iXR, USB-Audiointerface


Mobiler Flachmann

Günstige Audiointerfaces gibt es inzwischen zuhauf. Da muss man sich als Hersteller schon etwas einfallen lassen, um aus der Masse hervor zu stechen. Tascam hat das mit dem Tascam iXR getan, in wieweit das Konzept aufgeht, werden wir überprüfen.

Übersicht

Das neue Tascam iXR Interface ist ein 2×2 USB 2.0 Audiointerface mit zusätzlichem MIDI-Anschluss. Auf der Vorderseite finden sich zwei Kombibuchsen, die Einstellungen Mic/Line oder Instruments werden mit einem Schalter gewählt. Pro Kanal sind außerdem ein Gain-Poti und zwei Austeuerungs-LEDs vorhanden. Eine weitere LED zeigt die Phantomspeisung an, die auf der Rückseite für beide Kanäle gleichzeitig geschaltet wird.

Die Vorderseite

Die Vorderseite

Weiter geht es mit einem Überblendregler zwischen den Eingangssignalen und der DAW Zuspielung. Es folgen die Potis für Line-Out und Kopfhörer. Für den steht rechts außen eine Miniklinke parat. Eine LED zur Anzeige der USB-Verbindung schließt die Vorderseite ab.

Rückseitig finden sich rechts die Line-Out-Buchsen als Klinke, es folgen die beiden MIDI-Buchsen In/Out. Mit einem Schiebeschalter wird die Phantomspeisung aktiviert.

Die Rückseite

Die Rückseite

USB-Buchsen sind zwei vorhanden, je eine vom Typ A und Typ B. Auch eine Kensington Sicherheitsbuchse ist vorhanden.

Daten

Das Tascam iXR ist als mobiles Interface konstruiert. Deshalb soll es klein und handlich sein. Das macht sich vorwiegend in der geringen Bauhöhe bemerkbar. Gerade mal 35 mm ist das Alu-Gehäuse hoch. Auch Breite und Tiefe sind mit 210 x 141 mm nicht überbordend. Zwei Winkel an den Seiten der Frontplatte schützen die Potis vor Beschädigung.

Technisch bietet das Interface gehobene Standardkost. Aufnahmen sind mit 16 oder 24 Bit möglich, die Abtastraten reichen von 44,1 bis 96 kHz.  Einige Mitkonkurrenten bieten hier inzwischen auch 192 kHz an, aber mal ehrlich, wer braucht das schon?

Die Eingangsverstärkung beträgt in allen drei Anschlussarten gute 57 dB. Das Eigenrauschen der Mikrofonvorverstärker ist mit  -125 dBu angegeben.

Unterstützt werden PCs ab Windows 7 und Macs ab OS X 10.8.4. Zusätzlich lässt sich das Interface an Apple iOS-Geräten ab iOS 7 mit Lightning-Anschluss betreiben. Dafür ist also der USB Typ A Anschluss.

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  1. Profilbild
    Franz Walsch

    Das Tascam Modell wird ja auch als iPad-Interface beworben, nur ist die USB-Stromversorgung alles andere als ideal, denn so fällt auch schon wieder eine Schnittstelle weg (gerade bei Apple Geräten ein Problem) und ein Hub braucht dann sowieso ein Netzteil.
    Von einem mobilen Interface kann man die Phantomspeisung für Mikrofone erwarten. Leider wird dies nur bei wenigen Modellen wirklich ohne weiteres Netzteil gelöst.
    So gefällt mir die Batteriespeisung der beiden ZOOM-Interfaces U-24 und U-44 als besseren Weg die Mikrofone mit Strom zu versorgen. Leider wird auch bei den Modellen die Phantomspeisung global geschaltet.

    • Profilbild
      Armin Bauer AHU

      Globale Phantompower ist in dieser Preisklasse kein abwertender Punkt. Negativ wirkt sich das nur auf das beigelegte Mikro aus, da kann das Interface nix dafür. Batterie- oder Powerbank Betrieb ist nach Aussage von Tascam hier möglich, nur eben nicht direkt im Gerät verbaut.

      Die beiden Zooms hatte ich schon im Test, eigentlich ein guter Ansatz, nur die maximale Verstärkung der MikPres ist mit 43 dB eindeutig zu gering.

    • Profilbild
      gaffer AHU

      @Franz Den Teil: „dann fällt schon wieder eine Schnittstelle weg“ kann ich nicht verstehen. Das Netzteil speist das Interface, damit ist doch am iPad nach wie vor die einzige Schnittstelle frei, die verbinde ich mit dem anderen USB Anschluss des Interfaces.

      Ansonsten guter Test, Armin. Die Zukunft gehört eindeutig den treiberlosen (ClassCompliant) Interfaces, die auch bei einem möglichen 10.18 noch gehen

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